Salami | Verbraucherschutz.com https://www.verbraucherschutz.com Thu, 31 Mar 2022 19:40:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.9 https://www.verbraucherschutz.com/wp-content/uploads/2020/12/cropped-cropped-verbraucherschutz-favicon-1-32x32.png Salami | Verbraucherschutz.com https://www.verbraucherschutz.com 32 32 WHO: Verarbeitetes Fleisch krebserregend? 600 Gramm unverarbeitetes Fleisch gilt als Empfehlung https://www.verbraucherschutz.com/ratgeber/who-verarbeitetes-fleisch-krebserregend-600-gramm-unverarbeitetes-fleisch-gilt-als-empfehlung/ https://www.verbraucherschutz.com/ratgeber/who-verarbeitetes-fleisch-krebserregend-600-gramm-unverarbeitetes-fleisch-gilt-als-empfehlung/#respond Thu, 31 Mar 2022 19:40:26 +0000 https://www.verbraucherschutz.com/?p=69071 Deutschland zählt zu den Ländern, in denen Mengen an Fleisch verzehrt werden und Ernährungs- und Gesundheitsexperten sind schon seit Jahren der Meinung, dass die Deutschen viel zu viel Fleisch zu sich nehmen. Immer wieder kommen

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Deutschland zählt zu den Ländern, in denen Mengen an Fleisch verzehrt werden und Ernährungs- und Gesundheitsexperten sind schon seit Jahren der Meinung, dass die Deutschen viel zu viel Fleisch zu sich nehmen. Immer wieder kommen Gerüchte auf, dass verarbeitetes Fleisch krebserregend sein soll, aber ein Grund zur Panik gibt es laut Experten nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • In den deutschen Haushalten kommt mehr als 3x in der Woche Fleisch auf den Tisch und dabei handelt es sich nicht nur um frisches Fleisch, sondern auch um verarbeitetes Fleisch.
  • Schon seit Jahren gibt es immer wieder Gerüchte, dass gerade das verarbeitete Fleisch krebserregend sein soll und Experten raten dazu, weniger Fleisch zu essen.
  • Ernährungs- und Gesundheitsexperten sind der Meinung, dass ein bis zweimal in der Woche ein Gericht mit Fleisch als Zusatz vollkommen ausreichend ist. Obst und Gemüse sollen viel häufiger auf den Tellern landen und natürlich aus der Region, um die Umwelt zu entlasten.

WHO schreibt Fleischsorten krebserregendes Potenzial zu

Die Weltgesundheitsorganisation, kurz auch WHO, beschäftigt unzählige Wissenschaftler und Forscher, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen.

Die Krebsforscher der WHO haben Ende Oktober 2015 eine Erklärung veröffentlich und darin steht, dass bestimmte Fleischsorten durchaus krebserregendes Potenzial haben. Allerdings geben sie auch gleichzeitig bekannt, dass für den Verbraucher kein Grund zur Panik besteht. Sie können also auch weiterhin auf das köstliche Schnitzel zurückgreifen oder sich auch mal einen Burger gönnen. Eigentlich ist die Menge eher entscheidend und wenn Sie sich ein wenig einschränken, gibt es keinen Grund zur Panik.

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Negative Effekte für die Gesundheit schon jahrelang bekannt

Schon seit vielen Jahren ist bekannt, dass der hohe Konsum von Fleisch einen negativen Effekt auf die Gesundheit haben kann.

Im Grunde handelt es sich also eigentlich um keine Neuigkeit, wenn die Experten sagen, dass der hohe Verzehr von Fleisch durchaus einen negativen Effekt auf die Gesundheit hat. Die Deutschen nehmen sehr viel Fleisch zu sich und mittlerweile stehen Fleischgerichte beinah täglich auf dem Speiseplan der Haushalte.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt schon seit Jahren, dass der wöchentliche Verzehr von Fleisch auf 300 bis 600 Gramm beschränkt wird. Allerdings gilt das nicht nur für reine Fleischprodukte, sondern auch für Fleischwaren. Im Schnitt isst die deutsche Bevölkerung wesentlich mehr und das ist der DGE ein Dorn im Auge, denn sie haben auch immer die gesundheitlichen Aspekte im Hinterkopf.

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Unterscheidung zwischen unverarbeitetem und verarbeitetem Fleisch

Die Unterscheidung zwischen unverarbeitetem und verarbeitetem Fleisch ist weniger bekannt und somit lässt sich hier auch kein Schluss auf die Gesundheit des Essers ziehen.

Zum verarbeiteten Fleisch gehören alle Fleischwaren, die durch Salzen, Räuchern, Pökeln oder Fermentieren haltbar gemacht werden. Dazu zählen beispielsweise nicht nur Salami und Schinken, sondern auch Würstchen. Die Wissenschaftler sind sich bei diesen Produkten sicher, dass sie durchaus Krebs auslösen können und ordnen sie in die Gruppe 1 „krebserregend“ ein.

Allerdings muss man auch sagen, dass diese Art der Einstufung nur bedeutet, dass die Wissenschaftler ausreichend Beweise für eine negative Wirkung gefunden haben. In der Einstufung wird allerdings nicht beschrieben, wie stark die Wirkung und das Risiko ist, an Krebs zu erkranken.

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Ein Beispiel

Auch das Thema Rauchen ist in der Gruppe 1 zu finden und es ist bekannt, dass mehr als eine Millionen Menschen jedes Jahr an Krebs erkranken, weil Sie rauchen. Beim Fleischkonsum sieht die Sache ein wenig anders aus, denn geschätzt gibt es um die 34.000 Fälle auf der ganzen Welt, bei denen ein Zusammenhang von erhöhtem Fleischkonsum und Krebs zu finden ist.

Dann gibt es noch das unverarbeitete rote Fleisch und dazu zählt das Muskelfleisch von Rind, Schaf, Schwein, Pferd und Ziege. Diese Produkte haben die Wissenschaftler in Gruppe 2 „wahrscheinlich krebserregend“ untergebracht.

Am Ende kommt es immer zur Frage, welche Mengen Fleisch ein Mensch zu sich nehmen sollte. Dabei geht es nicht nur um Fleisch, sondern auch um die Wurstwaren. Aber auch der restliche Lebensstil ist zu beachten, denn auch Alkoholkonsum, die Bewegung, das Rauchen und die komplette restliche Ernährung spielen eine große Rolle. Diese Faktoren können die Gesundheit entweder positiv oder negativ beeinflussen.

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Empfehlung der Verbraucherzentrale

Im Schnitt verzehren die Männer in Deutschland um die 1.100 Gramm Fleisch in der Woche und Frauen liegen mit 600 Gramm in der Woche immerhin an der oberen DGE-Empfehlung.

Beim Fleischkonsum sollten Sie sich am die empfohlene Grenze von 300 bis 600 Gramm in der Woche orientieren, denn die Krebsforscher verlangen keinen kompletten Fleischverzicht. Sie weisen nur darauf hin, dass der Fleischverzehr eingeschränkt werden sollte, um die Gesundheit nicht negativ zu beeinflussen. Beim Kauf von Fleisch sollte vor allen Dingen auch unverarbeitetes Fleisch geachtet werden und dies sollte auch nicht zu hoch erhitzt werden.

Die Gesundheit und das Wohlbefinden lässt sich aber nicht nur durch den Konsum von Fleisch beeinflusse, denn eine gesunde Lebensführung ist wichtig. Dazu gehört ausreichend Bewegung, eine abwechslungsreiche, aber überwiegend pflanzliche Lebensmittelauswahl aus Getreide und fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Fleischkonsum

1. Wie viel Fleisch in der Woche wird von Experten empfohlen?

Die Experten für Gesundheit und Ernährung sind der Ansicht, dass ein Erwachsener zwischen 300 und 600 Gramm Fleisch und Fleischwaren in der Woche zu sich nehmen darf, ohne dass es gesundheitliche Nachteile mit sich bringt. Allerdings sollte Sie auf unverarbeitetes Fleisch zurückgreifen.

2. Welches Fleisch ist für die Gesundheit am besten?

In erster Linie sollten Sie auf unverarbeitetes Fleisch setzen, denn darin sind weniger krebserregende Stoffe enthalten als in verarbeitetem Fleisch. Experten sind sich nicht einig, ob Sie lieber auf rotes oder weißes Fleisch setzen sollen. Aber das hängt mit Sicherheit auch vom eigenen Geschmack ab.

3. Wie gut ist Fleisch vom Bauerm für die Gesundheit?

Das Fleisch vom Bauern um die Ecke ist für die Gesundheit deutlich besser als das Fleisch aus dem Supermarkt. Der Grund ist einfach, denn beim Bauern um die Ecke sind die Herstellungsverfahren bekannt und auch die Zusätze. Anders sieht es beim Fleisch aus dem Supermarkt aus.

4. Warum ist Fleisch nicht gleich Fleisch?

Beim Fleisch gibt es große Unterschiede und das beginnt schon bei der Fütterung der Tiere. Die Hersteller füttern ihre Tiere individuell und somit kann das Fleisch von einen Hersteller nicht mit dem Fleisch vom anderen Hersteller verglichen werden.

5. Wie gesundheitsschädlich sind fertige Fleischwaren?

Schon seit Jahren warnen die Gesundheits- und Ernährungsexperten, dass die fertigen Fleischwaren für die Gesundheit schädlich sind. Mittlerweile soll rausgefunden worden sein, dass sogar das Risiko einer Krebserkrankung besteht. Aus dem Grund empfehlen Experten den Verzicht auf fertige Fleischwaren.

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Fazit

Die Deutschen nehmen jede Woche mehr als 1.000 Gramm Fleisch zu sich und laut Gesundheits- und Ernährungsexperten ist das deutlich zu viel. Sie empfehlen 300 bis 600 Gramm, aber auch nur unverarbeitetes Fleisch. Verarbeitetes Fleisch soll sogar das Risiko erhöhen an Krebs erkranken. Aber nicht nur der Fleischkonsum ist entscheidend für eine gute Gesundheit, denn auch die restliche Lebensführung spielt eine entscheidende Rolle.

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Was versteht man eigentlich unter Fleisch? Hackfleisch, Wurstwaren und Co. zählen zu den Grundnahrungsmitteln https://www.verbraucherschutz.com/ratgeber/was-versteht-man-eigentlich-unter-fleisch-hackfleisch-wurstwaren-und-co-zaehlen-zu-den-grundnahrungsmitteln/ https://www.verbraucherschutz.com/ratgeber/was-versteht-man-eigentlich-unter-fleisch-hackfleisch-wurstwaren-und-co-zaehlen-zu-den-grundnahrungsmitteln/#respond Tue, 01 Mar 2022 08:30:47 +0000 https://www.verbraucherschutz.com/?p=66123 Seit Jahrhunderten ist Fleisch eines der beliebtesten Lebensmittel und die Nachfrage ist immer weiter gestiegen. Auch heute noch zählt Fleisch zu den Grundnahrungsmitteln, obwohl viele Skandale in den Medien unterwegs sind und so einigen Menschen

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Seit Jahrhunderten ist Fleisch eines der beliebtesten Lebensmittel und die Nachfrage ist immer weiter gestiegen. Auch heute noch zählt Fleisch zu den Grundnahrungsmitteln, obwohl viele Skandale in den Medien unterwegs sind und so einigen Menschen den Appetit verderben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Immer wieder kommt es zu medienträchtigen Skandalen rund um Fleisch, egal ob es sich um Rindfleisch, Schweinefleisch oder Geflügel handelt.
  • Die Skandale sorgen dafür, dass vielen Verbraucher der Hunger auf Fleisch vergeht, aber trotzdem gehört Fleisch auch heute noch zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln.
  • Experten empfehlen, dass im Höchstfall zwei oder drei Mal in der Woche Fleisch auf dem Tisch landet und ansonsten eher Vegetarisch gelegt werden soll.

Das ist „Fleisch“

„Fleisch“ ist eigentlich nur ein Begriff und mit ihm sind alle für den menschlichen Verzehr geeigneten Teile eines geschlachteten oder erlegten warmblütigen Tieres gemeint.

Es wird von Warmblütern gesprochen und dazu gehören alle Säugetiere, die zur Erzeugung von Fleisch gehalten werden und das sind

  • Rinder
  • Schweine
  • Schafe
  • Ziegen
  • Huhn
  • Pute
  • Gans
  • Haarwild (Wildschein, Reh)
  • Federwild (Fasan)

Nicht nur das Muskelfleisch dieser Tiere kommt zur Verwendung, auch das Blut, die Innereien, der Darm, die Knochen, die Schwarte und das Fett. Außerdem kommen Verarbeitungsprodukte dazu und das sind Hackfleisch, Gulasch, Wurstwaren und Fleischextrakt. Allerdings versteht an darunter eigentlich das Muskelfleisch mit und ohne Knochen, aber auch Fett- und Bindegewerbe.

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Die Qualitätsmerkmale von Fleisch

Fleisch gibt es in unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen und sie hängen von vielen Faktoren ab, aber in erster Linie von der Tierart und der Rasse. Dazu kommen das Alter und das Geschlecht der Tiere, aber auch die Art der Fütterung, der Ernährungszustand und die Möglichkeiten zur Bewegung. Am Ende spielen sogar der Transport und der Stress bei der Schlachtung eine wichtige Rolle. Die Fleischreifung ist bei fast allen Tieren zu beachten, wobei sie von Tier zu Tier unterschiedlich ist und auch von der Verwendung abhängig. Hier liegt der Zeitraum zwischen zwei Tagen und vier Wochen. Das Fleisch wird während des Reifeprozesses nicht nur zarter, sondern auch deutlich geschmackvoller, denn der pH-Wert sinkt. Fleisch wird nicht nur am Stück, sondern auch küchen- und pfannenfertig verkauft.

Auch Formfleisch fällt unter den Begriff Fleisch, wobei es sich bei dieser Art von Fleisch eigentlich nur um ein Fleischstück handelt, welches zu einer größeren Einheit zusammengefügt wurde. Es kommt häufig zu Verwechslungen und damit das mit der Zeit ausgeschlossen wird, müssen spezielle Kennzeichnungen vorhanden sein. Ein Beispiel ist die Kennzeichnung „Formfleisch-Roulade, aus Fleischstücken zusammengefügt“.

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Das Hackfleisch

Hackfleisch wird unter vielen Begriffen im Handel angeboten, von Gehacktes über Hack, von Hackepeter bis hin zu Mett, wobei es sich immer um fein zerkleinertes rohes Fleisch handelt.

Die häufigste Hackfleisch-Kombination ist eine Mischung aus Schwein und Rind. Aber Hackfleisch darf eigentlich aus allen Tieren hergestellt werden, aber durch die große Oberfläche ist das spezielle Fleisch nicht lange haltbar. Es ist leicht verderblich und muss am Herstellungstag verkauft werden. Es gibt zwar Ausnahmen, aber dann muss eine besondere EU-Zulassung vorhanden sein und es muss abgepackt in den Handel kommen. Das „EU-Hackfleisch“ hat eine Verbrauchsfrist von fünf bis neun Tagen. Hackfleisch aus Geflügel darf nur in Fertigpackungen angeboten werden und muss die Kennzeichnung „Vor dem Verzehr durcherhitzen“ haben.

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass Sie das Hackfleisch sofort nach Hause bringen, denn gerade bei hohen Temperaturen kommt es zu einer schnellen Bakterienentwicklung. Aus dem Grund empfehlen Experten immer eine Isoliertasche oder eine Kühlbox für den Transport.

Hackfleisch sollte möglichst frisch verarbeitet werden

Wenn Sie Hackfleisch eingekauft haben, dann sollten Sie es direkt nach dem Einkauf weiterverarbeiten und das bedeutet, durcherhitzen. Handelt es sich um EU-Hackfleisch, welches länger haltbar ist, dann müssen Sie bei der Lagerung durchgehend 2 Grad einhalten. Die Haltbarkeit verkürzt sich, wenn Sie die Kühlkette nicht einhalten können oder m Kühlschrank höhere Temperaturen sind.

Rohes Hackfleisch birgt Salmonellengefahr

Verzehren Sie Hackfleisch nicht im rohen Zustand, denn es kann nie komplett ausgeschlossen werden, dass keine Krankheitserreger vorhanden sind. Die bekanntesten Erreger sind Salmonellen. Diese Empfehlung gilt nicht nur für frisches Hackfleisch, sondern auch für abgepacktes Fleisch. Schwangere, Immunschwache, Kleinkinder und ältere Personen sollten auf die Einnahme von Hackfleisch im rohen Zustand komplett verzichten, denn es kommt vor, dass das Hackfleisch schon am Einkaufstag verdorben ist. Das lässt sich schnell erkennen, denn das Fleisch bekommt einen auffälligen Geruch, so dass Sie das Hackfleisch unbedingt entsorgen müssen. Sie könnten sich eine Lebensmittelvergiftung einfangen, auch wenn die Ware schon durcherhitzt wurde.

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Die Innereien

Bei den Innereien handelt es sich um die inneren Organe der Schlachttiere, aber nicht alles von den Tieren. 

Dazu gehören:

  • Leber
  • Herz
  • Nieren
  • Hirn
  • Bries
  • Lunge
  • Zunge
  • Milz
  • Euter
  • Kutteln

Euter, Milz und Kutteln werden in der Regel nur in einigen Regionen verwertet.

In den Inneren befinden sich eine Menge Nährstoffe und dazu gehören Mineralstoffe wie Eisen und Vitamine. Allerdings könnten auch Schwermetalle enthalten sein und das sind Schadstoffe, die für den Körper nicht gut sind. In den letzten Jahren ist diese Art der Belastung stark gesunken, aber die Innereien von Wildtieren sind heute immer noch belastet. Aus dem Grund sollten Sie die Innereien von Wildtieren nur ein- oder zweimal im Monat zu sich nehmen.

Im ersten Drittel der Schwangerschaft sollten Schwangere keine Leber zu sich nehmen, denn der hohe Vitamin A-Gehalt kann eine Gefährdung für das Baby darstellen. Generell sollten Sie auf den Verzehr von Schafleber verzichten, denn dort sind häufig Dioxine enthalten.

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Die Purine

Der Puringehalt im Fleisch kann sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken, denn beim Abbau von Purinen entsteht Harnsäure.

Einige Personen können Harnsäure nicht in ausreichender Menge ausscheiden und das Ergebnis ist, dass der Gehalt im Blut deutlich ansteigt und sich die Harnsäurekristalle in Gelenken und Gewebe absetzen. Die Folge kann Gicht sein aber auch schmerzhafte Entzündungen und Nierenschäden. Wenn Sie davon betroffen sind, dann verzichten Sie beim Essen von Geflügel auf die purinreiche Haus und vermeiden Sie Innereien. Innereien haben immer einen hohen Puringehalt.

Das sind Fleischwaren

Bei Fleischwaren handelt es sich um Zubereitungen, die entweder komplett oder überwiegend aus Fleisch bestehen.

Zu den häufigsten Behandlungen von Fleischwaren zählen:

  • Garen
  • Säuern
  • Trocknen
  • Pöckeln
  • Räuchern
  • oder Kombinationen aus mehren Behandlungen.

Das Ergebnis sind Kassler, Roh- und Kochschinken, Sülze, Frühstücksspeck oder Bündnerfleisch.

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Das sind Wurstwaren

Bei Wurstwaren handelt es sich um schnitt- oder streichhartige Gemenge aus kleinem Fleisch, Fettgewebe und geschmacksgebenden Kräutern.

Damit eine ordentliche Bindung entsteht ist in der Regel aus Phosphat enthalten. Auf der Verpackung finden Sie e enthaltene Fleischart und seit einigen Jahren finden Sie auch fleischfremde Zutaten wie

  • Nüsse
  • Getreide
  • Stärke
  • Ei
  • Milcheiweiß
  • Pflanzenfette
  • Gemüse
  • Obst
  • Käse
  • pflanzliches Eiweiß

Unterschieden wird zwischen Rohwurst, Kochwurst und Brühwurst.

Rohwurst

Die Rohwurst besteht aus zerkleinertem rohen Fleisch, Speck, Pökelsalz und Gewürzen. Die Masse wird in Därme gefüllt und muss dann anschließend reifen. Es gibt die schnittfesten Sorten wie luftgetrocknete Mettwurst, Salami, Karbanossi und Cervelat und die streichfähigen Sorten wie Mettwurst, Teewurst oder Streichwurst. Die schnittfähigen Rohwürste enthalten 25 bis 35% Fett und die streichfähigen Rohwürste liegen zwischen 30 und 40% Fett.

Kochwurst

Die Kochwurst besteht aus vorgegartem und zerkleinertem Fleisch mit Gewürzen und auch Innereien und wird durch Erhitzen hergestellt. Zudem gibt es auch geräucherte Sorten. Nur die kalte Kochwurst ist auch schnittfest. Es gibt Leberwurst, Blutwurst und Sülzwurst, wobei der Fettgehalt bei den ersten Sorten zwischen 25 und 35% liegt und bei der Sülzwurst nur bei 5 bis 10%.

Brühwurst

Die Brühwurst besteht aus gepökeltem oder ungepökeltem fein zerkleinertem rohen Fleisch und dazu kommt Eis oder Trinkwasser, teilweise auch Blutplasma oder -serum und einige Hilfsstoffe wie Phosphat. Grundsätzlich sind Brühwürste immer schnittfest und dazu gehören

  • Bierwurst
  • Kochsalami
  • Mordatella
  • Leberkäse
  • Jagdwurst
  • Fleischwurst
  • Weißwurst
  • Wiener
  • Frankfurter
  • Gelbwurst
  • Bockwurst

Der Fettgehalt von Brühwurst liegt zwischen 10 und 30%.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Fleisch

1. Wie viel Fleisch in der Woche ist gesund?

Experten empfehlen, dass ein Erwachsener zwei- bis dreimal in der Woche Fleisch zu sich nehmen sollte. Ein täglicher Konsum ist nicht empfehlenswert.

2. Wie unterscheiden sich die einzelnen Wurstsorten?

Im Grunde gibt es drei Wurstsorten, Brühwurst, Kochwurst und Rohwurst. Die Herstellungsverfahren sind unterschiedlich, so dass sie unterschiedliche Konsistenzen aufweisen.

3. Wie lange hält sich Hackfleisch?

Frisches Hackfleisch muss am Tag des Einkaufes zubereitet werden und das heißt durcherhitzt. Abgepacktes Hackfleisch kann ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, wenn die Kühlkette durchgehend eingehalten wird.

4. Warum dürfen Immunschwache kein Mett essen?

Bei Mett handelt es sich um rohes Fleisch und die Gefahr, dass gesundheitsschädliche Bakterien enthalten sind. Immunschwache haben keine Grundlage, um die Bakterien ausreichend zu bekämpfen.

5. Ist jeden Tag Wurst essen gesund?

Abwechslung ist die Devise, denn es gibt nicht nur Wurst im Handel, sondern auch Käse, Gemüse und Obst. Sorgen Sie für einen abwechslungsreichen Speiseplan, um für die Gesundheit zu sorgen.

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Fazit

Für viele Menschen gehört Fleisch einfach zu den Grundnahrungsmitteln, obwohl eine tägliche Einnahme nicht empfehlenswert ist. Abwechslung ist hier wichtig, denn nur mit einem ausgewogenen, abwechslungsreichen Speiseplan lässt sich gesund leben.

Der Beitrag Was versteht man eigentlich unter Fleisch? Hackfleisch, Wurstwaren und Co. zählen zu den Grundnahrungsmitteln erschien zuerst auf Verbraucherschutz.com.

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