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Abzocke am Telefon: Möglichst nicht „ja“ sagen!


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Wer kennt das nicht – am Abend kommt ein Anruf und am anderen Ende ist eine „nette“ Stimme zu hören, die Telefonbetrug begehen möchte. Telefonbetrug ist verboten und führt zu unberechtigten Forderungen, aber Sie können sich schützen. In der Regel werden Angerufene dazu gedrängt, dass sie „Ja“ sagen sollen, aber dafür müssen Sie unbedingt verzichten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach Telefonanrufen erhalten Verbraucher immer wieder hohe Rechnungen und das, obwohl sie keine Bestellung oder einen Kauf durchgeführt haben.
  • Sie müssen die Forderungen aus dem Telefonat nicht bezahlen, wenn Sie keinen Vertrag bewusst abgeschlossen haben.
  • Mit den Musterbriefen aus dem Internet können Sie sich gegen die unberechtigten Forderungen zur Wehr setzen.

Angebliche Telefonverträge sorgen für Druck

In den letzten Jahren ist das Thema Telefonbetrug immer präsenter geworden, so dass viele Betrüger auf dem Markt sind und die Verbraucher unter Druck setzen.

Die Betrüger versuchen die Verbraucher immer wieder unter Druck zu setzen und dazu nehmen sie Verträge, die angeblich am Telefon abgeschlossen worden. Die Betroffenen berichten, dass sie am Telefon aufgefordert wurden „Ja“ klar und deutlich zu sagen. Dabei wird aber nicht von einem Vertrag gesprochen, sondern es kommen Fragen wie „Hören Sie mich?“ oder „Haben Sie mich gut verstanden?“. Wenn der Verbraucher mit einem „Ja“ geantwortet hat, ist es nicht verwunderlich, dass ein paar Tage nach dem Anruf eine hohe Rechnung im Haus landet.

Aber es sind nicht nur Rechnungen, sondern meist auch Vertragsunterlagen für eine lange Laufzeit. Die Absender behaupten, dass am Telefon eindeutig zugestimmt wurde und in der Regel kommt man als Verbraucher kaum dagegen an.

Der Grund ist einfach, denn die betrügerischen Unternehmen haben teilweise die Telefonate zusammengeschnitten, so dass am Ende das „Ja“ genau an der richtigen Stelle zu hören ist. Somit gilt der Vertrag dann auch als rechtlich abgeschlossen. Einen Vertragsabschluss hat es aber im realen Leben gar nicht gegeben.

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Die Wehr gegen unberechtigte Forderungen

Es gibt mittlerweile eine sehr gute Nachricht, denn wenn Ihnen so etwas passiert, dann sollten Sie die Rechnung auf keinen Fall begleichen.

Wichtig ist, dass Sie die Rechnung aber auch nicht ignorieren, sondern Sie müssen sich wehren. Im Internet finden Sie einige kostenlose Musterbriefe, die Ihnen helfen können. Sie können die Musterbriefe verwenden, um sich gegen die unberechtigten Forderungen zur Wehr zu setzen.

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Das richtige Verhalten am Telefon

Damit es gar nicht erst zu einer Rechnung oder zur Zusendung von ungewollten Vertragsunterlagen kommt, gibt es ein paar Verhaltensregeln für das Telefon.

Grundsätzlich sollten Sie immer darauf achten, dass Sie „Ja“ nicht sagen, wenn das überhaupt möglich ist. Ansonsten binden Sie das Wort einfach in einen ganzen Satz ein, denn das macht es den Betrügern schwerer, sich passende Passagen zurechtzuschneiden. Achten Sie vor allen Dingen darauf, dass Sie Fragen, auch wenn es sich um Ja-Nein-Fragen handelt immer wie folgt beantworten:

  • „Können Sie mich hören?“ – „Ich höre Sie.“

Zudem sollten Sie dem Anrufer deutlich machen, dass Sie kein Interesse haben. Verwenden Sie dafür einen bestimmenden Ton und legen Sie im Zweifel einfach direkt auf.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Sie sich einfach ein paar Fakten aufschreiben, damit sie ein bisschen was in der Hand haben, wenn es zu Rechnungen oder Verträgen kommt.

  • Namen und Unternehmen des Anrufers
  • Datum
  • Uhrzeit
  • Rufnummer

Dazu sollten Sie sich auch den Grund des Anrufes und vor allen Dingen den Inhalt aufschreiben. Heute kommt es sehr oft vor, dass ungewollte Werbeanrufe durchgeführt werden und wenn Sie Opfer eines solchen Anrufs sind und keine Einwilligung erteilt haben, dann beschweren Sie sich bei der Verbraucherzentrale und auch bei der Bundesnetzagentur. Die Daten können Ihnen dabei helfen.

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Die 3 häufigsten Telefonabzocken

Jeden Tag werden Millionen von Verbrauchern mit Telefonaten überhäuft und dabei sind die meisten Anrufer nicht freundlich gesinnt, auch wenn es sich auf den ersten Ton so anhört.

Das Thema Abzocke am Telefon ist in den letzten Jahren immer präsenter geworden und heute gibt es drei nachfolgend beschriebene Abzockmaschen, die Sie allesamt kennen sollten.

Ping-Calls

Bei den Ping-Calls handelt es sich um eine bekannte Masche, die in der letzten Zeit immer häufiger gemeldet wird. Der Ablauf ist wie folgt. Das Telefon klingelt, vielleicht nur ganz kurz, und schon wird wieder aufgelegt. Der Hintergrund ist, dass der Angerufene zurückrufen soll. Dann landet er im Ausland bei einer sehr teuren Nummer. Damit die Kosten in die Höhe steigen meldet sich meist ein Computer oder eine technische Stimme, um Sie in der Leitung zu halten.

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Call-ID-Spoofing

Auch sehr bekannt ist die Call-ID-Spoofing-Maschine, die meist bei älteren Menschen zum Einsatz kommt. Hierbei wird eine Telefonnummer angezeigt, die man vielleicht sogar kennt. Im Endeffekt stammt der Anruf von einer ganz anderen Nummer. Diese Anrufe dienen dazu, dass Sie Kreditkartennummern rausgeben oder Geld ins Ausland überweisen sollen. Dabei verwenden die Betrüger manchmal sogar die Polizei und nutzen das Vertrauen in die Behörden einfach aus.

Ja-Fall

Die Ja-Falle haben wir im oben Bereich schon beschrieben. Bei dieser Abzockmasche geht es den Betrügern darum, dass Sie ein „Ja“ sagen. Dadurch bestätigen Sie einen Kauf oder eine Vertragsunterzeichnung. In den folgenden Tagen landen Rechnung und Unterlagen in der Post und Sie müssen zahlen.

Beachten Sie, dass alle diese Masche eine ausgeklügelte Betrugsmasche sind, die am Telefon stattfindet. Sie können sich mit ein paar einfachen Tricks schützen.

  • Sagen Sie niemals einfach nur „Ja“ am Telefon. Vermeiden Sie das Wort so gut wie möglich.
  • Rufen Sie auf keinen Fall irgendwelche fremden Telefonnummern zurück.
  • Teilen Sie persönliche Daten nicht über das Telefon mit.
  • Seien Sie sich sicher, dass die Polizei niemals Geld von Ihnen verlangt, auch nicht nur Sicherheit.

Wenn Sie sich an die einfachen Regelungen halten, dann können Sie sich vor den Betrügern gut schützen.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Abzocke am Telefon

1. Wie kann ich „Ja“ am Telefon vermeiden?

Es ist nicht immer einfach das Wort „Ja“ zu vermeiden, aber Sie können über jede Frage ein wenig nachdenken und dann fällt Ihnen auch was ein. Wenn Sie gefragt werden, ob Sie den Anrufer hören, können Sie sagen „Ich höre Sie.“ Mit ein wenig Übung klappt das ganz gut.

2. Was wollen die Telefonbetrüger eigentlich?

Telefonbetrüger wollen entweder einfach nur Ihre persönlichen Daten, um diese zu verkaufen oder sie wollen Ihnen Verträge oder Rechnungen unterjubbeln.

3. Was passiert, wenn ich auf eine Abzocke am Telefon reingefallen bin?

Wenn Sie sich sicher sind, dass es sich um eine Telefonabzocke handelt, dann schalten Sie die Polizei und eventuell auch einen Anwalt ein.

4. Ruft meine Bank an, um meine Online-Banking Daten zu kontrollieren?

Die Bankmitarbeiter rufen nicht bei Ihnen zu Hause an und verlangen Ihre Online-Banking-Daten. Geben Sie die Daten auf keinen Fall am Telefon raus.

5. Gibt es Telefonabzocke mit dem Corona-Virus?

Im letzten Jahr hat sich das Corona-Virus ausgebreitet und auch die Abzocke am Telefon hat sich in diesem Bereich breit gemacht. Kaufen Sie keine Sonderangebote von Masken, Desinfektionsmitteln oder anderen Hilfsmitteln über das Telefon.

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Fazit

Betrüger machen sich die verschiedensten Möglichkeiten zu Nutze und somit machen sie auch vor dem Telefon nicht Halt. Es gibt unzählige Telefonabzockmaschen, aber mit ein paar Tricks können Sie sich gut schützen. Sagen Sie niemals „Ja“, rufen Sie keine unbekannten Nummern zurück und versenden Sie kein Geld. Wenn Sie sich an diese Richtlinien halten, dann haben Abzocker über das Telefon keine Chance.

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