Rassismus-Debatte: Neuer Name für Uncle Ben’s Reis steht fest (Update)


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Im Zuge der Rassismus-Debatte und der anhaltenden Proteste weltweit, sehen sich große Unternehmen gezwungen, Änderungen vorzunehmen. So wollen die Lebensmittelriesen Mars und Pepsi die Logos zweier bekannter Marken ändern. Mars hat nun einen neuen Namen für seinen Uncle Ben’s Reis gefunden.

Die aktuelle Rassismus-Diskussion und die Proteste sorgen dafür, dass bestimmte Sachen noch einmal genau unter die Lupe genommen werden. So hat ein Schweizer Unternehmen derzeit mit Gegenwind zu tun, weil es bei seinen Schaumküssen nicht von der Bezeichnung „Mohrenkopf“ abweichen will. Seit Jahren sind die Begriffe Mohr und Neger mit einer negativen und diskriminierenden Bedeutung belegt.

Auch große Lebensmittelunternehmen denken aktuell über Änderungen nach. So haben sich Pepsi und Mars dazu entschieden, die Logos zweier bekannter Marken zu ändern. Auf den Logos ist jeweils eine dunkelhäutige Person zu sehen, die für das Produkt steht. Doch welche Marken sind betroffen?

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Update 24.09.2020

Der neue Name für den Uncle Ben’s steht fest. Ab 2021 müssen Sie im Reisregal nach Ben’s Original suchen. Auch das Logo wird der Lebensmittelkonzern Mars entfernen. Damit zieht das Unternehmen Konsequenzen aus der Rassismus-Debatte.

Mars kündigt im Zuge der Rassismus-Debatte neue Verpackung für Uncle Ben’s an

Der Lebensmittelkonzern Mars sieht sich in der Rassismus-Debatte betroffen. Denn die Marke Uncle Ben’s Reis wird von einem dunkelhäutigen Mann mit weißen Haaren repräsentiert. Allerdings weiß Mars noch nicht genau wann und wie die Änderung aussehen soll. Sie kündigten lediglich an, das Produkt Uncle Ben’s weiter entwickeln zu wollen.

Mars erklärt auf seiner Seite, dass sich das Unternehmen gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen will. Dazu will die Firma unter anderem Organisationen unterstützen, welche für Rassengerechtigkeit kämpfen und eben auch eigene Marken weiterentwickeln.

In Bezug auf Uncle Ben’s hofft das Unternehmen auf Idee von Mitarbeitern, Verbrauchern und Partnern.

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Pepsi will Frühstücksmarke Aunt Jemima neues Outfit verpassen

Etwas konkreter wird es da beim Pepsi-Konzern. Der US-Getränke- und Lebensmittelhersteller will der Frühstücksmarke „Aunt Jemima“ einen neuen Anstrich geben. Zu den Produkten gehören vor allem Backmischungen für Pfannkuchen und Sirup. Auch hier ist im Logo eine dunkelhäutige Frau zu sehen, die klischeehaft als Maskottchen im Stil einer freundlichen Dienerin dargestellt wird.

Dabei liegen die Ursprünge der Marke bereits 130 Jahre zurück. Und diese Ursprünge basieren auf Rassen-Stereotypen wie Kristin Kroepfl von der Pepsi-Tochter Quaker Foods einräumt.

Für die Änderungen hat sich Pepsi das Ziel Ende 2020 gesetzt. Es sollen sowohl der Markenname als auch die Verpackung inklusive Logo geändert werden.

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Was halten Sie von den Änderungen wegen der Rassismus-Debatte?

Was denken Sie? Sind die Änderungen sinnvoll und lange überfällig? Oder sind Sie anderer Meinung? Gegebenenfalls ist Ihnen die ganze Rassismus-Debatte auch egal. Wir freuen uns über Ihre Kommentare unter diesem Beitrag.

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Ein Gedanke zu „Rassismus-Debatte: Neuer Name für Uncle Ben’s Reis steht fest (Update)“

  1. Ein Hoch auf das Schweizer Unternehmen, das Rückgrat zeigt! Nicht die Menschen, die solche Produkte kaufen und sich keinen Kopf über diese angeblichen Diskriminierungen machen, sind die Rassisten, sondern diejenigen, die den ganzen Tag nur nach solchen Produkten, Begriffen, Straßennamen, U-Bahnstationen usw. zu suchen. Der größte Teil der Menschen verbindet damit nichts mit Rassismus.
    In „Aunt Jemima“, sehe ich keine freundliche Dienerin, sondern eine normale Hausfrau…
    Was soll der ganze Unsinn?

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