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Spirulina – Viel Grün, wenig dahinter oder laut Studien sogar kaum Wirkung?


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Spirulina ist seit einigen Jahren bekannt und die Mikroalge soll nicht nur bei vielen Krankheiten hilfreich sein, sondern auch bei der Gewichtsreduktion helfen. Spirulina enthält viel Eiweiß und Chlorophyll, aber ob diese Inhaltsstoffe wirklich die Wirkung offenbaren ist bislang nicht bewiesen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Mikroalge Spirulina wird in getrockneter Form in Nahrungsmitteln angeboten und kommt dann in Tabletten, als Pressling oder Flocken vor.
  • Zahlreiche Effekte in Bezug auf Spirulina werden angepriesen, aber die Studien am Menschen konnten weder nachweisen, dass verschiedene Krankheiten besser worden, noch dass es zu einer Gewichtsreduktion kam. Aufgrund von schweren Mängel können die Erfolge bei Asthma, Diabetes und chronischen Schmerzen nicht angerechnet werden.
  • Für den Menschen ist das enthaltene Vitamin B12 zum größten Teil nicht nutzbar, so dass Spirulina als Vitamin B12-Quelle nicht geeignet ist und das gilt in erster Linie für Veganer.
  • In Spirulina ist hochwertiges Eiweiß enthalten, aber aufgrund der geringen Tagesmenge ist es in den Nahrungsergänzungsmittel nicht von Bedeutung.
  • Personen mit Phenylketonurie sollten nicht auf Spirulina zurückgreifen, aber auch allergische Reaktionen sind bei der Einnahme keine Seltenheit.
  • Es ist bekannt, dass Spirulina Eisen bindet und somit kann ein häufiger Verzehr zur Eisen-Unterversorgung führen. Zudem sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten vorstellbar.

Die Werbung mit Spirulina-Produkten

Zur Gattung der Cyanobakterien, früher unter dem Namen Blaualgen bekannt, gehören Spirulina. Es handelt sich hauptsächlich um die tropische Art „Spirulina platensis“ (Arthrospira platensis).

Spirulina finden Sie in verschiedenen Varianten als Nahrungsergänzungsmittel im Versandhandel, im Internet, in Reformhäusern und in Bioläden. Sie wird auch gern als Mikroalge oder Süßwasseralge bezeichnet und beworben werden die Produkte mit zahlreichen werbenden Aussagen.

  • „unvergleichliche Energiequelle“
  • „beachtlichem Vitamin- und Mineralstoffgehalt“
  • „viel Vitamin B12 – wichtig für Vegetarier“
  • „dreimal mehr Chlorophyll als Weizengras, gibt gespeicherte Sonnenenergie an den Menschen weiter“
  • „das wertvollste Nahrungsmittel auf diesem Planeten“

sind nur ein paar der bekannten Werbeaussagen.

Für grüne Smoothies wird Spirulina auch als Superfood bezeichnet, denn die Alge kommt nicht nur in Tabletten, Presslingen, Pulver oder Flocken zum Einsatz. Die Angebotspalette ist riesengroß, so dass das Sortiment an Nahrungsergänzungsmitteln und Produkten mit Spirulina sehr umfangreich ist.

Die Produkte werden mit vielen gesundheitsbezogenen Aussagen angeboten, so dass nicht nur Mund-zu-Mund-Propaganda betrieben wird, sondern das Internet ist voll mit solchen Aussagen. Spirulina soll zur Vorbeugung und Behandlung von Fibromyalgie helfen, bei erhöhten Blutfettwerten, zur Vorbeugung gegen Krebs, bei einer geschwächten Immunabwehr, gegen HIV-und Herpes Infektionen, Allergien, Leberschäden und sogar zur Gewichtsreduktion dienen.

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Studien mit Spirulina lassen keine Rückschlüsse zu

Im Internet und in einigen Ratgeber werden die positiven Effekte von Spirulina angepriesen, aber es gibt keine Studien, die nachweisen, dass Spirulina bei verschiedenen Krankheiten helfen kann oder bei einer Gewichtsreduktion.

Mittlerweile gibt es viele Untersuchungen an Zellkulturen und auch ein paar Tierversuche, aber trotzdem sind keine Rückschlüssen auf den Menschen möglich.

Aktuell gibt es vier Humanstudien, die doppelblind durchgeführt wurden, aber es handelte sich um eine geringe Teilnehmeranzahl und unterschiedliche Einnahmemengen. Nur 2,5 bis 4 g haben die Probanden täglich eingenommen. Auch die Zubereitungen sind recht unterschiedlich gewesen. Verschiedene Arten der Spirulina wurden in einem Zeitraum von 12 Wochen eingenommen und dazu wurde eine kalorienreduzierte Diät und Sport gemacht. In drei der vier Studien kam es zu einer Gewichtsreduktion und auch zu einer Verbesserung der Blutfettwerte. Allerdings muss auch gesagt werden, dass alle Teilnehmer an Übergewicht / Adipositas, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen litten.

Die Aufgabe von Nahrungsergänzungsmitteln ist nicht die Heilung, Linderung oder Behandlung von Krankheiten, denn dafür gibt es die entsprechenden Arzneimittel. In Deutschland gibt es keine zugelassenen Arzneimittel mit Spirulina als Inhaltsstoff oder Wirkstoff.

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Keine Health Claims für Spirulina-Produkte

Bis heute gibt es von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit keine wissenschaftlich nachvollziehbaren Health Claims, also gesundheitsbezogene Werbeaussagen.

In Untersuchungen kommt die EFSA keinen Zusammenhang zwischen dem Erhalt eines normalen Blutglukosspiegels und der Einnahme von Spirulina feststellen. Zudem konnte auch kein Einfluss auf den glykämischen Index oder der Schutz vor oxidativen Schäden an Personen festgestellt werden.

Durch das enthaltene Eiweiß in der Mikroalge kann theoretisch ein leicht hungerdämpfender Effekt bei er Einnahme eintreten, denn 60% Eiweiß ist enthalten. Wichtig zu wissen ist, dass 10 Tabletten gerade einmal 2,4 g Eiweiß enthalten. Im Endeffekt kommen Sie auf einen Eiweißgehalt von 15 g Magerquark oder 65 ml Milch.

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Beim Einkauf von Spirulina-Produkten aufpassen

Spirulinahaltige Nahrungsergänzungsmittel gibt es im Versandhandel, Internet, Apotheken und Drogerien zu kaufen, aber beim Einkauf sollten Sie auf die nachfolgenden Dinge achten.

  • Bei den Spirulina-Produkten gibt es keine Qualitätsstandard, so dass auch Belastungen mit Schwermetallen, PAKs und Toxinen möglich sind. Wenn Sie sich für den Kauf solcher Produkte entscheiden, dann setzen Sie auf rückstandkontrollierte Ware aus einem geschlossenen System. Nutzen Sie lieber den hiesigen Händler und verzichten Sie auf ausländische Internetanbieter. Mittlerweile gibt es immer mehr Anbieter, die mit DIN ISO- & GMP-zertifizierten Produktionen, eigenen Schadstoffkontrollen und Analysezertifikaten werben.
  • Spirulina gibt es auch aus Bio-Aquakulturen, aber in der EU-Öko-Verordnung gibt es bislang keine Vorschriften für Mikroalgen und Cyanobakterien. Der Öko-Verband Naturland hat weitergehende Richtlinien entwickelt, welche für die ökologische Aquakultur von Mikroalgen genutzt werden können. Diese Richtlinien gelten auch für die Bio-Spirulina mit dem Naturland-Zeichen.

Ebenfalls beachtenwert:

  • Sie müssen einen Blick auf die Nährwertkennzeichnung werfen, um die relevanten Nährstoffmengen herauszufinden. Die enthaltenen Nährstoffmengen sind aber leider nicht relevant, denn die übliche Tagesdosis liegt zwischen 1,5 und 6 g am Tag und das ist recht wenig. Wenn es sich aber wirklich um eine relevante Menge von mindestens 15% der Referenzmenge handelt, dann darf sie auch zugesetzt werden. Das können Sie aus der Zutatenliste erkennen. Die esoterischen Anbieter sind der Ansicht, dass Mengen zwischen 10 und 50 g am Tag besser sind.
  • Verboten sind Aussagen wie „proteinreich“ oder „reich an Vitamin B12“, wenn die Tagesdosierung nicht mindestens 30% der Referenzwerte erreicht. Zulässig sind allerdings die Hinweise auf den hohen Chlorophyll-Gehalt, aber ernährungsphysiologisch unwichtig. Allerdings müssen genaue Mengen genannt werden.
  • Wichtig ist, dass die Einnahme von Spirulina-Produkten nicht für Menschen mit Phenylketonurie geeignet ist, denn die Alge enthält Phenylalain und da kann die Krankheit verschlimmern.
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Sehr wichtig!

  • Einige Menschen reagieren allergisch auf die Spirulina-Alge und somit sollten Sie achtsam sein. Zudem bindet Spirulina Eisen und bei einer hohen Zufuhr kann es zu einer Unterversorgung mit Eisen kommen.
  • Es sind sogar Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt, darunter Antidiabetika, Gerinnungshemmer / Blutverdünner und Immunsuppressiva.

Wenn Sie viel Chlorophyll zu sich nehmen wollen, dann halten Sie sich doch einfach an grünes Blattgemüse.

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Spirulina

Die Spirulina platensis ist eine Cyanobakterie und ist in flachen, subtropischen bis tropischen Gewässern zu Hause, wenn ein hoher Salzgehalt vorhanden ist. Sie kommt vor allen Dingen in Mittelamerika, Südostasien, Australien und Afrika vor.

Die Menschen, die an diesen speziellen Gewässern wohnen, nutzen die Spirulina schon seit Jahrhunderten als Nahrung. In Indien oder Burkina Faso ist der Nutzen als Eiweiß-, Eisen- und Vitamin A-Quelle unbestritten. In Deutschland herrscht kein Mangel.

Heute wird Spirulina in Aquakulturen produziert, so dass sie mit Hilfe von Filtern und Zentrifugen gewonnen und im Anschluss heißluft oder gefriergetrocknet werden.

Anders als bei einigen anderen Mikroalgen hat die Spirulina keine Zellulosewände, so dass alle Inhaltsstoffe deutlich besser zur Verfügung stehen als bei anderen Einzeller-Algen oder Hefen. Der Bundeslebensmittelschlüssel sagt, dass in 100 g getrockneter Spirulina

  • 60 g Eiweiß
  • 19,8 mg Eisen
  • 3,6 mg Beta-Carotin
  • 1820 ug Folate

enthalten sind.

Nach Auskunft des Max-Rubner-Instituts liegt der enthaltene Vitamin B12 Anteil bei etwa 80% und kann von Menschen nicht verwertet werden. Im Endeffekt ist die Spirulina also für einen vegan lebenden Menschen keine Hilfe. Das gleiche Prinzip gilt auch für einen großen Teil des Beta-Carotins, denn eine Untersuchung hat gezeigt, dass kein Einfluss auf den Serumspiegel möglich ist.

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Schadstoffe in Spirulina-Produkten

Bei der Produktion von Mikroalgen und Spirulina handelt es sich um ein offenes System und dann kann es auch zu einem Mix zwischen Spirulina, Cyanobakterien und Darmbakterien kommen.

Auch kleine Lebewesen können enthalten sein, denn Wasserflöhe sind ein Naturprodukt und sind nicht selten vorhanden. Wenn es zu einer Kontamination mit Cyanobakterien kommt, dann ist auch die Belastung an lebertoxischen Mirkocystien möglich. Mittlerweile wird die Spirulina aber auch als geschlossenen Systemen angeboten, aber die Chorella Alge gibt es aus der Produktion häufiger.

Einige frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass das Zuchtwasser mit Schwermetall belastet sein kann, so dass Blei, Cadmium und Quecksilber enthalten sind. Laut der EFSA ist bei einer erhöhten Einnahmen von algenhaltiger Nahrung auch die Zufuhr von anorganischem Arsen möglich.

Im europäischen Schnellwarnsystem RASFF gab es in den letzten Jahren vermehrt Meldungen in Bezug auf hohe Mengen an krebserregenden aromatischen Kohlenwasserstoffen. Vermutlich kam es bei einer unsachgemäßen Trocknung zu der Kontamination. Die PAK-Höchstwerte sind seit 2015 immer wieder erreicht und bei Produkten aus dem asiatischen Raum kommt es immer wieder vor, dass sie durch radioaktive Bestrahlung auffallen. Im Jahr 2020 hatten einige Menschen ein Hautproblem und die RASFF konnte es auf nicht deklarierte Sulfate in den Produkten zurückführen. Es kam zu schweren Unverträglichkeitsreaktionen und im Jahr 2021 fielen ein paar Produkte mit Spirulina durch Ethylenoxid auf, das verbotene krebserregende Pestizid.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Spirulina

1. Bringt die Einnahme von Spirulina Nebenwirkungen zu Tage?

Grundsätzlich kann es bei der Einnahme von Spirulina-Produkten zu allergischen Reaktionen kommen.

2. Wann werden die Spirulina-Nahrungsergänzungsmittel eingenommen?

Wenn Sie sich für Tabletten entschieden haben, dann brauchen Sie nur ein Glas Wasser für die Einnahme. Bei Flocken und Pulver stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Mischen Sie die Flocken oder das Pulver in das Müsli oder in ein Dessert. Auch Suppen lassen sich so verfeinern.

3. Eignet sich Spirulina auch für die Haut?

Die Mikroalge soll auch gut für die Haut sein, so dass Falten gemildert und die Poren verfeinert werden.

4. Eignen sich Spirulina-Produkte zum Abnehmen?

Spirulina weißt einen hohen Eiweißgehalt auf und zudem die Fähigkeit im Wasser aufzuquellen. Die Alge soll außerdem eine appetitzügelnde Wirkung haben. Das kann bei der Abnahme helfen.

5. Reicht die Einnahme von Spirulina-Produkten für eine Gewichtsabnahme aus?

Grundsätzlich reicht die Einnahme nicht aus, denn nur eine ausgewogene und gesunde Ernährung, viel Bewegung und genügend Schlaf können dauerhaft zu einem Gewichtsverlust führen. Die Spirulina-Produkte können den Prozess unterstützen.

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Fazit

Der Mikroalge Spirulina werden viele positive Fähigkeiten in Bezug auf die Gesundheit nachgesagt, aber keine dieser Fähigkeiten lässt sich wissenschaftlich nachweisen. Spirulina ist ein guter Eiweißlieferant und ist zudem gesund, aber ob die Alge beim Abnehmen hilft oder vor krebserregenden Bakterien schützt, ist nicht nachgewiesen. Achten Sie beim Kauf immer auf eine bekannte Quelle, denn sonst können Schadstoffbelastungen vorhanden sein.

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