Verbreitung von Phishing-Mails im Namen der Sparkasse


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Aktuell verbreiten sich Phishing-Mails im Namen der Sparkasse. Sie werden in den E-Mails dazu aufgefordert, Ihre Kreditkartendaten zu überprüfen. Warum diese E-Mails eine Falle sind und woran Sie den Betrug erkennen, erfahren Sie hier.

In einer E-Mail werden sowohl Kunden als auch Nichtkunden der Sparkasse angeschrieben, und um Mithilfe in Bezug auf die Kreditkartendaten gebeten. Die E-Mail enthält einen Link. Klicken Sie diesen an, landen Sie auf einer täuschend echt gefälschten Webseite der Sparkasse Berlin. Dabei handelt es sich um die Phishing-Seite der Betrüger. Geben Sie dort Ihre Daten ein, haben die Cyberkriminellen Zugang zu Ihrer Kreditkarte und können sich an Ihrem Geld bedienen.

Woran erkennen Sie die Phishing-Mails?

  • Überprüfen Sie den Absender: Wenn es sich um eine offizielle E-Mail der Sparkasse handelt, wird hinter dem @-Zeichen kein Freemail-Anbieter stehen.
  • Achten Sie auf die Anrede: Ihre Sparkasse kennt Sie beim Namen und wird Sie nie mit „Sehr geehrter Kunde“ oder „Sehr geehrte/r Frau/Herr“ anschreiben.
  • Die Rechtschreibung und Grammatik, vor allem aber der Satzbau lassen zu wünschen übrig.
  • Sie sind gar kein Kunde der Sparkasse und bekommen dennoch diese E-Mail.

Die Betreffzeilen der Phishing-Mails können variieren. Bekannt sind uns aktuell folgende Betreffzeilen:

– Konto deaktiviert

– Wir brauchen Informationen von Ihnen!

In unseren großen Ratgeber geben wir Ihnen weitere Tipps, woran Sie eine gefälschte E-Mail erkennen.

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Woran erkennen Sie die gefälschte Internetseite?

Hier wird es schon deutlich schwieriger, da sich die Kriminellen wirklich Mühe gegeben und die originale Webseite fast 1:1 nachgebaut haben. Selbst die Logos und der Inhalt sind fast identisch.

Das erste eindeutige Anzeichen ist die Adresszeile. Auch wenn sich die Betrüger die Mühe gemacht haben und eine scheinbar sichere Seite (https) verwenden, wird an der Adresse deutlich, dass es sich nicht um die Sparkassen-Seite handelt. Das wilde Konstrukt, welches hinter dem https folgt, lässt darauf schließen, dass es sich hier nur um eine gefälschte Seite handeln kann. Auch der Teil hinter dem Vorhängeschloss in der Adresszeile deutet eben nicht auf eine Sparkasse hin.

Besonders aufmerksam sollten Sie sein, wenn Sie Daten eingeben sollen, ohne sich im Vorfeld einloggen zu müssen.

Ansonsten gibt es auf dieser Internetseite nicht wirklich ein Anzeichen dafür, dass es sich um die Fälschung handelt. Nur wenn Sie die originale Webseite gegenüberstellen, fällt auf, dass auf der Anmeldeseite zum Online-Banking ein anderes Formular steht. Außerdem finden Sie ein paar aktuelle Sicherheitsmeldungen, darunter auch die Meldung über die Phishing-Mails.

Kreditkarte sperren

Der einfachste Weg ist, die E-Mail zu löschen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob mit Ihrer Kreditkarte alles in Ordnung ist, rufen Sie sich die Webseite Ihrer Sparkasse manuell im Browser auf und loggen Sie sich ein. Die Kundenbetreuung Ihrer Bank ist ebenfalls ein guter Ansprechpartner, wenn es Fragen zur Kreditkarte geht.

Auf keinen Fall sollten Sie den Link in der E-Mail anklicken und auf der aufgerufenen Webseite Ihre Daten eingeben. Haben Sie dies getan, kann Ihnen finanzieller Schaden entstehen. Sie sollten so schnell als möglich reagieren und Ihre Kreditkarte sperren lassen. Den nationalen Sperrnotruf erreichen Sie unter 116 116. Halten Sie beim Anruf Ihre Bankleitzahl, die Kontonummer und die Kreditkartennummer bereit. Alternativ wenden Sie sich direkt an Ihre Sparkasse.

Außerdem sollten Sie auch Ihre Zugangsdaten für das Online-Banking ändern. Gegebenenfalls ist es den Betrügern aufgrund Ihrer Eingaben möglich, Zugang zu Ihrem Acccount zu bekommen. Damit kein weiterer Schaden entsteht, ändern Sie am besten das Passwort.


Ihre Erfahrungen sind uns wichtig

Sind Sie schon einmal auf eine Phishing-Mail hereingefallen? Welche Konsequenzen hat das nach sich gezogen? Hat Ihre Bank problemlos reagiert? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit unseren Lesern in den Kommentaren.

Haben Sie selber dubiose E-Mails erhalten, die auf Phishing-Seiten führen oder nach Betrug riechen? Leiten Sie uns diese per E-Mail weiter. Wir schauen uns die E-Mails an und prüfen, was dahintersteckt. Nur mit Ihrer Hilfe können wir so viele Menschen wie möglich warnen.

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