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Selen – ein guter Schutz für unseren Körper und das mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung


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Selen ist ein Antioxidans und spielt bei einigen Prozessen des Körpers eine wichtige Rolle, so dass eine gute Menge für den menschlichen Körper sehr wichtig ist. Allerdings sind die Böden in Europa eher arm an Selen, also ist eine selenhaltige Nahrungsergänzung doch eigentlich sinnvoll oder doch nicht?

Das Wichtigste in Kürze

  • Als Antioxidans spielt Selen im Immunsystem, bei der Spermienbildung und bei der Produktion der Schilddrüsenhormone eine wichtige Rolle, so dass Sie auf eine gute Selenversorgung achten müssen.
  • In Deutschland gibt es in Bezug auf die Selenversorgung keine aktuellen Daten, so dass nur Vermutungen möglich sind. Sie besagen, dass einige Teile der Bevölkerung nur sehr grenzwertig versorgt sind, weil der Boden nicht reich an Selen ist.
  • Die tierischen Lebensmittel zählen zu den wichtigsten Lieferanten für Selen, so dass Vegetarier im Durchschnitt deutlich schlechter mit Selen versorgt sind und eher zu Nahrungsergänzungsmittel greifen müssen.
  • Bei einer Überdosierung mit selenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln kommt es zu Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Gelenkschmerzen und neurologischen Störungen.

Die Werbung mit selenhaltigen Präparaten

Die Behauptung, dass die Einnahme von Selen durch Nahrungsergänzungsmittel vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt, hielt sich sehr lange.

Mittlerweile gibt es neue Studien und diese besagen, dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entspricht. Allerdings wird auch heute noch diskutiert, ob die Einnahme von Selen vorbeugend gegen bestimmte Tumorerkrankungen (Darm-, Prostata- und Lungenkrebs) sein kann. Jedoch ist der Zusammenhang nicht gesichert, denn es gibt keine wissenschaftlichen Beweise in dieser Hinsicht. Es ist allerdings umstritten, dass Selen einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung von verschiedenen Prozessen im Körper hat und somit eine gute Menge an Selen im Körper vorhanden sein muss.

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Die zugelassenen Health-Claim-Verordnungen

Damit eine Health Claim zugelassen wird, muss die Behörde und Europa zusammen und das gilt auch bei selenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln.

Laut der europäischen Verordnung sind die nachfolgenden gesundheitsbezogenen Aussagen zugelassen:

Selen trägt

  • zu einer normalen Spermabildung bei
  • zur Erhaltung normaler Haare bei
  • zur Erhaltung normaler Nägel bei
  • zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei
  • dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen

Andere Werbeaussagen sind nicht erlaubt, so dass sie nicht auf den Produkten zu finden sind.

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Die Verwendung von Selen

In vielen Nahrungsergänzungsmittel ist Selen enthalten, so dass die Verwendung zu beachten ist.

  • Aus allen Quellen sollen ein Mann um die 70 ug Selen am Tag zu sich nehmen und Frauen um die 60 ug, aber hierbei handelt es sich um einen Schätzwert für eine angemessene Selenzufuhr.
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht noch weiter und sagt, dass eine Tagesmenge von 45 ug nicht überschritten werden sollte.
  • Akute Symptome zeigen sich schon ab 30 ug am Tag und dann ist eine Überdosierung vorhanden, so dass Gelenk- und Magen-Darm-Probleme, Nervenleiden, Zahnprobleme, Seh- und Gedächtnisstörungen, Hautschäden, Haarausfall und sogar eine gestörte Nagelbildung auftreten können. Bei einer Überdosierung kommt es auch zu einem nach Knoblauch riechendem Atem. Eine dauerhaft zu hohe Menge an Selen kann zu ernsthaften Nebenwirkungen führen und dann wird von der sogenannten Selenose gesprochen.
  • Eine Nahrungsergänzung kann bei einigen Bevölkerungsgruppen mehr als sinnvoll sein. Veganer mit einer einseitigen Ernährung, Dialysepatienten, Menschen mit Esstörungen (Magersucht, Bulemie) können einen Mangel an Selen haben. In so einem Fall sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt.

Interessant!

Arzneimittel mit Selen sind immer apothekenpflichtig und wenn sie mehr als 70 ug pro Tagesdosierung enthalten, dann sind sie von einem Arzt zu verschreiben.

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Der Körper braucht Selen

Bei Selen handelt es sich um ein Spurenelement, welches in vielen Prozessen des menschlichen Organismus eine wichtige Rolle spielt.

Selen gilt als Baustein der Selenocystein Aminosäure, die ein Bestandteil von verschiedenen Enzymen ist. In antioxidativen System übernimmt das Spurenelement eine Funktion aus und das bedeutet, dass die Körperzellen vor dem Angriff der freien Radikale beschützt werden. Selen kommt aber auch bei der Produktion der Schilddrüsenhormone zum Einsatz und auch bei der Spermienbildung der Männer.

Ein Mangel an Selen kann zur Störung des Immunsystems, der Spermienproduktion und einer Einschränkung der Muskelfunktion führen. Auf lange Sicht soll Selenmangel sogar mit Leberkrebs in Verbindung stehen, aber in Deutschland ist ein Mangel eher selten. Eine gesunde Person und eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt dafür, dass ein Selenmangel nicht vorkommt.

Andere Länder, andere Sitten und eine einseitige und regionale Ernährung sorgen dafür, dass ein Selenmangel möglich ist. Gerade in Regionen, in denen der Selengehalt des Boden sehr niedrig ist, kommt der Mangel vor. Das sind in erster Linie die zentralasiatischen und afrikanischen Länder. In einigen Gegenden Chinas kam es zur Kasin-Beck-Krankheit und die äußerste sich durch ein gestörtes Knochenwachstum und Veränderungen an den Gelenken.

Eine weitere Ursache für einen Selenmangel kann ein Gendefekt sein und der kann sich auf den Selenstoffwechsel auswirken. Es gibt auch Krankheiten, die zu einer unzureichenden Selenaufnahmen führen können und dazu können mitunter

  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • Niereninsuffizienz
  • Mukoviszidose

gehören.

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Tagesbedarf an Selen decken

In die Pflanzen und somit in die Tiere und den Menschen gelangt Selen über den Boden, so dass der Selengehalt von pflanzlichen Lebensmitteln vom Boden des Anbaugebietes abhängig ist.

In vielen europäischen Anbaugebieten ist der Selengehalt im Boden deutlich geringer als in den USA, aber der Selengehalt ist deutlich höher als in vielen afrikanischen und chinesischen Regionen.

Tierfutter darf innerhalb der EU mit Selen angereichert werden, so dass eine hohe Menge an Selen auch in tierischen Lebensmitteln zu finden ist. In Fleisch, Wurst, Meeresfrüchten, Zuchtfischen und Eiern ist Selen enthalten, so dass diese Produkte als gute Selenlieferanten gelten. Es gibt aber auch einige Pflanzen, die Selen sehr gut speichern können und somit gute Selenquellen darstellen. Paranüsse (aber Vorsicht von der natürlichen Radioaktivität), Pilze, Spargel, Hülsenfrüchte, Kohlgemüse (Brokkoli, Weißkohl) und Zwiebeln sind in Sachen Selenlieferanten sehr wichtig. Vegetarier und Veganer sollten diese Art der Lebensmittel unbedingt in den täglichen Speiseplan mit einarbeiten.

Bestimmte Bevölkerungsgruppen sollten auf die Einnahme von selenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln setzen, denn Veganer mit einseitiger Ernährung, Menschen mit Essstörungen und Menschen, deren Nährstoffaufnahme im Darm geschädigt ist, können an Selenmangel leiden. Hier ist eine Rücksprache mit dem Arzt sehr wichtig, denn er kann eine Blutprobe im Labor untersuchen lassen und auf Selenbedarf prüfen.

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Empfohlene Zufuhrmengen für Selen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt bisher keine empfohlenen Zufuhrmengen, sondern nur Schätzwerte für die Einnahme einer angemessenen und gesundheitlich nicht bedenklichen Zufuhr von Selen an.

Die Schätzwerte werden durch Untersuchungen festgelegt, wobei Marker im Blut einen Rückschluss auf die Konzentration von Selen zulassen. Eine angemessene Zufuhr für Frauen liegt bei 60 ug am Tag, Männer liegen bei 70 ug am Tag und Kinder sollten demnach, je nach Altersklasse, weniger zu sich nehmen.

Auch die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit empfiehlt um die 70 ug.

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Selenaufnahme kann variieren

Die Selenaufnahme kann bis zu 100% variieren, denn der Körper entscheidet über die Aufnahmemenge.

Mit Hilfe der Nahrung nimmt der Mensch um die 70% Selen des täglichen Bedarfs zu sich. In Deutschland und anderen Ländern Europas sind die folgenden Mineralstoffverbindungen, dank der EU-Richtlinie 2002/46/EG, Anhang II (Fassung vom 05.Juli 2017) für Nahrungsergänzungsmittel zugelassen:

  • L-Selenomethionin
  • Selen-angereicherte Hefe
  • Selenige Säure
  • Natriumselenat
  • Natriumhydrogenselenit
  • Natriumselenit
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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Selen

1. Welche Wirkung hat Selen auf den menschlichen Körper?

Selen hat eine ganz besondere Wirkung auf den Körper, so dass die Schilddrüsenhormone-Produktion und die Spermien-Produktion unterstützt werden. Aber Selen ist auch wichtig für die Immunabwehr und die Beseitigung der freien Radikalen, so dass eine ausreichende Selenmenge sehr wichtig ist.

2. Wie werden selenhaltige Nahrungsergänzungsmittel eingenommen?

Die selenhaltigen Nahrungsergänzungsmittel sind mit der Einnahmeprozedur des Herstellers versehen, so dass Sie die Präparate nur nach Anweisung des Herstellers einnehmen sollten. Entweder finden Sie die Einnahmeanweisungen Beipackzettel oder direkt auf der Verpackung, so dass es keine Probleme gibt.

3. Reicht eine Selenzufuhr über die Nahrung aus?

Grundsätzlich reicht die Selenzufuhr über die normale Nahrung vollkommen aus, denn in vielen Lebensmittel ist Selen enthalten. Wenn Sie sich also gesund und ausgewogen ernähren, dann sind Sie ausreichend mit Selen versorgt.

4. Was passiert, wenn zu wenig Selen vorhanden ist?

Die ersten Anzeichen für zu wenig Selen im Körper sind eine dünne, schuppige und blasse Haut. Danach folgt eine Muskelschwäche und die Leberstörung, aber auch Bluthochdruck und Herzprobleme können sich zeigen.

5. Welche Nebenwirkungen zeigen sich bei einer zu hohen Selenaufnahme?

Wenn Sie zu viel Selen zu sich nehmen, dann können unschöne Nebenwirkungen deutlich werden. Ein knoblauchlastiger Atem ist ein erstes Anzeichen, aber auch Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall können auftreten. Müdigkeit und Haarausfall kommen selten vor, aber sie kommen vor.

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Fazit

Selen ist ein wichtiges Spurenelement und wird in vielen Prozessen des Körpers benötigt, so dass der Körper optimal funktioniert. In Europa kommt es selten zu einem Selenmangel, aber in Gegenden mit einem niedrigen Selengehalt im Boden ist ein Mangel möglich. Ein Mangel kann mit selenhaltigen Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden, wenn Sie nicht nur auf Lebensmittel setzen wollen. Im Normalfall reicht aber eine ausgewogene und gesunde Ernährung aus, so dass ein Selenmangel nicht entsteht. Die Einnahme von selenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln ist also eigentlich nicht notwendig, wenn Sie gesund sind.

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