PayPal: Unberechtigter Zugriff, Spam und Phishing bei PayPal melden


Bitte unterstützen Sie uns

Mit einmalig 3 € tragen Sie zur Erhaltung von Verbraucherschutz.com bei und erkennen unsere Leistung an. Jetzt 3,00 Euro per PayPal senden. So können Sie uns außerdem unterstützen.

Mit einem freiwilligen Leser-Abo sagen Sie Betrügern den Kampf an, unterstützen die Redaktion und bekommen einen direkten Draht zu uns.

Sie haben eine Spam-Nachricht von PayPal bekommen oder möchten eine Phishing-Mail melden? Oder sind Sie auf eine bösartige E-Mail hereingefallen und möchten einen Missbrauch des PayPal-Kontos anzeigen? Wir erklären, wie Sie vorgehen sollten.

Der Bezahldienst PayPal ist immer wieder ein beliebtes Ziel von Cyber-Kriminellen. Mit Hilfe von täuschend echt aussehenden Mails werden ahnungslose Kunden aufgefordert, mit Paypal in Kontakt zu treten, ihre Kontodaten einzugeben oder ein Update zu installieren. In der Folge haben die Betrüger Zugriff auf das Konto des Kunden oder seinen Computer.

Diese E-Mails beginnen teils mit einer unpersönlichen Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren“. Doch PayPal würde Sie immer persönlich ansprechen. Anlass der überraschenden Nachricht ist oft der angeblich notwendige Datenabgleich, der zum Schutz des Kontos sofort durchgeführt werden sollte. Auch an der Sprache sind die falschen E-Mails erkennbar: Meist finden Sie schlimme Rechtschreibfehler, oder die Grammatik-Kenntnisse des Verfassers sind lückenhaft. Es kommt auch vor, dass die Mail nicht in der Landessprache verfasst wurde. Sehen Sie sich an, welche weiteren Sicherheitskriterien es für E-Mails von PayPal gibt. Zudem raten wir, dass Sie sich unsere aktuelle Übersicht zu Spam-Mails im Namen von PayPal ansehen.

Neben gefälschten E-Mails gibt es auch immer wieder echte Nachrichten von PayPal, die von den Empfängern fälschlicherweise als Spam oder Phishing eingestuft werden. Für solche E-Mails veröffentlichen wir ständig Entwarnungen, damit wichtige Informationen nicht untergehen.

Video Player von Glomex (Datenschutzrichtlinien)

Unerwünschte E-Mails im Namen von PayPal melden

Verdächtige E-Mails können Sie direkt an Paypal weiterleiten. Die E-Mail-Adresse dafür lautet [email protected]. Wir empfehlen, dass Sie uns eine Kopie der Nachricht an [email protected] weiterleiten. Während PayPal in der Regel nicht antwortet, geben wir Ihnen bei Bedarf eine Rückmeldung, ob es sich tatsächlich um Spam oder Phishing handelt.

Die Betreff-Zeile der Mail sollten Sie nicht verändern und die Nachricht sollte nicht als Anhang verschickt werden. Nach der Weiterleitung der E-Mail können Sie diese aus dem Posteingang löschen.

Heute aktuell: Das müssen Sie gelesen haben:
Paypal Logo
Warnungsticker
PayPal Phishing: Übersicht gefälschter E-Mails (Update)

Vorsicht, neue Bedrohung „Nachricht von Ihrem Kundenservice“ im Umlauf. Betrüger versuchen mit Phishing-Mails ahnungslose PayPal-Kunden in die Falle zu locken. Es geht um neue Sicherheitsbestimmungen, Daten-Verifizierungen  oder angebliche Rücklastschriften. In unserer Übersicht finden Sie alle aktuell versendeten

100% Datenschutz - Kein Spam
Aktuelle Warnungen seriös per Mail
Aktuelle Warnungen seriös per Mail

Was PayPal Sie niemals per E-Mail fragen wird

Betrügern geht es mit Phishing-Nachrichten immer um das Auskundschaften von vertraulichen Informationen. Häufig dienen diese persönlichen Daten dazu, Ihr PayPal-Konto zu missbrauchen oder die Daten an Kriminelle für die Begehung weiterer Straftaten zu verkaufen. Nachfolgend erfahren Sie, welche Nachrichten Ihnen PayPal nicht senden wird:

  • E-Mails ohne persönliche Anrede mit Vor- und Zunahmen.
  • E-Mails, in denen Sie nach persönlichen Daten gefragt werden. Hierzu gehören Geburtsdatum, Bankverbindungen, Kreditkartennummer, E-Mail-Adressen, Passwörter, PINs, TANs o. Ä., die Nummer Ihres Führerscheins oder Versicherungsnummern.
  • E-Mails mit einer Datei im Anhang, aus der Sie die gewünschten Informationen entnehmen können.

Das sollten Sie bei unverlangt zugesandten E-Mails nicht tun

Auf keinen Fall sollten Sie persönliche Daten preisgeben, wenn diese in einer Mail abgefragt werden. Kreditkartennummer, Geburtsdatum, Adresse und andere Einzelheiten behalten Sie für sich. Die gefälschte E-Mail sollte nicht beantwortet werden.

Bei einigen Phishing-Versuchen werden Sie aufgefordert, einen Link in der E-Mail anzuklicken. Das ist eine Gefahr, da Sie nie genau wissen, welche Adresse hinter einem Link tatsächlich aufgerufen wird. Auf keinen Fall sollten Sie solche Links anklicken. Besuchen Sie die Webseite von PayPal stattdessen manuell, indem Sie im Adressfeld Ihres Browsers die URL „paypal.com“ eingeben und sich dann mit Ihren Zugangsdaten anmelden.

Die Methode, der E-Mail eine Datei anzuhängen, wird häufig verwendet. Diese Datei enthält in der Regel Schadsoftware. Laden Sie solche Dateien also nicht herunter und öffnen Sie diese nicht auf Ihrem Computer. Zu groß ist die Gefahr, dass Sie sich einen Virus einfangen.


Auf Spam hereingefallen – Unberechtigter Zugriff auf das PayPal-Konto

Es kann vorkommen, dass Sie trotz größter Vorsicht auf eine gefälschte E-Mail hereinfallen und danach Ihr PayPal-Konto missbraucht wird. Nicht immer entdecken Sie gleich ungewöhnliche Bewegungen in Ihrem PayPal-Konto. Auch wenn Sie nur den Verdacht haben, dass Unbekannte Zugriff auf Ihr PayPal-Konto haben könnten, sollten Sie den Vorfall bei PayPal melden.

Unabhängig von der Meldung bei PayPal sollten Sie einen Missbrauch Ihrer Daten oder des PayPal-Kontos auch bei der Polizei anzeigen. In vielen Bundesländern können Sie eine Anzeige online über das Internet erstatten. Auch die nächste Polizeidienststelle ist der richtige Ansprechpartner. Wir haben für Sie einige Tipps für die Erstattung einer Strafanzeige vor Ort zusammengestellt.

Haben Sie das schon gesehen?

Eigentum, Haus, eigene vier Waende, Baufinanzierung, Haus bauen
Verbraucherwelt
Kostenfalle Baufinanzierung: Lieber Mieten oder Kaufen?

Sie überlegen, ob Sie ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung kaufen? Doch was spricht eigentlich dagegen, das nächste Heim nur zu mieten. Ab wann wird die Baufinanzierung zur Kostenfalle? Diese Fragen beantworten wir im Artikel.

War dieser Artikel hilfreich?
Sende
Benutzer-Bewertung
0 (0 Stimmen)



Schreibe einen Kommentar