Familienkasse warnt vor teuren Kindergeldanträgen im Internet – Eltern aufgepasst


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Sie möchten Kindergeld beantragen und stoßen im Internet auf diverse Webseiten mit Kindergeldanträgen. Diese sind in den meisten Fällen nicht kostenlos. Fallen Sie auf die Abzocke nicht herein. Der Kindergeldantrag ist kostenlos. 

Über das Internet findet man fast alles. Das ist oft positiv, kann jungen Eltern aber auch zum Verhängnis werden. Denn wer Kindergeld beantragen möchte, entdeckt im Netz unter Umständen Webseiten mit dubiosen Dienstleistungen. Dort können Sie scheinbar den Kindergeldantrag online stellen. In manchen Fällen gelingt nicht einmal das. Sie bekommen dann nur ein eBook mit Erläuterungen für die Beantragung des Kindergeldes. Doch diese benötigen Sie gar nicht, da die Familienkasse auf ihrer Webseite ausreichend viele Informationen anbietet.

Laut der Stiftung Warentest warnt die Familienkasse vor dubiosen Anbietern im Internet, die Kindergeldanträge für Eltern gebührenpflichtig abwickeln. Fallen Sie auf diese Tricks nicht herein. Die Beantragung des Kindergeldes ist immer kostenlos. Außerdem kann das Kindergeld nur bei der Familienkasse beantragt werden. Das geht entweder per Formular oder online. Karsten Bunk, Leiter der Familien­kasse, sagt gegenüber test.de:

Wir können Berechtigten nur raten, einen Antrag auf Kinder­geld immer direkt bei uns zu stellen. Wir garan­tieren eine rasche, rechts­sichere Bearbeitung – und nicht zuletzt für die Sicherheit der Daten.

Und das ist auch ein wichtiger Aspekt. Denn wer das Kindergeld über einen externen Dienstleister beantragt, gibt oft auch persönliche Daten an Dritte. Sie verlieren also nicht nur vollkommen sinnlos Geld, sondern wissen zudem nicht, was mit Ihren persönlichen Daten geschieht. 

Wenn Sie Kindergeld beantragen möchten, dann erreichen Sie die Familienkasse im Internet unter familienkasse.de oder via Telefon gebührenfrei unter 0800/4555530.

Ähnliche dubiose Angebote gibt es übrigens auch für die Beantragung einer Schufa-Selbstauskunft.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit dubiosen Internetseiten gemacht, die für einen eigentlich kostenlosen Antrag Geld verlangt haben? Über die Kommentare unter dem Artikel tauschen sich unsere Leser über dieses Thema aus.

9 Gedanken zu „Familienkasse warnt vor teuren Kindergeldanträgen im Internet – Eltern aufgepasst“

  1. Leider sind wir auch reingefallen,
    Bitte aufpassen, sensible Daten an dritte weitergegeben, wenn ich wusste…
    Leider haben Sie auch einen Trick dass Sie die eingegebene Daten automatisiert an der Behörde weitersenden damit mann es nicht mehr wiederrufen kann weil da Betrag unter 30 euro ist. Wahnsinn. Professionelle Abzocker!!

    Black Forest Verlag GmbH
    Zwischendörfer 7A
    79238 Ehrenkirchen
    E-Mail: [email protected]
    Geschäftsführer: Patrick Fackler
    Handelsregister: Amtsgericht Freiburg, HRB719986
    Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE324048628

    Antworten
  2. „kindergeld-online-beantragen.de“ ich bin auf dieser Seite gelandet und habe schon ein paar Daten eingegeben, aber noch nicht bezhalt. Wie und wo kann man denn der nutzung seiner daten wiedersprechen?

    Antworten
    • Hallo,

      grundsätzlich müssen Sie sich mit Ihrem Widerruf an das für die Webseite verantwortliche Unternehmen wenden. Laut den Datenschutzhinweisen auf der Webseite handelt es sich dabei um die RFI Services UG (haftungsbeschränkt), Zwischendörfer 7A, 79238 Ehrenkirchen.

      Viele Grüße aus der Redaktion
      T.S.

      Antworten
    • Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Je nachdem wie lange es her ist, könnte sie den Vertragsabschluss widerrufen. Alternativ wäre es unter Umständen auch möglich den Vertragsabschluss wegen arglistiger Täuschung anzufechten. Bitte holen Sie sich dazu rechtlichen Rat ein.

      Beste Grüße

      Antworten
      • Das habe ich auch schon probiert. Das wird nicht funktionieren. Das ist leider alles legal. Ich habe das von einem Rechtsanwalt überprüfen lassen.

        Antworten
        • Wie kann so etwas hierzulande legal sein? Unglaublich was man alles durchgehen lässt, warum sollten Verbraucher keine 14 tägiges Rückrufrecht haben?

          Antworten
          • Haben Sie. Aber weil Sie ja wollen dass die Bearbeitung sofort beginnt und nicht erst in zwei Wochen (die Behörde lässt sich ja auch nochmal mindestens vier Wochen Zeit) akzeptieren Sie aktiv dass die Bearbeitung sofort beginnt was einen Rücktritt dann natürlich ausschließt 🤷🏼‍♂️

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