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Online-Shopping: Bei wenigen Bezahlverfahren werden Gebühren fällig – Überweisung, Zahldienste und Lastschrift sind die sichersten und kostenfreien Zahlmethoden


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Die Händler bieten Ihnen bei einem Onlinekauf verschiedene Bezahlmöglichkeiten an. Zu den gängigsten Methoden gehören heute die Überweisung, das Lastschriftverfahren, die Kreditkarte oder ein Bezahlsystem. Zu den bekanntesten Bezahlsystemen gehören PayPal oder Klarna, aber auch der Kauf auf Rechnung ist sehr gefragt. Da stellt sich die Frage, welcher Weg günstiger ist und welcher Weg ist sicher?

Das Wichtigste in Kürze

  • Mittlerweile gibt es für alle Verfahren, die zum Bezahlen im Internet gelten, sehr hohe Sicherheitsmaßnahmen.
  • Aber trotzdem müssen Sie regelmäßig die eigenen Kontobewegungen kontrollieren, denn nur so entdecken Sie unberechtigte Abbuchungen und können rechtzeitig mit Hilfe der Bank einen Rückruf in die Wege leiten.
  • Seien Sie immer vorsichtig und achten Sie auf verdächtig aussehende und sehr günstige Online-Shops. Bei ihnen könnte es sich um einen Fake-Shop handeln, der es nur auf Ihre Kreditkarten abgesehen hat.

Die Sicherheit bei der Online-Bezahlung

In den letzten Jahren hat die Sicherheit im Internet, auch in Bezug auf die verschiedenen Bezahlmethoden stark zugenommen. Heute sind alle Bezahlmethoden meist sicher, denn die Anbieter sind zu hohen Schutzmaßnahmen verpflichtet.

Ein Missbrauch Ihrer Daten kann aber nicht zu 100% ausgeschlossen werden, denn bei jeder Bezahlmethode geben Sie persönliche Daten an, darunter die Kartennummer, die Kontonummer oder Login-Daten für das Bezahlsystem.

Bei regelmäßigen bargeldlosen Bezahlungen überprüfen Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontobewegungen.

Falls es zu unberechtigten Abbuchungen gekommen ist, setzen Sie sich sofort mit dem Bezahldienst oder der Bank in Verbindung. In der Regel haben Sie acht Wochen Zeit, wenn die Bezahlung mit dem Sepa-Verfahren durchgeführt wurde. In der Zeit kann die Bank das Geld problemlos zurück buchen und dafür müssen Sie nicht einmal einen Grund angeben. Bei einem nachgewiesenen Betrugsfall verlängert sich die Frist auf bis zu 13 Monate.

Passen Sie immer gut auf Ihre Login-Daten und auf alle anderen Informationen, die Sie bei einer Zahlung angeben. Bei verdächtig aussehenden Shops oder zu günstigen Angeboten sollten Sie niemals leichtgläubig sein, denn es handelt sich meist um einen Fake-Shop und der hat es eigentlich nur auf die Kreditkartendaten abgesehen.

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Die Technik ist bei der Arbeit

Es gibt einen sehr wichtigen Rat, den Sie sich zu Herzen nehmen sollten. Nur eine verschlüsselte Datenübertragung ist beim Online-Shopping sicher.

Ihre persönlichen Daten und die Bezahlinformationen übertragen Sie nur verschlüsselt und darauf gilt es jederzeit zu achten. Es gibt verschiedene Merkmale, an denen Sie eine Verschlüsselung erkennen.

Am Anfang der Adresszeile des Browsers steht entweder „https“ anstatt von „http“. Das kleine „s“ bedeutet Sicherheit und steht für „secure“.

Der Name des Zertifikatsanbieters und ein kleines Vorhängeschloss sind im Browser zu sehen. Das bedeutet, dass der Anbieter des Zertifikats vor deren Ausstellung das Unternehmen geprüft hat und es als sicher einstuft.

Eine Warnmeldung erscheint in den meisten Fällen immer dann, wenn es sich um ein ungültiges Zertifikat handelt. Sie sollten dann nicht nur auf eine Bestellung, sondern auch auf die Weitergabe von Ihren Daten verzichten.

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Überweisung, Lastschrift und das Bezahlen mit Karte

Das Lastschrift-Verfahren, die Überweisung und das Bezahlen mit der Karte sind Bezahlmethoden, die keinen Cent extra kosten.

Zumindest nicht für Sie als Käufer, denn alle Entgelte, welche die Händler für die Nutzung der Bezahlmethode bezahlen, sind im Online-Shop anzuzeigen und das ist meist alles im angegebenen Preis enthalten.

Die Händler arbeiten mit vielen Dienstleistern zusammen und auch diese möchten bezahlt werden. Bei Zahlungen geben die Händler einen Teil des Entgeltes ab, aber diese Kosten sind meist schon vorher auf den Preis aufgeschlagen und somit ist klar, dass am Ende also doch der Kunde bezahlt.

Gebührenfreie Bezahlmethoden

Die Händler dürfen für die gängigsten Bezahlmethoden wie

  • Überweisung
  • Kreditkarte von Visa und Mastercard
  • Lastschriftverfahren
  • Zahlung mit der Girocard

keine zusätzlichen Gebühren verlangen, dass wurde im Januar 2018 festgelegt. Die Händler verlangen aber weiterhin Gebühren für die Nutzung von weniger bekannten Kreditkarten wie

  • American Express
  • Diners.

In den allgemeinen Geschäftsbedingungen hat PayPal festgelegt, dass die Händler keine Extra-Entgelte verlangen dürfen, aber das ist umstritten.

Bevor Sie also den letzten Schritt zum Abschluss der Bestellung machen, sollten Sie immer gut überprüfen, ob Sie Gebühren für die ausgesuchte Bezahlmethode zahlen müssen. In dem letzten Schritt vor der Bestellung sind Händler gesetzlich dazu verpflichtet alle Gebühren und Preise komplett anzuzeigen und nur mit einem eindeutig beschrifteten Button kann der Kauf abgeschlossen werden.

Das Bezahlen per Rechnung

Eine der gängigsten Bezahlmethoden ist das Zahlen per Rechnung, denn diese Methode ist für den Käufer sehr vorteilhaft.

Die Bezahlung per Rechnung schließt die Vorkasse aus. Der Kauf auf Rechnung bedeutet, dass der Verbraucher zuerst seine Ware bekommt und erst danach die Ware bezahlt. Aber bei dieser Bezahlmethode müssen Sie aufpassen, denn eine Rechnung ist immer pünktlich zu bezahlen, ansonsten drohen Mahn- und Inkassogebühren.

Die Situation wird besonders kompliziert, wenn die Rechnung nicht vom Händler, sondern von einem Zahlungsdienst stammt.

Missverständnisse können vermieden werden, wenn Sie einen Kaufwiderruf machen und sich mit dem Händler und dem Zahlungsdienst in Verbindung setzen. In einem solchen Fall stehen Sie auf der sicheren Seite, denn ansonsten flattern Mahnungen in Haus für eine Ware, die Sie schon lange zurückgeschickt haben. Die Mahnung müssen Sie zwar nicht bezahlen, aber eine falsche Mahnung lässt sich nur schwer loswerden und das ist mühsam.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Online-Shopping und die Bezahlmethoden

1. Welche Zahlmethode gilt als die sicherste beim Online-Shopping?

Der Kunde hat eigentlich kein Recht auf eine Wahl der Zahlungsmethode, aber die Händler haben sich auf die Kunden eingelassen und bieten verschiedene Methoden an. Die sicherste Bezahlmethode ist immer noch der Kauf auf Rechnung, aber auch das Lastschriftverfahren gilt als sehr sicher.

2. Warum ist der Kauf auf Rechnung so sicher?

Der Kauf auf Rechnung ist sicher, weil Sie die bestellte Ware in der Regel erst bezahlen, wenn Sie sie in der Hand halten und geprüft haben. Ist die Ware nicht angekommen oder Defekt, dann senden Sie die Ware zurück und brauchen die Rechnung nicht bezahlen. Voraussetzung ist ein vorher geschriebener Widerruf.

3. Warum gilt das Lastschrift-Verfahren als sicher?

Bei dem Lastschrift-Verfahren haben Sie das Recht, auch noch nach acht Wochen das Geld vom Händler zurückzufordern und dafür müssen Sie keinen Grund angeben. Die Frist verlängert sich auf 13 Monate, wenn ein Betrugsfall nachgewiesen wird.

4. Was ist sicherer – Überweisung oder PayPal?

In diesem Zusammenhang ist PayPal die sicherste Zahlmethode, denn es handelt sich um einen Zahldienst, der eine Mitverantwortung trägt. Zudem ist das Zahlen mit PayPal deutlich schneller als mit einer Überweisung.

5. Wie lange dauert die Zahlung mit PayPal?

Die Zahlung mit PayPal ist in der Regel am nächsten Banktag auf dem Konto des Händlers und somit kann die gekaufte Ware direkt versendet werden.

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Fazit

Heute bieten die Händler ihren Kunden ein paar Zahlmethoden zur Auswahl an. Zu den sichersten Methoden gehören die Überweisung, der Kauf auf Rechnung, das Lastschriftverfahren und das Zahlen mit einem Zahldienst wie PayPal. Für die Nutzung der einzelnen Zahlmethoden dürfen keine zusätzlichen Gebühren verlangt werden, denn alle Gebühren sind im Kaufpreis enthalten.

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