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Quetschies – der ideale Snack to go? Achten Sie auf die Inhaltsstoffe und die Tagesmenge


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Quetschies sind in aller Munde, denn die Quetschbeutel sind so konzipiert, dass das Saugen ermöglicht wird. Die Produktpalette hat sich in den letzten Jahren immens ausgeweitet, so dass es heute nicht nur Breie und Fruchtpüree, sondern auch Schokopudding gibt. Die Beutel wirken auf den ersten Blick sehr praktisch, aber sie bergen auch gewisse Risiken.

Das Wichtigste in Kürze

  • In den Quetschies ist eine Menge Zucker enthalten und dieser bleibt lange im Mund, so dass der Zahnschmelz der Kinderzähne dauerhaften Schaden nehmen kann.
  • Für die Sprachentwicklung ist das Kauen ein sehr wichtiger Bestandteil, aber durch das Saugen an den Quetschies entfällt der Mechanismus und das kann die Sprachentwicklung beeinflussen.
  • Übergewicht kann das Ergebnis der kalorienreichen Lebensmittel sein.

Einfach, kleckerfrei und ohne Löffel – der Quetschie

Der Quetschbeutel liegt gut in der Hand und die Öffnung am oberen Ende sorgt dafür, dass Kinder sofort den Inhalt aus dem Beutel saugen. 

Kinder nuckeln teilweise ständig an den Beuteln und nehmen den meist zuckerhaltigen Inhalt zu sich, so dass der Inhalt lange im Mund bleibt und zu Karies führt. Zudem wird der Zahnschmelz angegriffen. Mittlerweile weisen viele Hersteller auf eine regelmäßige Zahnhygiene hin und das können Sie auf den Verpackungen nachlesen.

Sogar der Hinweis, dass der Inhalt des Quetschies lieber mit einem Löffel aufgenommen werden sollte, ist mittlerweile auf den Verpackungen nachzulesen. Aber das Praktische ist, dass ein Quetschie ohne Löffel funktioniert und zudem noch kleckerfrei ist.

Die Verschlusskappen können nicht verschluckt werden, denn sie sind sehr groß, aber auch kleine Kappen sind mittlerweile vorhanden. Achten Sie als Elternteil darauf.

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50% des Zuckerbedarfs sind mit einem Quetschie gedeckt

Kinder sollten täglich 10% des Energiebedarfs mit Hilfe von Zucker zu sich nehmen, denn das empfiehlt die World Health Organisation. 

Ein Quetschie enthält in der Regel um die 14 Gramm Zucker und das ist schon die Hälfte des täglichen Zuckerbedarfs. Entscheidend ist das Alter, aber 50% ist schon eine ganze Menge.

Es gibt Geschmacksrichtungen wie Obstbreie mit Cookies oder Keks, die einen deutlich höheren Zuckeranteil haben. Dann kommt nicht nur der enthaltene Fruchtzucker aus dem Obst, sondern dann noch der Zucker aus den Zusatzstoffen hinzu. In so einem Fall wird der Obstbrei eher zu einer Süßigkeit als zu einem gesunden Snack.

In den Quetschies mit Pudding oder Joghurt ist der Zucker- und Fettanteil genauso hoch wie in den bekannten Bechern, so dass auch diese als Süßigkeit zu sehen sind.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass Kinder sich nicht an die zuckerhaltigen Lebensmittel zu gewöhnen, denn sie können Krankheiten hervorrufen. Diabetes Mellitus Typ 2 und Adipositas sind zwei davon.

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Für Kinder sind Kauen und Löffeln viel besser

Das Kauen fördert die Mund- und Zungenmotorik des Kindes und das unterstützt die Sprachentwicklung. 

Die Muskulatur kann sich deutlich besser entwickeln, wenn Kinder für den Verzehr von Obst und Obstbreien einen Löffel verwenden.

Zudem können Kinder und auch die Erwachsenen mit einem Löffeln besser erkennen, wann ein Sättigungsgefühl eintritt und das Essen beenden, so dass Übergewicht vermieden werden kann.

Nicht nur Natürliches ist im Quetschie

In den Quetschies sind nicht nur natürliche Zutaten, denn es gibt Puddings, Joghurts und auch Kekse.

Viele Sorten werden mit Palmfett oder Vitamin C angereichert, so dass die Hersteller damit werben können. Eine Notwendigkeit besteht allerdings nicht, denn in der Regel haben Kinder keinen Vitamin C-Mangel. Sie essen Obst und Gemüse regelmäßig und das reicht normalerweise vollkommen aus.

Eine deutlich bessere Alternative zu den meist teuren Quetschies sind die Obstbreie aus dem Glas. Die Puddings und Joghurts aus dem Quetschie verursachen eine Menge Müll und Kleinkinder können die Kappen verschlucken. Wenn Sie auf die Zugabe der Quetschies nicht verzichten möchten, dann setzen Sie auf reine Obstbreie.

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Schwierigkeiten bei der Einteilung

In der letzten Zeit haben einige Hersteller einen Nutri-Score auf den Produkten vermerkt, denn damit zeigt sich, wie gesund das jeweilige Produkt ist. 

Hierbei handelt es sich um eine Farbskala und Sie können anhand der Farben erkennen, wie die Bewertung von Zucker, Fett und Salz ausfällt. Dazu gibt es Informationen zu Frucht- und Ballaststoffanteilen.

In dieser Bewertung schneiden die beliebten Quetschies recht unterschiedlich ab, so dass Sie zuerst festlegen sollten, ob der Quetschie eher als Essen oder als Getränk angesehen wird. In der Regel wird ein Quetschie genuckelt oder getrunken. Püree und Pudding zu löffeln bedeutet, dass es gegessen wird. Damit wird die Einordnung eher schwierig und der Nutri-Score kann nicht eindeutig festgelegt werden.

Wird ein Quetschie als Essen eingestuft, dann erzielt er die Wertung zwischen A und C. Die Bewertung wird besser oder schlechter, wenn es zunehmender Fruchtanteil oder ein abnehmender Fruchtanteil vorhanden ist. Zudem unterscheidet sich die Stufe anhand von Pudding oder Quarkspeisen.

Die Produkte schneiden deutlich schlechter ab, wenn sie als Getränke bewertet werden. Dann kommt es in der Bewertung zwischen D und E im Nutri-Score. Anhand dieser Bewertung erkennen Sie eindeutig, dass die Quetschbeutel mit Püree oder Puddings gleichzusetzen sind.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Quetschies

1. Welche Sorten an Quetschies gibt es?

Zu Beginn des Quetschies-Hypes gab es nur Fruchtbreie, aber heute gibt es auch noch Quarkspeisen oder Puddingsorten. Die Auswahl ist mittlerweile immens und die Entscheidung fällt schwer.

2. Wie viele Quetschies darf ein Kind am Tag?

Beachten Sie, dass die meisten Quetschies einen hohen Zuckeranteil haben, so dass mehr als ein Quetschie am Tag nicht gereicht werden sollte.

3. Welche gesundheitlichen Folgen kann ein hoher Quetschie-Konsum haben?

In erster Linie kann ein hoher Quetschies-Konsum zu Übergewicht führen, aber auch Karies und Diabetes können entstehen.

4. Welche Alternative zu Quetschies?

Greifen Sie doch einfach zu Naturjoghurts und verfeinern Sie diesen mit frischen Früchten. Geschmacklich meist deutlich besser als ein zuckerreicher Quetschie und auch deutlich gesünder.

5. Ist ein Quetschie eine Mahlzeit oder ein Getränk?

Anhand der Inhaltsstoffe und der Nährwerttabelle sollten Sie den Quetschie eher als eine kleine Zwischenmahlzeit sehen.

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Fazit

In den letzten Jahren sind die Quetschies immer mehr zum Trend geworden, so dass sie heute in allen Supermarktregalen in verschiedenen Sorten zu finden sind. Die kleinen Quetschbeutel sind praktisch, können überall mit hingenommen werden, schmecken recht unterschiedlich und sind kleckerfrei. Zusätzliche Hilfsmittel sind nicht notwendig und das macht die Quetschies so beliebt. Aber achten Sie darauf, dass in den Quetschbeuteln eine Menge Zucker enthalten ist und das Kind nicht nur Übergewicht, sondern auch Karies oder Diabetes bekommen kann. Achten Sie bei der Reichung von Quetschies immer auf die Inhaltsstoffe und auf die Tagesmenge, dann ist alles in Ordnung.

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