Was ist Kick the Buddy? App für iPhone und iPad (iOS)


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Mit „Kick the Buddy“ veröffentlicht der deutsche Entwickler Chill Fleet ein Spiel für iPhone und iPad, dass sich an Klassikern wie „Torture Game“ orientiert und den Spieler dazu auffordert, aufgestaute Wut an einer virtuellen Puppe abzulassen. Verschiedene Gegenstände und eine runde Optik machen das iOS-Game zum optimalen Spiel für Zwischendurch.

In Kick the Buddy geht es darum, mit allerhand Gegenständen den virtuellen Freund zu verletzen. Je größer die Verletzung, die der NPC (Non-Player-Character, Deutsch: Nicht-Spieler-Charakter) erleidet, desto mehr Spielgeld wandert auf das Konto des Spielers. Das Geld kann dann wiederum in neue Waffen und Gegenstände investiert werden. Das Repertoire reicht von Baseballschlägern über Granaten und Raketen bis hin zu Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Asteroiden. Auch wilde Tiere und stechwütige Bienen, Bowlingkugeln und Wasserschläuche stehen zur Verfügung, um die Schadensanzeige zu füllen.

Kick the Buddy – Anti-Aggressions-Training fürs iPhone?

Wenn sich bei Ihnen Wut angestaut hat, ist „Kick the Buddy“ eventuell eine Möglichkeit, diese wieder loszuwerden. Allerdings sollten Sie nicht zartbeseidet sein. Denn mit der Hau-drauf-Moral kommt vielleicht nicht jeder klar. Denn für jeden gut gezielten Schlag, der so richtig weh tut, bekommen Sie Spielgeld.

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Witzige Kommentare werden schnell langweilig

Die Kommentare von Ihrem gefolterten Freunden sorgen für ein anfängliches Lachen auf den Lippen. Denn zunächst ist das alles noch relativ lustig. Da die Kommentare aber immer wieder die selben sind, wird das mit der Zeit recht schnell langweilig.

In-App-Käufe und viel Werbung

Für Kinder die keinen geübten Umgang mit den massiven Werbeeinblendungen während des Spiels haben, kann das Game auch zu einer Kostenfalle werden. Denn neben anderen Games werden Ihnen auch In-App-Käufe angeboten. Einmal falsch geklickt und die Einstellungen nicht richtig konfiguriert, ist das Konto belastet.


Altersfreigabe okay?

Die kostenfreie iOS-App ist im Moment ab 12 Jahren freigegeben. Fraglich ist, ob diese Freigabe hoch genug gesetzt wurde. Gerade jugendliche in diesem Alter sind leicht beeinflussbar. Auf diese könnte die App negative Auswirkungen haben. Aus unserer Sicht sollte die Altersfreigabe bei solcher Brutalität mit all den Waffen, Chemikalien und anderen Foltermethoden für den kleinen Buddy auf 16 angehoben werden.

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Fazit

Das Game ist in englischer Sprache. Die Sprachausgabe beschränkt sich allerdings auf die Hilferufe des „Buddys“, der den Spieler gleichzeitig dazu auffordert, die anderen Gerätschaften aus dem Arsenal zu testen. Eine Anleitung gibt es bei „Kick the Buddy“ nicht, denn das Spielprinzip ist selbsterklärend. Das Spielziel besteht besteht darin, die Puppe möglichst effektiv zu „verletzen“, um Geld für neue Gegenstände zu verdienen. Das Smartphone-Game ist deshalb nichts für zarte Gemüter, wer allerdings über den relativ hohen Gewaltgrad hinwegsehen kann, wird mit Kick the Buddy seinen Spaß haben.


Ihre Erfahrungen mit Kick the Buddy

Welche Erfahrungen haben Sie mit mit „Kick the Buddy“ gemacht? Ist Ihnen der Gewaltgrad zu hoch oder finden Sie das Game mit der Trickfilmoptik eigentlich ganz witzig? Tauschen Sie sich mit anderen Lesern in den Kommentaren unter diesem Artikel aus.

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3 Gedanken zu „Was ist Kick the Buddy? App für iPhone und iPad (iOS)“

  1. Ab 12, das ist wohl ein Witz. Habe heute ein Werbevideo gesehen , in dem Buddy in eine Gaskammer geschickt wird . Das sagt wohl alles . Schmeißt dieses Spiel vom Markt .

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  2. Ich finde es insgesamt ganz okay,aber ich mag es nicht, das es so viel Blut gibt. Zum Zeitvertreib gut,aber bei Wut lieber gegen ein Boxsack o.ä Boxen.

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  3. Die App ist ekelerregend und verherrlicht Folter und Gewalt. Unter anderem wird Buddy mit einer Käsereibe geschreddert. Vor seiner Enthauptung auf der Guillotine treten ihm noch Tränen in die Augen (zumindest in der Werbung). Ich möchte gar nicht wissen, was für Menschen sich dabei entspannen, einer virtuellen Figur möglichst große Verletzungen zuzufügen. Ich bin absolut kein Gegner von harten Computerspielen, Egoshootern o.ä., aber das Ding ist einfach krank. Davon abgesehen dass es als Werbung auch bei Spielen erscheint, die keine Altersbegrenzung haben.

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