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Mehrweg oder Einweg: Pfand Verwirrung – wir klären auf


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Der Pfand war vor einigen Jahren ein eindeutiges Zeichen, dass es sich um eine Mehrweg-Verpackung handelt. Mehrweg-Flaschen wurden in der Regel nur in Kästen verkauft, aber heute sieht es anders aus. Beide Varianten sind heute auch für Einweg-Verpackungen denkbar.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Thema Pfand entlastet seit Jahren die Umwelt und sorgt dafür, dass die leeren Flaschen wieder in den Handel kommen und nicht auf der Straße landen.
  • Bis vor einigen Jahren war Klarheit, denn Einweg-Flaschen gab es einzeln zu kaufen und Mehrweg-Flaschen nur in Kästen.
  • Heute ist die Verwirrung groß, denn durch das neue Gesetz gibt es viele Änderungen.

Immer mehr Erfrischungsgetränke und Mineralwasser wird in Einweg-Kunststoff-Flaschen zum Kauf angeboten, so dass sich die Mehrweg-Flaschen beim Mineralwasser in den letzten 20 Jahren um 50% reduziert haben. Im Jahr 1991 waren es noch 93% und im Jahr 2017 nur noch etwa 38%.

In den letzten Jahren ist die Verwirrung im Bereich des Pfands gestiegen, denn ob Glasflasche, Aludose, Plastikbehälter oder Getränkekarton, die Frage ob mit oder ohne Pfand ist allgegenwärtig. Wir klären Sie darüber auf, woran Sie die Verpackung erkennen und welche Rechte Sie bei der Rückgabe haben.

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Die Mehrweg-Kennzeichen

Es gibt verschiedene Kennzeichen, an denen Sie die Mehrweg-Verpackungen erkennen und zu den Symbolen gibt es noch spezielle Aufschriften.

  • Leihflasche
  • Pfandflasche
  • Mehrweg
  • Mehrweg-Flasche

Mittlerweile gibt es Mehrweg-Flaschen nicht nur aus Glas, sondern auch aus Kunststoff (PET – Polyethylenterephthalat). Zurzeit gibt es aber leider noch keine einheitliche Kennzeichnung der Mehrweg-Getränkeverpackungen, so dass die Verbraucher immer noch keine Möglichkeit haben, leicht zu erkennen, um welche Verpackung es sich handelt.

Mehrweg-Flaschen kosten Pfand

Sie müssen bei Mehrweg-Flaschen immer Pfand bezahlen und dabei spielt das Getränk selber keine Rolle.

Sie geben die leeren Flaschen im Geschäft zurück und dann erhalten Sie auch das vorher gezahlt Pfandgeld zurück. Die Händler sorgen dafür, dass die Flaschen zurück zum Abfüller kommen. Der Abfüller spült die Flaschen aus und befüllt sie wieder mit einem neuen Getränk.

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Die Mehrwegpfand-Höhe

Der Pfand für Mehrweg-Flaschen liegt bei 15 Cent pro Flasche und dabei spielt es keine Rolle, ob die Flasche aus Glas oder PET besteht.

Es gibt aber auch spezielle Flaschen im Handel für die mehr Pfand genommen wird. Ein Beispiel sind die Bügelflaschen.

Pfanderstattung und deren Probleme

Das neue Verpackungsgesetz regelt nicht nur die Einweg-Getränkeverpackungen, sondern auch die Höhe des Pfands und die Rücknahmemöglichkeiten.

Allerdings gelten die Vorschriften nicht für die Mehrweg-Getränkeverpackungen.

Dazu sollten Sie die folgenden Hinweise beachten!

Der Kassenbon ist ein Beweismittel

Bei der Pfandhöhe und der Erstattung für die Mehrweg-Flaschen handelt es sich um eine zivilrechtliche Vereinbarung.

Der Händler muss das Pfand bei der Rückgabe der Flasche erstatten und dazu bietet sich im Notfall der Kassenbon als Beweismittel an. Das Beweismittel ist notwendig, wenn der Händler das Pfand nicht rausgeben möchte.

Jeder zweite Verbraucher hat bei der Rückgabe von Pfandflaschen oder -dosen schon einmal Probleme gehabt.

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Entscheidend ist die Flaschenform

Schon seit Jahren nehmen die meisten Geschäfte nur die Flaschen zurück, welche sie auch im Sortiment haben.

Sie nehmen also keine Flaschen an, wenn sie nicht auch in ihrem Laden gekauft wurden. Leider besteht bis heute keine gesetzliche Verpflichtung, dass die Geschäfte die Pfandflaschen nehmen müssen. Meist richten sie sich nach der Flaschenform.

Das Bonsystem

Die Rücknahme der Pfandflaschen wird weitgehend mit einem Bonsystem organisiert. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale NRW muss der Bon auch nach dem Ausstellungstag gültig sein.

Für den Händler ist eine zerbrochene Flasche kein Grund, den Kasten nicht anzunehmen, denn er muss nicht nur komplette Kästen annehmen. Allerdings kann der Händler für die zerbrochene Flasche weniger Pfand zahlen, aber mehr ist nicht möglich. Manchmal verkaufen einige Geschäfte nur einzelne Flaschen, dann muss es auch nur Einzelflaschen annehmen.

Mehrweg-Kasten ist nicht gleich Mehrweg-Flasche

Der Getränkekasten wird immer automatisch mit einem Mehrweg-Pfand in Verbindung gebracht.

Mittlerweile gibt es aber ein spezielles System, welches dazu führt, dass auch Einweg-Flaschen in Mehrwegkästen zu finden sind. Aus dem Grund sollten Sie vor dem Kauf unbedingt prüfen, ob eine Kennzeichnung vorhanden ist und den Händler über die Pfandhöhe ausfragen. Nur mit diesen Maßnahmen sind Sie auf der sicheren Seite.

Die Einweg-Flaschen in den Mehrweg-Kästen sind mit dem PET-Cycle-Symbol gekennzeichnet, denn es steht für Einweg und Flaschenrecycling, aber nicht für Mehrweg oder Wiederbefüllung.

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Langes Leben für Mehrweg-Flaschen

Die Mehrweg-Flaschen lassen sich bis zu 50x befüllen und somit können sie etwa sieben Jahre im Umlauf sein.

Die Mehrweg-Kunststoff-Flaschen schaffen bis zu 15 Umläufe. Einweg-Verpackungen werden zurückgegeben und recycelt und trotzdem wird für jedes Getränk eine neue Einweg-Verpackung produziert. Sie ist in wenigen Zügen ausgetrunken und landet am Ende im Abfall.

Mehrwegflaschen aus der Region sind ein Vorteil für die Umwelt

Nutzen Sie in erster Linie die Mehrweg-Flaschen aus der Region, den mit diesen Produkten stehen Sie aus Umweltsicht aus der sicheren Seite.

Die Kunststoff- und Glasflaschen haben gegenüber den Einwegdosen und -flaschen deutliche Vorteile, denn sie verbrauchen deutlich weniger Rohstoffe und weniger Energie. Dadurch verursachen sie weniger Treibhausgase. Die Bilanz der Mehrwegflaschen wird mit der Nähe immer besser.

Einweg-Flaschen und -Dosen sind ein Umweltflop

Zu den ökologischen Schlusslichtern gehören die Einweg-Glasflaschen und die Einwegdosen, denn diese Art der Verpackung belastet das Klima stark.

Sie verbrauchen eine Menge Energie und verursachen viel Abfall. Zudem haben die Einwegverpackungen dazu geführt, dass immer weniger Mehrweganteile verbraucht werden. Das ist gerade im Bereich Erfrischungsgetränke und Mineralwasser zu erkennen.

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Daran erkennen Sie Einweg-Getränkeverpackungen

Die Einweg-Flaschen und -Dosen müssen als pfandpflichtig zu erkennen sein und zwar muss sich ein entsprechendes Pfandsymbol gut sichtbar auf der Verpackung befinden.

Bei den Verpackungen muss entweder ein Einwegpfand von 25 Cent nachzulesen sein, es handelt sich um eine Pfandflasche, es ist das PET-Cycle-Zeichen zu sehen oder das Zeichen der Deutschen Pfandsystem GmbH. Allerdings arbeiten die meisten Abfüller mit dem DPG-Zeichen und einem Strichcode.

Einweg- und Mehrweg-Kennzeichnung

Im Verkaufsregal können Sie eindeutig erkennen, ob es sich um ein Einweg- oder Mehrwegprodukt handelt.

Es sind deutlich sicht- und lesbare Informationsschilder an den Regalen angebracht und das ist laut Verpackungsgesetz Pflicht. Die Schilder weisen auf Ein- oder Mehrweg-Verpackungen hin.

Die ausgeweitete Pfandpflicht

Es gibt ein neues Verpackungsgesetz und es besagt, dass auch andere Getränke in Einweg-Flaschen mit dem Pfandsystem bestückt werden müssen.

Dazu gehören in erster Linie die beliebten Frucht- oder Gemüsenektare mit Kohlensäure, die als Apfelschorle bekannt ist, aber auch Alkopops gehören mittlerweile dazu.

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Die Verpackungen ohne Pfand

Bei der Bepfandung gibt es immer noch einige Ausnahmen, so dass einige Säfte und Nektare ohne Pfand ausgezeichnet sind.

Nachvollziehbar ist das für viele Verbraucher nicht, aber auch Einweg-Getränkeverpackungen wie Milchmischgetränke unter 50% Milchanteil und Wein oder Sekt werden ohne Pfand verkauft.

Schlauchbeutel und Getränkekartons gehören auch zu den pfandfreien Getränken, denn sie werden als ökologisch vorteilhaft angesehen. Die Verpackungen ohne Bepfandung gehören in die gelbe Tonne beziehungsweise den gelten Sack. Glasfalschen kommen in den Glascontainer und einige Städte bieten eine spezielle Wertstofftonne an.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Mehrweg- oder Einweg

1. Handelt es sich bei den Plastikflaschen aus dem Rewe um Einweg- oder Mehrwegflaschen?

In dieser Hinsicht gibt es einige Unterschiede, denn einige der Plastikflaschen sind Einweg-Flaschen und andere sind Mehrweg-Flaschen. Die Einweg-Flaschen lassen sich mit Hilfe des Pfandautomaten abgeben.

2. Wo kann ich leere Mehrwegflaschen abgeben?

Leere Mehrwegflaschen können Sie am einfachsten im nächstgelegenen Getränkehandel abgeben. Auch einige Discounter nehmen sie an, wenn sie die gleichen Produkte führen.

3. Was passiert mit den Einwegflaschen nach dem Pfandautomaten?

Die Einweg-Flaschen werden recycelt und dann zu neuen Flaschen oder anderen Artikeln gemacht.

4. Was passiert mit den Mehrwegflaschen nach der Abgabe im Getränkehandel?

Der Getränkehandel liefert die Mehrwegflaschen wieder zum Abfüller, dort werden sie gründlich gereinigt und mit neuen Getränken befüllt. Danach landen sie wieder im Handel.

5. Was ist für die Umwelt besser – Einweg oder Mehrweg?

Eine Einwegflasche kommt bis zu 10x wieder in irgendeiner Form in den Handel und eine Mehrwegflasche bis zu 50x. Aus der Hinsicht sind die Mehrwegflaschen für die Umwelt besser.

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Fazit

Ein Blick in die Getränkeregale des Handels zeigt, dass es viele Getränke mit und ohne Pfand gibt. Aber selbst beim Pfand gibt es Unterschiede, denn es gibt Mehrweg und Einweg. Die Durchsicht ist manchmal nicht leicht, aber wichtig ist, dass die Mehrweg-Verpackungen besser für die Umwelt sind, da sie bis zu 50x im Einsatz sind. Einweg-Verpackungen schaffen es nicht so häufig.

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