Augengrippe-Epidemie? Infektionskrankheit breitet sich aus


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Keratoconjunctivitis epidemica heißt in der Umgangssprache Augengrippe. Diese Viruserkrankung treibt gerade in Deutschland, vor allem im Raum Bonn ihr Unwesen. Wir verraten, woran Sie eine Erkrankung erkennen und wie Sie sich vor der Ansteckung mit den Viren schützen. 

Bei der Augengrippe handelt es sich um eine Viruserkrankung der Binde- und Hornhaut des Auges. Sie ist deshalb so gefährlich und verbreitet sich schnell, da die Krankheit durch die recht lange Inkubationszeit erst spät erkannt wird und es nur geringe Therapiemöglichkeiten gibt.

Bei den Krankheitserregern handelt es sich um die Adenoviren. Seit dem Jahr 2001 besteht eine Meldepflicht für die Viren. Wir sagen Ihnen, wie Sie sich vor der Ansteckung mit der Augengrippe schützen und so die Epidemie eindämmen können.

Übertragung der Augengrippe

Die Augengrippe wird durch Schmierinfektion übertragen. Das heißt, wenn Ihre Hände kontaminiert (mit Viren versehen) sind und Sie sich die Augen reiben, dann bekommen Sie die Grippe vermutlich nach Ablauf der Inkubationszeit (Ansteckungsphase). In dieser Zeit sind Sie sogar hoch ansteckend, selbst wenn Sie selber noch gar keine Symptome zeigen.

Da die Viren sehr umweltresistent sind, halten sie sich auch lange an Gegenständen wie Handtücher, Klinken, Tischen. Auch öffentliche Bäder und Saunen können zur Übertragungsstätte werden.

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Symptome der Augengrippe

Die Augengrippe macht sich nach einer Inkubationszeit von fünf bis zwölf Tagen mit folgenden Symptomen bemerkbar:

  • Juckreiz
  • plötzliche Rötung
  • Bindehautschwellung
  • Fremdkörpergefühl
  • Lichtscheu
  • Brennen
  • permanenter Tränenfluss
  • zum Teil schmerzhafte Schwellung des Lymphknoten vor dem Ohr oder am Unterkiefer

Teilweise haben Patienten auch nach Abklingen der Krankheit mit einer Trübung der Hornhaut zu kämpfen.

Therapie und Ansteckungsdauer der Augengrippe

Ein Medikament steht für die Behandlung der Augengrippe derzeit nicht zur Verfügung. Sie können demnach nur vorbeugende Maßnahmen treffen, damit Sie die Augengrippe nicht bekommen.

Die Ansteckung ist so lange möglich, wie der Virus in dem Augensekret nachweisbar ist. Das betrifft meist die ersten zwei Wochen, teilweise auch drei Wochen.

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Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung der Augengrippe

Damit Sie sich nicht mit der Augengrippe anstecken, müssen Sie vorbeugende Maßnahmen treffen. So sollte im Haushalt beispielsweise jeder sein eigenes Handtuch nutzen. In Unternehmen sollten Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Diese sind gerade bei Kundenkontakt extrem wichtig.

Generell ist es besser, das Reiben in den Augen zu vermeiden. Vor allem aber dann, wenn Sie im öffentlichen Bereich unterwegs waren und Türklinken und andere gemeinsam genutzte Flächen angefasst haben.

Sind Sie von der Augengrippe betroffen?

Haben Sie sich bereits angesteckt? Wie hat sich die Krankheit bei Ihnen geäußert? Was können Sie anderen betroffenen Lesern empfehlen? In unserem Kommentaren können Sie Ihre Tipps zur Linderung der Symptome mit anderen Lesern teilen.

Quelle: Robert Koch Institut und Wikipedia


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