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Gestresst, müde, erschöpft – entspannter mit Rhodiola oder Rosenwurz? Wirkung und Nebenwirkung


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Müdigkeit sowie Erschöpfung sollten vom Rhodiola-Extrakt gemildert werden. Hilft es wirklich?

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Werbeaussage zu einem pflanzlichen Arzneimittel kann nicht auf ein Nahrungsergänzungsmittel mit Rhodial übertragen werden.
  • In den Nahrungsergänzungsmitteln sind die Extrakte sehr unterschiedlich und nicht standardisiert.
  • Bisher konnten keine wissenschaftlichen Beweise für eine positive Wirkung von Rhodiola gefunden werden.
  • Die Gefahr von Nebenwirkungen besteht.

Was sagt die Werbung?

Rhodiola rosea oder auch Rosenwurz hilft angeblich bei körperlicher und geistiger Müdigkeit durch Stress, ebenso bei einer leichten Depression oder Ängsten und es soll das Nervensystem sowie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stärken.

Die Kapseln, in denen sich der Rhodiola rosea Extrakt befindet, sind ein Nahrungsergänzungsmittel und kosten viel Geld. Meist sind sie nur über das Internet erhältlich. Ferner können Sie bei Ihrer Suche Präparate finden, die lediglich den Rosenwurz-Extrakt enthalten und andere, die zusätzlich mit Vitamin-B und Magnesium versehen sind.

Werbeaussagen zu den Monoprodukten:

  • Leistungssteigerung und bessere Stressresistenz
  • Energie- und Lebenskraftsteigerung, verbessert die Stimmung und sorgt für körperliches und geistiges Wohlbefinden

Sofern es um Aussagen zur Gesundheit geht, müssen diese durch wissenschaftliche Studien belegt sein und die EU muss sie zulassen. Ferner wurde die gesundheitliche Aussage „trägt zur Verringerung von Müdigkeit in Stresssituationen bei“, die es für den Rhodiola rosea Extrakt gibt, hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit überprüft, jedoch als nicht wissenschaftlich erwiesen eingestuft.

Werbeaussagen zu Produkten die mit Vitaminen angereichert sind:

  • Unterstützung der Psyche und der Nerven, hilft bei Müdigkeit
  • Steigerung der geistigen Leistung

Insoweit ist die Werbeaussage sogar zutreffen, denn Vitamin B1 und B6 wirken hier tatsächlich. Sie sind gut für das Nervensystem und helfen gegen Erschöpfung und Müdigkeit.

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Rhodiola als Arzneimittel

In den russischen, baltischen sowie skandinavischen Ländern sind die Rhodiola-Arten schon lange in der Volksheilkunde bekannt.

Diese finden als Tee aber auch als Extrakt Anwendung. Selbst in der tibetischen und chinesischen Medizin findet man sie, denn sie sollen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten. Hierzu gehören sexuelle und nervöse Störungen, aber auch Magen-Darm-Erkrankungen und Infektionen. Ferner gilt die Pflanze als adaptogene Heilpflanze. Im Klartext bedeutet das, dass die spezifischen Inhaltsstoffe auf den Organismus wirken und ihn stärker machen sollen. Insofern wirken sie auf bestimmte physiologische Einflüsse, damit nicht so viele Stresshormone ausgeschüttet werden.

Alleine Pub-Med, einer wissenschaftlichen Datenbank, finden Sie etwa 40.000 Publikationen, die sich mit dieser Pflanze beschäftigen. Zumal Rhodiola rosea in Österreich, Großbritannien und Schweden sogar als pflanzliches Arzneimittel zugelassen ist. Somit beschäftigt sich die Europäische Arzneimittelagentur mit der Auswertung verschiedener Studien in folgenden Bereichen: Müdigkeit / stressbedingte Erschöpfung, physische Leistungsfähigkeit, kognitive / mentale Leistungsfähigkeit, nachtschichtbedingte Müdigkeit, Zeiten leichter bis mittelschwerer Depression, Schlafbeschwerden, Angststörungen.

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Die Arzneimittelbehörde EMA bezweifelt eine therapeutische Wirkung

Aus einem EMA-Bericht   geht hervor, dass die Studien eine sehr unterschiedliche Qualität haben und somit auch keine ausreichenden Beweise hervorgehen, dass es eine therapeutische Wirkung gibt. Es sollten aber weitere Studien folgen. Wohingegen aber auch die Meinung gilt, dass Rosenwurz bereits lange in der Volksmedizin verwendet wird. Aus diesem Grund ist es begründbar, den Rosenwurz zumindest kurzfristig bei Stresssymptomen als pflanzliches Arzneimittel einzusetzen.

Diese Stellungnahme beruht auf Untersuchungen zur Wirkung von Rosenwurz. Sofern jedoch schon die klinische Wirksamkeit nicht richtig belegt ist, kann ein Nahrungsergänzungsmittel nur kaum eine Wirkung auf die Gesundheit haben. Ferner unterscheiden sich die Extrakte in den Nahrungsergänzungsmitteln und es gibt auch keine Standards dafür. Außerdem ist bis heute nicht klar, ob die Extrakte die Wirkung haben oder aber die komplette Wurzel.

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Achtung bei der Anwendung

Die Europäische Union weiß, dass die Wurzel in Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird und deshalb dürfen die Produkte auch angeboten werden.

Als Grundlage wurden Humanstudien verwendet, in denen Tagesdosen von 100 bis zu 1.800 mg Extrakt genutzt wurden. Daraus konnte das Bundesinstitut für Risikobewertung keine Gefahr finden.

Jedoch gibt es keine ausreichenden Studien zur Anwendung bei Schwangeren und Stillenden sowie bei Jugendlichen unter 18 und Kindern. Aus diesem Grund sollten diese Personengruppen von dem Verzehr von Rosenwurz-Extrakt absehen.

Selbst in den Gebrauchsinformationen bei den pflanzlichen Arzneimitteln mit Rosenwurz-Extrakten finden Sie einen Warnhinweis. Dieser besagt, dass Sie das Präparat bei Leberschäden oder eingeschränkter Nierenfunktion nur unter ärztlicher Aufsicht nehmen sollten.

Ebenso konnten in Studien Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Benommenheit sowie Magen-Darm-Beschwerden festgestellt werden. Diese sind aber noch nicht ausreichend untersucht.

Beachten Sie, dass es auch zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann.

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Worum handelt es sich bei Rhodolia rosea?

Der Rhodolia-Extrakt wird auch Rosenwurz genannt und aus der Wurzel der Rhodiolae rseae radix gewonnen.

Hierbei handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze der Dickblattgewächse. Beheimatet ist sie im nördlichen Polarkreis sowie in höheren Bergregionen Europas und in Asien als auch Nordamerika. Den Namen hat sie, weil die Wurzel nach Rosen riecht.

Manche Hersteller weisen sogar darauf hin, dass es sich um eine Wildsammlung aus dem Altai-Gebirge handelt und diese staatlich genehmigt wurde. Jedoch besteht die Befürchtung, dass die natürlichen Ressourcen zu stark genutzt werden. Somit könnte dies zu einer Verfälschung der Rhodolia-Rohstoffe führen.

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Die Inhaltsstoffe der Rhodolia rosea

Als Hauptwirkstoff werden in Studien Rosavine (Rosavin, Rosin, Rosarin) sowie Salidrosid genannt.

Hierbei dienen diese als sogenannte Marker-Substanz zur Erkennung der Rohware sowie der genutzten Extrakte. Ferner werden für arzneiliche Extrakte in den Humanstudien mindestens 3% Rosavine sowie 0,8% bis 1% Salidrosid als Standard gesehen. Aus diesem Grund können Sie auf Nahrungsergänzungsmitteln oftmals Prozentangaben finden. Jedoch sind diese Mengen für ein Nahrungsergänzungsmittel zu hoch, weil sie bereits im pharmakologischen Bereich liegen. Wobei in Arzneistudien die Einzelsubstanzen nicht dem Gesamtextrakt überlegen sind.

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Gibt es problematische Stoffe in den Rhodolia-Produkten?

Tatsächlich fand man Cyanglykosid Lotaustraling in den Wurzeln.

Hieraus kann Blausäure entstehen, wenn die Pflanze verletzt wird und sich Enzyme freisetzen. Jedoch lässt sich dies durch eine Inaktivierung der Enzyme verhindern. So zum Beispiel durch kochen. Laut BfR gibt es keine Nachweise für ein Gefährdungspotenzial.

Tipp:
Sorgen Sie für Bewegung an der frischen Luft und machen Sie etwas für Ihr Gehirn wie Sudoku oder Kreuzworträtsel. Auch Entspannungsübungen und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr können Ihr Gedächtnis und Ihre Konzentration steigern.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Gestresst, müde, erschöpft – entspannter mit Rhodiola oder Rosenwurz? – Hilft es?

1. Kann ich mir das Geld sparen?

Hier kann man klar mit ja antworten. Sprechen Sie lieber mit Ihrem Arzt, welche pflanzliche Alternativen es gibt. Die Wirkung von Rosenwurz ist eindeutig zu wenig belegt.

2. Warum sind die Präparate so teuer?

Das liegt vermutlich auch daran, dass der Rosenwurz langsam knapp wird. Zudem sind viele Produkte, die für Anwender einen Nutzen haben könnten, meist teuer. Schließlich erhofft sich der Käufer davon etwas.

3. Das Produkt habe ich bereits. Soll ich es nehmen?

Dies liegt in Ihrer Entscheidung. Sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt, um sicher zu gehen, dass Sie keine Probleme mit Ihren anderen Medikamenten bekommen. Erhoffen Sie sich aber keinen großen Nutzen von dem Präparat.

4. Können Nahrungsergänzungsmittel generell bei Müdigkeit helfen?

Es kommt immer auf die Wirkstoffe und die Zusammensetzung an. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und fragen Sie nach seiner Empfehlung.

5. Sollte ich einfach ein Kombipräparat mit Vitamin B kaufen?

In diesem Fall können Sie sich das Geld sparen und gleich Vitamin B nehmen. Jedoch ist auch hier erst Rücksprache mit dem Arzt zu halten, da es auch hier Nebenwirkungen geben kann.

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Fazit

Da es keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirkung gibt, ist dieses Präparat nicht unbedingt sein Geld wert. Generell ist es sinnvoller sich erst mit dem Arzt zu unterhalten, da dieser für Ihre Probleme sicherlich auch das passende Mittel kennt.

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