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Schadstoffe im Essen: Von der Verpackung ins Lebensmittel – 10 Tipps zur richtigen Handhabung


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In der Regel sind Lebensmittel verpackt, aber meistens enthalten die Verpackungen unerwünschte Substanzen, die nicht nur an der Verpackung haften, sondern auch auf die Lebensmittel übergehen. Aus dem Grund sollten Sie bei Lebensmittelverpackungen aufpassen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schadstoffe aus den Verpackungen können auf die Lebensmittel übergehen und es gibt nur eine Ausnahme und das ist Glas. Ein Übergang findet nicht statt.
  • Es ist gesetzlich geregelt, dass der Übergang so gering wie möglich sein muss, um die Gesundheit nicht zu gefährden.
  • Es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, in welchem Ausmaß die Inhaltsstoffe der Verpackung auf das Lebensmittel übergehen. Lagerdauer, Lagertemperatur und die Lebensmitteleigenschaften sind dafür wichtig.
  • Erhitzen Sie verpackte Lebensmittel auf keinen Fall in der gekauften Verpackung, nur wenn ein Hinweis darauf zu finden ist.

Lebensmittel sind in Dosen, Bechern, Tetra Paks und Kartons verpackt und diese schützen die Lebensmittel vor den äußeren Einflüssen. Zudem verlängern sie die Haltbarkeit der Waren und sie vereinfachen den Transport, aber auch die Vorratslagerung. Wichtig ist, dass einige Verpackungen Schadstoffe enthalten und diese können auf die Lebensmittel übergehen.

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Schadstoffe und Lebensmittelverpackungen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung, kurz auch unter dem Namen BfR bekannt, legt nicht nur die Höchstmenge für gesundheitlich bedenkliche Substanzen fest, sondern legt auch immer wieder neue Grenzwerte fest.

Trotzdem müssen Sie beim Einkauf immer skeptisch sein und einen Blick auf die Verpackung werfen.

Migration von Stoffen

Man spricht von Migration, wenn die Substanzen aus der Verpackung auf ein Lebensmittel übergehen. Die Menge darf einen bestimmten Grenzwert, das Migrationslimit nicht überschreiten und dabei handelt es sich um die täglich tolerierbare Aufnahmemenge (TDI –  Tolerable Daily Intake).

Verschiedene Faktoren spielen eine wichtig und entscheiden welche Inhaltsstoffe in welchem Ausmaß auf die Lebensmittel übergehen:

  • die Art der wandernden Substanzen
  • Lagerdauer der Lebensmittel innerhalb der Verpackung
  • Lagertemperatur für das Lebensmittel in der Verpackung
  • Fett- und Säuregehalt des verpackten Lebensmittels
  • Größe der Kontaktfläche zwischen dem Lebensmittel und der Verpackung
  • Herstellungstemperatur
  • UV-Einstrahlung auf das verpackte Lebensmittel
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Klebstoffe aus Verpackungsstoff

Heutzutage gibt es Verpackungsstoffe, die mit oder aus Klebstoff sind und hier sollten Sie mit großer Vorsicht vorgehen, wenn Sie Lebensmittel in einer solchen Verpackung kaufen.

Der Einsatz von Klebstoffen

Die Verwendung von Klebstoffen für die Verpackungen und Materialien, die mit Lebensmittel in Kontakt kommen, ist normal. In den komplexen Rezepturen sind in der Regel viele einzelne Komponenten enthalten und dabei kann eine Rezeptur bis zu 15 Bestandteile aufweisen. Mehrere hundert Substanzen kommen für Klebestoffe in Frage.

Die Klebstoffe spielen gerade bei den wiederverschließbaren Verpackungen eine sehr wichtige Rolle und sie kommen bei Wurstwaren und Käse in Scheiben sehr häufig zum Einsatz. Im Grunde können in diesem Bereich deutlich mehr Stoffe auf die Lebensmittel übergehen als bei nicht wiederverschließbaren Verpackungen.

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Gesundheitliche Auswirkungen von Klebstoffen

Wenn der Klebstoff beim Zusammenfügen der beiden Folien nicht ausreichend Zeit zum Aushärten hatte, dann kann es zu Problemen mit dem Klebstoff kommen. Die primären aromatischen Amine sind besonders problematisch, denn sie entstehen durch unkorrekte Abläufe im Verfahren und wirken sich sehr stark auf die Gesundheit aus. Es ist bekannt, dass schon kleine Mengen als krebserregend gelten.

Der Lieferant des Klebers ist in der Verpflichtung dem Hersteller alle wichtige Bedingungen zu nennen, wie die Bildung der aromatischen Amine verhindert werden und am Ende keine Lebensmittelbelastung entsteht. Im weltweiten Handel funktioniert dieses Verfahren aber nicht mehr.

Die Klebstoffgrenzwerte

Die Verpackungsklebstoffe unterliegen der Verordnung (EG) 1935/2004, denn schließlich kommen sie mit Lebensmitteln in Kontakt. Es handelt sich um eine europäische Verordnung und sie schreibt vor, dass keine schädliche Substanzen auf oder in Lebensmittel übergehen dürfen, wenn sie die eine Gesundheitsgefährdung verantwortlich sein könnten.

Im Bereich der Klebstoffe kann es spezifische Migrationslimits geben, aber das ist im Moment noch nicht der Fall, weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene. Die Empfehlung des BfR gelten für Deutschland, allerdings handelt es sich um Empfehlungen, so dass sie nicht rechtlich bindend sind.

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Bisphenol A (BPA) als Verpackungsstoff

Auch Bisphenol A kommt in vielen Verpackungen vor und aus dem Grund sollten Sie sich die folgenden Informationen durchlesen.

Der Einsatz von BPA

Bei Bisphenol A handelt es sich um einen chemischen Stoff, der in erster Linie in der Industrie zur Herstellung von Lebensmittelkontaktmaterialien zum Einsatz kommt. Der Stoff wird für Polycarbonat-Kunststoffe und Beschichtungen verwendet, so dass BPA in den folgenden Produkten vorkommt:

  • Trinkflaschen
  • Haushaltsgeräte mit Kunststoffgefäßen  (Wasserkocher)
  • Geschirr für die Mikrowelle
  • Mehrweg-Plastikgeschirr
  • Innenbeschichtung von Konserven- und Getränkedosen

Wenn es um Trinkgefäße und Flaschen für Säuglinge und Kleinkinder geht, dann ist der Einsatz von BPA EU-weit verboten.

Gesundheitliche Auswirkungen von Bisphenol A

Schon seit Jahren werden die gesundheitlichen Risiken von BPA in der Wissenschaft heiß diskutiert und dabei steht BPA in erster Linie in Bezug auf die hormonähnlichen Wirkungen in der Kritik. Neugeborene und Säuglinge zählen zu den Risikogruppen, denn sie haben ein geringes Körpergewicht. Im Jahr 2015 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit die gesundheitlichen Bedenken im Zusammenhang mit BPA neu bewertet und kam dabei zum Schluss, dass BPA kein Risiko für Neugeborene oder Säuglinge darstellt. Der Grund ist einfach, denn in kosmetischen Produkten, in der Ernährung oder in anderen Produkten ist keine große Menge an BPA enthalten, so dass die sicheren Grenzwerte erreicht oder gar überschritten werden.

Zahlreiche Tierversuche wurden durchgeführt und diese haben gezeigt, dass nur eine hohe Konzentration von BPA für das Immunsystem und die Fortpflanzung der Tiere schädlich ist. Auf die Gesundheit des Menschen konnten bislang keine eindeutigen Rückschlüsse gezogen werden.

Die BPA-Grenzwerte

Die EFSA hat die Grenzwerte für BPA im Januar 2015 neu bewertet und auf vier Mikrogramm für jedes Kilo Körpergewicht festgelegt. Allerdings handelt es sich um einen vorläufigen Wer, denn bislang konnten noch keine Langzeit-Untersuchungen in die Bewertung mit einfließen. Allerdings geht man davon aus, dass die tägliche Aufnahmemenge nicht überschritten wird.

Trotzdem wird BPA seit 2017 als besonders besorgniserregender Stoff eingestuft, denn die potenzielle gesundheitsschädliche Wirkung wurde von der Europäischen Chemikalienagentur in den Raum geworfen. Gerade wenn es um die hormonelle Schädigung geht ist das wichtig, aber bis heute wird von der Wissenschaft heiß diskutiert, ob nur die hohen Dosierungen oder auch die niedrigen Dosierungen für die Hormone schädlich sind.

Vorsorglich sprechen die Verbraucherzentralen sich dafür aus, dass BPA aus den Kontaktmaterialien für Lebensmittel komplett verschwindet.

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Weichmacher (Phthalate) als Verpackungsstoff

In vielen Verpackungen sind sogenannte Phthalate enthalten, die besser unter dem Namen Weichmacher bekannt sind.

Der Einsatz von Weichmachern

Bei Weichmachern handelt es sich um solche Stoffe, die dafür sorgen, dass Materialien weich und biegsam werden. Die Gruppe der Phthalate spielen eine große Rolle unter den Weichmachern, denn sie kommen meist in Lebensmittelverpackungen vor.

Es handelt sich um chemische Verbindungen und Phthalate kommen als Kunststoffweichmacher zum Einsatz. Im Handel nutzen die Frischetheken Verpackungen aus Phthalate für Frischfleisch.

In den Schraubdeckeln für Gläser sind Dichtungsringe enthalten und auch hier kommen Weichmacher zum Einsatz, aber mittlerweile gibt es einige PVC-freie Alternativen und die lassen sich gut an der blauen Färbung erkennen.

Schon während der Lebensmittelherstellung kommen Phthalate häufig zum Einsatz, so dass Pflanzenöl durch PVC-haltige Schläuche gepumpt wird.

Gesundheitliche Auswirkungen von Weichmachern

Bei einigen Weichmachern ist bekannt, dass sie gesundheitsschädlich sind und sie wirken sich auf den Testosteron-Spiegel bei Föten und auf das Fortpflanzungssystem aus, aber meist nur, wenn es um eine hohe Konzentration geht. Allerdings können sie auch die Leber schädigen. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt es keine Sicherheitsbedenken, denn die Sicherheitsgrenzwerte sind sehr hoch und werden nicht überschritten.

Die Weichmacher-Grenzwerte

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die Weichmacher gesundheitlich einer Bewertung unterzogen und hat alle Phthalate in die EU-Kunststoffverordnung aufgenommen. Die spezifischen Migrationswerte und die Beschränkungen für die Verwendung können dort nachgelesen werden.

Es gibt unterschiedliche Grenzwerte für die einzelnen Phthalate, so dass sie in vielen Produkte wie Babyartikeln und Kinderspielzeug komplett verboten sind.

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Unabsichtlich eingebrachte Verpackungsstoffe (NIAS)

Es gibt Verpackungsstoffe, die als unabsichtlich eingebrachte Stoffe gelten. Sie sind unter dem Kürzel NIAS zu finden.

Der Einsatz von NIS

Gerade bei der Produktion von Lebensmitteln kommt es vor, dass unabsichtlich eingebrachte Stoffe auf die Lebensmittel übergehen können. Die Experten sprechen dann von NIAS (Non Intentionally Added Substances).

Im Grunde handelt es sich bei NIAS um alle Stoffe in den Materialien, die zwar mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, aber nicht aus technischen Gründen zum Einsatz kommen. Beispielsweise handelt es sich um verunreinigte Rohstoffe oder es entstehen bei der Herstellung und Verwendung von Plastikgegenständen NIAS als Reaktions- und Abbauprodukt.

Gesundheitliche Auswirkungen von NIAS

Die NIAS sind in der Regel eher unbekannt und somit gibt es hier noch keine genauen Forschungen in Bezug auf eine Gesundheitsgefährdung. Die Verbraucherzentralen sind der Meinung, dass es in dieser Hinsicht auf jeden Fall Forschungs-, Informations- und Regelungsbedarf gibt.

Im Moment stehen Abbauprodukte von Klebstoffen bei Verbundmaterialien und auch Nonylphenol in der Öffentlichkeit, denn es könnte sein, dass sie die Fruchtbarkeit beeinflussen.

Die NIAS-Grenzwerte

Es gibt eine EU-Kunststoffverordnung und diese besagt, dass Verunreinigungen, Reaktions- und Abbauprodukte vom Hersteller, gemäß international anerkannter wissenschaftlicher Grundsätze in Sachen Risikobewertung beurteilt werden müssen. Auch die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde kümmert sich um die Risikobewertung von NIAS.

Sie räumen allerdings auch ein, dass nicht alle Stoffe berücksichtigt werden können und somit kann keine 100%-ige Risikobeurteilung stattfinden. Es existieren zwar bis heute noch keine generellen Grenzwerte, aber NIAS rücken immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.

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Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen als Verpackungsstoff

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen sind auch unter dem Kürzel PFAS bekannt und hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Verpackungsstoff.

Der Einsatz von PFAS

Bei PFAS handelt es sich um industriell hergestellte Stoffe, die besondere Eigenschaften haben und aus dem Grund in vielen Verbraucherprodukten zum Einsatz kommen. Sie werden als Fluorpolymere in vielen antihaft-beschichteten Pfannen, Folien oder in Küchengegenstände-Beschichtungen eingesetzt. Die Lebensmittelkontaktmaterialien sind in Tassen, Tellern und Aufbewahrungsboxen zu finden.

Auch in der Papierabteilung kommt PFAS sehr häufig zum Einsatz, vor allen Dingen, wenn Lebensmittel mit flüssigen oder fetthaltigen Produkten bestückt sind:

  • Fastfood-Verpackungen
  • Tüten für Mikrowellen-Popcorn
  • Backpapier
  • Muffin-Förmchen

Gesundheitliche Auswirkungen von PFAS

PFAS werden vom menschlichen Körper nur sehr langsam abgebaut und dadurch können sich die Stoffe im Körper ungehindert anreichern. Allerdings muss man auch sagen, dass die aktuelle Studienlage nicht ausreicht, um die gesundheitlichen Auswirkungen abzuschätzen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit geht davon aus, denn die PFAS und verminderter Impfschutz, ein geringes Geburtsgewicht und ein erhöhter Cholesterinspiegel, aber auch Infektionen Ursachen sein können. Es gibt aber weit über 4.700 Stoffe und es konnten bislang noch nicht alle untersucht werden.

Die PFAS-Grenzwerte

Es gibt einen aktuellen Schwellenwert für die wichtigsten perfluorierten Alkylsubstanzen und das sind PFOA, PFNA, PFOS und PFHxS. Dieser Wert liegt aktuell bei einer zulässigen Aufnahmemenge von 4,4 Nanogramm für ein Kilo Körpergewicht in der Woche.

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Mineralöle in Verpackungsstoffen

Es ist bekannt, dass auch Mineralöle in Verpackungsstoffen zum Einsatz kommen.

Der Einsatz von Mineralöl

Der Begriff Mineralöl wird von vielen Menschen direkt mit Treibstoff in Verbindung gebracht und dazu gehören nicht nur Diesel, Benzin oder Heizöl, sondern auch Schmierstoffe. Schon im Ernte- und Verarbeitungsprozess kann es zu Ablagerungen von Schmieröl auf den Lebensmitteln kommen.

Eine weitere Möglichkeit besteht durch bedruckte Verpackungsmaterialien, wobei Pappe und Recyclingkartons hier am häufigsten befallen sind. Gerade bei trockenen Lebensmitteln, die eine große Oberfläche aufweisen (Gries, Reis, Mehl und Semmelbrösel) besteht die Stoffübergangsgefahr.

Gesundheitliche Auswirkungen von Mineralöl

Es wird zwischen den gesättigten Kohlewasserstoffen (MOSH) und aromatischen Kohlenwasserstoffen (MOAH) unterschieden, so dass es eigentlich nur zwei Mineralölgemische im Lebensmittelbereich gibt. Es gibt aber keine ausreichende Datenlage, so dass eine gesundheitliche Bewertung von beiden Mineralölgemischen nicht möglich ist.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit stuft MOSH als möglicherweise bedenklich ein, denn es reichert sich in der Leber, der Milz, den Herzklappen und den Lympthknoten an. MOAH wird als grundsätzlich bedenklich eingestuft.

Aus dem Grund fordert das Bundesinstitut für Risikobewertung, dass der Umgang mit Mineralölen in Bezug auf Lebensmittel immens reduziert wird. MOAH soll bei Lebensmittel überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommen.

Die Mineralöl-Grenzwerte

Im Moment gibt es noch immer keine gesetzlichen Vorgaben, wenn es um die Gehalte von Mineralölen in Lebensmitteln geht. Allerdings hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen Verordnungsentwurf erarbeitet und in dieser Verordnung ist der Umgang mit Substanzen aus Recyclingkarton geregelt.

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10 Tipps zum Umgang mit verpackten Lebensmitteln

Fast alle Lebensmittel sind in Verpackungen verpackt und das wird sich in Zukunft leider auch nicht ändern, aber die nachfolgenden Tipps können Ihnen den richtigen Umgang erleichtern.

  • Reduzieren Sie den Kauf von verpackten Lebensmitteln und verzichten Sie auf voluminöse Verpackungen mit wenig Inhalt. Das Risiko ist sehr hoch, wenn die Kontaktfläche zwischen Lebensmittel und Verpackung sehr groß und somit gehen die unerwünschten Stoffe schneller auf die Lebensmittel über.
  • Kaufen Sie deutlich mehr lose, unverpackte Ware und gehen Sie zum Bäcker oder nutzen Sie die Obst-, Käse- und Wursttheke.
  • Verpackungen aus Glas sind deutlich besser, denn Glas sorgt für keinen Stoffübergang.
  • Nudeln und Reis sind Lebensmittel mit einer langen Haltbarkeit und aus dem Grund sollten sie in ein geeignetes Gefäß umgefüllt werden. Vor dem ersten Gebrauch müssen die Gefäße für eine längere Aufbewahrung gründlich gereinigt werden.
  • Die steigenden Temperaturen sorgen dafür, dass das Risiko unerwünschter Stoffe erhöht wird. Aus dem Grund sollten Sie Fertiggerichte nicht in der Verpackung, sondern in mikrowellengeeignetes Geschirr erwärmen.

Achtung: Hier gibt es eine Ausnahme, nämlich, wenn eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung zu finden ist.

  • Achten Sie immer auf die empfohlene Erhitzungstemperatur und -dauer, aber auch auf die angegebene Wattzahl.
  • Verpackungen eignen sich meist nur für einen einmaligen und zweckbestimmten Gebrauch. Die einzige Ausnahme ist, wenn ein Hinweis auf weitere Verwendung vorhanden ist. Eisboxen, Joghurtbecher und sonstige Verpackungen eignen sich nicht zum Einfrieren, Erwärmen oder Aufbewahren.
  • Eine gute Verpackung ist besonders bei fett- und säurehaltigen Lebensmitteln richtig, denn das Risiko ist hoch, dass die Inhaltsstoffe von der Verpackung auf die Lebensmittel übergehen. Fett- und säurehaltige Lebensmittel müssen in entsprechend geeignete Gefäße umgefüllt werden. Nutzen Sie Gefäße aus Glas oder Porzellan.
  • Das gleiche Prinzip gilt auch für eingeschweißte Lebensmittel, so dass der Inhalt direkt nach dem Einkauf in einen anderen Behälter umzufüllen ist. Vor allen Dingen, wenn Sie das Produkt einfrieren wollen.
  • Stellen Sie angebrochene Lebensmittel unbedingt in den Kühlschrank, aber füllen sie diese zuerst in eine geeignete Verpackung um.
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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Schadstoffe im Essen

1. Wie gelangen Schadstoffe ins Essen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie Schadstoffe ins Essen gelangen. Die erste Möglichkeit ist, dass verunreinigte Rohstoffe verarbeitet werden und eine weitere Möglichkeit ist, dass Schadstoffe durch die Verpackung auf das Essen übergehen.

2. Müssen Lebensmittel nach dem Kauf immer umgepackt werden?

Viele Lebensmittel sind in Kunststoff-Verpackungen im Verkauf und in der Verpackung sind gesundheitsschädliche Stoffe. Aus dem Grund sollten Sie alle Lebensmittel direkt nach dem Kauf in andere Behältnisse umfüllen.

3. Kann ich Fleisch in den gekauften Verpackungen einfrieren?

Nein, denn die Verpackungen sind für die Kühlung, aber nicht zum Einfrieren geeignet. Füllen Sie das Fleisch in entsprechende Gefriertüten oder -behälter um.

4. Wie lange kann Fleisch in der Gefriertruhe aufbewahrt werden?

Genaue Angaben gibt es dazu nicht, aber Experten sind der Meinung, dass im Höchstfall eine Dauer von 6 Monaten ausreicht. Danach sollte das Fleisch spätestens verbraucht werden.

5. Was ist besser – Gefrierbeutel oder Gefrierboxen?

In vielerlei Hinsicht sind Gefrierboxen deutlich besser als Gefrierbeutel, denn die Boxen enthalten keine Schadstoffe und sind wiederverwertbar.

Wie gesund sind die gängigsten Gesundheitstipps wirklich?

Gesundheitstipps aus dem Internet? Manch einer schwört bei Krankheit auf die Tipps mit den alten Hausmitteln. Andere halten sich lieber vom Internet fern, wenn es ihnen nicht so gut geht. Was ist dran an den

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Fazit

In der heutigen Zeit sind unzählige Lebensmittel in Verpackungen verpackt und dabei sind die Verpackungen mit Schadstoffen versehen, die auch auf die Lebensmittel übergehen können. Wichtig ist, dass Sie die genannten 10 Tipps einhalten, dann sind Sie einigermaßen auf der sicheren Seite und verhindert die unnötige Einnahme von Schadstoffen.

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