Deutsche Post / DHL: Ärger und Probleme mit der Zustellung – Ihre Erfahrungen ▶️


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Die Beschwerden aufgrund von Ärger mit Paketen und Briefen nehmen zu. 2019 stieg die Zahl der Post-Beschwerden erneut an. Es gibt also offenbar massive Probleme mit der Brief- und Paketzustellung. Bei Beschwerden im 5-stelligen Bereich kann nicht mehr von Einzelfällen gesprochen werden. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Postboten oder dem Paket-Empfang?

In Zeiten, in denen der Online-Handel immer stärker wächst, sind gut funktionierende Post- und Paketdienste unverzichtbar. Doch immer wieder gibt es Beschwerden von Kunden, die mit der Dienstleistung unzufrieden sind und Probleme mit ihren Sendungen hatten. Dazu hat die Bundesnetzagentur einen Bericht veröffentlicht, der nicht besonders erfreulich ist. Laut diesem Bericht steigen die Beschwerden über Postdienstleistungen im Jahr 2019 erneut an. Bis Mitte Dezember 2019 gingen bei der Bundesnetzagentur 17.167 Beschwerden von Postkunden ein.

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Brief- oder Paketzustellung – wo gibt es mehr Beschwerden?

Über die Hälfte der Beschwerden dreht sich vor allem um Probleme mit der Sendung von Briefen, rund 34 Prozent betrifft den Versand von Paketen. Die restlichen Beschwerden handeln vor allem von Filialen und Briefkästen.

Häufigster Grund für die Beschwerden waren verspätete und falsch zugestellte Briefe, Zustellausfälle sowie die nicht versuchte Haustürzustellung, dass bedeutet die direkte Paketzustellung an der Empfängeradresse.

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Das macht Kunden bei DHL & Co. unzufrieden

Der häufigste Grund für Beschwerden ist, dass am voraussichtlichen Zustellungstag keine Zustellung erfolgt. Und das, obwohl die Personen den ganzen Tag über zu Hause waren und die Zustellung für den entsprechenden Tag angekündigt wurde. Einige Kunden klagen auch über eine zu lange Sendungsdauer oder darüber, dass ihre Sendung tagelang an einem bestimmten Prozesspunkt stehenbleibt.

Auch ein gänzlicher Verlust der Pakete war in der Vergangenheit immer wieder Grund für eine Beanstandung. Andere Beschwerdegründe sind eine fehlende Benachrichtigung, wenn zum Beispiel das Paket bei einem Nachbarn abgegeben wurde. Auch eine nicht ordnungsgemäße Zustellung sowie beschädigte Sendungen, Probleme mit der Abholung in einer Filiale oder bei Kontakt mit dem Kundenservice sowie eine Missachtung der Abstellgenehmigung sind typische Gründe, die die Kunden von Paketdiensten zu einer Beschwerde veranlassen.

Skandal: Paketdienstleister lehnen Schlichtung ab

Kommt es zu Problemen bei der Erfüllung von Sendeaufträgen durch den Paketdienst, ist es nicht immer leicht, eine zufriedenstellende Lösung für den Kunden zu finden. Aus diesem Grund gibt es bei der Bundesnetzagentur eine Schlichtungsstelle, die bei Beanstandungen zwischen Paketdienst und Kunden vermittelt. Das soll dazu dienen, eine gemeinsame Lösung zu finden. Das Problem: die meisten großen Paketdienste verankern in ihren AGB eine Klausel, die die Dienstleister von der Teilnahme an Schlichtungsverfahren ausschließt. Der Kunde steht dann mit seinem Problem alleine da.


Ihre Erfahrungen

Grundsätzlich sollten Sie sich bei Problemen mit Paketdiensten nicht scheuen, eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur per E-Mail unter [email protected] einzureichen. Um andere Kunden zu warnen und für das Thema zu sensibilisieren, würden wir uns freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen. Welche Probleme hatten Sie bisher mit Paketdiensten? Ging es immer um einen bestimmten Dienstleister oder bestehen die Probleme mit mehreren Anbietern? Senden Sie uns dazu gerne eine Nachricht über das Kontaktformular. Alternativ veröffentlichen Sie Ihre Geschichte direkt über die Kommentare unter diesem Artikel und diskutieren mit anderen Lesern. Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag, geschädigte Kunden zu stärken, damit diese in Zukunft zu ihrem Recht kommen.

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13 Gedanken zu „Deutsche Post / DHL: Ärger und Probleme mit der Zustellung – Ihre Erfahrungen ▶️“

  1. Bislang haben wir mit der Zustellung der DHL durchweg gute Erfahrugen gemacht. Benachrichtigungen waren korrekt. Im Gegensatz zu Mitbewerbern wie z.B. DpD, bei dem Sendungen ungeachtet des Inhalts auch genre mal aus 2 Metern Höhe auf die Terasse geworfen wurden (mit Online-Status „ausgeliefert“). Seit ein paar Wochen steht es um die Zuverlässigkeit der DHL allerdings nicht mehr gut. Handschriftlich vom Zusteller ausgefüllte Benachrichtigungen, die Sendung sei in der Postfiliale ab zu holen während im Onlinestatus „zugestellt“ vermerkt ist und Abholungsversuche in der Postfiliale mangels Ablieferung des Zustellers scheitern hatten wir innerhalb von zwei Monaten bereits zweimal. Mit entsprechendem Aufwand, das dem Versender klar zu machen. In unseren Fällen ist es wohl der Tatsache geschuldet, dass wir lokal einen oder mehrere neue Zusteller haben, die offenbar mit den Prozessen nicht vertraut sind oder sie ignorieren.

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  2. Ein EInschreiben vor Weihnachten versendet. Lagert zur Abholung in der Empfängerfiliale. Nur, der Empfänger geht 6 x in die Filiale und dort findet man es nicht. Irgendwann kommt der Brief zurück. Nicht abgeholt. Gut, Weihnachten, viel los. kann mal passieren…dachten wir…1 Monat später: per Einschreiben die Rückantwort für die Hochschule der Tochter auf den Weg gebracht. Nun heute Nachforschung gestellt (2x nacheinander) weil jedesmal eine blabla Antwort kommt: man solle die Nachforschung stellen.
    Sitzt überhaupt noch jemand in dem Laden bei der Post, der was kann? Ich hab den Fall jetzt der Bundesnetzagentur gemeldet. Jetzt wird der Rückmeldungsbogen nochmal bei der Hochschule angefordert, dann ab zum Ausbildungsplatz zum ausfüllen und dann werden wir über 1 h zur Hochschule selber fahren und den dort abgeben!!! Die Kosten müsste man inkl. der Zeit, die man hier auch deswegen im Internet verbringt, der Post in der Sammelklage in Rechnung stellen.
    Künftig ein grosser Bogen um die Post. Email sei Dank braucht man die nicht mehr so oft. Von mir aus können die den Bach runter gehen….

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  3. Ja, wahrhaftig ist DHL einfach ein Supermist – so gut wie nichts klappt, wenn man ein Paket von ihnen erwartet: sehr lange Lieferungszeiten, unkorrekte Informationen, mangelhafte Verfolgungsseite etc. etc. Wobei, bis vor ein paar Jahren, war DHL top: ich weiß nicht, was mit dem Mistladen passiert ist. Die Unfähigen von DHL sollten sich ein gutes Beispiel von UPS holen: von D nach P in 3 höchstens 4 Tagen und -besonders lustig- liefert UPS in 90% der Fällen ein Tag vor dem geplanten Zustellungstermin.

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  4. Ist schon Betrug und kriminell was sich DHL leistet.
    Gebühren vorab kassieren, die Sendung beschädigen oder gar nicht zu stellen dann noch Versender und Empfänger mehrfach zu zeitintensiven Anrufen schriftlichen Widersprüchen und Korrespondenz mit der Netzagentur nötigen. Aber nicht in die Haftung genommen werden können bei Schadenersatzleistungspflicht.
    Als kleiner Unternehmer sind deine AGB sittenwidrig als großer rechtens….Als kleiner Unternehmer haftest du schlechtesten Falls mit allem was du hast. Als DHL trotz Versicherung und dem Versprechen zur Haftung, im Falle des Verlusts Beschädigung dann letztendlich doch nicht.
    Das ist ein vollendeter Betrug am Verbraucher und eine arglistige Täuschung. Wie kann das sein. Dass hier der Betrüger nicht zur Rechenschaft gezogen wird sondern wunderbar damit durchkommt. Und als Entschädigung bezahlte Versandettiketten anbietet und den Verbraucher damit erneut erpresst und nötigt, die Durchführung ausschließlich durch DHL, trotz nachweislich nicht erfolgter Dienstleistung, durchführen lassen muss?
    Erpresst Genötigt Betrogen und Arglistig Getäuscht!!!
    Mach DU das mal. Da bist du ganz schnell im Knast mindestens 5 Jahre und musst neben Bußgeldern zahlen, noch die Opfer entschädigen!!!
    Es wird Zeit mit DHL und deren Geschäftsführung genauso zu verfahren.
    Sammelklage möglich!

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  5. Die Paketmengen nehmen stetig zu, besonders in der dunklen Jahreszeit, die Probleme für die Zusteller dadurch auch, da in der heutigen Zeit vom 30kg Hundefutter bis zum Einbauschrank oder mittlerweile auch Autoreifen alles bestellt wird! Verständnis für die Zusteller Fehlanzeige – die Arbeit ist mittlerweile ein KnochenJob aber beschwert wird sich sofort wenn das Katzenfutter einen Tag länger unterwegs ist.
    Beschwert wird sich bequem über Internet von der Couch in der überheizten Wohnung,
    Asoziale Welt

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    • Das ist eine typisch unsachliche Argumentation. Es hat den Zusteller nicht zu interessieren, ob es Katzenfutter oder ein neues Herz ist, was in dem Paket ist. Die Zustellung ist bezahlt, das ist das Wichtige. Vielleict sind die Zustellkosten zu niedrig. Das ist eine Frage an DHL und deren Preisgebaren. Aber in unserer Bananenrebublieg ist jetzt alles moeglich, und kein Vertrag gilt mehr, und fuer den normalen Buerger gibt es nur noch das Akzeptieren jeglicher Willkuer.Und die Post fuehlt sich als teil der Obrigkeit, genauso wie die Banken.

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  6. Ein sehr gut verpacktes DHL Paket aus Dortmund hängt seit 3 Tagen unverändert im Paketzentrum „Bochum“ fest, statt dass es in RLP ankommt. Es ist nichts schweres drin!
    Ein Liefertermin wird gar nicht mehr genannt. Die Adresskontrolle per Telefon ergab, dass das nicht das Problem sein kann. Die Daten sind bei DHL korrekt eingescannt. Offenbar ist DHL unfähig Pakete zu sortieren, einfach nur ärgerlich, wenn man auf den Inhalt des P. angewiesen ist. Wenn man wenigstens hören würde, dass ein LKW eine Panne hätte oder ein Streik vorliegt, so muss man ja meinen, dass die ein grundsätzliches Problem haben. Und bewerben gleichzeitig die Zuverlässigkeit!!!
    Es gibt Tausende Beschwerden darüber online, dass Pakete festhängen!!!

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  7. Ich habe Ende September ein reparaturbedürftiges, aber sehr seltenes Radio bestellt. Beim angegebenen Zustelltermin waren mein Mann und ich nicht da, da ich in der Maßnahme zur Eingliederung schwerbehinderter Menschen war, und er war in der Arbeit. Als ich bei DHL anrief und eine Zweitbestellung beantragte, hat das niemanden interessiert; eine Zustellkarte hatte ich nicht bekommen. Nach ca. einer Woche und zahlreichen Anrufen bei DHL fuhr ich schließlich ohne Zustellkarte zur Filiale, welche im Internet angegeben war. Zu meinem Glück händigte man mir das Gerät auch ohne Karte aus, da man mich dort bereits kannte, ich die Mail am handy geöffnet hatte und meinen Personalausweis zeigte. Am 26. November fand ich dann schließlich die Zustellkarte vor, die zur Abholung des Gerätes vorgesehen war. Im Übrigen habe ich am Abholtag das Gerät mit dem Postkarton zur Reparaturwerkstatt gebracht.

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    • Ich habe letztes Jahr im November ein Paket verschickt welches nie beim Empfänger ankam, bzw die Paketgröße hat unterwges Magisch abgenommen. Verschickt wurde ein 32″ TV und angekommen ist ein „Päckchen“ von der Größe her. Der Käufer hat selbstverständlich die Annahme verweigert und damit ging das Theater los. Auf der Retour ging das Paket „verloren“. Ich habe dann einen Nachverfolgungsantrag gestellt und das hätte ich mir auch sparen können. Bis zum heutigen Tag weder eine Antwort auf unzähliche Nachfragen bekommen oder gar eine Entschädigung obwohl ja so ein Paket versichert ist gegen Verlust oder Beschädigung. Das interessiert aber anscheinend bei DHL keine Sau. Wenn überhaupt mal ne Antwort kam, dann das man noch nachforscht wo das Paket abgeblieben sei. Nach fast 6 Monaten????? Da muss man wohl kein Einstein sein um zu merken das weder das Paket jemals wieder auftauchen wird oder das der Schaden reguliert wird / werden soll. Was sich DHL hier leistet ist eine Riesensauerei, man zahlt für eine Dienstleistung, die versauen es und niemanden juckt es. Schadensregulierung = Fehlanzeige. Auf Anfragen zum Verbleib oder eine Schadensregulierung kommt nix, warum auch? Der Depp von Kunde hat doch gezahlt, warum sollte man dafür auch nur einen Finger rühren oder gar Fehler eingestehen und dann womöglich noch den Schaden regulieren?

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