ImmobilienScout24: Betrüger vermieten nicht vorhandene Wohnung und kassieren Kaution


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In Köln ist es den Behörden gelungen einen Betrüger aus dem Verkehr zu ziehen. Dieser hatte versucht, die Mietkaution von Wohnungssuchenden zu ergaunern. Wie die Masche ablief und worauf Sie achten müssen, damit Sie nicht zum Opfer werden, erklären wir in unserem Artikel.

Der Wohnungsmarkt ist in vielen Städten hart umkämpft. Eine bezahlbare Wohnung zu ergattern ist gerade in den Uni-Städten echt schwer. Wohnungssuchende werden hier schnell zum Opfer, weil sie Risiken bewusst eingehen, um den Ansprüchen des vermeintlich neuen Vermieters zu genügen. Das wissen auch Kriminelle, die die Notlage der Wohnungssuchenden schamlos ausnutzen.

Wir berichten nicht zum ersten Mal über Betrüger auf dem Wohnungsmarkt. Erst vor kurzem haben wir berichtet, dass die Opfer von Wohnungsbetrug per Videoident ein Konto eröffnen mussten. In einem anderen Fall konnten Betrüger das Gehalt eines Wohnungssuchenden stehlen und die persönlichen Daten missbrauchen. Wie die Polizei Köln berichtet, konnte nun ein Betrüger ermittelt und aus dem Verkehr gezogen werden. Dieser hatte mehrere Wohnungen über das Portal AirBnB angemietet. Diese stellte er dann bei ImmobilienScout24 zur Neuvermietung ein. Er gab sich dann als Vermieter aus und vereinbarte mit den Interessenten Termine zur Besichtigung der Wohnungen. Erst kürzlich haben wir über ähnliche Fälle auf eBay Kleinanzeigen berichtet, wo ebenfalls nicht vorhandene Wohnungen vermietet und die Kaution plus erster Miete abgezockt wurde.

Wie lief der Vorschussbetrug ab?

Die vom Betrüger über AirBnB angemieteten Wohnungen wurden bei ImmobilienScout24 als freie Wohnung angepriesen. Interessenten meldeten sich auf die Anzeigen. Der Betrüger und seine Opfer vereinbarten einen Besichtigungstermin. Als das Geschäft abgewickelt werden sollte, verlangte der vermeintliche Vermieter die Einzahlung der Vorab-Kaution auf ein niederländisches Konto. Weil der Betrüger ein Mietkautions-Sparbuch ablehnte und dann telefonisch nicht mehr erreichbar war, recherchierte eine Wohnungsinteressentin im Internet. So flog der Schwindel auf. Sie hatte herausgefunden, dass die Wohnung über den angestrebten Mietbeginn hinaus bei AirBnB angeboten wurde. Daraufhin informierte Sie die Polizei und erstattete Anzeige.

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Wie konnte der Betrüger Dingfest gemacht werden?

Während der Ermittlungen meldete sich ein Frau bei der Polizei. Sie war auch auf Wohnungssuche und hatte nach einer Wohnungsbesichtigung herausgefunden, dass der mutmaßliche Vermieter eine weitere Wohnung in einer anderen Straße auf ImmobilienScout24 zur Vermietung anbot.

Die Polizei ging dem Hinweis nach. Polizisten in zivil konnten einen 25 jährigen in einer Wohnung antreffen, der sich unter falschem Namen als Vermieter ausgegeben hatte. Während des Einsatzes trafen weitere potenzielle Opfer in der Wohnung ein, die offensichtlich einen Besichtigungstermin vereinbart hatten.

Wie können Sie sich schützen?

Einen kühlen Kopf bewahren ist hier die oberste Devise. Menschen in Zwangs- oder Notlagen verhalten sich oft nicht rational und gehen hohe Risiken ein. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie vermeiden können, bei der Wohnungsvermietung abgezockt zu werden. Es ist auch nicht schlecht die Maschen der Betrüger zu kennen. Denn so können Sie den Schwindel schnell aufdecken und werden nicht zum Opfer. Wir haben für Sie in unserem Artikel: Abzocke bei Wohnungsanzeigen/der Wohnungssuche – Betrugsmaschen im Überblick die uns bekannten Vorgehesweisen zusammengetragen.

(Quelle: presseportal.de)




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