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Gesund Grillen: 8 Tipps für ungetrübten Grillgenuss – Der Trend geht in Richtung Fisch, Hühnchen und Gemüse


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Die Grillsaison startet, sobald das Wetter wieder schön ist, die Sonne scheint und die ersten warmen Tage zu erwarten sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst auf den Grill legen, denn es schmecken viele Sachen sehr gut. Wir geben Ihnen die acht besten Tipps rund um einen ungetrübten Grillgenuss.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tierschutz ist für viele Menschen sehr wichtig, aber das muss auch kein Widerspruch zum Grillen sein. Es gibt nicht nur leckeres Fleisch aus besserer Tierhaltung, sondern auch vegetarische Möglichkeiten
  • Achten Sie beim Grillen immer auf die Hygiene und auf vollständiges Durchgaren, denn rohes Fleisch und Wurst enthält krankmachende Keime.
  • Bei der Handhabung des Grills, des Brennmaterials und Alufolie sollten Sie vorsichtig sein.
  • Lassen Sie die Marinade bis zu 24 Stunden einwirken, wenn Sie sich für das selber Marinieren entscheiden.

Das Wetter wird gut und schon sind die Grills in Aktion. Für Abwechslung sorgen nicht nur Steaks, Würstchen und Co., sondern auch Kartoffeln, Gemüse und Obst. Die falsche Handhabung des Grills ist durchaus riskant, denn durch das tropfende Fett auf die Glut können sich krebserregende Stoffe bilden oder es sind krank machende Keime vorhanden, die durch einen unsachgemäßen Umgang mit den Lebensmitteln entstehen. Die nachfolgenden acht Tipps sorgen für einen ungefährlichen und leckeren Genuss vom Grill.

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1. Tierisch gutes Grillgut

Der kulinarische Höhepunkt auf dem Teller sind für viele Menschen Fleisch, Würstchen, Fisch, Käse und Co., aber Sie sollten die leckeren Gemüse- und Salatbeilagen nicht verachten.

Essen Sie sich an den Beilagen satt und genießen Sie die tierischen Produkte eher in Maßen und dafür aber sehr bewusst. Fleisch und Wurst ist nachweislich viel gesünder für den Körper und lässt in finanzieller Hinsicht deutlich mehr Spielraum für bessere Tierhaltung. Achten Sie beim Kauf von Fleischwaren auf die Halterungskennzeichnung des Handels der Stufe 3 oder 4, dem Tierschutzlabel oder Bio. Nachhaltig gefangener Fisch lässt sich an den Siegeln MSC oder Naturland Wildfisch erkennen. Fisch aus nachhaltiger Aquakultur erkennen Sie an der Kennzeichnung Bio oder ASC-Logo.

Mittlerweile gibt es auch Käse in verschiedenen Varianten und diese eignen sich auch für den Grill. Ein Beispiel ist Halloumi und hierbei handelt es sich um eine Grillspezialität aus Zypern. Er besteht aus Schaf-, Ziegen- oder Kuhmilch und behält auch beim Erhitzen eine feste Struktur. Es gibt zwar auch viele andere Käsesorten, die für den Grill geeignet sind, aber sie verlaufen in der Regel bei Hitze und können nicht zum Sologrillen genommen werden. Wickeln Sie Salziges oder Käse auf keinen Fall in Alufolie ein, denn die Alufolie kann sich ablösen. Käse, der in Aluschalen im Handel erhältlich ist, befindet sich meist in speziell beschichteten Schalen.

Auf den Grill gehört auf keinen Fall Gepökeltes, denn beim Erhitzen von Kassler, Rauchspeck, Fleisch- und Bockwurst oder Leberkäse können krebserregende Nitrosamine aus dem Nitritpökelsalz entstehen.

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2. Vegetarisch leckere Grillvarianten

In Hülle und Fülle gibt es mittlerweile vegetarische Fleischersatzprodukte im Handel, aber auch die Obst- und Gemüsetheken punkten mit einer reichhaltigen Auswahl.

Alle festfleischigen Gemüsearten wie

  • Zucchini
  • Auberginen
  • Cocktailtomaten
  • Champignons
  • Fenchel
  • Spargel
  • Maiskolben
  • Paprika
  • Kürbis
  • Kartoffeln
  • Zwiebeln

lassen sich ausgezeichnet Grillen. Dazu müssen Sie das Gemüse nur mit Öl bestreichen und dickere Waren im Idealfall in Scheiben schneiden. Sie können auch Vorgaren, denn das ist gerade bei dicken Waren sehr gut. Zu den einfachen Desserts vom Grill gehören:

  • Äpfel
  • Birnen
  • Bananen
  • Erdbeeren
  • Pfirsiche
  • Pflaumen
  • Aprikosen
  • Ananas
  • Mangos

Legen Sie das Obst einfach für fünf Minuten auf den Grill und anschließend besitzen sie ein ganz besonderes Aroma.

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3. Die Grillgewürze

Fleisch, Fisch und Gemüse sollten Sie erst nach dem Grillen salzen, denn das Grillgut verliert ansonsten zu viel Wasser und wird trocken. Das Ergebnis ist ein leidender Geschmack.

Sie nutzen Alu-Grillschalen oder Alufolie, dann würzen Sie erst auf dem Teller, denn die Säure und Salze lösen das Aluminium auf und es gelangt auf das Grillgut. Alternativ bieten sich Grillschalen aus Edelstahl an, die sogar noch wiederverwendet werden können.

Bestreichen Sie das Grillgut mit hitzebeständigem Öl, damit es nicht austrocknet. Legen Sie das Grillgut am besten immer selber in Marinade ein, denn dann wissen Sie welche Inhaltsstoffe vorhanden sind und können auf Zusatzstoffe verzichten. Zudem können Sie die Beschaffenheit von Fleisch und Fisch viel besser beurteilen.

Das Grillgut muss komplett mit der Marinade bedeckt sein und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank ziehen. Wichtig ist, dass Fischfilets nur zarte Steaks sind und demnach nur wenige Stunden brauchen, aber bei dickeren Stücken muss mit mehr Zeit gerechnet werden. Bevor Sie das Grillgut auf den Grill legen, sollten Sie die Marinade abtupfen.

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4. Die Grillhygiene

In rohen tierischen Lebensmittel können krankheitserregende Keime vorhanden sein, aber bei gut durchgegrillten Steaks gibt es kein Problem.

Vermeiden Sie eine Keimübertragung von rohen auf gegarten Lebensmitteln und das ist möglich, indem Sie verschiedene Bestecke und Teller nutzen. Hände, Geräte und alle Flächen die mit rohem Fleisch, Fisch oder den Marinaden in Kontakt kommen, müssen gut mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt werden.

Verwenden Sie möglichst keine Speisen mit rohen Eiern (Mayonnaise, Desserts) und schon gar nicht, wenn sie nicht gekühlt werden können.

5. Das Grillgerät

Bei dem Grillgerät scheiden sich die Geister, denn während die eingefleischten Grillfans auf ein offenes Holzkohlefeuer setzen, schätzen andere Griller die kurze Vorheizzeit von Gas- und Elektrogeräten.

Bei den Gas- und Elektrogeräten entsteht kein Rauch und somit entstehen auch keine gesundheitsschädigenden Stoffe, dafür verleiht das Holzkohlefeuer dem Grillgut den typischen Geschmack. Zudem gibt es bei den Gas- und Elektrogeräten keine Asche zu entsorgen. Schützen Sie sich vor Fettspritzern, indem Sie Schürzen, Handschuhe und eine lange Grillzange verwenden. Wir raten von der Nutzung von Einweg-Grills ab, denn sie verursachen viel Müll.

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6. Der Grillplatz

Sie brauchen einen sicheren und festen Standplatz für den Grill. 

Ein Holzkohlegrill darf auf keinen Fall in Räumen oder Garagen angemacht werden, auch nicht wenn Sie alle Fenster und Türen öffnen. Durch das entstehende Kohlenmonoxid können tödliche Vergiftungen entstehen und aus dem Grund darf die Restwärme eines Grills auch im Innenbereich nicht als Heizquelle zum Einsatz kommen.

7. Die Grilltechnik

Für den Holzkohlegrill verwenden Sie nur Holzkohle oder Briketts und Sie verzichten auf Holz oder Altpapier, denn durch das Verbrennen können krebserregende Stoffe auftreten.

Die Stoffe legen sich auf das Grillgut und demnach nehmen Sie die Stoffe beim Essen auf. Heizen Sie den Grill frühzeitig an und lassen Sie ihn so lange glühen bis sich eine weisse Ascheschicht gebildet hat. Erst, wenn kein Rauch mehr aufsteigt, dann legen Sie Fleisch, Fisch oder Gemüse auf das Rost.

Verwenden Sie idealerweise Grillschalen aus Edelstahl oder mit einer emaillierten Oberfläche, damit kein Fett in die Glut tropft. Zudem sollten Sie auf ständiges Einstreichen mit Marinade oder Bespritzen von Bier verzichten. Verzehren Sie keine verkohlten Stellen am Grillgut.

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8. Die Grillkohle

Bei der Grillkohle oder den Briketts sollten Sie auf Produkte aus Deutschland zurückgreifen und auf nachhaltige Waldwirtschaft achten. 

Das FSC-Gütesiegel ist dafür ein gutes Zeichen, denn dadurch sind Holzprodukte gekennzeichnet, die aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. Bei Grillkohle, die keine eindeutige Kennzeichnung hat, können Sie nicht sicher sein, ob es sich nicht um ein Produkt handelt, dass durch Raubbau an Urwäldern entstanden ist. Grillkohle kann auch aus Reststoffen gemacht werden ohne dass Wälder zerstört werden. Es gibt sogar Grillbriketts aus Maisspindeln, Kokosnussschalen oder Olivenkernen.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema gesundes Grillen

1. Wie lange dauert das eigene Marinieren?

Die gesündeste Möglichkeit ist das Marinieren von Fleisch, Fisch und Gemüse in Eigenregie. Dabei wird die Einwirkzeit durch das Grillgut bestimmt und liegt zwischen 30 Minuten und 24 Stunden.

2. Worauf sollte ich beim Marinieren achten?

Achten Sie immer darauf, dass das Grillgut ausreichend lange in der Marinade liegt, so dass die Gewürze sich gut entfalten können und ins Fleisch eindringen. Zudem sollten das Grillgut immer komplett mit Marinade belegt sein.

3. Eignet sich Obst zum Grillen?

Obst eignet sich hervorragend zum Grillen, denn Äpfel,  Erdbeeren und Co. erhalten durch das kurze Grillen ein ganz neues Aroma.

4. Wie lange braucht Obst auf dem Grill?

Obst fällt unter die Bezeichnung Kurzgegrilltes und das bedeutet, dass die einzelnen Obstsorten im Höchstfall etwa 5 Minuten auf dem Grill liegen sollten.

5. Bietet sich Käse zum gesunden Grillen an?

Es gibt mittlerweile viele Käsesorten, die auch für den Grill geeignet sind, aber achten Sie darauf, dass der Käse beim Heißwerden nicht so stark zerläuft.

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Fazit

Grillen ist ein Thema, das jeden Verbraucher mehrfach im Jahr interessiert. Sobald die Temperaturen hoch gehen und die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, kommt der Grill in Aktion. Dabei kommt heute nicht einfach nur gekauftes Grillfleisch auf den Rost, denn gesundes Grillen wird immer mehr zum Trend. Gemüse, Käse, Fisch und Hähnchen landen heute öfter auf den Tisch als fertig mariniertes Fleisch. Experten empfehlen sich an den Beilagen wie Brot und Salat satt zu essen und Fleisch eher in geringen Dosen zu essen.

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