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LED statt Halogenlampen: Tipps zu Stromverbrauch und Helligkeit – LED spart Strom und schont die Umwelt


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In den Geschäften sehen die Lampen immer sehr schön aus und die Helligkeit ist unbeschreiblich, aber können Sie sich auch vorstellen, wie die ausgewählte Lampe am Ende in den eigenen vier Wänden wirkt? Wir geben Ihnen ein paar Tipps, wie es bei Ihnen Zuhause hell wird, ohne dass die Stromkosten in die Höhe schnellen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Kauf einer Lampe achten Sie nicht nur auf die Wattzahl, sondern auch auf die Lumen- und Kelvin-Angabe, denn sie bezeichnen sich Helligkeit und die Lichtfarbe.
  • Für eine effiziente Beleuchtung bietet sich eine LED Lampe an.
  • Je nach Einsatzort und Anwendungszweck sollten Sie das Leuchtmittel aussuchen.

Worauf gilt es bei den Packungsangaben zu achten?

Früher haben Sie mit Sicherheit die Glühlampen anhand der Wattzahl ausgesucht.

Bei den modernen Lampen, die auch als Leuchtmittel bekannt sind, gibt es mittlerweile Unterschiede und sie sind auch deutlich effizienter, so dass auch andere Kriterien bei der Kaufentscheidung interessant sind. Die ersten Hinweise liefern die Angaben auf der Verpackung. Sie haben unterschiedliche Bedeutungen und sind von den Verbrauchern kaum bekannt. Aus dem Grund informieren wir Sie über die Bedeutung und geben Hinweise, worauf Sie bei den Einsatzzwecken achten müssen. Zusätzlich haben wir Tipps zu den Dimmern und den Transformatoren.

led-bay.de: seriös oder unseriös? Ihre Erfahrungen sind gefragt

Im Onlineshop unter led-bay.de bekommen Sie LED-Leuchtmittel in jeglicher Form zu kaufen. Einige Verbraucher haben sich nun erkundigt, ob der Onlineshop seriös ist. Es gibt Grund zur Annahme, dass hier nicht alles mit rechten Dingen

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Das Energielabel informiert über die Energieeffizienz

Auf der Verpackung befindet sich das Energieeffizienzlabel und an dem Label erkennen Sie wie der Stromverbrauch der Lampe eingestuft ist. Es gibt die Energieeffizienzklassen A++ (gut) bis E (schlecht). Die LED, auch bekannt unter dem Begriff Licht emittierende Dioden, sind in den Effizienzklassen A++ und A+ zu finden und die Energiesparlampen sind mit der Klasse A ausgestattet.

Leuchten, die mit einem fest eingebauten LED-Modul ausgestattet sind, besitzen ein eigenes Label, das zwischen A++ und E liegt. Eine geschweifte Klammer zeigt in welcher Klasse die eingebauten LEDs zu finden sind. Durch eine weitere geschweifte Klammer mit einem Glühlampensymbol sind alle Leuchten gekennzeichnet, die mit einer zusätzlichen Fassung ausgestattet und austauschbar sind. Die LEDs mit der Energieeffizienzklasse A++ verbrauchen bis zu 85% weniger Energie als die Lampen mit der C-Energieklasse. Der Unterschied zwischen A und A+ liegt etwa bei 32%.

Bei den Leuchten achten Sie darauf, dass die einzelnen Leuchtmittel austauschbar sind. Einen entsprechenden Hinweis finden Sie auf dem Energielabel. Die unabhängigen Produkttests der Stiftung Warentest geben weitere Hinweise in Bezug auf den Energieverbrauch.

Die Helligkeit in Lumen

Bei der Auswahl der Lampen spielt die Helligkeit eine wichtige Rolle und diese ist in Lumen (lm) aufgeführt. Sie ist eine der wichtigsten Angaben auf der Verpackung, denn mit ihr können Sie die verschiedenen Grade der Helligkeit vergleichen. Im Grunde ist es so, je höher der Lumenwert desto heller ist auch das Leuchtmittel. Eine 60-Watt-Glühbirne oder eine 42-Watt-Halogenlampe hat etwa 700 Lumen.

Die Leistungsaufnahme in Watt

Die Leistungsaufnahme ist immer in Watt angegeben und sie besagt, wie viel Strom die Lampe im Einsatz verbraucht. Vor der Ermittlung der Energieeffizienz spielt dieser Wert eine wichtige Rolle. Sie können die Leistungsaufnahme selber ausrechnen und dazu teilen Sie einfach die Lumenzahl durch die Wattzahl und am Ende haben Sie die richte Zahl. Sie können davon ausgehen, je höher dieser Endwert ist desto effizienter setzt die Lampe den Strom in Licht um. Müssen Sie sich zwischen mehreren Lampen entscheiden, dann wählen Sie immer die Lampe mit der höheren Lumenzahl.

Die Farbwiedergabe (CRI oder RA-Wert)

Bei der Farbwiedergabe wird von dem Color Rendering Index, CRI, oder dem RA-Wert gesprochen. Hierbei handelt es sich um eine Maßeinheit für die naturgetreue Wiedergabe der Farbtöne einer Lampe. Im Idealfall sollte der Wert nicht unter 80 liegen, kann aber nicht höher als 100 gehen. Die Farbwiedergabe ist sehr gut, wenn der Wert hoch genug ist. Beim Schminken, bei der Kleiderauswahl und im Essbereich kann das sehr wichtig sein.

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Die Lichtfarbe in Kelvin

Auf der Verpackung wird die Lichtfarbe in Kelvin dargestellt. Dabei handelt es sich um die Farbtemperatur und bei einer Zahl zwischen 2.700 und 3.300 wird von warmweiß gesprochen. Sie beinhaltet einen hohen Rotlichtanteil und das ist besonders gut für eine gemütliche Atmosphäre. Als tageslichtweiß werden alle Lichtfarben ab 5.300 Kelvin bezeichnet, denn sie haben einen höheren Blaulichtanteil und wirken sehr anregend. Die Lampen eignen sich also sehr gut für einen Arbeitsplatz. Auch in Monitoren und Mobiltelefonen sind LED-Lampen mit hohen Blaulichtanteilen verarbeitet und sie stehen im Verdacht, dass sie Augenschäden verursachen. Aus dem Grund sollten Sie ihre Augen nicht zu lange mit solchen Lichtquellen in Verbindung bringen.

Die Lebensdauer

Die Lebensdauer einer Lampe wird in sogenannten Betriebsstunden auf der Verpackung angegeben. Manche LEDs erreichen 100.000 Betriebsstunden, zumindest behaupten das die Hersteller. In der Regel liegt die Anzahl der Betriebsstunden allerdings weit darunter, um die 25.000 Stunden. Bei einer Leuchtdauer von 2,7 Stunden am Tag halten die Lampen um die 25 Jahre. Sie sollten immer die Lampen mit der längsten Lebensdauer aussuchen.

Die Schaltfestigkeit

Vor allen Dingen im Badezimmer und im Treppenhaus ist die Schaltfestigkeit sehr wichtig, denn in diesen Bereichen wird das Licht sehr häufig an- und ausgeschaltet. Unter dem Namen Schaltzyklus steht die Zahl meist auf der Verpackung und wird dazu mit einem An- und Ausschalter abgebildet. Sie sollten immer auf eine hohe Anzahl von Schaltzyklen achten. Die Angaben liegen immer zwischen 15.000 und 100.000 liegen und demnach sollten Sie die Lampe mindestens um die 50.000 Mal ein- und ausschalten können.

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Die Anlaufzeit

Auch die Anlaufzeit ist ein wichtiger Punkt, denn die Anlaufzeit gibt Aufschluss darüber, wie schnell die Lampe 60% der maximalen Helligkeit erreichen kann. Bei Halogenlampen und LEDs ist dieser Helligkeitsgrad meist sofort erreicht. Auf der Verpackung der Lampen befindet sich ein Piktogramm mit dem Hinweis „instant“ und das bedeutet, dass die Lampe sofort hell ist. Die Energiesparlampen sind in der Anlaufzeit sehr viel langsamer.

Die Dimmbarkeit

LEDs flackern oder leuchten überhaupt nicht, wenn die herkömmlichen Dimmer beziehungsweise Helligkeitsregler zum Einsatz kommen. Die wenigstens LEDs sind leider dimmbar und das gleiche gilt auch für die Energiesparlampen. Dimmer haben, wie Transformatoren eine untere Leistungsgrenze und wenn diese unterschritten wird, wie es bei den LEDs meist der Fall ist, dann kommt es zu den genannten Problemen. Sie erkennen anhand der Verpackung ob das ausgesuchte Leuchtmittel dimmbar ist oder nicht.

Die meisten Hersteller haben Listen veröffentlich, in denen nachzulesen ist, welche Dimmer gut mit den LEDs zusammenarbeiten. Sie sollten immer erst herausfinden, ob der gewünschte Dimmer kompatibel ist.

Die Transformator-Eignung

Heute gibt es Lampensysteme, die mit Transformatoren funktionieren und auf den Transformatoren, die auch unter dem Kürzel Trafo bekannt sind, ist eine Mindestlast in Watt oder VA verzeichnet. Ein Lampensystem funktioniert nicht mehr, wenn die Mindestlast durch den Einsatz von LEDs nicht mehr erreicht wird. Die LEDs brennen dann meist durch oder beginnen zu flackern und das können Sie nur vermeiden, wenn Sie nicht alle Spots durch LEDs ersetzen. Sie sollten immer ein oder zwei Spots behalten, damit die Mindestlast für den Trafo erreicht und nicht unterschritten wird.

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Das richtige Licht für jeden Raum

Grundsätzlich gilt, dass LEDs für jeden Raum die beste Entscheidung sind.

Die Energiesparlampen sind Auslaufmodelle und haben keine Vorteile gegenüber den LEDs. Die meisten Halogenlampen kauft man heute nicht mehr, denn sie haben einen hohen Stromverbrauch und heute gibt es nur noch einige Spezialformen, die mit der Halogentechnik arbeiten.

Halogenlampen sollten frühzeitig durch LED-Lampen ersetzt werden, wenn es technisch möglich ist und auch, wenn die Lampen noch funktionieren. Bei einem Leuchtsystem mit Transformator können Sie auch einzelne Halogenlampen durch die LEDs ersetzen.

Es gibt mittlerweile auch bei den Deckenflutern mit R7s-Sockel einen guten LED-Ersatz, aber Sie sollten vorher den Test der Stiftung Warentest einbeziehen und sich dann entscheiden. Viele Ersatz-LEDs schneiden in der Regel nicht besonders gut ab, denn sie flimmern, sind nicht hell genug oder versagen schnell den Dienst.

Sie achten beim Kauf einer Lampe immer auf die besonderen Eigenschaften, die in den einzelnen Räumen bedacht werden müssen. In der Küche oder über dem Esstisch ist eine gute Farbwiedergabe notwendig und daher sollte der CRI- oder RA-Index höher als 90 sein.

Ein Vergleich zwischen einer Halogenlampe und einer LED-Lampe, beide mit 700 Lumen Helligkeit, hat sich gezeigt, dass in 10 Jahren um die 90 Euro an Kosten eingespart werden können. Bei dieser Berechnung sind fünf Halogenlampen und zwei Energiesparlampen eingeflossen und Stromerhöhungen sind nicht eingerechnet.

Bei der Berechnung ist ein durchschnittlicher Arbeitspreis von 27 Cent für eine Kilowattstunde genommen worden. Der Grundpreis ist bei der Berechnung nicht bedacht, denn dieser muss von jedem Verbraucher sowieso bezahlt werden.

Fragen & Antworten

FAQs zum Thema LED

1. Kann man LED durch Halogen ersetzen?

Sie können die Halogenlampen problemlos gegen LEDs austauschen, aber eine 35 Watt Halogenleuchte sollte nur mit einer 5 Watt LED Leuchte ausgetauscht werden.

2. Wie viel Lumen sollte eine Leselampe haben?

LEDs sind hervorragend als Leselicht einzusetzen. Das Wichtigste ist dabei die Helligkeit und die sollte bei um die 730 Lumen liegen. Die Beleuchtungsstärke sollte zwischen 300 und 500 Lux liegen.

3. Ist LED wirklich deutlich sparsamer?

Die Energieeffizienz von LEDs stellt sogar die Energiesparlampen in den Schatten. Eine LED mit der gleichen Leuchtkraft wie eine Energiesparlampe verbraucht in der gleichen Zeit nur etwa acht Watt. Zudem hat eine LED-Lampe eine Betriebsdauer von 50.000 Stunden und mehr.

4. Wie viel Lumen sind in der Küche sinnvoll?

Es gibt für jeden Raum eine gewisse Lumen-Anzahl, die als sinnvoll angesehen wird. In der Küche liegt die Lumen-Anzahl bei 280 für jeden Quadratmeter.

5. Wie viel Strom lässt sich mit LED einsparen?

Sie können bis zu 80% des Stromverbrauchs einsparen, wenn Sie alle Lampen in der Wohnung mit LED ausstatten.

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Fazit

In der heutigen Zeit ist Energieeffizienz bei den Elektrogeräten ein großes Thema, aber auch bei den Lampen spielt die Effizienz immer wieder eine Rolle. Die LED Lampen sind die sparsamsten Lampen auf dem Markt. Sie haben nicht nur ein hohes Stromsparpotenzial, sondern auch eine lange Lebensdauer. Sie können alle Lampen mit LED ausstatten und das schont den Geldbeutel und gleichzeitig auch die Umwelt.

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