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Neue Heizung – Welche ist die Richtige? Erneuerbare Energie werden gefördert


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Es gibt unzählige Heizungssysteme und über die gängigsten geben wir Ihnen hier einen Überblick, damit Sie die passende Heizung zu Ihrem Haus finden. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme auf.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bevor die Heizung ihren Geist aufbringt, planen Sie den Tausch der Heizung immer frühzeitig.
  • Der Brennwertkessel bildet bei den konventionellen Energieträgern den aktuellen Standard.
  • Deutlich umweltfreundlicher ist auf jeden Fall das Heizen mit den erneuerbaren Energie und oft zahlt sich ein Wechsel, dank der attraktiven Förderprogramme sehr schnell aus.
  • Ab 2021 wird das Heizen mit Heizöl deutlich teurer, denn die CO2 Abgabe ist aktiv.

Sie planen in baldiger Zukunft eine Sanierung oder starten mit einem Neubau, dann wird es auch auf das Heizungssystem ankommen. Heute gibt es eine Vielzahl an Systemen, die sich nicht nur beim Energieträger unterscheiden, sondern auch in Bezug auf die Technik, die Wirtschaftlichkeit, die Umweltbelastungen und natürlich der Effizienz. Die gängigsten Heizungsarten stellen wir Ihnen vor und liefern damit eine gute Orientierung im Dschungel der Heizungssysteme.

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Bei der neuen Heizung an die Zukunft denken

Der Heizungsaustausch muss frühzeitig stattfinden und dann heißt es zukunftsorientiert denken, denn die Entscheidung für ein Heizungssystem wird in der Regel für mindestens 20 Jahre getroffen.

Sie ziehen bei der Kaufentscheidung auf jeden Fall ein paar zusätzliche Faktoren zu Rate und dazu gehören die gesetzlichen Vorgaben und natürlich auch die Erneuerung von weiteren Bauteilen.

Eine Überlegung wert sind Wärmepumpen, Solarthermie-Anlagen und Pelletheizung, die als alternative Heizsysteme bekannt sind und Sie prüfen, ob sie in Ihre Situation passen. Es handelt sich um klimafreundliche Alternativen im Gegensatz zu Gas und Öl und die fossilen Brennstoffe bieten sich nicht nur für einen Neubau an, sondern sind auch für eine Sanierung geeignet. Sie wirken sich auf die Umwelt positiv aus und auch auf den eigenen Geldbeutel und es gibt sogar Kombinationsmöglichkeiten. Wenn Sie sich komplett auf die erneuerbaren Energien vertrauen, dann bietet sich eine Hybridheizung an. Suchen Sie sich einen Fachberater, der unabhängig arbeitet und Sie beraten kann. Der Berater hilft bei der Einschätzung und der Planung in jedem Fall.

Der Brennwertkessel ist der effiziente Heizkessel

Der Klassiker in der sogenannten Wärmeerzeugung ist der Heizkessel, der in Wohngebäuden zum Einsatz kommt.

Der Brennwertkessel gehört schon seit Jahren zum Standard der Technik und dennoch sind in vielen Gebäuden immer noch die klassischen Heizwertkessel vorhanden. Mittlerweile sind diese (Niedertemperaturkessel, Standardkessel und Konstanttemperaturkessel) aber sehr veraltet und sollten dringend gegen ein neues Modell ausgetauscht werden.

Die Brennwertkessel arbeiten deutlich effizienter als die Heizwertkessel

Die Brennwertkessel nutzen auch die Restwärme aus dem Abgas und aus dem Grund sind sie deutlich effizienter. Zudem ist der Austausch recht einfach und vergleichsweise mit deutlich geringeren Investitionskosten möglich. Innerhalb von wenigen Jahren amortisieren sich die Mehrkosten, die gegenüber eines Heizwertkessels entstehen. Rechnen Sie mit zusätzlichen Kosten, die für einen neuen Abwasseranschluss und die Nachrüstung des Schornsteins gebraucht werden, denn der Brennwertkessel kondensiert den Wasserdampf in dem Abgas.

Die klassische Heiztechnik ist der Brennwertkessel, er auch als Öl- oder Gas-Kessel bezeichnet wird. Aber die Brennwerttechnik kommt auch bei Pelletheizungen zum Einsatz und beim Kauf einer solchen Anlage achten Sie auch immer auf den Anstieg der Öl- und Gaspreise, die dank der CO2- Abgabe vor der Tür stehen.

Im besten Fall informieren Sie sich über alternative Heiztechniken, wie Pelletöfen, Wärmepumpen oder solarthermische Anlage. In der heutigen Zeit ist die Anbindung an die fossilen und erneuerbaren Energien sehr gut und aus dem Grund lässt sich der Brennwertkessel auch gut mit einer Solarthermie-Anlage kombinieren, um die Warmwasserbereitung zu garantieren. Sie erhalten für einen fossilen Brennwertkessel sogar eine Förderung, wenn Sie ihn innerhalb von zwei Jahren an erneuerbare Energien angeschlossen haben.

Die Solarthermie – Heizung und Warmwasser dank Solaranlage

Strom und Wasser erzeugen, mit Hilfe der Sonnenenergie, das ist durchaus möglich.

Für die Stromerzeugung brauchen Sie eine Photovoltaikanlage, aber für die Wärmeerzeugung ist eine Solarthermie-Anlage notwendig. Sie können sie zur Warmwassererwärmung nutzen und zur Heizungsunterstützung. Die Sonnenenergie verteilt sich leider nicht gleichmäßig über das gesamte Jahr und aus dem Grund wird die Anlage meist mit einem modernen Brennwertkessel kombiniert. Mittlerweile ist bekannt, dass auch eine Kombination mit einer Wärmepumpe oder einem Pelletkessel möglich ist.

Pelletkessel und Wärmepumpe als Kombination mit einer Solarthermie-Anlage

Die Grundlage für eine solarthermische Anlage ist eine gute Planung und Dimensionierung. Dabei spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle:

  • die Solarkollektoren auf dem Dach
  • die Solarstation mit Regelung
  • der Speicher für das Warmwasser.

Der Ertrag einer solchen Anlage hängt von

  • der Fläche
  • der Ausrichtung
  • der Neigung

der Kollektoren ab und auch die Bedingungen für eine Förderung dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Im Grunde bringt ein großer Wärmeertrag keine deutliche Einsparung, wenn die Energie nicht zum Heizen oder zur Produktion von warmen Wasser genutzt wird. Planen Sie die Solaranlage immer nach dem tatsächlichen Warmwasser- und Heizwärmebedarf und diese hängt meist viel mit der Personenanzahl im Haushalt zusammen, aber auch die Wohnfläche ist entscheidend. Die Anschaffungs- und Investitionskosten lassen sich nach einer groben Einschätzung gut durchrechnen und dabei hilft Ihnen eine Fachfirma mit Sicherheit weiter.

Bei einem vierköpfigen Haushalt kann mit Hilfe der Solarthermie 40 bis 60 % des Energiebedarfs abgedeckt werden.

Sie können nicht nur bei einem Neubau, sondern auch bei einem sanierten Altbau die vorhandene Heizung mit einer Solarthermie-Anlage unterstützen. Die Solarkollektoren sind deutlich größer und auch der Pufferspeicher wird auf den Bedarf angepasst. Dabei spielt die Wohnfläche und der Wärmebedarf eine wichtige Rolle und die höheren Kosten gleichen Sie einfach durch eine höhere Brennstoffeinsparung aus. 20% des Wärmebedarf eines Gebäudes können von einer gut ausgelegten Solaranlage zur Heizungsunterstützung abgedeckt werden.

Keine CO2-Emissionen – perfekt

Die Solarthermie hat eine gute Umweltbilanz, denn Sonnenenergie ist ein Energieträger, der als unerschöpflich gilt, gleichzeitig keinerlei CO2-Emissionen verursacht und zudem auch noch kostenfrei zur Verfügung steht. Das zeigt sich natürlich auch bei den Betriebskosten. Den Heizkessel schalten Sie über die Sommermonate einfach komplett aus und dass schon die Umwelt, das Klima und den Geldbeutel. In der Zeit übernimmt die Solaranlage die ganze Arbeit. Das gleiche Prinzip funktioniert natürlich auch andersrum. Im Winter gibt es sehr wenige Sonnenstunden und dann produziert die Anlage auch viel weniger Energie.

Leistungen und Kabel sind zu verlegen und das ist bei der Installation zu bedenken, denn die Wärme muss vom Dach zum Heizungskeller oder Haustechnikraum gebracht werden. Die alten Schornsteinschächte sind dafür perfekt, aber dennoch sind die Kosten hoch und sind zu beachten.

Ausführliche Informationen zu den Kosten, dem Nutzen, den Einsatzmöglichkeiten und den Voraussetzungen der Solarthermie-Anlage haben wir zusammengefasst. Im Ratgeber „Heizung“ und „Strom und Wärme: Wege zum energieautarken Haus“ sind weitere Informationen vorhanden.

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Holz ist der nachwachsende Rohstoff

Holz ist als Energieträger sehr beliebt, egal ob in Form von Pellets oder Scheitholz. Es ist umweltfreundlich, CO2-neutral und bietet wirtschaftliche Vorteile.

In den meisten Fällen wird das Holz in Kamin- und Kachelöfen verbrannt. Sie werden auch als Raumheizer oder Einzelraumfeuerungsanlage bezeichnet und sorgen in einem Raum für eine Wohlfühlatmosphäre der besonderen Art. Sie sind nicht nur effizient, sondern auch sehr klimafreundlich. Kamin- und Kachelöfen bieten sich als Zweiheizung an, denn eine Nutzung als Alleinheizung ist eher nicht sinnvoll. Aber auch als Zweitheizung bringt der Kaminofen keine guten Ersparnisse, gerade wenn, Sie schon eine Zentralheizung haben. Das zusätzliche Heizen mit Holz ist meist deutlich teurer als die Wärme einer Zentralheizung.

Ist schon ein Kamin vorhanden, dann lässt er sich einfach Nachrüsten und wird mit einer Wassertasche ganz einfach an das Heizungssystem angebunden. Dadurch wird der Kamin besser für das Klima.

Das Emissionsverhalten des Kamins ist beim Kauf unbedingt zu beachten, denn Sie müssen die gesetzlichen Anforderungen einhalten. Das Thema Feinstaub ist wichtig, denn Sie müssen wissen, wie viel Feinstaub der Kamin produziert. Die Hersteller arbeiten mit Zertifikaten, anhand derer Sie die Einhaltung der Feinstaub- und CO-Grenzwerte ablesen können. Auf der ersten Bundesimmissionsschutzverordnung, kurz auch 1.BlmSchV, sind alle Heizkamine, Kaminöfen und Kachelofeneinsätze nachzurüsten oder stillzulegen, gerade wenn Sie zwischen 1985 und 1994 gebaut sind. Erreichen sie den unteren Grenzwert nicht, dann müssen sie entfernt werden.

Interessant:

Es gibt zahlreiche Förderungsmöglichkeiten für einen Kamin- und Kachelofen und dadurch sind die Kosten recht überschaubar. Allerdings müssen Sie andere Kosten einplanen, die regelmäßig vorhanden sind wie das Reinigen des Abgasweges. Die Reinigung übernimmt der Schornsteinfeger und das 3 bis 4x im Jahr. Hier gibt es sogar eine gesetzliche Vorschrift.

Bei der Logistik kommt es zu einem großen Nachteil. Das Holz zum Heizen muss immer trocken gelagert werden und dafür ist eine Menge Platz notwendig. Feuchtes Holz erzeugt deutlich weniger Wärme als lufttrockenes Holz.

Damit Sie richtig heizen, achten Sie immer auf die richtige Nutzung des Ofens und natürlich des Holzes. Es gibt viele Fragen die sich stellen, die mit dem kostenlosen E-Book „Heizen mit Holz“ beantwortet werden können.

Der Holzpelletskessel

Mit dem Holzpelletskessel wird das Heizen mit Pellets vollautomatisch.

Der Holzpelletskessel wird im Keller installiert und einmal im Jahr aufgefüllt. Der Kessel arbeitet vollautomatisch und wird mit Holz oder den Holzpellets befeuert. Im Grunde ist der Betrieb genauso komfortabel wie die Nutzung eines Öl- oder Gaskessels. Allerdings muss die Asche regelmäßig entfernt werden, nur einmal im Jahr reicht nicht. Zudem ist die Kontrolle durch den Schornsteinfeger deutlich aufwändiger als bei einem herkömmlichen Kessel.

Pellets aus Holz sind preiswerter als Öl oder Gas

Bei den Holzpellets handelt es sich um dicke Stäbe, die aus Holzresten gepresst werden. Sie sind etwa 3 Zentimeter lang und haben eine Dicke von etwa 6 Millimetern. Überwiegend werden Sägemehl, Restholz oder Hobelspäne zur Produktion verwendet. Die Holzpellets weisen gute Umweltfaktoren auf und sind CO2-neutral und gegenüber eines Stückholzes ist der Wassergehalt deutlich geringer. Nach der Verbrennung bleibt nur sehr wenig Asche zurück und es gelangen deutlich weniger Schadstoffe in die Luft.

Zur Lagerung der Pellets wird ein trockener Raum benötigt und dafür bietet sich der Bereich an, der vorher als Lager für die Ölheizung genutzt wurde. Der Platzbedarf muss beim Neubau unbedingt mit bedacht werden, damit es keine Schwierigkeiten in der Hinsicht gibt.

Die Kosten für einen Holzpelletskessel sind deutlich höher als bei einem Öl- oder Gasbrennwertkessel. Der Einbau des Pelletkessels ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern lohnt sich auch aus ökonomischer Sicht, denn die Nutzung von erneuerbaren Energien wird durch die verschiedenen Bundes- und Landesprogramme gefördert.

Die Wärmepumpe

Die Wärmepumpe nutzt die Wärme aus Erde, Luft und Wasser und stellen eine gute Alternative zur Gasheizung dar.

Sie lohnen sich auf jeden Fall in sehr gut sanierten Häusern, die eine große Heizfläche haben, wie einer Fußbodenheizung, aber auch in einem Neubau. Die Wärmepumpe arbeitet mit niedrigen Heizwassertemperaturen und muss deutlich weniger arbeiten. Dadurch ist sie sehr wirtschaftlich. Allerdings muss sie sehr gut geplant werden. Verzichten Sie auf eine knappe oder schlechte Planung, denn dadurch kommt es zu falschen Einsätzen des Heizstabes und dann kommt es zum Fehler ausbügeln. Die Stromkosten und der Verbrauch fallen bis zur Reparatur deutlich höher aus.

Die Effizienz der Wärmepumpe lässt sich gut steigern, wenn ein zusätzlicher Brennwertkessel eingebaut wird, der zur Erzeugung von hohen Vorlauftemperaturen genutzt wird. Im Grunde übernimmt der Kessel die Arbeit zu den Spitzenlastzeiten, beispielsweise, wenn es sehr kalt ist. Hierbei handelt es sich um eine Kombination mit einer Hybridheizung. Die Hybridheizung hat einen sehr starken Vorteil, denn die einzelnen Teile sind komplett aufeinander abgestimmt. Die Anlage wird wie eine normale Heizung angeschlossen und es gibt die Regelung, die speziell auf ein gutes Zusammenspiel eingesetzt wird.

Strom für die Wärmepumpen

Die Wärmepumpen arbeiten mit Strom und zwar ohne Pause. Aus dem Grund achten Sie darauf, dass die Pumpe eine hohe Jahresarbeitszahl erreicht. Die Zahl beschreibt das Zusammenspiel von benötigtem Strom und erzeugter Wärme. Aus einem Teil Strom erzeugt die Pumpe vier Teile Wärme, wenn die Jahresarbeitszahl bei 4 liegt. Passend zur Wärmepumpe wählen Sie einen speziellen Stromtarif. Perfekt ist eine Photovoltaikanlage, dann kann die elektrische Wärmepumpe ganz bequem mit dem eigenen Strom versorgt werden.

In der Gesamtinvestition sind die Wärmepumpen deutlich teurer als die normalen Heizungskessel. Sie bedeuten mehr Aufwand, denn die Wärmequellen sind erst zu erschließen. Beim Bau eines neues Hauses sparen Sie sich aber dafür die Kosten für das Legen eines Gasanschlusses oder den Bau eines Schornsteins. Auch die Kosten für den Besuch des Schornsteinfegers fällt weg.

Eine Fachkraft wird die Vollkosten für das Wärmepumpensystem genau ausrechnen, denn neben den Investitionskosten sind auch die Betriebskosten und die Brennstoffkosten zu beachten.

Der Artikel „Heizen mit Wärmepumpe ist klimafreundlich – wenn die Bedingungen stimmen“ gibt ausführliche Informationen über die Funktion, die Anschaffung und die Voraussetzungen für eine Wärmepumpe bekannt.

Problematisch: Schufa und Auskunfteien wollen Daten von Wechselkunden speichern

Wechseln Sie regelmäßig den Lieferanten für Strom oder Gas? Das könnte zukünftig problematisch sein. Denn wer jährlich wechselt, ist für die Energieversorger oft nicht so lukrativ. Zukünftig könnte es Datenbanken geben, die Vielwechsler speichern und

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Das Blockheizkraftwerk

Mit dem Blockheizkraftwerk, auch kurz BHKW genannt, erzeugen Sie Strom und Wärme gleichzeitig.

Aus dem Grund spricht man auch von einer Kraft-Wärme-Kopplung. Ein Motor treibt innerhalb der Anlage einen Stromgenerator an und die Abwärme sorgt für die Einspeisung der Heizung und der Warmwasserbereitung. 30% weniger Energie verbraucht diese Art der Kopplung im Gegensatz zu der getrennten Produktion von Strom im Kraftwerk und Wärme im Heizkessel. Das BHKW erzeugt den Strom selber und das effizient und mit einer geringeren Umweltbelastung. Der Strom wird im Haus verbraucht oder gegen Bezahlung in das Stromnetz eingespeist werden.

Die Eignung für ein Blockheizkraftwerk

Im Grunde eignet sich ein Blockheizkraftwerk für alle Gebäude, die einen hohen Wärme- und Stromverbrauch haben. In der Regel kommen die Blockheizkraftwerke bei großen Immobilien zum Einsatz wie

  • Mehrfamilienhäuser
  • Krankenhäuser
  • Schwimmbäder

Diese Gebäude brauchen über das ganze Jahr viel Wärme und Strom und demnach nutzen sie einen großen Teil des Stroms selber. Es gibt aber auch kleine BHKWs, die für Reihenhäuser oder Einfamilien-Siedlungen in Frage kommen. Hier spricht man von den Mikro- oder Nano-BHKWs. Im Rahmen einer Energieberatung bietet es sich an, zu kontrollieren, ob Sie für ein Blockheizkraftwerk in Frage kommen.

Bosch/Siemens: Explosionsgefahr bei Gasherden – Ausweitung der Sicherheitsmaßnahmen

Die BSH Hausgeräte GmbH weitet ihre Rückruf- beziehungsweise Austauschaktion bei Gas Standherden aus. Dabei wird vor Ort ein Gasanschlussteil kostenfrei ausgetauscht. Ob Ihr Gas Standherd vom Austausch betroffen ist, verraten wir Ihnen in diesem Artikel. Wie hilfreich fanden

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Die Brennstoffzellen-Heizung

Die Brennstoffzellen-Heizung zählt zu den stromerzeugenden Heizungen, genau wie das Blockheizkraftwerk.

Sie funktioniert eigentlich recht einfach, denn es reagieren Wasserstoff und Sauerstoff und werden zu Wasser. Bei diesem Prozess handelt es sich um einen chemischen Vorgang, bei dem Strom erzeugt wird und Reaktionswärme freigesetzt. Das Erdgas dient als Grundlage für das benötigte Wasserstoff. Die Brennstoffzellen arbeiten sehr gut und genau wie beim BHKW wird der Strom und die Wärme direkt vor Ort verwendet.

Die Heizung gibt es für Einfamilienhäuser, die weniger als 1 kW elektrische Leistung erzeugen und damit ist sie perfekt auf den Bedarf eines Haushaltes angepasst. Den Großteil der Versorgung übernimmt ein Brennwertkessel, der zusammen mit der Heizung als Kombi-Gerät angeboten wird.

Die Brennstoff-Heizgeräte sind preislich sehr viel teurer als die normalen Heizkessel, aber es gibt Förderprogramme, Zuschläge und Rückerstattungen, die den Kauf interessant mache. Die Wirtschaftlichkeit variiert sehr stark und hängt von dem eigenen Stromverbrauch, der Einspeisung ins Netz und der Art der Heizung ab.

Auch bei den Brennstoffzellen-Heizgeräten sollten Sie sich mit einem Fachmann zusammensetzen und eine individuelle Energieberatung wahrnehmen.

Stromvertrag nur mit Lastschrift und Bankverbindung: Ist das zulässig?

Wenn Sie heute einen Vertrag mit einem Energieversorger abschließen möchten, verlangt dieser oft die Angabe der Bankverbindung. Zusätzlich wird meist die Bezahlung via Lastschriftverfahren vorgegeben. Dürfen die Energieversorger das oder müssen diese auch andere Zahlungswege

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Die Nachtspeicherheizung

Bei der Nachtspeicherheizung handelt es sich um ein sehr teures Auslaufmodell, das heute kaum noch zu finden ist.

Die Nachtspeicherheizungen sind auch unter dem Begriff Nachtspeicheröfen bekannt und waren in den 60er Jahren eine sehr beliebte Art der Beheizung von Räumlichkeiten. Der Strom war damals sehr günstig und das ist heute anders. Nachtspeicheröfen sind heute keine gute Idee mehr.

Die Nachtspeicherheizung wandelt Strom 1:1 in Wärme um und das ist sehr schlecht, denn eine Wärmepumpe ist deutlich effizienter. Es kommt zu hohen Abschlägen oder Nachzahlungen, wenn die Gebäude schlecht saniert sind.

Die Netzbetreiber bieten ihren Kunden günstige Heizstromtarife an, damit Sie nicht mit dem teuren Haushaltsstrom heizen müssen. Aber dafür müssen Sie eine wichtige Voraussetzung erfüllen, denn Haushaltsstrom und Heizstrom müssen getrennt sein und auch dementsprechend gemessen werden. Es müssen zwei getrennte Stromkreise vorhanden sein und die Messung eines zweiten Zählers ist natürlich mit Kosten verbunden. Sie haben die Möglichkeit einen zweiten Zähler nachzurüsten, aber mit neuen Leitungen und einem neuen Schrank kommen Sie auf Kosten von bis zu 2.000 Euro. Für den zweiten Zähler zahlen Sie zudem Kosten von 100 Euro im Jahr. Dabei handelt es sich um eine jährliche Grundgebühr.

hoeffner-gastro.net: Onlineshop für Haushalt, Sanitär und Heizung oder Fakeshop?

Eine neue Heizung, Reinigungsgeräte, Haushaltsgeräte oder auch Ausstattung für Küche und Bad finden Sie im Onlineshop hoeffner-gastro.net. Einkaufen sollten Sie hier aber nicht. Denn die Webseite spielt mit falschen Karten.

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Die Fernwärme

Mittlerweile heizen mehr als 5,5 Millionen Haushalte in Deutschland mit Fernwärme.

Erzeugt wird die Fernwärme meist mit Hilfe einer Kraft-Wärme-Kopplung, durch ein Kraftwerk oder einer Müllverbrennungsanlage. Über gedämmte Rohre wird die dort freigesetzte Wärme zu den einzelnen Haushalten transportiert.

Eine effiziente Art der Energiegewinnung stellt sich dar, wenn Sie die Fernwärme als Kraft-Wärme-Kopplung verwenden, denn damit bleibt Strom und Wärme direkt vor Ort und kann genutzt werden. Allerdings ist Fernwärme nicht für alle eine gute Alternative, denn sie ist nicht überall nutzbar. In der Regel werden nur bestimmte Stadtgebiete oder einzelne Straßenzüge mit der Fernwärme versorgt. Die Gemeinde kann Ihnen dazu entsprechende Informationen zukommen lassen.

Sie müssen sich bei der Fernwärme nicht um Betriebskosten, Wartung oder Messungen durch einen Schornsteinfeger kümmern.

Das Contracting – Heizung einfach mieten?

Im Rahmen eines Contracting-Vertrages können Sie die Heizungserneuerung einfach in fremde Hände übergeben.

Die Contracter bieten ein rund um Paket und somit alles aus einer Hand. Meist handelt es sich um die Stadtwerke, die Installation, Wartung und Betrieb übernehmen. Die Kosten für eine solche Heizungserneuerung übernimmt natürlich der Verbraucher, aber dafür kann er diese in monatlichen Raten abzahlen. Eine typische Laufzeit liegt zwischen 10 und 15 Jahren.

Natürlich hat ein solches Paket auch einen sehr stolzen Preis. Vergleichen Sie die einzelnen Verträge und im Notfall bietet sich auch eine dritte Partei zur Kontrolle an. Bringen Sie in Erfahrung, ob eine Sanierung in Eigenregie nicht preiswerter ist.

Verbraucherzentrale: kostengünstige Hilfe bei Rechtsfragen und Problemen

Gerade im Internet treten immer wieder Probleme mit Anbietern auf, die eine individuelle Beratung erfordern. Oft geht diese Beratung über das reine Zuhören oder einen Tipp hinaus. Vielmehr geht es um eine Rechtsberatung und die

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema neue Heizung

1. Wann sollte ich über eine neue Heizung nachdenken?

Beim Sanieren denken Sie über eine neue Heizung nach, wenn die Anlage mehr als 10 Jahre alt ist. Die Anforderungen haben sich in den letzten Jahren verändert und demnach ist die Technik anzupassen.

2. Wer übernimmt die Kosten für eine neue Heizungsanlage?

Als Immobilienbesitzer übernehmen Sie die Kosten für eine neue Heizungsanlage. Aber bei einigen Modellen können Sie sich die Kosten mit Hilfe von Förderungen teilweise zurückholen.

3. Wie sinnvoll ist das Einspeisen von Strom in das öffentliche Stromnetz?

Der erzeugte Strom wird in erster Linie für den eigenen Gebrauch verwendet, aber mit der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz können Sie ein wenig Geld bekommen. Das sorgt für eine große Einsparung im Energiebereich.

4. Was kostet eine neue Heizungsanlage?

Die Kosten für eine neue Heizungsanlage sind unterschiedlich und hängen vom Gebäude, der Art und natürlich auch von der Leistung ab. Rechnen Sie mit Kosten ab 10.000 Euro und dazu kommen noch die Kosten für die Wartung.

5. Wie viel Geld kann ich mit einer neuen Heizung sparen?

Das Einsparpotential lässt sich nicht eindeutig nachweisen, denn es kommt auf die Art der Heizung, dem Heizbedarf und vielen anderen Dingen ab. Aber eine moderne Heizung sorgt für weniger Energieverbrauch und somit weniger Kosten. Das ist Fakt!

Internetbetrug melden: Auf Internetseiten reingefallen? Wir kümmern uns

Benötigen Sie Hilfe oder möchten etwas melden? Betrug im Internet ist längst keine Ausnahme mehr. Jeden Tag werden Internetnutzer auf Webseiten, per E-Mail oder in Onlineshops Opfer von Betrügern. Wir möchten nicht länger zusehen, sondern

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Fazit

In vielen Altbauten sind noch alte Heizsysteme vorhanden, die nicht nur einen hohen Energieverbrauch haben, sondern auch hohe Kosten verursachen. Mit dem Einbau eines neuen Heizungssystems sparen Sie eine Menge Geld und das zeigt sich auch im Geldbeutel. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten und entscheiden sich für eine Heizungsanlage, die zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt.

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