Polizei: Strafanzeige erstatten – Das müssen Sie wissen


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Sind Sie Opfer einer Straftat geworden, sollten Sie in jedem Fall eine Anzeige erstatten. Dass dies mit Unannehmlichkeiten und einem gewissen Zeitaufwand verbunden ist, sollte Ihnen von vornherein klar sein. Allerdings gibt es ja einen guten Grund, die Anzeige zu erstatten. Jedoch sollten Sie auch ein paar Verhaltensweisen kennen, die Ihnen bei der Anzeigenerstattung helfen.

Wenden sich Verbraucher als Opfer einer Straftat Hilfe suchend an unsere Redaktion, empfehlen wir immer die Erstattung einer Anzeige. Auch wenn es in manchen Fällen aussichtslos erscheint, jede Anzeige hilft.  Sie können zum Zeitpunkt der Anzeige auch nicht abschätzen, welche Nachwirkungen das Ganze noch haben wird. Im speziellen geht es da um Ansprüche Dritter, die auf Sie zukommen könnten.

Bei bestimmten Straftaten, deren Opfer Sie werden können, werden neben Ihnen auch andere Verbraucher oder Firmen geschädigt. Hieraus könnten Schadensersatzansprüche entstehen, die an Sie herangetragen werden. Aus diesem Grund ist eine Anzeige bei der Polizei so wichtig. Doch nicht immer reagieren Polizeibeamte richtig, wenn man sich an sie wendet.

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Symbolbild (Quelle: www.polizei-beratung.de)

Wie sollten Sie eine Anzeige bei der Polizei erstatten?

In einigen Bundesländern können Sie bereits online eine Strafanzeige, in einer sogenannten Onlinewache, erstatten. Das ist bequem, denn Sie sitzen dabei im heimischen Wohnzimmer. Allerdings kann einige Zeit vergehen, bis Ihre Anzeige beim entsprechenden Sachbearbeiter auf dem Tisch landet. Zudem erhalten Sie meist nicht sofort das polizeiliche Aktenzeichen, unter dem der Vorgang angelegt wurde. Die wenigsten Opfer einer Straftat kennen sich mit dem Strafrecht aus. Deshalb werden bei der schriftlichen Anzeige oft wichtige Merkmale der anzuzeigenden Straftat nicht deutlich genug dargestellt. Hat der Sachbearbeiter dann noch Fragen, wird er Ihnen eine Vorladung zu einer nochmaligen Zeugenvernehmung auf einer Polizeidienststelle zusenden.

Dann vielleicht doch lieber gleich persönlich zur nächsten Polizeidienststelle? Oder reicht ein Anruf? Manche Verbraucher rufen lieber an, bevor sie sich auf den Weg machen. Kostet ja alles Zeit. Grundsätzlich ist es so, dass keine Polizeidienststelle eine Anzeige über das Telefon entgegennimmt. Sie sollten lieber den Weg zur Polizeidienststelle in Kauf nehmen. Sind Sie aufgrund einer Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage selbst zur Dienststelle zu fahren, kommen die Beamten ausnahmsweise auch zu Ihnen nach Hause, sobald dies die Auftragslage zulässt. Gerade in Großstädten oder in Gebieten mit schlecht besetzten Polizeidienststellen kann der „Hausbesuch“ schon mal mehrere Stunden dauern.

Besteht eine konkrete Gefahr für Ihr Leben oder Ihre Gesundheit, wählen Sie den Notruf 110 

Gehen Sie zu Ihrer Polizeidienststelle und erstatten Sie persönlich Anzeige. Nehmen Sie alle Unterlagen, Bilder oder Ausdrucke mit. Leider kommt es hin und wieder vor, dass ein Polizeibeamter den Anfangsverdacht einer Straftat nicht erkennt. Das ist mit Sicherheit kein böser Wille. Gerade bei neuen und raffinierten Betrugsmaschen sehen weniger geschulte Beamte nicht die Straftat. Lassen Sie sich nicht abwimmeln. In diesem Zusammenhang hören wir von unseren Lesern oft, dass sie von Polizeibeamten mit der Aussage: „Das sind straffreie Vorbereitungshandlungen“ wieder weggeschickt werden, ohne das die Anzeige aufgenommen wurde. Auch hier gilt – hartnäckig bleiben. Sie sollen den Polizisten nicht ihre Arbeit erklären. Besteht jedoch ein Anfangsverdacht, sollte der Sachverhalt aufgenommen und zur rechtlichen Würdigung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet werden.

Polizei Symbolbild

Corona-Krise: Polizei bittet um schriftliche Anzeigen

Im Rahmen der präventiven Maßnahmen bittet die Polizei um Ihr Verständnis. In Tagen der Corona-Pandemie sollten Sie auch bei der Anzeigenerstattung bei der Polizei an sich und die Beamten denken. Aus diesem Grund bittet die

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Anzeige wird von der Polizei nicht aufgenommen?

Gerade in Betrugsfällen mit Fakeshops werden die Opfer oft mit den Worten: „warten Sie doch erst mal ab, vielleicht kommt die Ware noch“ und mit dem Verweis auf eine Zivilklage wieder weggeschickt. Auch an dieser Stelle müssen Sie hartnäckig sein. Sie sollten dabei allerdings sachlich bleiben und sich nicht im Ton vergreifen. Auch gegenüber der Polizei gilt: Der Ton macht die Musik. Lassen Sie sich den Namen des Beamten geben und notieren Sie sich diesen. Finden Sie kein Gehör, verlangen Sie ein Gespräch mit dem diensthabenden Vorgesetzten. Ziel sollte sein, die Dienststelle nicht ohne Aktenzeichen für eine Anzeige  zu verlassen.

Kommen Sie dennoch nicht weiter und die örtliche Polizeidienststelle weigert sich eine Strafanzeige aufzunehmen, dann müssen Sie weitere Schritte einleiten. Notieren Sie sich die Uhrzeit und den Namen des Beamten, bei dem Sie vorgesprochen haben. Anschließend können Sie sich mit einer Beschwerde schriftlich an die übergeordnete Polizeibehörde oder gleich an die Staatsanwaltschaft wenden.


Wußten Sie schon?


Haben Sie bereits Erfahrungen gemacht?

Haben Sie Erfahrungen bei der Erstattung einer Anzeige gemacht. Teilen Sie diese mit uns und unseren Lesern in einem Kommentar unter dem Artikel.  Dabei geht es nicht nur um negative Erlebnisse. Auch positive Erfahrungen sind willkommen. Tauschen Sie sich mit unseren Lesern aus . Sie können auch Fragen stellen. Wollen Sie diese direkt an die Redaktion stellen, erreichen Sie uns auch per E-Mail an [email protected].

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18 Gedanken zu „Polizei: Strafanzeige erstatten – Das müssen Sie wissen“

  1. Hallo, unsere reise bei arosa wurde wegen corona abgesagt. Am 26.6 wurde mir per mail mitgeteilt, dass am 27.7 das geld an mich zurück überwiesen wird. Kommt natürlich nix. Hätte man ehrlich gesagt, dass sie jetzt nicht zahlen können, wäre es für mich ok gewesen. Aber das ist für mich betrug, ein hinhalten. Die rechtschutzversicherung kann ich nicht in anspruch nehmen, weil noch drei andere frauen bei mir mit dabei sind. Es läuft aber alles auf meinen namen.die wird übrigens gekündigt, das ist auch eine frechheit. Kann ich selber anzeige erstatten?? Gruss

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    • Da es sich hier um eine zivilrechtliche Auseinandersetzung handelt, ist eine Anzeige wenig sinnvoll. Eine Straftet ist hier nicht erkennbar. Zudem würde die Anzeige Ihnen kein Geld bringen. Helfen kann hier wesentlich effektiver ein spezialisierter Anwalt.

      Beste Grüße

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  2. Ich bin von meinem Stiefsohn und dessen leider viel intelligenteren Gattin praktisch um all, mein gesamtes Hab und Gut betrogen worden und die unfähigen Berliner Behörden wollen das durch die eigenen schwerwiegenden Ermittlungsfehler am liebsten zu vertuschen. Ich habe sämtliche mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgenutzt, habe allerdings immer nur unqualifizierte Antworten zurück erhalten, die eine erneute Anzeige wegen vorsätzlichem Versicherungsbetrug zunichte machten.Einen teuren Anwalt kann ich mir mit meiner kläglichen Rente von monatlich unter 500.- € Rente unmöglich leisten. Politiker die ständig nur in die eigenen Taschen wirtschaften, waren natürlich auch nicht dazu bereit, mir weiter helfen zu können. Wer von dieser Kommunität hat möglicherweise eine zumindest brauchbare Lösung zur Hand? Ich bin für jeden Denkanstoß sehr dankbar!!

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  3. Hallo miteinander,
    ich wurde bei der Polizei sehr gut behandelt, meine Strafanzeige gegen Nurflix.de wurde mit allen Details aufgenommen und bearbeitet. Die Polizeiliche Ermittlungen wurden abgeschlossen und der Staatsanwaltschaft übergeben. Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft wird wohl eine Zeitlang in Anspruch nehmen.Ich gebe der Polizei die Note „Sehr Gut“

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  4. Beim Gang zur Dienststelle einen Zeugen mitnehmen. Falls die Herren keine Lust haben und einen abwimmeln: Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Strafvereitelung im Amt erstatten. Dann kriegen die Herrschaften ihren Allerwertesten hoch…

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  5. Hallo habe ein Nachbar beim Möbeltransport geholfen; mit dem Resultat,das er mich mit der faust ins gesicht schlug,konnt mich beherschen,muss jetz aber zur Polizei gehen(ungern)! Nur was tun? Dazu kommt mein Lohn und mein Werckzeug,da ich der einziege mit einem Plan war,

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  6. hallo ich bin ohne Führerschein gefahren bin und ich bin mit 3 weitern Personen gefahren aber sie wussten das ich keinen Führerschein habe und dann hat mich eine Polizei auto angehalten sie haben mich erwischt wie ich gegen eine einbahn gefahren bin und und ich habe 2 anzeigen bekommen die 1 wegen fahren ohne Führerschein und die 2 wegen falscher Richtung der einbahn und ich habe jetzt 3 punkte wegen fahren ohne Führerschein und wollte fragen wie lange ich jetzt warten muss biss ich den Führerschein machen kann ich bin 17/5 Jahre alt und und wie viel geld ich zahlen muss oder wie es jetzt weiter geht schreiben sie mir so scheel es geht zurück bitte schreiben sie mir bitte auf E-Mail bitte danke

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  7. Was ich dem Artikel nicht entnehmen konnte war, was es denn überhaupt bringt wenn man Anzeige erstattet. Ich kann mir kaum vorstellen dass die Beamten dann wirklich Ermittlungen aufnehmen nach dem, was ich bisher gehört und im Internet gelesen habe. Bietet eine Anzeige einen gewissen rechtlichen Schutz vor Forderungen geschädigter Dritter?

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    • Hallo,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Warum sollten die Beamten keine Ermittlungen anstrengen. Wir konnten auch schon über Ermittlungserfolge berichten, bei denen es gelang Straftaten im/aus dem Internet einem Täter zuzuordnen. Es gab dabei auch Verurteilungen.
      Deshalb ist JEDE Anzeige wichtig.
      Das Thema Schutz vor Forderungen durch dritte Geschädigte ist natürlich schwierig. Hierzu können und werden wir keine Aussage treffen.

      Viele Grüße aus der Redaktion
      T.S.

      Antworten
  8. Am besten ist es gleich Strafanzeige/Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft zu erstellen, wenn man von der Polizei abgewimmelt wird. Dies ist der bequemere und angenehmere Weg. Die müssen die Sache an die Hand nehmen.

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    • Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Auf der Polizeidienststelle haben mich die Beamten ausgelacht und verulkt. Ich vermute, sie hatten einfach keine Lust zu arbeiten. Dafür, dass sie dann später unglaublich dreist und dreckfrech logen, habe ich kein Verständnis. Es war das klassiche Zwei gegen Einen mit einer kaum vorstellbaren Selbstherrlichkeit. Da hatte ich keine Chance. Mein Vertrauen in die Polizei ist völlig kaputt. Freiwillig werde ich keine Dienststelle mehr betreten.

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  9. Ich habe wegen eines unverschuldeten Unfalls als Fußgänger mit einem Radfahrer eine Strafanzeige bei der Polizei gestellt. Einen Tag später gab es einen Anruf der Polizei, dass sich die Situation nun geändert hätte und gegen mich wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt werden würde. Ich müsste mit einem Bußgeld und einem Betrag von ca. 50.- € rechnen. Ich hielt den Anruf mit unterdrückter Tel. nummer im Übrigen für einen Fake, was man ja des öfteren in Berichten hört. Auch fand ich das Ganze ziemlich Grotesk, da ich ja der Geschädigte und Verletzte war. Um was es dabei gehen sollte, wurde mir nicht mitgeteilt. Nachdem ich nie etwas schriftlich bekommen hatte(Bsp. Anhörungsbogen), habe ich mehrfach bei verschiedenen Stellen nachgefragt und erhielt schließlich ein Schreiben, dass die Ermittlungen gegen mich wegen einer unerlaubten Handlung eingestellt wurden. Ich habe das Ganze nicht verstanden und habe eine Dientsaufsichtsbeschwerde an die zuständige Polizeibehörde geschickt. Von dort erhielt ich dann die Mitteilung ich hätte kein Recht auf Akteneinsicht und ich müsste mich mit dem Bescheid zufrieden geben. Und ich solle mir halt einen Anwalt nehmen.
    Meiner Meinung nach wurde gegen das Recht auf Information und das Recht auf eine Anhörung verstoßen. Was kann ich dagegen tun? Es läuft inzwischen auch ein Verfahren gegen den Unfallverursacher, das ich beim Amtsgericht wegen Sachschaden und Körperverletzung beantragt habe.

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    • Hallo,
      in Bezug auf die Akteneinsicht: Da hat die Behörde recht. Sie als Privatperson haben kein Recht auf Akteneinsicht. Im § 147 StPO ist geregelt, wer Akteneinsicht erhalten darf.
      Viele Grüße aus der Redaktion
      T.S.

      Antworten
  10. Auch ich wollte damals im Jahr 2011 Anzeige erstatten gegen eine Zeitung die über mich berichtete. Es ging um ein Gerichtsverfahren. Nicht Mal mein damaliger Anwalt klärte mich darüber auf das jemand von der Presse mit im Verhandlungsraum sitzt. Ich wurde so dermaßen ins schlechte Licht gerückt, Unwahrheiten geschrieben. Ich ging zur Polizei um Anzeige zu machen. Man wimmelte mich dort ab und meinte dass ich nicht dass Recht dazu habe Anzeige gegen die Zeitung zu machen denn es besteht Pressefreiheit. Ich leider noch heute darunter da mein Ruf durch diesen Artikel sehr geschädigt ist.
    Jeder in der Stadt weiß jetzt wer ich bin was ich gemacht habe usw.

    Antworten
  11. Wie zeigt man die Polizei selber an? Man wollte meine Anzeige nicht aufnehmen. Der Polizeibeamte sagte er er sehe keine Straftat und ich wäre verrückt, leide unter Verfolgungswahn, etc, und bräuchte einen psychologischen Dienst. Ich allerdings sehe das als Beleidigung gegen mich an.

    Antworten
    • Hallo,

      in diesem Fall sollten Sie sich schriftlich an die übergeordnete Polizeibehörde oder gleich an die Staatsanwaltschaft wenden.

      Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

      T.S.

      Antworten
  12. Danke, ein schon längst überfälliger Artikel!
    Auch ich hatte vor ca. einem Jahr genau jener Fall, bei dem die Polizei keine Anzeige aufnehmen wollte und mich tatsächlich darauf hinwies, dass im Schadensfall ich sowieso zivilrechtliche Schritte gehen müsste.
    Der Fall an sich war simpel:
    Ich wurde dreimalig telefonisch angerufen und immer wurde nach meinem vollen Namen gefragt, ob ich das sei – meine damalige Nummer hatte ich erst paar Wochen und die Anzahl derer, welche dies nue Nummer schon bekommen hatten, die lag bei maximal 7 Personen, also nur Familie und zwei Freunde. Bei diesen drei mysteriösen Anrufen war es zwei Mal ein Mann und einmal eine Frau. Diese drei Anrufe kamen an drei Tagen hinter einander. Ich musste nicht lange forschen, der Sachbearbeiter / Verkäufer der mir den Telefonvertrag vergab, hatte mich ins öffentliche Telefonverzeichnis eingetragen, somit konnte ich mit Vor- & Zunamen in öffentlichen Telefonbüchern gefunden werden. In all den 35 Jahren in denen ich schon Festnetz-Telefon und Handynummer hatte, habe ich mich noch niemals dort eintragen lassen, auch diesmal sagte ich keinen Eintrag in Telefonverzeichnisse. Mündlich und persönlich kann heutzutage mehr schief laufen als schriftlich, per online. Vier Tage nach diesen drei Anrufen kam wieder einer, doch diesmal meldete ich mich nicht mit „Ja“ wie sonst immer, sondern mit „Hallo“ und ich wurde gefragt: „Hallo, hören Sie mich?“, doch ich sagte nicht „Ja“, da ich schon vermutete um was es bei diesen Anrufen gehen könnte – ich sagte: „Ich kann Sie hören!“. Und wieder fragte der Mann, ob ich ihn hören könnte. Dann legte ich auf, beantragte sofort eine neue Telefonnummer (die ich zum Glück nicht bezahlen musste, da man mir glaubte, dass ich keinen Eintrag ins Telefonbuch wollte und diese Nummer schnell loswerden musste).
    Gleich danach ging ich auf die Polizei und wollte Anzeige ggen Unbekannt stellen, denn sollte ich bei den ersten drei Anrufen mit meinem „Ja“ schon etwas bestellt haben, dann sollte sicher gestellt sein, woher und wie das ablief, bzw. ich gar nichts über Telefon bestelle!
    Doch meine Anzeige wollte die Polizei nicht aufnehmen. Meine Bitte einen Vorgesetzten sprechen zu können verlief deshalb im Sande, weil mein Gegenüber angeblich schon der mit dem höchsten Grad gewesen sein wollte.
    Und eines lasst euch gesagt sein:
    Hierbei einen ruhigen und sachlichen Ton beibehalten zu können, das ist ein Kunsstück!
    Dass man auch ONLINE eine Anzeige erstatten kann, das ist mir neu – werde ich aber auf jeden Fall, in so einem Fall wie meiner oder ähnlichem, sofort nutzen, anstatt mich wieder abwimmeln zu lassen.
    Zum Glück hatten diese Anrufe keine Folgen – beim vierten habe ich nämlich bevor ich auflegte gesagt, dass ich mir eine neue Telefonnummer beantragen und bei der Polizei Anzeige erstatten werde. Das waren wohl alle vier Anrufe der gleiche „Verein“. Wieso sollten die mich nach meinem Namn fragen, der stand doch groß und breit in jedem Telefonverzeichnis, also dort, wo sie auch meine Nummer her hatten?!
    Vielen Dank für diesen Artikel und den Link zum online Anzeige erstatten!

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