Vorsicht: Falsche Inkasso-Mails und SMS im Umlauf


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Immer wieder tauchen sie auf: Die Rede ist von gefälschten Mails und SMS angeblicher Inkassounternehmen. Jetzt warnt auch der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) vor den neuen Fällen. Denn die Forderungen sind teils frei erfunden und die Inkassounternehmen gibt es gar nicht.

Auch wir auf Onlinewarnungen.de haben bereits über die Inkassounternehmen und die gefälschten Forderungen berichtet. Ob Simex aus PetersbergE.N.E.C. InkassoComertus Inkasso oder die Zahlungsaufforderung der Proceed Collection Service GmbH – eines haben die Unternehmen gemeinsam: Sie verraten in ihren Schreiben meist nicht, für wen Sie die Rechnung eintreiben und was der genaue Grund für die Mahnung ist.

Kirsten Pedd, Präsidentin des BDIU sieht vor allem die Gefahr, dass der gute Ruf seriöser Inkassounternehmen durch diese Vorgehensweise in Mitleidenschaft gezogen wird.

Verpassen Sie keine Warnung. Hier können Sie uns folgen:

Organisierte Kriminalität

Die Kriminellen nutzen häufig Logos und fälschen E-Mail-Adressen bestehender Unternehmen. Dadurch wirken die Forderungen glaubwürdiger und bekommen Nachdruck. Vor allem Banden aus dem Ausland versenden die Inkassobriefe an tausende Verbraucher in Deutschland. Ein Teil der Verbraucher nimmt die Forderungen leider ernst und zahlt den Betrügern direkt das geforderte Geld.

Aus diesem Grund fordert Pedd, dass die Ermittler auch über die Grenzen hinweg zusammen arbeiten und sich abstimmen sollen. Nur so könnten die Verbraucher in Deutschland geschützt werden. Auch Mike Belschner, Chefredakteur von Onlinewarnungen.de, sieht in den Mahnungen ein internationales Problem:

„Viele Verbraucher in Österreich sind nach unseren Informationen ebenfalls von dubiosen und unkonkreten Mahnbriefen betroffen.“

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Woran erkennen Sie das Fake-Inkasso?

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, ob bereits im ersten Mahnanschreiben der Name oder die Firma des Auftraggebers sowie der Grund für die Forderung genannt ist. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie beim Inkassounternehmen nachfragen. Eine seriöse Inkasso-Firma wird Sie über die geforderten Angaben informieren.

Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass die Angaben im Briefkopf mit den restlichen Angaben übereinstimmen. Gerade wenn die Bankverbindung ins Ausland verweist, sollten Sie lieber noch einmal beim Inkassounternehmen oder dem Gläubiger anrufen und fragen, ob dies korrekt ist.

Für deutsche Inkassodienstleister gibt es übrigens ein Portal im Internet, bei dem die Inkassofirmen registriert sind. Das Rechtsdiensleistungsregister ist ein Portal der deutschen Landesjustizverwaltungen.

Auf Onlinewarnungen.de berichten wir aktuell über massenhaft versendete Mahn-E-Mails erfundener Inkassofirmen im Auftrag diverser Unternehmen. Hier geht es gar nicht darum Geld einzutreiben. Vielmehr soll ein Virus im Anhang verbreitet werden.

Haben Sie schon Post von einem unseriösen Inkasso-Unternehmen bekommen?

Um welche Inkassofirma handelt es sich dabei? In den Kommentaren können Sie uns von Ihren Problemen mit Inkassounternehmen berichten und so andere Leser vor dubiosen Unternehmen warnen.

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2 Gedanken zu „Vorsicht: Falsche Inkasso-Mails und SMS im Umlauf“

  1. RA Rainer Haas & Kollegen sind sehr dreist. Sie fordern ca. 330€ aus einer angeblichen Warenlieferung die aber nie stattfand. Kenne den eigentlichen Antragsteller gar nicht. Die Inkassoanwälte drohen mit Gerichtsverfahren und weiteren Kosten, bieten „gnädigerweise“ aber eine Ratenzahlungsmöglichkeit an (zum Zwecke der Schuldanerkenntnis!). Finger weg! …! Hatte das gleiche Spiel, schon vor 3 Monaten mit Real Inkasso. Die haben nach meinem Widerspruch die Fake-Forderung wenigstens fallen gelassen. Haas & Kollegen ignorierten den Widerspruch hingegen. Hatte jetzt vorgestern den Mahnbescheid im Briefkasten. Irgendwie müssen meine Daten leider in die Hände dieser … geraten sein…

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