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Bewertung des gesundheitlichen Risikos – Pestizide können die Gesundheit des Menschen schädigen


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Pestizide sind in der Landwirtschaft und im Gartenbau im Einsatz und dienen dazu, die Schadorganismen zu bekämpfen. Schadorganismen ist der offizielle Begriff von tierischen Schädlingen, welche der Landwirtschaft oder dem Gartenbau das Leben schwer machen. Bei den Pestiziden handelt es sich um Gifte und deren Einsatz dient der wirkungsvollen Bekämpfung der Schadorganismen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Pestizide kommen in der Landwirtschaft, aber auch im Gartenbau zum Einsatz, um den Schädlingen den Garaus zu machen.
  • Die Gifte sind in erster Linie für tierische Schädlinge, Unkräuter und Pilzerkrankungen gefährlich, aber in gewissen Menschen auch ein gesundheitliches Risiko für den Menschen.
  • In den letzten Jahren ist der Einsatz von Pestiziden immer weiter zurückgegangen, weil die Menschen bei ihrem Einkauf immer mehr Wert auf BIO-Qualität legen.

Pestizide stellen ein gesundheitliches Risiko dar

Pestizide sind Gifte, die zur Bekämpfung von tierischen Schädlingen, Pilzerkrankungen und Unkräutern in der Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt werden.

Aber Pestizide sind nicht nur eine Gefahr für die Pilzerkrankungen, Unkräuter und Schädlinge in Landwirtschaft und Gartenbau, sondern auch für den Menschen. Schließlich handelt es sich bei den Pestiziden um Gift, die in entsprechender Menge auch für den Menschen giftig sind.

Das gesundheitliche Risiko lässt sich bewerten, indem das akute und das Langzeit-Risiko für Verbraucher betrachtet werden. Das potenzielle gesundheitliche Risiko lässt sich mit Hilfe der akuten Referenzdosis, kurz auch ARfD genannt, abschätzen. Wichtig ist dabei die kurzzeitige hohe Rückstandsaufnahme. Bei der akuten Referenzdosis handelt es sich um einen Wert, bei dem eine gewisse Menge eines Stoffes aufgenommen wird. Aber wichtig ist, dass der Stoff sich in einem normalen Lebensmittel befindet und somit über einen kurzen Zeitraum ohne nennenswertes Risiko aufgenommen wird. Gerade gefährdete Bevölkerungsgruppen werden berücksichtigt und wenn die akute Referenzdosis überschritten ist, dann ist ein gesundheitliches Risiko für den Menschen nicht mehr ausgeschlossen.

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Das langfristige Risiko basiert auf Tierversuchen

Neben der akuten Aufnahme gibt es noch das langfristige Risiko, welches unter ganz anderen Umständen ermittelt wird.

Damit das langfristige Risiko für den Menschen ermittelt werden kann, muss der Verbraucher die Dosis des Wirkstoffes über einen langen Zeitraum, möglichst jeden Tag, aufnehmen und dabei keinen Schaden nehmen. Allerdings wird für diese Versuche kein Mensch verwendet, sondern diese „duldbare tägliche Aufnahmemenge“ oder auch „Acceptable daily intake“ (ADI) wird mit Hilfe von Tierversuchen ermittelt.

Mit Hilfe der Tierversuche lässt sich die höchste Dosierung ermitteln, die im Endeffekt keine Beeinträchtigungen auf die Gesundheit hat. Diese Dosierung wird in der Regel durch einen sogenannten Sicherheitsfaktor geteilt und der liegt meist bei 100, so dass am Ende die duldbare tägliche Aufnahmemenge rauskommt.

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Der Einbau des Sicherheitsfaktors

Der Sicherheitsfaktor ist sehr wichtig und wird immer eingebaut, um verschiedene Unwägbarkeiten abzufangen.

Bei den Unwägbarkeiten zählt auch die Übertragbarkeit der Ergebnisse in den Tierversuchen auf den Menschen. Auch die langfristigen Folgen werden genau beobachtet, denn es können nicht nur genetische Veränderungen auftreten, sondern auch eine eingeschränkte Fruchtbarkeit und der Stoff hat vielleicht eine krebserzeugende Wirkung.

Die Lebensmittelüberwachung macht regelmäßige Kontrollen, aber sie stellen nur selten eine Überschreitung der sogenannten ADI-Werte fest. Anders sieht es im Europäischen Schnellwarnsystem aus, denn hier kommt es immer wieder zu Überschreitungen der akuten Referenzdosis, die auch dokumentiert sind.

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Hohes Risiko für Arbeiten mit Pestiziden

Menschen, die regelmäßig mit Pestiziden arbeiten, sind einem höheren Risiko ausgesetzt. Aus dem Grund dürfen professionelle Anwender, wie Gärtner oder Landwirte die Gifte nur einsetzen, wenn sie einen Sachkundenachweis vorlegen können.

Das Pflanzenschutzgesetz regelt die Anforderungen und den Nachweis an den Sachkundenachweis. Obwohl es diese Sicherheit gibt kommt es jährlich zu zahlreichen Vergiftungsfällen und es sind unzählige falsche Umfänge mit Pestiziden dokumentiert.

Anders sieht es bei den privaten Anwendern aus, denn sie brauchen die Anforderungen an die Sachkunde nicht. Im Grunde dürfen Sie also Pestizide ohne Nachweis im Garten einsetzen, aber das Gift sollte mit dem Aufdruck „Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig“ versehen sein. Bei der Zulassung des Mittels kommt es zu dieser speziellen Einordnung.

Grundsätzlich gibt es die meisten Pflanzenschutzmittel nicht in Selbstbedienung zu kaufen und da macht es auch keinen Unterschied, ob Sie ein professioneller oder ein privater Anwender sind. Die Verkäufer sind in der Pflicht, den Käufer ausführlich vor dem Kauf zu beraten, so dass es am Ende nicht zu einem gesundheitlichen Risiko für den Anwender kommt.

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Gesundheitliches Risiko durch pestizidbelastete Lebensmittel

Immer wieder kommt es zu Diskussionen zwischen Naturschutzverbänden und Wissenschaftlern, die sich nicht sicher sind, ob von pestizidbelasteten Lebensmitteln ein gesundheitliches Risiko ausgeht.

Die Behörden warnen immer wieder vor eventuell auftretenden Folgen, aber es handelt sich um ein sehr strittiges Thema. Eine Einigkeit ist nicht vorhanden. Die Besorgnis von Wissenschaftlern und den Naturschutzverbänden wird von den nationalen und auf der EU-Ebene vorhandenen Behörden in vielen Bereichen nicht geteilt.

Zwar müssen die Hersteller von Pestiziden Untersuchungen zur Giftigkeit (Toxizität) durchführen und erst danach erhalten sie eine Zulassung, aber trotzdem stehen einige Pestizide im Verdacht Krankheiten zu fördern.

  • Krebs
  • Parkinson
  • Fortpflanzungsstörungen
  • Alzheimer
  • Diabetes

und andere Krankheiten können entstehen, aber es sind auch keine Nerven- oder Immunsystemauswirkungen auszuschließen.

Fehlinformation und Irreführung auf Lebensmitteletikettierungen

Auf Etiketten von Lebensmitteln stehen zahlreiche Informationen. Doch sind diese immer vollumfänglich und enthalten alle notwendigen Informationen? Oder ist das Kleingedruckte manchmal auch irreführend oder fehlen sogar wichtige Angaben?

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Mehrbelastung in Lebensmitteln

Kritiker sehen ein großes Problem in der zunehmenden Mehrfachbelastung in Lebensmitteln, denn es kommt immer wieder vor, dass die Höchstwerte überschritten werden.

Die gesetzlichen Höchstwerte sind zwar festgelegt, aber in Lebensmitteln kommt es vor, dass die einzelnen Pestizide in zu hohen Mengenenthalten sind. Früher waren die Überschreitungen deutlich höher und in den letzten Jahren sind die Werte runtergegangen, aber es ist immer noch unklar, ob und die die einzelnen Wirkstoffe miteinander reagieren. Im Grunde ist es möglich, dass sich die Wirkung nicht nur addiert, sondern auch erheblich verstärkt.

Das Ergebnis ist eindeutig, denn dadurch müssen neue Sicherheitsbewertungen vorgenommen werden, denn nur dann lässt sich das Risiko von Wechselwirkungen besser beobachten.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Pestizide in Lebensmitteln

1. Was bewirken die Pestizide im menschlichen Körper?

Die Wirkungsweise auf den menschlichen Körper ist unterschiedlich, so dass die Einnahme von Pestiziden nicht nur akut, sondern auch chronisch werden kann. Die Gifte können nicht nur die Fortpflanzung, die Entwicklung und die Gesundheit beeinflussen, sondern auch das Verhalten.

2. Was kann gegen Pestizide getan werden?

Sie haben die Möglichkeit gegen die Pestizide etwas zu tun und dazu brauchen Sie nur Zitronensaft, Salz und Essig. Damit waschen Sie das gekaufte Obst und Gemüse und entfernen die Gifte, aber teilweise hinterlassen diese Produkte auch Rückstände. Diese Rückstände sind aber ungefährlich.

3. Werden die Pestizide durch das Kochen vernichtet?

Die giftigen Eiweiße lassen sich durch das Kochen zerstören, aber anders sieht es bei den Saponinen aus.

4. Welche Lebensmittel sind mit Pestiziden belastet?

Es gibt einige Lebensmitteln, bei denen die Überschreitung der Höchstwerte deutlich wird. Dazu gehören Bohnen mit Hülsen, Reis und auch der beliebte Grünkohl.

5. Welche Pestizide sind in Deutschland verboten?

Glyphosat ist ein umstrittenes Pflanzenschutzmittel, so dass es keine Zulassung auf EU-Ebene bekommt. Ab Ende 2023 läuft die aktuelle Zulassung aus und das Pflanzenschutzmittel ist dann in Deutschland verboten.

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Bei der Lagerung von gekauften Käse können Sie einiges falsch machen. Damit der Käse richtig atmen kann und nicht so schnell schlecht wird, sollten Sie die folgenden Tipps beherzigen.

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Fazit

Pestizide werden in der Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt, um Schädlinge zu vernichten. Aber bei den Pestiziden handelt es sich um Gifte, die auch für den menschlichen Organismus schädlich sind. Aus dem Grund achten immer mehr Verbraucher beim Einkauf von Obst und Gemüse darauf, dass bei der Herstellung keine Pestizide zum Einsatz gekommen sind. Wichtig ist, dass Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich waschen, um die Pestizide weitgehend zu entfernen.

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