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Klimagerät: Lohnt sich der Kauf für die eigene Wohnung?


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Der Kauf eines Klimagerätes ist gerade in den warmen Sommermonaten eine Überlegung wert, wenn die Temperaturen in der Wohnung kontinuierlich steigen und keine Abkühlung in Sicht ist. Aber Sie sollten bedenken, dass die Stromfresser nicht nur in der Anschaffung teuer sind, sondern auch in der Unterhaltung. Aus dem Grund sollten Sie sich den Kauf wirklich sehr gut überlegen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Ventilator reicht in der Regel vollkommen aus, wenn Sie eine kleine Abkühlung brauchen, denn die bewegte Luft fühlt sich kühler an als die stehende Luft.
  • Durchschnittlich hat ein Jahr um die 20 sehr heiße Tage und dadurch, dass die Klimageräte viel Energie verbrauchen, lohnt sich eine Anschaffung eher selten.
  • In der Anschaffung sind sogenannte Monoblock-Geräte deutlich günstiger aber weniger effizient als die Splitgeräte.
  • Die Splitgeräte sind von einer Fachfirma anzubringen und wenn Sie in einer Mietwohnung leben, dann muss der Vermieter seine Erlaubnis geben.

Der Nutzen eines Klimageräts

In Ihrer Wohnung wird es im Sommer immer unerträglich heiß und aus dem Grund überlegen Sie, dass ein Klimagerät eine gute Lösung ist.

Aber genau das kann sehr teuer werden, denn Klimageräte haben viele negative Effekte. In erster Linie kühlen die Geräte nicht so wie Sie es erwarten und zudem treiben sie die Stromkosten immens in die Höhe. Auch die Anschaffung ist teuer. Es spielt auch keine wirkliche Rolle, ob Sie sich für einen Monoblock- oder ein Splitgerät entscheiden, denn Sie müssen mit zusätzlichen Stromkosten von bis zu 100 Euro im Jahr rechnen. Aus dem Grund sollten Sie sich den Kauf gut überlegen, denn meist haben wir in Deutschland gerade einmal 20 Hitzetage im Jahr.

Wenn Ihnen nur ein frischer Windzug fehlt, dann reicht ein Ventilator vollkommen aus und ist eine wesentlich günstigere Alternative als ein Klimagerät.

Allerdings ist es deutlich besser, wenn Sie die Hitze des Sommers gar nicht in die Wohnung reinlassen. Nutzen Sie einen außenanliegenden Sonnenschutz und setzen Sie auf das richtige Lüften. Bei einem schlecht gedämmten Haus können Sie auf eine Wärmedämmung setzen, denn dadurch wird die Wärmeleitung ins Innere des Gebäudes verringert.

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Klimagerät – Monoblock oder Splitgerät?

Bei den Klimageräten wird zwischen zwei Modellen unterschieden, die Monoblöcke, die aus als Kompaktgeräte angeboten werden, und die Splitgeräte. Nachfolgend stellen wir beide Modelle vor.

Monoblock-Klimageräte

Die Monoblock-Modelle zählen zu den kompakten Geräten auf dem Markt und können in jede Steckdose angeschlossen werden. Es gibt sie im Baumarkt oder im Elektrofachmarkt für bis zu 1.000 Euro zu kaufen.

Die Funktionsweise ist ganz einfach, denn Sie suchen sich einen Wunschort als Stellplatz auf und geben den Abluftschlauch durch eine Fenster- oder Türspalt nach draußen. Durch den Schlauch wird die Wärme nach draußen gepustet. Dadurch zeigt sich auch schon ein Nachteil, denn das Fenster muss die ganze Zeit auf Kippe gelassen werden und die warme Luft dringt somit wieder in den Raum ein. Die Tür des Raums muss ebenfalls geschlossen bleiben, denn sonst kommt die warme Luft aus den anderen Räumen rein. Somit handelt es sich eigentlich um einen aussichtslosen Kampf.

Heikel: große Zimmer und Dachgeschosse

Bei großen Zimmern und Räumen mit direkter Sonneneinstrahlung oder bei schlecht gedämmten Dachgeschosswohnungen haben die Geräte große Schwierigkeiten. Laut Stiftung Warentest braucht ein Monoblock für einen 14 Quadratmeter großen Raum für eine Kühlung von 35 auf 24 Grad zwischen 40 und 80 Minuten. Ein Splitgerät braucht nur um die 10 Minuten. Ein weiterer Nachteil ist bei den Monoblöcken vorhanden und das sind die Betriebsgeräusche. Der Kompressor und der Lüfter sind sehr laut und das stört den Schlaf. Beim Kauf sollten Sie auf die Dezibel-Lautstärke achten, aber die leisesten Geräte gibt es nicht unter 60 dB.

Zuletzt sollte noch erwähnt werden, dass die Monoblöcke eine Menge Strom verbrauchen. Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass Sie in 10 Jahren mit Mehrkosten von bis zu 800 Euro rechnen müssen. Aufgrund des hohen Stromverbrauchs müssen Sie mit einer hohen Nachzahlung bei der jährlichen Stromabrechnung rechnen.

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Split-Klimageräte

Splitgeräte bestehen aus zwei Elementen. Im Zimmer befindet sich das Kühlgerät und im Außenbereich wird der Kompressor angebracht. Wichtig ist, dass Sie ein Splitgerät zwar einfach kaufen, aber nicht selber anbringen können. Diese Geräte müssen von einer Fachfirma angebracht werden, denn es ist gefährliches Kältemittel enthalten. Sie brauchen auf jeden Fall die Erlaubnis des Vermieters, wenn Sie in einer Mietwohnung leben. Für die Installation ist ein Loch in der Wand notwendig, denn dadurch wird ein Verbindungsschlauch gelegt und mit dem lärmenden Kompressor im Außenbereich verbunden. Der Schlauch ist für den Strom und das Kältemittel zuständig. Ein Nachteil wird jetzt deutlich, denn dadurch, dass der Kompressor sich außen befinden, können sich die Nachbarn gestört fühlen.
Die Splitklimageräte kühlen viel schneller als die Monoblöcke und sie verbrauchen bei gleicher Kühlleistung viel weniger Strom. Laut Stiftung Warentest kühlt das beste Gerät einen 14 Quadratmeter Raum von 35 auf 24 Grad innerhalb von weniger als 10 Minuten. Der Kaufpreis liegt bei um die 280 Euro und dazu kommen die Kosten für die Installation. Darauf kommen die zusätzlichen Stromkosten, die innerhalb von 10 Jahren bei bis zu 500 Euro liegen können.

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Kaufkriterien von Klimaanlagen

Ein wichtiger Aspekt für den Kauf einer Klimaanlage ist auf jeden Fall die Kühlleistung. Eine geringe Kühlleistung sorgt dafür, dass das Gerät für die Abkühlung des Raums mehr Zeit und Strom braucht.

Damit Sie die Kühlleistung berechnen können, müssen Sie die folgenden Punkte abschätzen:

  • Raum- und Fenstergröße
  • Zustand der Außenwände
  • Lage der Räume
  • mögliche Wärmequellen (Licht, Geräte, Menschen)
  • vorhandener Sonnenschutz

Das Energielabel ist ebenfalls ein sehr wichtige Punkt, denn heute sind die Klimageräte mit verschiedenen Energielabels ausgestattet. Sie geben die Energieeffizienzklasse von A+++ (sehr gut) bis D (sehr schlecht) an. Aber die Energieeffizienzklasse sagt nichts über den tatsächlichen Stromverbrauch aus.

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Energielabel für Splitgeräte

Neben der Leistung in Kilowatt gibt das Energielabel für Split-Klimageräte auch den Ganzjahresbetrieb mit der Energieeffizienz an. Das heißt, dass die Effizienz mit Hilfe der saisonalen Temperaturen gemessen wird. Im rechten Abschnitt finden Sie immer die Kilowattstunden pro Jahr. Angeboten werden 350 Stunden Betriebsdauer und darunter finden Sie Angaben zur Geräuschentwicklung. Die leisesten Geräte liegen drinnen unter 48 dB und sind draußen nicht lauter als 55 dB. Beim Kauf sollten Sie auf diese Werte achten, um die Nachbarn nicht zu stören.

Energielabel für Monogeräte

Neben der Leistung in Kilowattstunden gibt das Energielabel für Monoblock-Klimageräten, die Energieeffizienz der Kühlleistung und den Stromverbrauch in Kilowatt für eine Stunde an. Auf der linken Seite steht dann noch eine Lautstärkenangabe für den Innenraum. Die Angabe ist in Dezibel. Für den Außenraum ist keine Angabe vorhanden, denn außen wird kein Kompressor benötigt.

Sie sollten sich nicht nur auf das Energielabel beim Kauf eines Klimageräts verlassen, denn auch unabhängige Produkttests können sehr hilfreich sein. Die Stiftung Warentest ist ein guter Anlaufpunkt.

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Tipps zur Klimagerätnutzung

Die nachfolgenden Tipps sollten Sie beherzigen, damit das Klimagerät auch wirklich Sinn macht und die Kosten nicht explodieren.

  • Das Klimagerät sollte nur bei Bedarf eingeschaltet werden, beispielsweise ein paar Minuten vor der Schlafenszeit.
  • Schalten Sie das Gerät in der Nacht komplett ab und kühlen Sie die Räume mit geöffneten Fenstern.
  • Die Laufzeit der Klimageräte lässt sich mit einem zusätzlichen Sonnenschutz reduzieren und so lassen sich auch Stromkosten einsparen.
  • Das Gerät ist regelmäßig zu warten und dazu gehört das Entfernen des Kondenswassers, aber auch die Reinigung der Filter und des Verdampfers. Nur dann arbeitet das Klimagerät störungsfrei.

Das Klimagerät eignet sich auch zum Heizen im Winter, aber das ist nicht sinnvoll. Nutze Sie lieber die normale Heizung, denn sie arbeitet effizienter und ist preiswerter.

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Ventilator statt Klimagerät

Experten empfehlen, dass Sie sich einen Ventilator anschaffen bevor Sie sich für den Kauf einer Klimaanlage entscheiden.

Der Ventilator senkt zwar nicht die Raumtemperatur, aber sorgt mit der Luftbewegung für eine angenehme Abkühlung. Die bewegte Luft fühlt sich viel kühler an als stehende Luft bei 30 Grad, so dass die Temperatur sich gar nicht mehr so heiß anfühlt.

Zudem gibt es Ventilatoren schon ab einem Kaufpreis von 20 Euro und somit sind sie deutlich günstiger als ein Klimagerät. Auch die Stromkosten sind bei der Nutzung eines Ventilators deutlich geringer als bei einem Klimagerät. Wenn wir von den 20 heißen Tagen im Jahr ausgehen, an denen die Klimaanlage im Einsatz wäre, kommen Sie mit einem Ventilator gerade einmal auf Kosten von 5 Euro.

Wichtig ist, dass es für Ventilatoren kein Energielabel gibt.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Klimagerät

1. Was kostet ein Klimagerät?

Klimageräte sind preislich sehr unterschiedlich, wobei die Monoblöcke preiswerter sind als die Splitgeräte. Sie bekommen ein Monoblock-Klimagerät schon ab 100 Euro. Ein Splitgerät können Sie etwa ab 400 Euro kaufen.

2. Wie sinnvoll ist ein Ventilator mit Klimafunktion?

Ein Ventilator mit Klimafunktion ist sehr sinnvoll, wenn Sie nur einen Raum für eine kurze Zeit angenehmer haben wollen. Durch den zusätzlichen Wassertank wird die bewegte Luft kühler wirken.

3. Warum sind Splitgeräte nicht so gut?

Splitgeräte eignen sich nicht für Mieter, denn der Vermieter muss dem Einbau zustimmen. Zudem sind sie teuer in der Anschaffung und auch die jährlichen Stromkosten sind hoch.

4. Wo ist der beste Platz für ein Klimagerät?

Der beste Platz für ein Klimagerät ist in der Nähe einer Steckdose, denn die meisten Geräte sind mit einem Stromkabel ausgestattet. Zudem sollte es ein zentraler Platz sein, damit die kühle Luft sich gut verteilen kann.

5. Wie wird der Ventilator gereingt?

Vor der Saison sollten die Blätter des Ventilators vom Staub befreit werden. Auch ein Funktionstest ist sinnvoll, wenn er ein Jahr im Keller stand.

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Fazit

An heißen Tagen steht die Luft in vielen Räumen und es ist unangenehm warm. Dann kommt der Gedanke an ein Klimagerät auf, aber Sie sollten bedenken, dass die Anschaffungskosten hoch sind, die Stromkosten in die Höhe getrieben werden und nicht jedes Stromgerät für Sie geeignet ist. Nutzen Sie lieber einen Ventilator, denn er ist preiswerter, verbraucht weniger Strom und findet überall einen Platz.

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