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Zahlungsaufforderung der Proceed Collection Service GmbH – Ihre Erfahrungen


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Verbraucher erhalten immer wieder Zahlungsaufforderungen von dem Inkassounternehmen Proceed Collection Services GmbH aus Essen. In einigen Fällen geht aus den Anschreiben der genaue Grund der Forderung offenbar nicht hervor. Sind diese Forderungen berechtigt und wie sollten sich Verbraucher verhalten?

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen meldet einen Fall, bei dem eine Verbraucherin aus Oldenburg ein Schreiben der Proceed Collection Services GmbH mit einer Forderung über 148,32 Euro bekommen hat. Aus dem Schreiben geht der genaue Forderungsgrund nicht hervor. Rechnungen und Mahnungen gab es laut der Verbraucherin im Vorfeld nicht.

Bereits im August wurden Verbraucher laut der Verbraucherzentrale Niedersachsen darüber informiert, dass das Unternehmen Apontas – Die Forderungsmanager seine Forderungen an die GFKL Forderungsmanagement – Proceed Collection Service GmbH abgetreten hat.

Wer ist die Proceed Collection Service GmbH?

Laut der Webseite der Proceed Collection Service GmbH handelt es sich um ein Inkassounternehmen für Kreditforderungen, welches sich vor allem um Forderungen von Banken, Sparkassen und Finanzdienstleistern kümmert. Das Unternehmen sei auf persönliche Kommunikation mit dem Schuldner beziehungsweise Kreditnehmer fokussiert und will für alle Beteiligten eine einvernehmliche Lösung schaffen. So stellt sich das Unternehmen im Internet selbst dar.

Doch warum gibt es dann so viele Negativeinträge über das Unternehmen im Internet? Teilweise ist von Drohungen und Pfändungen die Rede. Und immer wieder schreiben Nutzer, dass es sich dabei um unberechtigte Forderungen handelt.

Verpassen Sie keine Warnung. Hier können Sie uns folgen:

Was sollten Sie bei einer unberechtigten Forderung tun?

Nehmen Sie mit dem Inkassounternehmen am besten schriftlichen (Einschreiben mit Rückschein) Kontakt auf. Fordern Sie das Unternehmen dazu auf, Ihnen das Schreiben und die Hintergründe dafür zu erläutern. Außerdem widersprechen Sie in diesem Schreiben deutlich der Forderung und begründen die Zahlungsverweigerung so ausführlich wie möglich.

Für Ihren Widerspruch bei einer unberechtigten Forderung können Sie das Musterschreiben von Rechtsanwalt Thomas Hollweck verwenden, welches Sie auf dieser Webseite finden.

Wenn das Inkassounternehmen seriös ist, wird es sich um das Schreiben kümmern und Ihnen eine Stellungnahme zukommen lassen, aus der deutlich wird, wie die Forderung zustande kommt.

Die Verbraucherzentrale rät bei unberechtigten oder nicht klar kommunizierten Forderungen:

Zahlen Sie nicht!

Wenden Sie sich bei Bedarf an die nächste Beratungsstelle der Verbraucherzentrale.

Warum kontaktiert die Proceed Collection Service GmbH die Verbraucher telefonisch?

Auf diese Frage können wir keine genaue Antwort geben. Eventuell versuchen die Mitarbeiter so herauszufinden, ob die Adressen der Verbraucher stimmen, um nicht unnötig Porto auszugeben. Denkbar ist aber auch, dass das Unternehmen einfach neue und innovative Wege geht.

Weitere Informationen und Quellen zu diesem Thema

Ihre Erfahrungen mit der Proceed Collection Service GmbH

Bitte berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen mit der Proceed Collection Service GmbH. Hatten Sie bereits Kontakt mit dem Inkassounternehmen und war die Forderung Ihrer Meinung nach berechtigt?? Lief der Kontakt korrekt ab oder gab es Probleme? Wurde auf Ihre Widersprüche reagiert? Wie freundlich waren die Mitarbeiter? Mit Ihren Erfahrungen helfen Sie anderen Lesern, sich ein Bild von dem Unternehmen zu machen. Nutzen Sie dafür die Kommentare unter dem Artikel.

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3.41 (73 Stimmen)

82 Gedanken zu „Zahlungsaufforderung der Proceed Collection Service GmbH – Ihre Erfahrungen“

  1. Auch ich habe jetzt ein Schreiben (eigentlich schon ein zweites) von Proceed erhalten. Das erste war eine Adressverifzierung. An meiner alten Adresse hätten Sie mich nicht angetroffen (was kein Wunder ist, denn dort habe ich nie gelebt und war auch nie dort gemeldet), was ich dem Unternehmen per E-Mail auch mitgeteilt habe und dass es sich bei meinem nicht seltenen Namen um eine Verwechslung handeln muss. Ein paar Wochen später kommt nun eine Zahlungsaufforderung von über 1700 Euro, zahlbar in zehn Tagen. Es geht um eine alte Forderung der Apontas GmbH aus einem Darlehen. Die Hauptforderung stammt aus dem Jahr 1986 – da war ich acht Jahre alt. Ich habe die Verbraucherzentrale vor Ort informiert (per Mail), werde am Montag aber auch mal anrufen. Ich vermute hier Betrug…

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