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Einladung: Aus­stel­lung zur Markt­über­wa­chung der Bundesnetzagentur


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Vom 18. Juli bis zum 18. August 2017 findet am Sitz der Bundesnetzagentur in Bonn eine Ausstellung zur Marktüberwachung statt. Der Eintritt ist kostenfrei. In der Ausstellung bekommen Sie einige Kuriositäten zu sehen – von einem Glätteisen, dessen Griff sich auf über 100 Grad Celsius erwärmt, über Lampen, die Störfrequenzen erzeugen bis hin zu Spielzeug, welches das Kinderzimmer ausspioniert.

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen mit Sitz in Bonn, kurz Bundesnetzagentur (BNetzA) ist eine Regulierungsbehörde. Ihre Aufgabe ist die Aufrechterhaltung und Förderung  des Wettbewerbs in sogenannten Netzmärkten. Außerdem ist die Bundesnetzagentur eine Zertifizierungsstelle nach dem Signaturgesetz.

Neben der Überwachung des Marktes nimmt die Bundesnetzagentur auch gefährliche Geräte aus dem Verkehr. Und genau mit diesen Sachen wird jetzt eine Ausstellung in Bonn präsentiert. Neben dem Präsentieren dieser Artikel werden Sie auch „über die Aufgaben im Bereich Marktüberwachung, den Schutz des Frequenzspektrums, die CE-Kennzeichnungspflicht sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden und Institutionen auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene“ informiert.

Die Ausstellung ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung wird nicht nur in Bonn zu sehen sein. Auch in Berlin können Sie sich an zwei Tagen über die aus dem Verkehr gezogenen Produkte und die Arbeit der Bundesnetzagentur informieren.

  • 18.07.2017 – 18.08.2017 am Sitz der Bundesnetzagentur in Bonn
  • 27.08. 2017 – 28.08.2017 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin
  • Weitere Termine werden noch von der Bundesnetzagentur veröffentlicht.
Verpassen Sie keine Warnung. Hier können Sie uns folgen:

Was ist in der Ausstellung zu sehen?

In der Ausstellung werden Sie über die Arbeit der Bundesnetzagentur informiert. Viel interessanter dürften aber die vielfältigen gefährlichen Produkte sein, die die Behörde aus dem Verkehr gezogen hat.

Beispielsweise ein Einbaustrahler, dessen Billignetzteil Störfrequenzen erzeugt oder die dänische Designerglühbirne, welche den Radioempfang so sehr stört, dass selbst der Nachbar kein Radiosender mehr empfangen kann und nur noch Rauschen hört.

Auch Puppen mit Spionagefunktion sind zu sehen. Die Rede ist von der Puppe Cayla, die laut Werbung fast wie eine richtige Freundin ist. Durch das integrierte Mikrofon und die Funkverbindung kann die Puppe Gespräche im Kinderzimmer aufzeichnen.

Außerdem sind auch verbotene Gegenstände wie Knopflochkameras zum heimlichen Filmen oder illegale Störsender (Jammer) – getarnt als Zigarettenschachtel – zu sehen.

Die Zahl solcher aus dem Verkehr gezogener Artikel steigt drastisch an. Im Jahr 2014 waren es noch 530.000 Geräte. Laut Bundesnetzagentur stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 1,25 Millionen.

Heute aktuell: Das müssen Sie gelesen haben:

Worauf sollten Verbraucher achten?

Die Bundesnetzagentur empfiehlt, verunsicherten Verbrauchern auf die CE-Kennzeichnung zu achten. Diese dient als Selbsterklärung des Unternehmens, EU-weite Normen zu erfüllen.

Nützliche Links zu diesem Thema

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