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Private Altersvorsorge – Die gesetzliche Rente reicht nicht aus


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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine langfristige Vermögensbildung zu erhalten. Die Möglichkeiten unterscheiden sich anhand der Lebenssituation, dem Alter und der Risikobereitschaft. Als Vorsorgeprodukte werden nicht nur Fonds, Immobilien und Wertpapiere angeboten, sondern auch Versicherungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der heutigen Zeit gibt es verschiedene Möglichkeiten für die private Altersvorsorge. Sie decken den finanziellen Bedarf im Alter ab und sichern einen guten Lebensstandard.
  • Die Möglichkeiten bieten sich zur langfristigen Vermögensbildung an, aber welche die Beste ist, hängt von der Lebenssituation, dem Alter und der Risikobereitschaft ab.
  • Sie sparen gut für den Ruhestand, wenn Sie sich für eine Kapital-Lebensversicherung, eine fondsgebundene Rentenversicherung oder eine private Rentenversicherung entscheiden.

Bei der privaten Altersvorsorge handelt es sich um eine langfristige Vermögensbildung, die anhand der Lebenssituation ausgesucht wird. Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Altersvorsorge, denn neben den bekannten Varianten wie Wertpapieren, Fonds und Immobilien, gibt es auch verschiedene Versicherungen. Die Risikobereitschaft und das Alter spielen bei der Entscheidung eine sehr wichtige Rolle.

Wie hoch ist die neue Grundrente und wer bekommt sie? – Fragen und Antworten zu dem Thema Grundrente

Jetzt ist sie beschlossen. Die Rede ist von der Grundrente ab 2021. Die Bundesregierung hat die Weichen für das zusätzliche Geld der Rentner gestellt. Doch wer hat Anspruch auf die Grundrente und wie hoch ist

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Die Kapitallebensversicherung

In einer Kapital-Lebensversicherung sind immer zwei Verträge enthalten

  • ein Sparplan mit langer Laufzeit
  • eine Risiko-Lebensversicherung zur Absicherung für Angehörige

Grundsätzlich wird der zu zahlende Beitrag auf beide Verträge ausgeteilt, aber leider erfahren die Kunden in der Regel nicht, zu welchen Teilen eine Aufteilung stattfindet. Am Ende der Laufzeit gibt es die Auszahlung, die sich auf

  • eine Garantiesumme
  • einer nicht garantierten Überschussbeteiligung

zusammensetzt.

In den letzten Jahren haben einige Kunden von ertragsschwachen Gesellschaften erlebt, dass die Überschüsse sehr gering waren und nahezu bei Null lagen. Die Beiträge lassen sich heute nicht mehr von der Steuer absetzen, das war früher anders. Alle Verträge, die seitdem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, haben auch keine steuerfreie Auszahlung am Ende der Laufzeit mehr. Aus dem Grund ist eine Kapital-Lebensversicherung heute leider nicht mehr besonders sinnvoll.

Bei der Kapital-Lebensversicherung gibt es einige Dinge zu beachten und dazu gehören:

  • Sie sollten sich schon vor dem Abschluss einer Kapital-Lebensversicherung sicher sein, dass Sie die Laufzeit mit den Beiträgen durchhalten. Ansonsten verzichten Sie auf einen Abschluss, denn eine frühzeitige Kündigung sorgt für einen hohen Verlust.
  • Der Hinterbliebenenschutz kann auch durch eine Risiko-Lebensversicherung aufgestockt werden und diese ist deutlich günstiger in den Beiträgen.
  • Es gibt deutlich bessere Sparformen, wenn Sie nur sparen wollen. Bei diesen Formen gibt es einen großen Vorteil und der ist, dass das eingezahlte Kapital kurzfristig genutzt werden kann. Zudem sind die Gewinne besser und kalkulierbar.
  • Im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge kann eine Kapital-Lebensversicherung sehr sinnvoll sein, als Direktversicherung zum Beispiel. Dem Versicherten winken dann einige Steuervorteile.
  • Die Beiträge für die Kapital-Lebensversicherung sind am besten jährlich zu begleichen, dass sorgt für eine Einsparung bei den Zuschlägen. Verzichten Sie auf eine Unfalltod-Zusatzversicherung, die nur unnötig teuer und vollkommen überflüssig ist.
  • Sie vereinbaren auf jeden Fall dem Einschluss der Zusatzversicherung „Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit“, denn wenn Sie in die Lage kommen, dass Sie aufgrund einer Berufs- und Erwerbsunfähigkeit nicht mehr zahlen können, dann übernimmt der Versicherer die Beiträge. Wenn Sie schon eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, dann ist das nicht notwendig. Ebenfalls unnötig ist es, wenn die vereinbarte Rente eine ausreichende Höhe hat, so dass die Beiträge problemlos weiter gezahlt werden können.
  • Bei der Wahl der Versicherung nehmen Sie immer eine leistungsstarke Gesellschaft.
  • In den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen erhalten Sie eine kompetente Beratung und aktuelle Beitragsvergleiche, um sich einen genauen Einblick zu verschaffen. Auch die behördlich zugelassenen Versicherungsberater geben einen Markteinblick.
Verbraucherzentrale warnt vor Lebensversicherer Prisma Life und Vertrieb Afa AG

Unkündbare Nebenvereinbarungen beim Abschluss einer Lebensversicherung und unangemessen hohe Provisionen sind der Grund für die Warnung der Marktwächter. Im Visier der Verbraucherschützer ist nicht nur der Lebensversicherer Prisma Life, sondern auch die Vertriebsorganisation Afa AG.

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Die private Rentenversicherung

Zahlen Sie in die private Rentenversicherung ein, dann erhalten Sie im Alter eine Rente, aber nur ein Teil der Auszahlung ist sicher für den Kunden.

Es gibt einen nicht garantierten Teil, der als Gewinnrente bezeichnet wird und vom Versicherer eingekürzt wird. Die Einkürzung hängt von dem Geschäftserfolg ab. Die private Rentenversicherung wird in zwei Varianten angeboten

  • die aufgeschobene Rente
  • die sofort beginnende Rente

Bei der privaten Rentenversicherung beachten Sie:

  • Die aufgeschobene Rentenversicherung beginnt bei der Rentenzahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt. Dabei müssen Sie bedenken, dass eine vorzeitige Kündigung große Verluste bedeutet.
  • Anders sieht es bei der sofort beginnenden Rente aus, denn hier zahlt der Kunde einen Einmalbetrag und bekommt sofort die monatliche Rentenzahlung. Sie kann nicht mehr zurückgefordert werden. Ein Teil des Vermögens sollte aus diesem Grund immer in die Sofortrente fließen, damit Sie finanziell flexibel bleiben.
  • Sie haben die Möglichkeit beim Abschluss der aufgeschobenen Rentenversicherung das Kapitalwahlrecht zu wählen. Die Entscheidung treffen Sie kurz vor Beginn der Rente und Sie entscheiden, ob Sie das Geld auf einen Schlag bekommen oder lieber in monatlichen Raten wollen.
  • Eine Beitragsrückzahlung inklusive der angesammelten Überschüsse kann auch nach der Rentenzahlung gezahlt werden, dann haben die Hinterbliebenen nach dem Tod des Versicherten das Geld zur Verfügung.
  • Sie sparen Zuschläge, wenn Sie die Beiträge einmal im Jahr bezahlen.
  • Bei der aufgeschobenen Rentenversicherung vereinbaren Sie den Einschluss der Zusatzversicherung „Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit“, denn wenn Sie in die Berufsunfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit fallen, dann übernimmt der Versicherer den monatlichen Beitrag weiter. Die Zusatzversicherung ist nicht notwendig, wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben und sicher sind, dass Sie die Beiträge auch während der Rente zahlen können.
  • Wählen Sie immer eine leistungsstarke Gesellschaft für den Abschluss einer Versicherung. Die Experten der Verbraucherzentralen und zugelassene Versicherungsberater geben Ihnen einen guten Einblick in den Markt.
  • Die Beratungsstellen der Verbraucherzentralen sind ebenfalls gute Berater, denn Sie verteilen aktuelle Beitragsvergleiche und bieten eine Beratung an.

Geld vom Staat: Das müssen Rentner über die Grundsicherung wissen

Eine niedrige Rente können sich Senioren mit der staatlichen Grundsicherung aufbessern lassen. Doch viele Rentner wissen gar nicht was ihnen zusteht, welches Vermögen sie haben dürfen und was die Voraussetzungen für den staatlichen Zuschuss sind.

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Die fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung

Bei den fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen gibt es einen großen Unterschied zu den anderen Forme der Lebens- und Rentenversicherungen. Der Unterschied liegt darin, dass das eingezahlte Geld in sogenannte Investmentfonds investiert wird.

Zu diesen Investmentfonds gehören

  • Aktien-,
  • Renten-,
  • Immobilienfonds

Der Kunde bestimmt in der Regel selber, welche Fonds für ihn interessant sind und somit kann er seine Wahl auch zu jedem Zeitpunkt ändern, denn er trägt bei dieser Anlageform das alleinige Risiko.

In der Regel gibt es keine Mindestauszahlung, das ist bei einer Kapital-Lebensversicherung anders. Die Höhe der Auszahlung hängt von dem Erfolg des Fonds ab und der ist meist ungewiss. Die Fondsinvestments sind eine gute Empfehlung für Anleger, die risikobereit sind, aber Sie sollten nur bei ertragsstarken Gesellschaften abgeschlossen werden.

Bei fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen gilt:

  • Sie verzichten auf sogenannte Fondspolicen, wenn Sie zu einem festen Zeitpunkt einen festen Betrag brauchen, denn der Kurs ist immer unterschiedlich und nicht immer gleich hoch.
  • Ein Blick auf die Nulllinie ist schon vor dem Vertragsabschluss ratsam. Bei der Nulllinie handelt es sich um die Entwicklungskurve für Fondsanteile. Bei einer Wertsteigerung kann sie nicht dazu gerechnet werden. Sie vergleichen einfach die Nulllinie mehrerer Anbieter und bekommen einen kleinen Einblick darüber, wo Ihre Beiträge besser aufgehoben sind.
  • Die Beiträge sind immer monatlich zu bezahlen, denn bei einer jährlichen Zahlung besteht die Gefahr, dass die Fonds gekauft werden, wenn der Preis sehr hoch ist. Verzichten Sie auf den Einschluss einer Unfalltod-Lebensversicherung, denn sie ist teuer und überflüssig.
  • Bei Vertragsabschluss vereinbaren Sie den Einschluss der Zusatzversicherung „Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit“ oder Sie berücksichtigen den Beitrag in Bezug auf eine andere Berufsunfähigkeitsrente.
Persönliche Notfallvorsorge: Sicherheit im Katastrophenfall

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Die Versteuerung

Die Leistungen aus den Lebensversicherung sind steuerfrei, wenn sie vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden. Allerdings muss der Vertrag mindestens 12 Jahre Bestand haben und eine regelmäßige Beitragszahlung von mindestens 5 Jahren nachgewiesen werden.

Dazu kommt, dass eine Todesfallsumme im Vertrag enthalten ist, die bei mindestens 60% der eingezahlten Beträge liegt. Nur, wenn diese Kriterien erfüllt sind, dann ist die Auszahlung der Lebensversicherung auch steuerfrei.

Alle Gewinne aus Geldanlagen müssen seit 2005 mit der Abgeltungssteuer versehen sein. Der Staat erhält also 25% vom Gewinn und dazu kommen der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer.

Der Zahlung entgehen Sie, wenn Sie statt der direkten Fondsanlage den Umweg über fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen wählen. Der Vertrag muss mindestens 12 Jahre bestehen und die Summe wird erst ab 60 ausgezahlt oder der Vertragsabschluss liegt nach 2012 und die Auszahlung beginnt mit 62, dann sind nur 50% der Erträge steuerpflichtig.

Das Privileg gilt für alle Lebensversicherung und bei einer einmaligen Auszahlung der privaten Rentenversicherung. Lassen Sie sich auf jeden Fall vorher gut beraten, denn gerade in diesem Bereich liefern die Versicherer meist nur sehr magere Fonds und dafür entstehen aber hohe Kosten.

Schutz durch Cyberpolicen oder Cyberversicherungen – Was ist besser?

Im Internet lauern einige Gefahren, die Sie mit der passenden Versicherung absichern können. Es handelt sich um sogenannte Cyberversicherungen. Sind diese Bestandteil von anderen Versicherungen werden diese oft als Cyberpolicen bezeichnet. Doch was taugen die

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Der Staat bietet Zuschuss

Es gibt nicht nur die private Altersvorsorge.

Der Staat bietet verschiedene Möglichkeiten zur Vorsorge im Alter an, die staatlich gefördert werden. Dazu gehören Riester-Verträge und betriebliche Altersvorsorgen.

Fragen & Antworten

FAQs zum Thema private Altersvorsorge

1. Wie wichtig ist eine private Altersvorsorge?

Eine private Altersvorsorge ist sehr wichtig, denn die gesetzliche Rente ist gering und das wird auch in Zukunft nicht besser werden. Nur mit einer privaten Vorsorge schließen Sie die Versorgungslücken und halten auch im Alter ihren Lebensstandard. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten von der Kapital- und Rentenversicherung bis hin zur fondsgebundenen Rentenversicherung.

2. Wie viel Geld muss ich in eine private Altersvorsorge stecken?

Zur Höhe der Beiträge gibt es eine Faustformel, die Sie beachten sollten. Sie sollten monatlich 15% des Nettogehalts in die private Altersvorsorge stecken.

3. Welche Altersvorsorge macht Sinn?

Im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge macht eine Kapital-Lebensversicherung Sinn. Wichtig ist, dass Sie die Beiträge jährlich zahlen, dann bleiben Ihnen hohe Kosten erspart. Zudem sichern Sie sich einige Steuervorteile.

4. Wie hoch ist die Grundrente?

Die Grundrente im Moment liegt bei höchstens 80% des Durchschnitts verdient haben.

5. Wie hoch ist die Grundsicherung im Alter?

Sie müssen Grundsicherung beantragen, wenn die ausgezahlte Rente zum Leben nicht reicht. Die Höhe liegt bei einem Alleinstehenden bei 345 Euro im Monat.

Erben gesucht – Vorsicht vor folgenden SMS/E-Mails/Telefax – Vorschussbetrug (Scamming)

In regelmäßigen Abständen werden E-Mails oder Telefax versendet, in denen Erben für meist im Ausland verstorbene Personen gesucht werden. Mittlerweile auch als SMS. Meist melden sich die vermeintlichen Anwälte bei Ihnen mit der Erläuterung, dass

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Fazit

Eine private Altersvorsorge ist gerade in der heutige Zeit ein Muss, denn die gesetzliche Rente reicht einfach nicht aus, um alle Kosten des Alltags zu decken und dann noch einen entspannten Lebensabend zu haben. Aus dem Grund schließen Sie frühzeitig eine private Altersvorsorge ab. Heute gibt es verschiedene Möglichkeiten von der Kapital- und Lebensversicherung bis hin zu einfachen Sparformen. Welche Möglichkeit Sie wählen bleibt Ihnen überlassen, aber richten Sie sich immer an eine starke Versicherungsgesellschaft und informieren Sie sich vorher bei den Verbraucherschutzzentralen.

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