Mundschutzpflicht: Richtige Reinigung für benutzte Masken


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Munschutz, Schutzmasken, Behelfsmasken
(Foto: Janna/stock.adobe.com)

In vielen Bundesländern wurde nun nach und nach die Mundschutzpflicht eingeführt. Damit soll die Ansteckungsgefahr durch den Coronavirus verringert werden. Dies kann aber nur helfen, wenn die getragenen Masken wieder richtig gereinigt werden. Wir verraten, was dabei zu beachten ist.

Der Ausbruch von SARS-Cov-2 hält so ziemlich alle Länder der Erde in Trab. Regierungen erlassen Beschlüsse. So hat auch Bundeskanzlerin Merkel ein Maskengebot für Deutschland eingeführt. Auf Länderebene haben mittlerweile viele Ministerpräsidenten aus dem Gebot eine Maskenpflicht gemacht. Deswegen gehen Unternehmen „fremd“ und stellen statt der eigentlichen Produkte auch Masken her. So auch Apple. 

Wer bisher noch keine Maske ergattern konnte, kann diese auch selber nähen oder von Bekannten nähen lassen. Anleitungen dafür gibt es genug im Internet. Teilweise werden auch Schals und Tücher zugelassen. Denn der Regierung ist klar, dass trotz der Pflicht nicht alle Bürger mit einer Maske versorgt werden können. Die Schutzmasken helfen aber nur, wenn Sie auch richtig gereinigt werden, solange es sich um wiederverwendbare Masken handelt.

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Wie nutzen Sie den Mundschutz richtig?

Die selbstgenähten und wiederverwendbaren Masken, Schals und Tücher müssen nach Gebrauch gründlich gereinigt werden. Auch der Umgang mit den Masken selber ist wichtig. So sollten Sie die Masken erst aufsetzen, wenn Sie Ihre Hände gründlich mit Seife gereinigt und bestenfalls noch desinfiziert haben. 

Ist eine Maske beim Gebrauch durch den Atem feucht geworden, sollten Sie diese unbedingt gegen eine neue Maske auswechseln. Denn ist die Maske zu feucht, bietet sie keinen ausreichenden Schutz mehr. 

Wenn Sie die Masken absetzen, sollten Sie die Außenseite des Stoffes nicht mehr berühren. Versuchen Sie die Maske nur an den Schlaufen zu benutzen. 

Übrigens: Behelfsmasken können Sie aus alten T-Shirts, Schlafanzügen oder Bettwäsche herstellen. Wichtig ist, dass der Stoff auch Wäschen von 60 Grad und höher aushalten, aus einem einigermaßen dichten Gewebe (wie Baumwolle) und atmungsaktiv sind.

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Waschen, bügeln oder backen? – Mundschutz richtig reinigen

Damit der Mundschutz wirksam bleibt, müssen Sie diesen nach jeder Anwendung gründlich und vor allem richtig reinigen. Dabei können Sie mehrere Methoden anwenden, die allerdings unterschiedlich wirksam sind. Wir stellen Ihnen die Methoden mit den Vor- und Nachteilen vor.

Waschmaschinen-Wäsche:

Die Stoffmasken sollten Sie in der Waschmaschine bei mindestens 60 Grad waschen. Dabei sollten Sie keine Eco- oder Sparprogramme nutzen. Eine möglichst hohe Temperatur (am besten 75 oder sogar 90 Grad) und fettlösenden Substanzen im Waschmittel greifen die Überfläche der Coronaviren an und machen sie unschädlich.

Eine Wäsche macht nur Sinn, wenn Sie genügend Wäsche zur Verfügung haben. Die Leere Trommel mit zwei Masken anzustellen ist nicht sinnvoll.

Handwäsche:

Eine Alternative ist die Handwäsche, wenn Sie zu wenig Material für eine Wäsche haben. Auch hier sollte das Wasser eine möglichst hohe Temperatur haben. Passen Sie auf, dass Sie sich nicht verbrennen. Lassen Sie die Maske ruhig etwas im Wasser liegen und wenden Sie sie hin und wieder mit einem Stab. Auch hier dürfen Sie das Waschmittel nicht vergessen.

Wasserkocher:

Für die Handwäsche können Sie auch kochendes Wasser aus dem Wasserkocher verwenden. Übergießen Sie die Maske mit dem Wasser und lassen sie den Stoff ein paar Minuten darin liegen. Wenden mit einem Stab ist auch hier sinnvoll. Achtung: Hier ist die Gefahr von Verbrennungen sehr hoch. 

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Alternative Methoden zum Waschen

Auch ohne Wasser ist es möglich, den Mundschutz zu reinigen. Nicht immer sind diese Methoden genauso wirksam wie gründliches Waschen.

Bügeleisen:

Für eine schnelle Sterilisation können Sie auch das Bügeleisen nutzen. Dabei sollten Sie das Bügeleisen auf die höchste Stufe stellen und die Maske von beiden Seiten gründlich bügeln. Hier kann nur die hohe Temperatur auf das Virus wirken. 

Backofen:

Achtung: Während der Anwendung im Backofen sollten Sie dabei bleiben. Die Gefahr eines Brandes ist hier möglich!
Die Masken sollten Sie im Backofen bei 70 bis 80 Grad etwa eine halbe Stunde „backen“. Nachteilig bei dieser Variante ist, dass gegebenenfalls nicht in allen Ecken des Ofens die gleichen Temperaturen herrschen.

Mirkowelle:

Auch die Mikrowelle hat Kanzlerin Merkel als mögliche Reinigungsvariante erwähnt. Doch laut der Verbraucherschutzzentrale Hamburg ist die Behandlung in der Mikrowelle noch nicht als zielführend bestätigt. 
Außerdem könnten Nasenklammern und Bügel aus Metall dafür sorgen, dass es zum Funkenschlag und damit zum Brand in der Mikrowelle kommt.

Achten Sie auf ausreichend Hygiene im Umgang mit den Masken. Waschen Sie sich davor und vor allem auch nach dem Gebrauch immer gründlich die Hände. 


Welche Masken nutzen Sie?

Uns interessiert, ob Sie Ihre Masken selber nähen oder Behelfsschutz aus Schals oder Tüchern verwenden? In den Kommentaren unter diesem Beitrag können Sie Ihre Erfahrungen im Umgang mit den verschiedenen Varianten mit unseren Lesern teilen.


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