GMX E-Mail: „Ihr Betriebssystem ist veraltet …“ Echt oder Fake?


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Haben Sie auch eine unerwartete E-Mail von GMX mit dem Betreff „⚠ Ihr Betriebssystem ist veraltet – bald kein Zugriff auf GMX mehr möglich!“ erhalten? Darin geht es um veraltete Zertifikate, die Sie erneuern sollen. Wir erklären, ob die E-Mails echt sind.

Hin und wieder landen in Ihrem Postfach E-Mails, die kein Spam sind. Leider müssen wir es in der heutigen Zeit so umschreiben. Bei der Menge an gefälschten Nachrichten fällt es auch Profis schwer, die echten von den unechten E-Mails auf Anhieb zu unterscheiden. Aus diesem Grund warnen wir immer wieder vor sorglosem Umgang mit der elektronischen Post. Ein unachtsamer Klick und Ihr Computer ist mit Schadsoftware verseucht.

Nachrichten mit ungewöhnlichem Betreff werden schnell in die Sparte „Spam“ abgeschoben. Dabei sind sie es nicht und enthalten für Sie wichtige Informationen. So wurden in letzter Zeit beispielsweise E-Mails versendet, die über geänderte Nutzungsbedingungen von Microsoft oder Änderungen der AGB von Paypal informieren. Auch GMX hält Sie mit Nachrichten auf dem Laufenden. Dabei werden aber auch von Zeit zu Zeit Informationen herausgegeben, die für Verunsicherung sorgen.

Verpassen Sie keine Warnung. Hier können Sie uns folgen:

Kommt die E-Mail „Ihr Betriebssystem ist veraltet – bald kein Zugriff auf GMX mehr möglich!“ wirklich von GMX?

Die E-Mail mit dem Betreff „Ihr Betriebssystem ist veraltet – bald kein Zugriff auf GMX mehr möglich!“ wurde tatsächlich von der 1&1 Mail & Media GmbH, zu der GMX gehört, versendet. Alle Links in der E-Mail führen zur Webseite des Unternehmens. Als Absender wird die E-Mail-Adresse „GMX Kundenmanagement <[email protected]>“ angezeigt. 

So sieht die E-Mail optisch aus:

2019-06-04 E-Mail GMX Ihr Betriebssystem ist veraltet
(Quelle: Screenshot)

Die E-Mail wird personalisiert versendet. Das bedeutet, dass Sie als Empfänger mit Ihrem Namen angesprochen werden.

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Sollten Sie Links in dieser E-Mail nutzen?

Gerade bei unerwarteten Nachrichten sollten Sie vorsichtig sein. Spam oder Phishing-Nachrichten verwenden gefälschte Absender und unmerklich veränderte E-Mail-Adressen. Auch enthaltene Anhänge dürfen Sie nicht achtlos öffnen. Hier werden von den Cyberkriminellen meist Schadprogramme wie Viren, Trojaner und eine Ransomware versteckt.

Alle Links dieser echten E-Mail von GMX führen tatsächlich auch auf die echte Webseite von GMX. Da die Links in der E-Mail vom Laien kaum von Phishing-Links zu unterscheiden sind, raten wir diese dennoch nicht zu verwenden. Erschwerend ist, dass vor allem Kriminelle immer wieder zu Downloads auffordern. Zudem verwendet GMX in der E-Mail von der eigentlichen Zielseite abweichende Links. Da diese Nachricht schon morgen als Fälschung in Ihr Postfach gelangen könnte, raten wir zu folgender Vorgehensweise.

Rufen Sie die entsprechende Webseite für die Aktualisierung der Zertifikate von GMX manuell über den Browser auf. Geben Sie dafür die Webadresse „https://zertifikat.gmx.net/“ in die Adresszeile Ihres Browsers ein. Anschließend informieren Sie sich auf der Webseite über die benötigte Aktualisierung der Zertifikate. Von dort können Sie diese auch installieren.

Falls Sie dennoch die Links aus der E-Mail verwenden möchten, sollten Sie unbedingt auf deren Anfang achten. Die echten Links beginnen immer mit „https://mailings.gmx.net/go/„. Sobald der Link in der E-Mail anders beginnt, handelt es sich womöglich um eine Fälschung!

Sie sind bei einer E-Mail ebenfalls unsicher?

Dann senden Sie uns die E-Mail an [email protected]. Wir prüfen diese und geben Ihnen auf Wunsch eine Rückmeldung.

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