Gefälschte Rechnungen für Erotikdienste


Bitte unterstützen Sie uns

Mit einmalig 3 € tragen Sie zur Erhaltung von Verbraucherschutz.com bei und erkennen unsere Leistung an. Jetzt 3,00 Euro per PayPal senden. So können Sie uns außerdem unterstützen.

Mit einem freiwilligen Leser-Abo sagen Sie Betrügern den Kampf an, unterstützen die Redaktion und bekommen einen direkten Draht zu uns.

Betrüger versuchen, auf verschiedenen Wegen an Ihr Geld zu kommen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg warnte im Mai 2016 vor einer Masche, bei der gefälschte Rechnungen für angeblich in Anspruch genommene Erotikdienste am Telefon versendet werden. Offensichtlich wird diese oder ähnliche Post immer noch versendet. Was steckt dahinter?

Anrufer fragen Daten ab

Bevor die gefälschte Rechnung an das potenzielle Opfer rausgehen kann, brauchen die Kriminellen korrekte Adressen. Und so kommen die Betrüger an die Daten: Sie rufen bei den Opfern an und täuschen vor, dass ein Paket nicht zugestellt werden kann. Wenn die Opfer dem Anrufer ihre Adresse bestätigen, haben die Kriminellen alles, was sie brauchen.

Nach ein paar Tagen kommt dann Post – kein Paket sondern ein Brief. Und genau dieser Brief enthält die gefälschte Rechnung für angeblich am Telefon in Anspruch genommene Erotikdienste. Die Post kommt dabei von Unternehmen wie Omega, Agora, Connect, Reischmex, Reinhardt oder Expert, jeweils mit dem Zusatz „Ihr Partner in Sachen Dienstleistungen“. Den Betrag (rund 90 Euro) sollen die Opfer nach Tschechien oder Slowenien überweisen oder per Post an ein Postfach in Prag senden. Mit knapp 100 Euro ist der Betrag auch bewusst niedrig gehalten, sodass Betroffene die gefälschte Rechnung eher überweisen, als den Betrug anzuzeigen. Je mehr Opfer überweisen, desto höher der Gewinn für die Betrüger.

100% Datenschutz - Kein Spam
Aktuelle Warnungen seriös per Mail
Aktuelle Warnungen seriös per Mail

Wer sind die Betrüger?

In den Briefen fungiert eine Adresse aus Prag als Absender. Ob dies die korrekte Adresse ist, darf bezweifelt werden. Fakt ist, dass die Kriminellen immer wieder neue Firmennamen benutzen, um ihren Betrug durchzuziehen. Wenn Sie also keine Erotikdienste per Telefon in Anspruch genommen haben, dürfte es sich bei der Rechnung wohl um die gleiche Bande Krimineller handeln.

Was können Sie gegen gefälschte Rechnungen tun?

Auf keinen Fall sollten Sie die gefälschten Rechnungen bezahlen. Auch bei einem Inkassoschreiben sollten Sie im Zweifel lieber bei der Verbraucherzentrale nachfragen. Diese prüft die Forderungen für Sie. Sind Sie bereits auf die Betrüger hereingefallen, hilft oft nur der Gang zu Polizei. Dort erstatten Sie Strafanzeige. Eine Strafanzeige können Sie auch online erstatten. Sie werden vermutlich Ihr Geld nicht wiedersehen, helfen aber, die Machenschaften krimineller Banden einzuschränken. Je mehr Menschen über die Betrügereien informiert sind, desto weniger fallen darauf rein.


Ihre Erfahrungen

Gefälschte Rechnungen tauchen immer wieder auf. Haben Sie bereits Erfahrungen damit sammeln können? Dann berichten Sie unseren Lesern in der Kommentarfunktion davon. Oder Sie schreiben uns eine Nachricht.

Nachricht an die Redaktion schreiben

Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht.
Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an per Mail widerrufen.
Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Alternativ senden Sie uns eine E-Mail an [email protected]. Das bietet sich an, wenn Sie uns Spam-Nachrichten, E-Mails mit Phishing-Verdacht oder Nachrichten mit einem möglichen Virus im Anhang zusenden möchten.

War der Artikel hilfreich?
Sende
Benutzer-Bewertung
4 (3 Stimmen)

Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg




Schreibe einen Kommentar