Datenklau bei EasyJet: Hacker erbeuten Daten von neun Millionen Kunden


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Bei der Fluggesellschaft EasyJet ist es zu einem Datenleck gekommen. Hacker haben Presseberichten zufolge neun Millionen Kundendaten abgefangen. Welche Daten die Hacker erbeuteten und ob Sie von dem Datenklau betroffen sind, erfahren Sie im Artikel.

Fluggesellschaften haben es nicht einfach. Gerade jetzt zu Zeiten von Corona und dem eingeschränkten Reiseverkehr, hat so manche Fluggesellschaft ums Überleben zu kämpfen. Schließlich fliegen derzeit so wenige Menschen, wie schon lange nicht mehr. Bei EasyJet ist es noch ein Stückchen schlimmer. Hackern ist es gelungen, neun Millionen Kundendaten von EasyJet abzufangen.

Die Fluggesellschaft ist nicht das erste Mal Ziel eines Angriffs von Kriminellen. Bereits vor einiger Zeit wurden angeblich Flugtickets der Linie verschenkt. Allerdings haben Betrüger hier den Namen der Fluggesellschaft missbraucht. Das Unternehmen hatte mit der Aktion nichts zu tun.

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Mailadressen, Reisedaten und Kreditkartendaten per Cyberangriff abgefangen

Im aktuellen Missbrauchsfall ist es den Betrügern gelungen, Mailadressen und Reisedaten von neun Millionen EasyJet-Kunden abzufangen. Bei rund 2.000 Kunden wurden zudem die Kreditkartendaten erbeutet und bereits auf diese zugegriffen.

Die betroffenen Kunden seien von Easyjet bereits über den Vorfall informiert. EasyJet schreibt dazu:

There is no evidence that any personal information of any nature has been misused. However, we are communicating with the approximately 9m customers whose travel details were accessed to advise them any risk of potential phishing.

Die Kunden sollen demnach über mögliche Phishing-Risiken von Seiten des Flugunternehmens informiert werden. Derzeit gäbe es noch keinen Hinweis auf den Missbrauch der persönlichen Daten. Wenn Sie also eine E-Mail von EasyJet erhalten, sollte Sie diese ernst nehmen und den Hinweisen folgen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht auf mögliche Fälschungen hereinfallen.

Außerdem heißt es weiter, dass Kunden, welche bis 26. Mai nicht informiert wurden, auch nicht von dem Datenklau betroffen sind.




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