Messenger: WhatsApp wird kostenpflichtig? Die Gier nach den Klicks


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Aktuell kursieren im Internet die Gerüchte, dass der WhatsApp Messenger kostenpflichtig werden soll. Es wird sich zwar auf die Business-Lösung bezogen. Aber auch das ist nur die halbe Wahrheit und die Gier nach den Klicks. Wir klären auf.

Eine sachliche News hängt davon ab, wie gut die Quelle recherchiert ist. Das A und O im Medienbereich ist nun mal die Recherche, damit man keinen Quatsch verbreitet. Das bezieht sich nicht nur auf irgendwelche Kettenbriefe, die immer wieder in sozialen Medien geteilt werden. Auch aktuelle Meldungen sollten überprüft werden – egal wie viele Medien das Gleiche berichten. 

Heute aktuell: Das müssen Sie gelesen haben:

So macht aktuell beispielsweise eine Meldung mit der Überschrift „WhatsApp: Messenger wird kostenpflichtig! DAS sind die neuen Funktionen“ die Runde, wonach der WhatsApp Messenger in der Business-Version kostenpflichtig werden soll. Da viele Nutzer leider nur die Überschrift lesen, erfahren diese nie, worum es wirklich geht. Doch was ist an dieser Meldung dran? 

WhatsApp tüftelt an Business-Lösung für Unternehmen

Die Schlagzeile „WhatsApp: Messenger wird kostenpflichtig!“ ist besonders gut gewählt, um Klicks zu bekommen. Allerdings wird damit suggeriert, dass die für den Nutzer bekannte WhatsApp-Version des Messengers kostenpflichtig wird. Doch darum geht es inhaltlich weder in den Plänen von WhatsApp noch in dem Artikel auf news.de. Natürlich haben wir nach dem Lesen dieser Meldung auf News.de erst einmal geschaut, was der offizielle WhatsApp Blog zu dem Thema zu sagen hat. Und da steht schwarz auf weiß geschrieben:

Wir entwickeln und testen neue Tools, die wir über folgende Neuerungen verfügbar machen: eine kostenlose WhatsApp Business-App für kleine bis mittelgroße Unternehmen, und eine Unternehmenslösung für Großunternehmen mit globaler Kundschaft, wie zum Beispiel Fluggesellschaften, Onlinehandel und Banken. Diese Unternehmen werden unsere Lösungen dazu nutzen können, um ihre Kunden über nützliche Informationen wie Flugzeiten, Lieferbestätigungen und andere Informationen zu benachrichtigen.

Bilder mit Logos für die App und weitere Aussagen über Einstellungen wie beispielsweise Abwesenheitsnotizen sind dort allerdings nicht zu finden. 

Vielmehr wird noch einmal auf FAQ verwiesen, in denen erklärt wird, dass an einer Lösung für Unternehmen getüftelt wird. Außerdem erfahren Sie, dass es Möglichkeiten für Unternehmen gibt, die WhatsApp Unternehmens-Accounts zu testen. Wenn Sie den Fragebogen auf dieser Seite für Ihr Unternehmen ausfüllen, kann es passieren, dass Sie als Tester ausgewählt werden.

Es bleibt also weiterhin spannend, wann die WhatsApp Business-App und die Unternehmenslösung für Großunternehmen von WhatsApp bereitgestellt werden.

Viel wichtiger ist allerdings der Fakt:

WhatsApp wird nicht generell kostenpflichtig!

Die Schlagzeile suggeriert, dass der WhatsApp-Messenger zukünftig für den Nutzer Geld kostet. Dazu gibt es aktuell keine Pläne. Auch diverse Kettenbriefe haben das schon thematisiert. Letztlich geht es hier nur um die Aufmerksamkeitshascherei. Denn die Schlagzeile „WhatsApp arbeitet an einer kostenpflichtigen Messenger-Version für Unternehmen“ ist zwar die Wahrheit, aber deutlich uninteressanter, als der Slogan „WhatsApp wird kostenpflichtig“ . 

In diesem Sinn bleibt für die Nutzer des WhatsApp-Messengers alles, wie es ist. Übrigens: Dass die Nutzung von Diensten als Marketinginstrument für Unternehmen Geld kostet, ist nichts Neues. Auch der Versand von Newslettern per E-Mail oder SMS kostet Unternehmen Geld. Sollten wir deshalb eine News nach dem Motto „E-Mail wird kostenpflichtig“ rausbringen? 

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3 Gedanken zu „Messenger: WhatsApp wird kostenpflichtig? Die Gier nach den Klicks“

  1. Meine Familie wohnt in Italien und ichbin froh, dass es wats gibt. Danke und weiter so wie es ist und hoffentlich bleibt

    Antworten

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