Polizei warnt vor dreister Abofalle im herkömmlichen Briefkasten – so schützen Sie sich


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Wenn der heimische Briefkasten eine Abofalle enthält, wird es kriminell. Ganoven nutzen nicht nur das Internet für ihre Gemeinheiten. Auch im guten alten Briefkasten kann eine böse Überraschung lauern. Davor warnt jetzt die Polizei die Bevölkerung.

Fast täglich warnen wir vor neuen Abofallen, die in der Regel für Internetnutzer aufgestellt werden. Zuletzt haben wir beispielsweise vor einer Kostenfalle im Namen von Youtube oder dem Adidas Geschenkgutschein gewarnt. Kaum eine Marke wird ausgelassen, wenn es darum geht, ahnungslose Verbraucher in eine Abofalle zu locken. 

Neuerdings versuchen es Kriminelle jedoch auch auf analogem Weg. Der gute alte Briefkasten muss herhalten. Die Masche funktioniert, da sie vollkommen neu und wenig populär ist. Die Polizei warnt jetzt vor den dubiosen Postkarten, die Sie jederzeit in Ihrem Briefkasten finden können.

Postkarte mit Handynummer führt in Abofalle

Die Polizei Brandenburg warnt vor der dreisten Betrugsmasche, welche es auf ganz normale Haushalte abgesehen hat. Die potenziellen Opfer müssen keinen Internetanschluss besitzen. Vielmehr werfen die Kriminellen in den ganz normalen Briefkasten eine Postkarte ein. Auf der Postkarte steht, dass der Empfänger persönlich nicht angetroffen wurde und eine Handynummer zurückrufen soll.

Polizei Brandenburg warnt vor dubioser Abofalle im Briefkasten
(Quelle: Screenshot/Polizei Brandenburg/facebook.com)

EILT!

Leider habe ich Sie nicht angetroffen.

Ich muss Sie in einer wichtigen persönlichen Angelegenheit sprechen.

Bitte rufen Sie mich unter 0151… zurück oder senden Sie mir eine Nachricht.

Text auf der Postkarte

Wenn Sie die angegebene Telefonnummer anrufen, wird eine persönliche PIN abgefragt. Die PIN befindet sich auch gleich auf der Karte, sodass die Eingabe kein Problem ist. Was die Anrufer jedoch nicht wissen, mit der Eingabe bestätigen sie laut der Polizei Brandenburg ein Abo und gelangen so in eine Kostenfalle. Die Postkarten sind vollkommen anonym ohne Absender. 

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Polizei rät zu großer Vorsicht

Die Masche zeigt, dass der Kreativität der Betrüger kaum Grenzen gesetzt sind. Sie zocken nicht nur im Internet ahnungslose Nutzer ab, sondern tun das jetzt auch über den heimischen Briefkasten. Betroffen von der Masche sind wie bei dem Enkeltrick und den falschen Polizisten vor allem ältere Menschen, die eben keinen Internetzugang besitzen und so von den Betrugsmaschen nichts wissen. 

Die Polizei rät, dass Sie einen derart anonymen Rückrufwunsch nicht erfüllen sollten. Rufen Sie nicht zurück und nehmen Sie auch keinen Kontakt per SMS oder WhatsApp auf. Wer wirklich etwas von Ihnen will, wird sich wieder melden oder mindestens seine Identität preisgeben.

Lesen Sie in unserem Übersichtsartikel „Trickdiebstahl an der Wohnungstür oder am Hauseingang„, mit welchen Maschen Kriminelle Sie außerdem in den eigenen vier Wänden abzocken.




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