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Welche Vorteile haben ETFs? – Informieren Sie sich im Vorfeld und achten Sie auf die richtige Auswahl an ETFs


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ETFs zählen zu den sichersten und beliebtesten Finanzprodukten auf dem Markt. Sie überzeugen mit Transparenz, Sicherheit und einer guten Risikostreuung. Gegenüber anderen Anlageformen sind die ETFs mit vielen Vorteilen verstehen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Vorteile vor, so dass Sie sich am Ende gut entscheiden können.

Das Wichtigste in Kürze

  • ETFs stellen eine gute Geldanlage für alle Anleger dar, die auf Sicherheit und Risikostreuung Wert legen.
  • Die ETFs sind mit zahlreichen Vorteile versehen, so dass der Anleger eigentlich nur eine gute Wahl für eine Investition treffen kann.
  • Die wichtigsten Vorteile können Sie in dem Artikel nachlesen, so dass Sie am Ende eine Entscheidung treffen können.

Die Geldanlage mit Hilfe von ETFs (exchange-traded funds) bieten für Anleger eine Reihe von Vorteilen und dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die ETFs mit aktiv gemanagten Investmentfonds oder mit Zertifikaten vergleichen.

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Die Kosten sind gering

Der größte und demnach auch entscheidende Vorteil von ETFs gegenüber den aktiv gemanagten Investmentfonds sind die geringen Kosten.

In der Regel liegen die Kosten für gemanagte Aktienfonds zwischen 1,5 und 2% des Fondsvermögens und dabei handelt es sich um die Verwaltungsgebühren. Bei den ETFs hingegen liegen die Kosten meist nur zwischen 0 und 0,8% des Fondsvermögens.

Dazu kommt, dass für viele aktiv gemanagte Fonds ein Ausgabeaufschlag von den Banken verlangt wird. Dieser Ausgabeaufschlag wird beim Fondkauf fällig und kann bis zu 5% der Anlagesumme betragen, aber auch mehr ist durchaus möglich. Bei den ETFs gibt es solche zusätzlichen Kosten nicht oder nur in sehr seltenen Fällen. Dieser Unterschied wird auch gegenüber den herkömmlichen, börsenhandelten Indexfonds deutlich. Sie kaufen ETFs, dann werden nur die bekannten Transaktionskosten an der Börse zu zahlen sein. Bei einer depotführenden Bank zahlen Sie für einen Auftrag meist weniger als 10 Euro.

Die aktiv gemanagten Fonds kaufen und verkaufen immer wieder Wertpapiere und die Anleger müssen dafür Börsengebühren zahlen, denn das ist einfach so. Dadurch wird in erster Linie die Rendite deutlich geringer, denn die Gebühren werden von den Renditen abgezogen. Anders sieht es bei den ETFs aus, denn sie bilden nur passiv einen Index und handeln somit deutlich seltener mit Wertpapieren.

Die geringen Kosten wirken sich natürlich in erster Linie auf das Vermögen der Anleger aus. Es gibt nur sehr wenige aktiv gemanagte Investmentfonds, die sich günstiger als die ETFs entwickeln. Der Finanzökonom Mark Carhart hat eine Langfrist-Studie durchgeführt und 1.892 aktiv gemanagte Investmentfonds untersucht. Sein Ergebnis war eindeutig, denn über eine Zeit von 35 Jahren (1961 bis 1995) entwickelten sich 94% der aktiv gemanagten Fonds deutlich schlechter. Sie waren nicht in der Lage, die hohe Belastung durch die Kosten durch eine ausgezeichnete Auswahl von Aktien auszugleichen.

Zusammengefasst:

Es handelt sich nur um einen scheinbaren Vorteil, dass die aktiv gemanagten Fonds für den Anleger deutlich hohe Rendite einbringen, denn die meisten Fonds können das Versprechen einfach nicht halten.

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Die Liquidität

Die ETFs lassen sich deutlich schneller verkaufen als die normalen Investmentfonds, so dass sie sich schneller in Bargeld umwandeln lassen.

An der Börse werden die ETFs gehandelt und zwar ständig. In der Regel geben Sie die normalen Investmentfonds an die Fondgesellschaft zurück und bis das Guthaben auf dem Konto eingeht, können schon ein paar Tage vergehen.

Die Sicherheit

Kursschwankungen gibt es auch bei den ETFs, aber das ist mit dem Thema Sicherheit auch nicht wirklich gemeint.

Genau wie die normalen Investmentfonds genießen die ETFs den Rechtsstatus eines Sondervermögens und das bedeutet, dass die Anteile getrennt vom Fondsgesellschaftsvermögen aufbewahrt werden. Die ETF-Anteile sind also nicht betroffen, wenn die Fondsgesellschaft einmal zahlungsunfähig wird. Bei den Indexzertifikaten oder den ETCs (exchange tradet commidities) sieht es anders aus, denn hier handelt es sich um die Wertentwicklung von Rohstoffen. Hierbei handelt es sich um rechtliche Schuldverschreibungen der Herausgeber, die auch als Emittenten bezeichnet werden. Sie sind nicht vor einer Pleite geschützt.

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Die Transparenz

In der Regel wissen die Anleger nicht, welche Wertpapiere an einem Tag im Investmentfonds vorhanden sind, denn die Fondsgesellschaften veröffentlichen diese wichtigen Informationen erst mit einziger Verzögerung.

Dagegen lassen sich die Wertentwicklung und die zugrunde liegenden Wertpapiere eines bestimmten Börsenindex leicht nachvollziehen, denn es reicht ein Blick in die aktuelle Zeitung oder ein Besuch im Internet.

Die Streuung des Risikos

Das Anlagerisiko soll vermindert werden und dazu sind die aktiv verwalteten Fonds per Gesetz verpflichtet. Sie investieren also in verschiedene Wertpapiere.

Noch deutlich stärker ist die Risikostreuung bei den ETFs. Sie können auf den Euro Stoxx 50 setzen und erhalten wirklich 50 verschiedene Aktien aus aller Welt und wenn Sie auf den amerikanischen Index S&P 500 setzen, dann erhalten Sie 500 Aktien. Eine Wertentwicklung von mehr als 1.500 Aktien erhalten Sie, wenn Sie einen MSCI-World-ETF kaufen.

In Hinsicht auf die Risikostreuung schneiden die ETFs deutlich besser ab als die Einzelaktien. Sie brauchen mindestens 50 verschiedene, einzelne Werte aus unterschiedlichen Branchen und Regionen, wenn Sie beim Kauf von Aktien die Risikostreuung gut legen wollen. Das ist aber ohne viel Geld und dem entsprechenden Wissen kaum bis gar nicht machbar. Die ETFs bieten also eine deutlich einfachere und günstigere Möglichkeit.

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Sie können sich auch ein komplettes Depot aus drei verschiedenen ETFs bauen und damit nicht nur den Anlagenmarkt auf der ganzen Welt, sondern auch die Anleihen abdecken.

Mittlerweile bieten auch die Direktbanken Fondssparpläne mit ETFs an und sie ermöglichen Ihnen, dass Sie auch mit nur 25 Euro im Monat in ETFs investieren können.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Vorteile von ETFs

1. Kann ich mit ETFs alles verlieren?

Wenn Sie auf die einfachen und konservativen ETFs setzen und viel Geduld haben, dann können Sie mit den ETFs eigentlich kein Geld verlieren.

2. Wie viel Geld muss ich mindestens für ETFs anlegen?

Diese Frage können nur Sie selber entscheiden, denn die Höhe hängt von den eigenen finanziellen Möglichkeiten ab. Es besteht mit Fondssparplänen die Möglichkeit, auch schon für unter 50 Euro in ETFs zu investieren.

3. Sind ETFs gefährlich?

Experten sind der Ansicht, dass die ETFs überhaupt nicht gefährlich sind. Sie brauchen nur eine gute Strategie und Geduld.

4. Wo kann ich ETFs kaufen?

Sie können ETFs nicht nur bei den Banken kaufen, sondern auch bei speziellen Finanzberatern. Informieren Sie sich im Vorfeld, welche Angebote zurzeit auf dem Tisch liegen.

5. Wie lange sollte ich die ETFs halten?

Es gibt keine feste Mindesthaltedauer von ETFs, aber Experten sind der Meinung, dass Sie mindestens 7 Jahre gehalten werden sollen.

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Fazit

ETFs sind eine interessante Anlageform für Anleger mit kleinem und großem Vermögen. Die Banken bieten ETFs schon für 25 Euro im Monat an und dabei sind die ETFs nicht nur sehr sicher, sondern auch eine gute Alternative zu den anderen Finanzprodukten. Informieren Sie sich auf jeden Fall über die Vor- und Nachteile, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

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