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Gebühren und Entgelte: Wie Sie der Geldfalle entkommen können und ein kostengünstiges Konto finden


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Bankkunden haben oft das Gefühl, dass die Bank ihr Geld nicht gut verwaltet, sondern eher aus unberechtigten Gründen abkassiert. Zu hoch erscheinende Entgelte, unklare Abrechnungen und fehlende Zinsen des Guthabens. Dies z.B. sind nur ein paar Punkte, über welche sich die Bankkunden ärgern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Immer häufiger werden Missstände von Bankkunden laut, die sich von der Bank ihres Vertrauens nicht gut beraten fühlen.
  • Hohe Abrechnungen und Entgelte, welche die Bankkunden nicht nachvollziehen können, sind die häufigste Ursache für den Unmut.
  • Das Gefühl der Bankkunden wächst, dass sie ihr Geld nicht in gute Hände gegeben haben.

Kunden sind verärgert

Bankkunden haben immer häufiger das Gefühl, dass die Banken das Geld nicht nur verwalten, sondern auch Gelder kassieren, zu denen sie kein Anrecht haben.

Die Abrechnungen sind unklar, die Entgelte erscheinen sehr hoch und auch der fehlende Guthabenzins macht die Sache nicht besser und die Kunden ärgern sich immer mehr.

Die Berechtigung bestimmter Entgelte für Bankdienstleistungen kann die Verbraucherzentrale gerichtlich prüfen lassen und das nicht selten mit großem Erfolg.

Einen Weg durch den Kostendschungel wollen wir Ihnen zeigen und wir geben Ihnen Anregungen, wie Sie in Zukunft mit der Bank umgehen.

Aufgepasst: Falsche Bankmitarbeiter sammeln EC-Karten ein

Die Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern, die von ahnungslosen Bankkunden die EC-Karten samt PIN einsammeln. Damit können die Trickbetrüger das Konto plündern. Zielgruppe sind vor allem ältere Bürger. Besonders aktiv sind die Ganoven aktuell in

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Preisverwirrungen beim Girokonto

Jede Bank hat eine andere Preisgestaltung und sogar innerhalb einer Bank kommt es zu starken Unterschieden bei den Angeboten.

Für die Kontoführung gibt es manchmal eine Art Pauschalpreis und in diesem Preis sind alle Leistungen enthalten. Andere Banken allerdings berechnen jede einzelne Leistung und das wird auf Dauer ganz schön teuer. Einige Banken werben z.B. mit kostenlosen Konten. Aber dann schauen Sie besser ziemlich genau hin, denn meist steht in dem Kleingedruckten eine Ausnahmen. Manchmal  handelt es sich aber auch um einen Sternchen-Hinweis, der einen Pferdefuß verbirgt.

  • Über einen längeren Zeitraum nehmen Sie Ihr Konto und das eigene Nutzungsverhalten sehr genau unter die Lupe.
  • Alle Kosten rechnen Sie zusammen und das Ergebnis vergleichen Sie mit anderen Angeboten.
  • Beachten Sie, dass ein paar Banken Guthabenzinsen bezahlen.
  • Die Zeit ist Ihr Freund, also lassen Sie sich Zeit bei der Kontoauswahl.
  • Bei kostenlosen Kontoangeboten fragen Sie genau nach, ob es noch Entgelte gibt, die für bestimmte Leistungen zu zahlen sind.

Belastungsbuchungen nachvollziehen können

Die Bank belastet Ihr Konto mit vielen Entgelten und das fällt es mitunter schwer, diese zu überprüfen.

In einigen Fällen sind die Kontoabrechnungen für das Konto in einer Art Paket verpackt. Ds findet daher keine einzelne Ausführung statt. In einem solchen Fall ist es für Sie kaum nachvollziehbar, für welche Posten die einzelnen Berechnungen eigentlich stehen.

Sie haben als Kunde aber immer das Recht eine detaillierte Auflistung der Kosten zu bekommen. Sie können z.B. eine Zins. und Entgeltsatzliste verlangen, wenn Ihnen die Gesamthöhe aus irgendwelchen Gründen unwahrscheinlich scheint. Einmal im Jahr muss die Bank zudem eine solche Entgeltaufstellung zur Verfügung stellen und diese ist dann sogar kostenfrei.

  • Nehmen Sie pauschale Buchungen der Belastungen nicht einfach hin, denn das brauchen Sie nicht.
  • Überprüfen Sie stets, in welcher Hohe die Pauschalsätze zutreffend sind. Wenn nicht, dann melden Sie sofort einen Widerspruch an.

Ersichtliche Preise für jeden

Die kostenlosen Zugaben sind bei vielen Konzernen mittlerweile selbstverständlich, aber bei den Banken suchen Sie vergebens.

Das bedeutet im Klartext, dass Sie für selbstverständliche Leistungen zahlen müssen. Beispielsweise für das Ausfüllen von Daueraufträgen oder das Übersenden von Scheckvordrucken. In den Werbeblättchen stehen diese Kosten allerdings nicht.

Über die genauen Kosten bekommen Sie nur mit Hilfe einer detaillierten Preisliste Auskunft und diese sind an dem Schalter der Bank zu finden. Sie sind zur Einsicht vorhanden und Sie können bei der Kontoeröffnung zudem eine Aushändigung der Preisliste verlangen. Die Preisangaben zu den Standardleistungen dürfen nicht fehlen, denn dafür darf die Bank keine Entgelte verlangen.

  • Das aktuelle Preisverzeichnis lasse Sie sich einfach von der Bank aushändigen oder Sie werfen einen Blick auf die Homepage, denn auch dort ist eine detaillierte Liste vorhanden.
  • Sie können einer Preiserhöhung widersprechen und kostenfrei und ohne Frist das Konto kündigen. Dazu nutzen Sie die gesonderten Vereinbarungen als Grundlage, aber die alten Gebühren zahlen Sie bis zur Kontoauflösung.

Ausnahmen bestätigen auch hier die Regeln

Die Banken sind grundsätzlich zur Preisauszeichnung verpflichtet, aber es gibt kostenpflichtige Leistungen, die nicht in dem Preisverzeichnis stehen müssen.

Eine Ausnahmen bezieht sich auf die Leistungen, die zum Tagesgeschäft gehören und in Ihrem Interesse erbracht werden. Ein Beispiel ist das Übersenden der Kontounterlagen, wenn Sie als Kunde die erneute Zusendung wünschen. Aber auch eine Vorlage für das Finanzamt ist kostenpflichtig und steht nicht im Preisverzeichnis, wenn es sich um eine individuelle Bescheinigung handelt.

Aber die Preise für solche Leistungen dürfen nicht zu hoch ausfallen, denn sie müssen nicht nur angemessen sind, sondern sind individuell festzulegen und sind nachvollziehbar. Das Kreditunternehmen muss im Streitfall alle Informationen dem Gericht offenlegen und das Gericht muss die Preise nachvollziehen können.

  • Werfen Sie ein kritisches Auge auf sogenannte Sonderentgelte.
  • Das Entgelt ist erhöht und die Bank kommt der Beweispflicht nicht nach, dann hat ein Gericht das Recht, den Betrag zu verringern. Beispiel: Für die Kopie eines Kontoauszuges verlangt die Bank eine Gebühr von 30 Euro, denn ein Bankmitarbeiter hat 30 Minuten für das Aufrufen aus der EFD gebraucht. Diese Kosten sind eindeutig zu hoch.
  • Die Kosten kommen Ihnen spanisch vor und die Bank macht keine Anstalten einzulenken, dann wenden Sie sich an eine kostenlose Schlichtungsstelle. Allerdings müssen Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, damit der Weg zum Anwalt gewährt wird. Bei besonderer Sturheit der Bank ist der Wechsel der Bank eine deutlich kostengünstigere und Nerven schonendere Maßnahme.

Kostenloser Service – nicht immer

Die Bank hat aber nicht nur Rechte, sondern auch eine Menge Pflichten und einige der Pflichten kosten nichts.

Zu diesen Kosten fallen Servicedienste, die zum Girovertrag gehören:

  • Auflösung des Kontos
  • Erstellung von Kontoauszügen

Die Erstellung von Kontoauszügen aber nur, wenn der Kunde ausdrücklich die Zusendung per Post verlangt.

Für den Kunden dürfen eigentlich keine Mehrkosten durch Geldautomaten oder Kontoauszugsdrucker entstehen, denn schließlich wird weniger Personal gebraucht und auch die Wartezeiten sind geringer. In der Regel sollten die Kunden einen Kostenvorteil dadurch haben.

  • Die Hauptserviceleistungen der Bank sind kostenfrei und wenn die Banken deutlich mehr auf Selbstbedienung setzen, dann dürfen für den Kunden keine Mehrkosten entstehen.
  • Gibt es am Schalter keine kostenlosen Kontoauszüge mehr, dann sind sie kostenfrei am Automaten auszugeben. Auch kostenfreie und risikofreie Kundenkarten gehören in der Regel zum Service.

Kunden verursachen Mehrkosten

Ein Kunde kann einer Bank auch durchaus Mehrkosten verursachen und das ist dann der Fall, wenn Mahnungen zu verschicken sind.

Es ist durchaus gerechtfertigt, dass der Kunde diese Art von Kosten aus der eigenen Tasche zahlt, aber auch wirklich nur diese Mehrkosten. Zwar hat die Bank einen Anspruch auf Schadensersatz, aber darf den Preis auch nicht willkürlich festlegen. Das Gericht hat festgelegt, dass eine Mahnung 2,50 Euro kosten darf und die erste Mahnung ist immer kostenfrei. Die Bank darf für die Ablehnung einer Lastschrift ein Entgelt verlangen, aber das Entgelt muss angemessen sein und sich nach den realen Kosten richten.

Sie erteilen einem Anbieter eine Einzugsermächtigung und dann besteht auch eine Kontodeckungspflicht. Bei einem Verstoß sind Sie in der Pflicht und müssen Schadenersatz zahlen.

  • Ihnen sind überhöhte Mahnkosten berechnet worden, dann wenden Sie sich an die Bank und fordern eine Herabsetzung. Sie sind nur haftbar, wenn die Schuld nachweislich bei Ihnen liegt und nicht, wenn die Bank im eigenen Geschäftsinteresse handelt.

Sparkasse-Phishing: E-Mails „Ihr Online-Banking wurde deaktiviert“ und weitere Bedrohungen (Update)

Derzeit werden wieder massenhaft gefälschte E-Mails im Namen der Sparkasse versendet, um Nutzer des Onlinebankings der Sparkassen in eine Falle zu locken. Damit sollen persönliche Daten wie das Geburtsdatum, die Telefonnummer und die Kreditkartendaten gestohlen

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Homebanking am PC

In der heutigen Zeit lassen sich viele Bankgeschäfte am PC erledigen und das ist gerade für Berufstätige eine sinnvolle Sache, denn der Ganz zur Bank ist nicht notwendig.

Rund um die Uhr können Überweisungen mit Hilfe des Homebankings erledigt werden, Sie richten Daueraufträge ein oder drucken Kontoauszüge aus. Die Kunden nehmen der Bank eine Menge Arbeit ab und somit zahlen die Homebanker in der Regel deutlich geringere Kontokosten. Verbrauchern, die das Homebanking nicht nutzen, zahlen deutlich höhere Kosten.

Die Datensicherheit spielt beim Homebanking eine wichtige Rolle, denn alle Daten werden verschlüsselt übertragen, aber trotzdem ist Homebanking nicht komplett risikofrei. Auf dem PC können Gauner sogenannte Ausspähprogramme ablegen und so kommen sie an die erforderlichen Daten. Sie bedienen sich auch dem sogenannten Phishings. Dabei wird in einer Mail ein Link versteckt, der auf eine täuschend echt gebaute Webseite der Bank führt. Sie sollen für ein Sicherheitscheck einen PIN und einen TAN hinterlassen.

  • Sie verwenden den Computer für das Homebanking, dann verwenden Sie wirksame Virenschutzprogramme, die sich automatisch aktualisieren. So erschweren Sie den Gaunern den Zugriff und sorgen für einen guten Schutz.
  • Ignorieren Sie Aufforderungen, die sich mit TAN oder PIN kennzeichnen. Auch eine Aufforderung sich umgehend zu melden ist eher selten per Mail der Fall, denn eine Bank tritt anderweitig mit Ihnen in Kontakt.
Trickdiebstahl am Geldautomat: Diebe stehlen 500 Euro

Geldautomaten sind beliebte Ziele von Trickdieben. So meldet die Kreispolizeibehörde Viersen einen Vorfall, bei dem Diebe die Person ablenken, welche gerade Geld abheben möchte. Nach den Tätern wird aktuell gefahndet. Wir verraten, wie der Trick

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Der Bankwechsel sorgt für einen guten Wettbewerb

Es gibt keine Verbraucherverbände für Banken oder eine offizielle Preisaufsicht des Staates.

Die Banken stehen im wirtschaftlichen Markt und die einzelnen Preise bilden sich durch den Wettbewerb untereinander. Die einzige Preisaufsicht sind Sie als Kunde und durch einen Bankwechsel üben Sie einen gewissen Druck auf die Bank aus, damit Sie die Preisgestaltung überdenkt. Sie suchen sich einfach die Bank mit den besten Konditionen.

  • Es lohnt sich immer die Entgelte der einzelnen Banken zu vergleichen. Die Preise erscheinen Ihnen zu hoch und in so einem Fall sollten Sie sich mit den Tarifen der anderen Banken beschäftigen. Ein Wechsel kann mitunter eine gute Idee sein.
  • Das Auflösen einer Kontoverbindung geht jederzeit und Sie brauchen keine Gründe angeben, auch das Einhalten von Fristen ist nicht notwendig. Lästigen Papierkram erwarten Sie auch nicht, denn da kommt Ihnen die neue Bank entgegen.
  • Sie haben die Möglichkeit mit mehreren Banken zusammenzuarbeiten und das kann sich lohnen, je nachdem welche Leistungen Sie brauchen. Die Hausbank bietet keinen Guthabenzins, dann parken Sie das Guthaben bei einer Direktbank, denn sie bietet einen guten Tagesgeldzins.
Neue Betrugsmasche mit Ein-Cent-Überweisung: Wenn Betrüger Geld überweisen

Kriminelle und dubiose Geschäftemacher denken sich immer wieder neue Betrugsmaschen aus. Letztlich wollen sie dabei an das Geld der Opfer. Wenn Sie eine Überweisung von einem Cent auf Ihr Bankkonto bekommen, könnte auch das ein

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Gebühren und Entgelte

1. Gibt es kostenfreie Konten?

In der Regel gibt es bei den normalen Banken mit Filialen keine kostenfreien Konten, denn die Banken müssen ihre Kosten auch decken. Sie bieten zwar kostenfreie Konten an, aber in einem solchen Fall lohnt sich ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2. Wie gestalten Banken ihre Preise?

Die Banken unterliegen dem Wettbewerbsrecht und gestalten ihre Preise nach den anderen Banken. Das Wettbewerbsrecht bringt Ihnen einen großen Vorteil, denn Sie haben die Möglichkeit die Preise der Banken zu vergleichen und sich für die kostengünstigste Bank zu entscheiden.

3. Kann ich die Bank einfach wechseln, wenn die Kosten zu hoch sind?

Grundsätzlich können Sie die Bank jederzeit wechseln, wenn Ihnen die Kosten für die Kontoführung zu hoch erscheinen. Beachten Sie aber immer, dass Sie sich an Kündigungsfristen halten müssen und die Gebühren bis zum Ende zahlen müssen.

4. Wie sinnvoll ist eine Klage gegen die Bank?

Sie haben natürlich die Möglichkeit eine Klage gegen die Bank anzustreben, aber ob es sich um eine sinnvolle Aktion handelt, lässt sich nicht sagen. In den meisten Fällen lohnt sich eine Klage eher nicht.

5. Gibt es Leistungen, die kostenfrei sind?

Die Bank bietet gewisse Serviceleistungen kostenfrei an, aber es handelt sich nur um einen kleinen Anteil. Kontoauszüge oder Bargeldabhebungen an den eigenen Automaten sind inbegriffen.

Polizei warnt: Falsche Bankmitarbeiter plündern Konto mit 120.000 Euro

Aus aktuellen Anlässen warnt die Polizei vor einer Betrugsmasche, die am Telefon stattfindet. Hierbei erfragen die Kriminellen die Bankdaten ihrer Opfer und geben sich als Mitarbeiter des örtlichen Kreditinstitutes aus. Diese nutzen Sie im Anschluss,

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Fazit

Banken sind Wirtschaftsunternehmen, die den Kunden zwar einige Serviceleistungen kostenfrei zur Verfügung stellen, aber für viele zusätzliche Leistungen ein Entgelt verlangen. Bevor Sie sich für eine Bank entscheiden, sollten Sie sich die Preislisten der Bank aushändigen lassen und kontrollieren. Die Preislisten sind auch perfekt, um einen Vergleich der einzelnen Banken durchzuführen und sich am Ende für die günstigste Bank zu entscheiden.

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