Blitzmarathon 2017: Wo stehen die Blitzer am 19. April 2017?


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Es ist mal wieder so weit. Der dritte europaweite 24 Stunden-Blitz-Marathon steht vor der Tür. Auch Deutschland beteiligt sich daran – allerdings nicht flächendeckend. Wo Sie am Mittwoch besonders aufpassen müssen und in welchen Bundesländern der Blitz-Marathon nicht stattfindet, erfahren Sie im Artikel.

Zu schnelles Fahren ist nicht nur in Deutschland ein Problem. Europaweit wird gegen Raser vorgegangen. Zum dritten Mal in Folge gibt es deshalb am 19. April ab 6 Uhr einen europaweiten 24 Stunden-Blitz-Marathon. Es geht an diesem Tag nicht darum, den Schnellfahrern besonders viel Geld abzuknöpfen. Vielmehr steht die Prävention im Vordergrund. Die Autofahrer sollen für das Thema Unfallursache durch überhöhte Geschwindigkeit sensibilisiert werden.

Zu den bestehenden stationären Blitzern werden an diesem Tag auch jede Menge mobile Blitzer zum Einsatz kommen. Sowohl zivile Radarfahrzeuge, als auch Fahrzeuge mit Videomesstechnik und sogenannte Laserpistolen werden zum Einsatz kommen. 

In welchen Bundesländern wird geblitzt und wo stehen die Blitzer?

In Deutschland beteiligen sich nicht alle Bundesländer an der Aktion. Teilweise werden Terrorgefahr und Flüchtlingssituation als Anlass für die Nichtteilnahme angegeben. So verzichten die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern auf den Blitz-Marathon.

  • Baden-Württemberg (nimmt nicht teil)
  • Bayern
  • Berlin (nimmt nicht teil)
  • Brandenburg
  • Bremen/Bremerhaven
  • Hamburg (nimmt nicht teil)
  • Hessen
  • Meckelenburg-Vorpommern (nimmt nicht teil)
  • Niedersachsen (nimmt nicht teil)
  • Nordrhein-Westfalen (nimmt nicht teil)
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt (nimmt nicht teil)
  • Schleswig-Holstein (nimmt nicht teil)
  • Thüringen
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Wie lange geht der Blitzermarathon?

Nicht in allen teilnehmenden Bundesländern wird der Blitz-Marathon auch wirklich 24 Stunden dauern. Hauptsächlich wird er sich am 19. April 2017 auf die Zeit zwischen 6 Uhr und 22 Uhr erstrecken, da in dieser Zeit die Wirksamkeit der aufgestellten Blitzer wohl am größten ist.

Teilweise werden die Bundesländer und auch einige europäische Länder die Aktion noch um ein paar Tage verlängern und verstärkt blitzen. In Sachsen sollen beispielsweise bis Sonntag verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.

Sind Blitzer-Apps legal?

Nein. Nach einem Entscheid vom Oberlandesgericht Celle müssen Sie mit einer Geldbuße rechnen, so Sie von der Polizei erwischt werden, wenn Sie als Autofahrer eine Warnung vor Blitzern erhalten. Demnach sind auch die in Navigationsgeräten befindlichen Blitzerwarner nicht erlaubt. Denn in § 23 der StVO 1b steht geschrieben:

Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte).

Die Frage bleibt, was zu befürchten ist, wenn der Beifahrer eine Blitzer-App nutzt. Hier gibt es derzeit noch keine eindeutige Rechtslage. Bei einer sehr weiten Auslegung des § 23 StVO könnte der Paragraf auch für Beifahrer gelten.

Eindeutig nicht strafbar ist, sich die Blitzer-App vor Fahrtantritt anzusehen, um zu schauen, wo sich Radarkontrollen befinden.

Interessant zu diesem Thema ist auch das Video der Rechtsanwaltskanzlei Wilde Beuger Solmecke:

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Bußgelder und Strafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

Wer zu schnell fährt und erwischt wird, muss mit Bußgeldern und je nach überhöhter Geschwindigkeit auch mit weiteren Konsequenzen rechnen. Im aktuellen Bußgeldkatalog sind für PKW und andere KFZ mit bis zu 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht folgende Strafen vorgesehen.

Außerorts:

Überschreitung Euro Punkte
Fahrverbot
bis 10 km/h 10  
11 bis 15 km/h 20  
16 bis 20 km/h 30  
21 bis 25 km/h 70 1
26 bis 30 km/h 80 1
31 bis 40 km/h 120 1
41 bis 50 km/h 160 2
1 Monat
51 bis 60 km/h 240 2
1 Monat
61 bis 70 km/h 440 2
2 Monate
über 70 km/h 600 2
3 Monate 

Innerorts:

Überschreitung Euro Punkte
Fahrverbot
bis 10 km/h 15  
11 bis 15 km/h 25  
16 bis 20 km/h 35  
21 bis 25 km/h 80 1
26 bis 30 km/h 100 1
31 bis 40 km/h 160 2
1 Monat
41 bis 50 km/h 200 2
1 Monat
51 bis 60 km/h 280 2
2 Monate
61 bis 70 km/h 480 2
3 Monate
über 70 km/h 680 2
3 Monate

Weitere Fakten zum Blitz-Marathon

Die Idee zu der Aktion entstand 2012 in Nordrhein-Westfalen. 2013 gab es dann den ersten bundesweiten Blitz-Marathon. Mittlerweile beteiligen sich auch andere europäische Länder.

Im vergangenen Jahr wurden trotz Vorankündigung etwa 72.000 Verkehrssünder erwischt.


Ist der Blitz-Marathon sinnvoll?

Der Blitzmarathon wird seit Jahren unter Autofahrern sehr kontrovers diskutiert. Was halten Sie von derartigen Aktionen der Polizei? Finden Sie konzentrierte Geschwindigkeitskontrollen wie bei dem Blitz-Marathon sinnvoll oder denken Sie, dass darüber nur abkassiert werden soll?? Wir sind auf Ihre Meinung gespannt. Nutzen Sie dafür die Kommentare unter dem Beitrag, um mit anderen Lesern zu dikutieren

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