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Nahrungsergänzungsmittel sind in den letzten Jahren immer mehr zum Trend geworden, so dass heute nicht nur Sportler die verschiedensten Präparate zu sich nehmen, sondern auch „normale“ Menschen. Immer wieder kommt es vor, dass Oma und Opa Nahrungsergänzungsmitteln von ihrer Familie zu Geburtstagen oder Feiertagen geschenkt bekommen. Davon raten Experten strikt ab!

Das Wichtigste in Kürze

  • Nahrungsergänzungsmittel sind kein gutes Geschenk, vor allen Dingen aber nicht für einen älteren Menschen, so dass Sie darauf verzichten sollten.
  • Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht der Heilung von Krankheiten, sondern dazu, um eine eventuelle Nährstoffversorgung auszugleichen. Bei Arzneimitteln ist das genau andersrum. Trotz dieses Wissens versprechen viele Hersteller, dass ihre Produkte eine heilsame Wirkung haben.
  • Nahrungsergänzungsmittel können gesundheitliche Gefahren mit sich bringen, wenn beispielsweise eine allergische Reaktion auftritt oder Medikamente eingenommen werden müssen.

Keine Nahrungsergänzungsmittel für Eltern und Großeltern als Geschenk

Natürlich ist die Gesundheit das höchste Gut eines Menschen und deshalb denken auch viele Familienangehörige und Freunde, dass Eltern und Großeltern etwas Gutes für die Gesundheit brauchen.

Schließlich wollen sie noch lange Zeit mit Ihren Liebsten verbringen, aber Nahrungsergänzungsmittel als Geschenk zu verschenken ist keine gute Idee. Zwar ist das Angebot an Präparten mit verschiedenen, versprochenen Wirkungen sehr groß, aber trotzdem raten Experten und Mediziner von solchen speziellen Geschenken ab.

Die Hersteller der Nahrungsergänzungsmittel werben mit den verschiedene Wirkungen, so dass Lecithin oder Ginkgo die Gedächtnisleistung verbessern soll, Glucosamin oder Grünlippmuscheln sind gut bei Problemen mit dem Knie, Traubenkernextrakt steht für eine jugendlich aussehende Haut und Isoflavone aus Soja oder Rotklee sind gut gegen die anhaltenden Beschwerden in den Wechseljahren.

Deutlich wird, dass die Hersteller in Hinblick auf die Gesundheit zahlreiche Versprechungen machen, aber leider halten die Nahrungsergänzungsmittel diese Versprechungen nicht. Die verschiedenen Marktchecks der Verbraucherzentralen sind eindeutig.

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Nahrungsergänzungsmittel halten nicht was die Hersteller versprechen

Auch, wenn die Hersteller ihre Nahrungsergänzungsmittel mit zahlreichen Wirkungsversprechen versehen, halten sie die Versprechen nicht.

Die Produkte mit Versprechen rund um Gelenkbeschwerden zeigen weniger Nutzen als der Hersteller verspricht. Auch die beliebten Magnesium-Tabletten werden mit nicht zulässigen Aussagen beworben. Einige Präparate werden sogar als viel zu hoch dosiert angeboten und haben trotzdem keine Wirkung. Ganz im Gegenteil, denn durch die hohe Dosierung können unangenehme Nebenwirkungen auftreten. Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden sind dann keine Seltenheit.

Auch die Produkte gegen die Wechseljahresbeschwerden versprechen sehr viel. Aber sie können ihre Versprechen nicht halten. Bei diesen Produkten kommt es auch sehr häufig zu deutlich höheren Dosierungen als die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit erlaubt. Die Warnhinweise fehlen, so dass Sie auf diese Produkte unbedingt verzichten sollten.

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Gesundheitsbezogene Aussagen erlaubt nur die EU-Behörde

Zwar sind viele Nahrungsergänzungsmittel mit gesundheitsbezogenen Aussagen ausgestattet, aber es gibt nur sehr wenig zugelassene Aussagen.

Die Vitamine und Mineralstoffe, sowie viele andere Stoffe werden von den zuständigen Behörden geprüft und nur, wenn diese überzeugt sind, dann darf der Hersteller mit gesundheitsbezogenen Aussagen werben. Zurzeit gibt es nur sehr wenige erlaubte Health Claims (gesundheitsbezogene Aussagen) für Nahrungsergänzungsmittel.

Es gibt unzählige Werbeversprechen für die pflanzlichen Inhaltsstoffe, aber diese sind bislang ohne Wertung, aber die Versprechen dürfen im Moment noch angewendet werden.

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Nahrungsergänzungsmittel sind keine Heilmittel

Bei Nahrungsergänzungsmittel handelt es sich um Präparate, die frei verkäuflich sind und von jedem Menschen eingenommen werden können. Das ist bei Arzneimitteln anders.

Arzneimittel sind zur Linderung und Heilung von Krankheiten bestimmt, aber Nahrungsergänzungsmittel sind für diese Zwecke nicht geeignet. Im Grunde handelt es sich bei Nahrungsergänzungsmittel um Lebensmittel mit isolierten Nährstoffen. Sie liefern Vitamine, Pflanzenstoffe und Mineralstoffe in konzentrierter Form, aber das bedeutet nicht, dass sie als Heilmittel zum Einsatz kommen können.

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Negative Folgen durch Nahrungsergänzungsmittel

Grundsätzlich ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nicht schädlich, denn es handelt sich um Lebensmittel mit konzentrierten Inhaltsstoffen.

Aber viele Hersteller arbeiten mit sehr hohen Konzentrationen der einzelnen Inhaltsstoffe, so dass es schnell zu einer Überdosierung kommen kann. Das kann auch passieren, wenn Sie die vom Hersteller empfohlene Tagesdosis einhalten.

Das ist nicht das einzige Negativbeispiel, denn die Einnahme dieser Präparate im Zusammenspiel mit einigen Medikamenten kann ebenfalls zu Problemen führen. Wechselwirkungen sind einfach nicht auszuschließen, so dass Sie Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel auf keinen Fall ohne ärztlichen Rat einnehmen sollten.

Ein gut gemeintes Geschenk für einen älteren Verwandten kann in so einem Fall schnell zu unerwünschten Nebenwirkungen oder schlimmeren Ergebnissen führen.

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Aus den genannten Gründen empfehlen wir, dass Sie keine Nahrungsergänzungsmittel verschenken. Wenn Sie sich trotzdem dazu entschließen, dann sollten Sie sich im Vorfeld sehr gründlich informieren.

Die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln, die Unterschiede zwischen synthetischen und natürlichen Vitaminen, vegane Produkte und Bio-Nahrungsergänzungsmittel sind wichtige Informationsquellen.

Die richtigen Nahrungsergänzungsmittel für Großeltern

Nahrungsergänzungsmittel sind heute überall erhältlich und für einige Menschen eine sinnvolle Ergänzung. Auch die Großeltern können solche Produkte nutzen, aber nicht ohne Information.

Dadurch, dass es sich bei Nahrungsergänzungsmitteln eigentlich nur um Lebensmittel handelt, können auch Großeltern einige Präparate zu sich nehmen. Wichtig ist aber immer, dass der Schenker sich im Vorfeld informiert und auch die Medikamenteneinnahme der Großeltern bedenkt. Ein Gespräch mit dem Hausarzt kann gesundheitliche Folgen verhindert, so dass auch die Großeltern von Nahrungsergänzungsmitteln profitieren.

Sie sollten Nahrungsergänzungsmittel in keiner Form ohne Information und Absprache mit dem Arzt verschenken, denn die gesundheitlichen Auswirkungen können verheerend sein.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Nahrungsergänzungsmittel

1. Welche Nahrungergänzungsmittel sind für ältere Menschen sinnvoll?

Nahrungsergänzungsmittel können eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn Sie zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe brauchen. Gerade in einigen Lebenssituationen oder bestimmte Risikogruppen können solche Präparate gut gebrauchen.

2. Können Eisennahrungsergänzungsmittel schädlich sein?

Eine zu hohe Dosierung von Eisen kann durchaus schädlich für eine ältere Person sein, denn normalerweise hat der Körper ausreichend Eisen und braucht keine zusätzliche Zufuhr.

3. Welche Nährstoffe fehlen im hohen Alter?

Im hohen Alter kann der Körper nicht mehr ausreichend Vitamin D herstellen, so dass eine zusätzliche Zufuhr durchaus Sinn macht. Aber auch Spaziergänge in der Natur können den Vitamin D Haushalt auffüllen.

4. Gibt es sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel ab 50 Jahren?

Wenn Sie sich für ein Nahrungsergänzungsmittel entscheiden, dann sollen Sie auf Vitamin B6 und Vitamin C achten.

5. Bietet sich ein Multivitamin-Präparat in den Wechseljahren an?

In den Wechseljahren braucht der Körper eine Menge Vitamine, so dass ein Multivitamin-Präparat durchaus eine sinnvolle Unterstützung darstellt.

Niacin – lieber nicht ergänzen

Niacin ist besser unter dem Namen Vitamin B3 bekannt und kommt in vielen Nahrungsergänzungsmitteln vor. Teilweise allerdings in sehr hoher Dosierung und das ist für den Körper nicht immer von Vorteil.

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Fazit

Obwohl Nahrungsergänzungsmittel in der Regel an Lebensmittel mit hochkonzentrierten Inhaltsstoffen angeboten werden, sollten Sie als Geschenk für eine ältere Person darauf verzichten. Es können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Nebenwirkungen und allergische Reaktionen auftreten, wenn Sie über die Lebensumstände und die Krankheitsgeschichte nicht bescheid wissen.

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