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Fruchtzucker: Rasch zuviel genascht – bis hin zu Magen- und Darmbeschwerden?


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Immer mehr Menschen achten auf ihre Gesundheit und der erste Weg ist der Verzicht auf Süßes. Bekannter Weise ist Zucker ungesund, gerade in Massen, also greifen die Menschen immer mehr auf Obst zurück. Aber was viele Gesundheitsbewusste und Schleckermäulchen nicht wissen ist, dass ein zu starker Fruchtzuckerkonsum zu Magenschmerzen und Durchfall führen kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Obst und Gemüse kommt Fruchtzucker, auch unter dem Namen Fruktose bekannt, in natürlicher Form vor. Aber auch in Lebensmitteln ist er vorhanden und wird als Süßungsmittel zugeführt.
  • Magen- und Darmbeschwerden können die Folge einer zu hohen Konsumierung von Fruchtzucker sein.
  • Außerdem besteht bei hohen Mengen von Fruchtzucker das Risiko an Gicht zu erkranken. Zudem kann Übergewicht eine Folge sein.
  • Experten empfehlen 5x am Tag Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, aber weitere Lebensmittel mit zugesetztem Fruchtzucker sollten möglichst vermieden werden.

Zahlreiche Lebensmittel enthalten Fruchtzucker

Viele Menschen verzichten bewusst auf einen hohen Zuckerkonsum, aber sie wissen im gleichen Atemzug meist nicht, dass auch Fruchtzucker schädlich sein kann.

In verschiedenen Milchprodukten, Müslis, Fruchtsaft, Äpfeln und einigen Süßigkeiten ist Fruchtzucker enthalten. Viele kennen den Fruchtzucker auch unter dem Namen Fruktose. Grundsätzlich ist Fruchtzucker viel gesünder als normaler Zucker, aber ein zu hoher Konsum von Fruktose kann zu Magenschmerzen und sogar Durchfall führen.

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe einiger Getränke ist erschreckend, denn auf einem Liter enthalten sie zu 40 Gramm Fruchtzucker. Allerdings gilt die Aufnahme von mehr als 35 Gramm für eine Mahlzeit schon als bedenklich. Der Blick auf den Joghurt mit geringem Zuckeranteil verheißt auch nichts Guten, denn auch hier sind teilweise 15 Gramm Fruchtzucker enthalten.

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Der Trend zum Fruchtzucker

Der Biss in viele Früchte und Gemüsesorten offenbart, dass auch hier Fruktose enthalten ist. Es handelt sich um eine natürliche Süße.

Aber nicht nur in natürlicher Form kommt Fruchtzucker vor, denn in der Lebensmittelproduktion findet seit einigen Jahren ein Umdenken statt. Die Verbraucher fordern immer mehr zuckerfreie Produkte und die Lebensmittelindustrie hat sich dem Wunsch angenommen, aber anstatt auf Zucker zu verzichten, wird anstelle von Kristallzucker nun auch Fruchtzucker zurückgegriffen. In einigen Lebensmitteln wird die Süße sogar mit Fruchtzuckersirup erreicht, denn auf den süßlichen Geschmack wollen die Verbraucher nicht verzichten.

Aber nicht nur für die Verbraucher arbeiten die Lebensmittelhersteller mit Fruchtzucker, denn Fruktose ist auch noch deutlich preiswerter als der normale Zucker. Die Süßkraft von Fruchtzucker ist zudem 10 bis 20% höher als bei Kristallzucker und somit braucht die Herstellung deutlich geringere Mengen, um die gleiche Süße zu erreichen.

Des Weiteren überdeckt Fruktose den unangenehmen Geschmack von Süßstoffen und gleichzeitig wird das fruchtige Aroma der Lebensmittel in den Vordergrund gestellt. Das ist meist in kalorienarmen Produkten der Fall. Auch in der Zukunft setzt sich der Trend von Fruchtzucker fort.

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Gesundheitliche Probleme durch Fruchtzucker

Im Prinzip hat Fruchtzucker ein positives Image, denn es handelt sich eigentlich um ein natürliches Süßungsmittel und ist besser als Raffinade-Zucker.

Aber was viele Menschen nicht wissen ist, dass der menschliche Verdauungsapparat nicht für die Verarbeitung einer großen Menge von Fruchtzucker geeignet ist. Untersuchungen haben gezeigt, dass jeder dritte Mensch mehr als 25 Gramm Zucker am Tag nicht verträgt. Diese Menschen leiden an einer sogenannten Fruktoseunverträglichkeit und das Ergebnis sind Magen- und Darmbeschwerden.

Aber nicht nur kranke Menschen haben gesundheitliche Nachteile bei einem hohen Fruchtzuckerkonsum, denn auch gesunde Menschen können Beschwerden bekommen. Gerade Kinder sollten nicht mehr als 35 Gramm Fruchtzucker in einer Mahlzeit zu sich nehmen. Als Vergleich, in zwei Gläsern Apfelsaft steckt diese Menge und das ist eigentlich für Kinder schon viel zu viel.

Schon im Jahr 2011 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit auf weitere Störungen des Stoffwechsels hingewiesen. Die Untersuchungen haben festgestellt, dass ein hoher Fruchtzuckerkonsum auch zu

  • Fettstoffwechselstörungen
  • Fettleibigkeit
  • Insulinresistenz

führen kann. Es gibt auch Hinweise darauf, dass zu hohe Mengen von Zuckern den Harnsäurespiegel stark erhöhen können und damit steigt auch das Risiko an Gicht zu erkranken.

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Die Tarnkappen für Süßungsmittel

Dadurch, dass immer mehr Verbraucher stark auf den Zuckerkonsum achten, hat sich die Industrie was ausgedacht und setzt auf Bezeichnungen wie „weniger Zucker“, „weniger süß“ oder „Fruchtsüße“.

Dabei verzichtet die Industrie zwar auf den Raffinade-Zucker, aber nutzt dafür einen hohen Fruchtzuckeranteil, um das Produkt mit der richtigen Süße zu versehen. Dadurch, dass sie weniger Zucker verwenden, können sie die Bezeichnungen wählen und führen viele Verbraucher so in die Irre. Die Verbraucher sind der Annahme, dass sie ein Produkt mit deutlich weniger Zucker kaufen, aber im Endeffekt ist die Bezeichnung nur eine Tarnkappe für Fruchtzucker.

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Zu viel Fruchtzucker ist ungesund

Gesund und vollkommen in Ordnung sind 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag und eine Portion darf auch in Form von Saft sein. Darüber hinaus sollten Sie auf die Einnahme von Fruchtzucker achten, denn mehr sollten Sie nicht zu sich nehmen.

Wenn Sie beim Einkauf sind, dann lesen Sie sich die Rückseite mit dem Inhalt durch, denn dort muss aufgelistet sein, ob Fruktose, Fruchtzucker oder Fruktose-Glukose-Sirup enthalten ist.

Auch bei den Fruchtsäften sollten Sie vorsichtig sein, denn nur Maßen sind gesund und das bedeutet, ein Glas am Tag ist in Ordnung. Sie können den Fruchtsaft aber auch mit Hilfe von Wasser strecken, so dass Sie eine Fruchtschorle haben und weniger Zucker zu sich nehmen. Lassen Sie Wellness-Getränke und Erfrischungsgetränke mit Fruchtzucker in den Regalen stehen.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Fruchtzucker

1. In welchen Lebensmitteln ist viel Fruchtzucker?

Kirschen und Weintrauben zählen zu den Obstsorten mit dem höchsten Fruchtzuckergehalt, so dass Sie bei der Menge aufpassen sollten.

2. Welches Obst enthält wenig Fruktose?

In Beeren ist der Fruktose-Gehalt am geringsten. Sie können also Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren ohne schlechtes Gewissen zu sich nehmen.

3. Ist Fruchtzucker wirklich gesünder als normaler Zucker?

Hierbei handelt es sich um einen Irrglauben. Fruchtzucker hat nicht so große Auswirkungen auf den Blutzuckergehalt, aber auch zu hohe Mengen an Fruchtzucker können zu Krankheiten und Übergewicht führen.

4. Was ist der gesündeste Zucker?

Mittlerweile achten immer mehr Menschen auf ihren Zuckerkonsum und sind auf der Suche nach einer Alternative zu normalen Zucker und Fruchtzucker. Hier bieten sich Stevia, Agavendicksaft oder Kokosblütenzuckern an.

5. Ist Birkenzucker gesünder als Fruchtzucker?

Birkenzucker ist eine Alternative zu Zucker und Fruchtzucker. Es handelt sich um einen Zuckerersatz, der deutlich gesünder ist als Fruchtzucker.

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Fazit

Zucker ist ungesund – das ist bekannt und aus dem Grund greifen immer mehr Verbraucher auf Lebensmittel mit Fruchtzucker zurück. Allerdings wissen viele Verbraucher nicht, dass auch Fruchtzucker in zu hohen Mengen zu Krankheiten führen kann. Bei zu viel Fruchtzucker kommt es zuerst zu Magenschmerzen und danach folgt meist Durchfall. Idealerweise achten Sie bei der Einnahme von Fruchtzucker darauf, dass Sie eine Menge von 35 Gramm pro Mahlzeit nicht überschreiten. Sie können aber auch auf eine der zahlreichen Zuckeralternativen zurückgreifen, denn diese sind deutlich gesünder.

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