Frisches Gemüse vs. Tiefkühlgemüse: was ist gesünder?


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Frisches und regionales Obst und Gemüse liegen voll im Trend. Stellt sich die Frage, ob es auch gesünder ist als das Pendant aus der Tiefkühltruhe. Warum Tiefkühlgemüse richtig punkten kann und wer am Ende die Nase vorn hat – wir verraten es.

Der Einzelhandel und das junge Gemüse – aktuell geht der Trend dahin, dass wieder regional angebautes, frisches Gemüse gekauft wird. Doch manchmal möchte man einfach schnell sein und greift im Supermarkt doch zu einem fertigen Obstsalat. Doch wie wir berichtet haben, ist dieser aufgrund von Keimen häufig nicht die beste Wahl. Da stellen wir uns doch die Frage, was mit der Tiefkühlkost ist.

Schließlich gibt es da auch Obst und Gemüse. Schmecken tut es aufgetaut wie das frische Gemüse. Doch was ist nun wirklich besser. Das Gemüse beim Bauern um die Ecke zu kaufen oder auf Tiefkühlgemüse zu setzen?

 

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Tiefkühlgemüse versus frisches Gemüse

Das Tiefkühlgemüse wie Leipziger Allerlei oder auch der Asia-Mix sind bei vielen Verbrauchern beliebt. Tüte auf, rein in die Pfanne, erhitzen und fertig. Laut ndr.de enthält TK-Gemüse sogar oft mehr Vitamine als das frische Gemüse oder solches, was im Glas oder der Dose haltbar gemacht wurde.

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Schockfrosten ist des Rätsels Lösung

Damit die Vitamine auch wirklich erhalten bleiben, muss das Gemüse tiefgefroren, am besten schockgefroren werden. Durch das schnelle Einfrieren sind die Eiskristalle in den Zellen und Zwischenräumen so klein, dass keine Schäden entstehen. Die Nährstoffe bleiben somit weitestgehend erhalten. Eine dünne Eisschicht um das Gemüse verhindert, dass es zum Entweichen von Flüssigkeit und Nährstoffen kommt.

Frische Gemüse kann Vitamine nicht halten

Beim frischen Gemüse dagegen besteht die Gefahr, dass es durch Licht und Wärme an Nährstoffen verliert. So verlieren Erbsen im Kühlschrank nach zwei Tagen bereits 40 Prozent Vitamin C. Beim Blattspinat dagegen sind es sogar 80 Prozent.


TK-Kost – Auf die Inhaltsstoffe kommt es an

Oft finden Sie auf den Verpackungen Angaben zu Inhaltsstoffen wie

  • Farbstoffe
  • Aromen
  • Konservierungsstoffe
  • Geschmacksverstärker
  • Bindemittel
  • Zucker

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Tiefkühlprodukte keine Zusatzstoffe beinhalten. Manche Hersteller werben direkt damit, dass keine Inhaltsstoffe verwendet werden.

Gewonnen hat…

Wenn es um das Halten der Vitamine geht – ganz klar das Tiefkühlgemüse. Dafür ist es aber auch notwendig, dass beim Kauf die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Tun Sie die Tiefkühlkost zuletzt in den Einkaufswagen. Achten Sie auch darauf, dass die Packung unbeschädigt ist. Für den Transport sollten Sie geeignete Isoliertaschen verwenden. Legen Sie mehrere Tiefkühlprodukte nebeneinander, damit sich die Waren gegenseitig kühlen. Zuhause geht es gleich wieder in den Tiefkühlschrank.


Tipps im richtigen Umgang mit Tiefkühlkost

Wie der NDR schreibt, sollten kalt verzehrte Produkte vollständig aufgetaut werden, bevor diese gegessen werden können. Zudem gibt es folgende Punkte zu beachten:

  • Tiefkühlkost im Kühlschrank auftauen. Zu hohe Temperaturen lassen die Waren schneller verderben.
  • Das Lebensmittel sollte nicht im Auftausaft liegen. Bei Geflügel kann es beispielsweise zu Salmonellenbildung kommen.
  • Gemüse, Pizzen, Brötchen und Kartoffelprodukte sollten immer tiefgekühlt erhitzt werden.

Wichtig ist, dass Sie die Portionen so einteilen, dass Sie ein erneutes Einfrieren vermeiden.




Ein Gedanke zu „Frisches Gemüse vs. Tiefkühlgemüse: was ist gesünder?“

  1. Hallo,

    aber was mache ich, wenn ich das meiste gekochte, gebratene oder gebackene Obst und Gemüse nicht essen darf, da ich es nicht runterbringe? Denn wenn ich in einem Essensladen bin und es Tagesgemüse zum Fisch oder Fleisch gibt, dann muss ich das immer abbestellen und z. B. in einen kleinen, gemischten Salat abändern, wo viel Rohkost enthalten ist. So kommt es, dass ich mich zwar gesund ernähre. Allerdings dann in Form von mal zwischendurch Obst und Gemüse statt Schokolade, einer leckeren Bowl mit viel rohem Gemüse zu Mittag o. Ä. Beim Asiaten muss ich das Küchenpersonal auch immer darum bitten das Gemüse so hart wie möglich zu belassen – eben sodass es fast noch roh und bloß warm ist. Sonst darf ich es definitiv nicht.

    ich darf lediglich das hier gekocht essen:
    – Sojabohne/Edamame; die werden ja auch gekocht und bleiben schön nussig/knackig
    – Kitneybohnen
    – Spargel mit sehr guter Qualität sodass er knackig bleibt
    – Mais

    Und das war’s. Freilich bleibt mir dann wohl oder übel fast nur das rohe Gemüse – vorausgesetzt es wird auf Grund der Vitamine sofort verzehrt…

    Und was tut man allgemein, wenn nichts mit erhitztem Gemüse, sondern ein roher Salat zubereitet werden soll – jetzt abgesehen von meinem Problem?

    Liebe Grüße

    Antworten

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