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Internationales Roaming: WLAN und Mobilfunk im Ausland – 28 Länder im EU-Roaming


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Mobilfunktarife gibt es ohne Ende und wenn Sie innerhalb der EU telefonieren, SMS-schreiben oder im Internet surfen wollen, dann nutzen Sie den Mobilfunktarif wie zu Hause. Bei Fernreisen in Nicht-EU-Ländern sieht es ganz anders aus, wenn Telefonate ins Ausland und über die Messenger-Apps sind sehr teuer.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sie telefonieren, senden und empfangen SMS / MMs und surfen über LTE / HSDPA / UTMS oder Edge im Internet, dann kostet Sie das innerhalb der EU genauso viel wie zu Hause.
  • Bei Fernreisen in Länder, die nicht zur EU gehören müssen Sie aber aufpassen, denn internationales Roaming kann sehr teuer werden.
  • Eine immense Kostenfalle kann das mobile Internet sein, denn für einen Megabyte können bis zu 30 Euro fällig werden.

Kostenfalle internationales Roaming

Das internationale Roaming kann zur Kostenfalle werden, denn der Grundsatz „Roam like at home“ gilt nur für die 28 Länder Europas, aber auch für Liechtenstein, Norwegen und Island.

Die Türkei und die Schweiz sind ausgeschlossen, denn wenn Sie in diesen Ländern die mobile Datenverbindung nutzen, dann müssen Sie deutlich tiefer in die Tasche greifen als wenn Sie im Heimatland sind. Es gilt eine weltweit gültige Kostenbremse in Bezug auf das mobile Internet und diese liegt bei 59,50 Euro. Die Internetverbindung wird getrennt, wenn dieser Betrag erreicht ist, aber leider funktioniert es nicht immer.

Sie sollten sich vor jeder Auslandsreise bei dem eigenen Mobilfunkunternehmen informieren und feststellen, welche Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie internationales Roaming nutzen. Im Idealfall können Sie Tages- oder Wochenflats abschließen, so dass es nicht teuer wird.

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Seit 2017 wurde das Telefonieren bei Reisen innerhalb der Europäischen Union vereinfacht. Danach soll die Nutzung des Smartphones im Ausland nicht mehr kosten als im Inland. Trotzdem tappen einige Nutzer immer wieder in bekannte Kostenfallen.

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Telefonat in andere Länder

In der heutigen Zeit ist ein Mobilfunkvertrag normal und wenn Sie in Spanien Urlaub machen, dann können Sie auch den deutschen Tarif nutzen.

Allerdings nur, wenn Sie mit dem Anbieter keine andere Vereinbarung haben. Erkundigen Sie sich vor der Reise bei Ihrem Anbieter, aber auch hier ist Vorsicht geboten. Wenn Sie aus Deutschland nach Spanien anrufen oder in ein anderes beliebiges Land, dann ist eine Regelung vorhanden. Jedes Telefonat, welches aus Deutschland in ein EU-Land geführt wird, kostet Sie in der Minute höchstens 19 Cent. Diese Regelung gilt seit dem 15. Mai 2019. Mit höchstens 6 Cent ohne Mehrwertsteuer müssen Sie rechnen, wenn Sie eine SMS versenden.

Der Messenger als Kostenfalle

Sie haben bei dem meisten Messenger die Möglichkeit nicht nur zu telefonieren, sondern auch Nachrichten und Dateien zu versenden.

Zu den bekanntesten Messengern gehören

  • Skype
  • Threema
  • WhatsApp.

In der Regel ist das Telefonieren mit einem Messenger als kostenfrei ausgewiesen, aber trotzdem kann es sehr teuer werden. Die Gespräche finden schließlich über das Internet statt und das verbraucht eine Menge Datenmengen. Nutzen Sie auf Reisen den Messenger nur zum Telefonieren, wenn Sie das WLAN nutzen können.

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Fernreisen und die technischen Voraussetzungen

Sie können mit dem Handy im Ausland nur telefonieren und surfen, wenn die Frequenz des Mobilfunknetzes mit dem eigenen Handy möglich ist.

Für die mobile Telefonie gibt es vier Hauptfrequenzen:

  • 850 MHz
  • 900 MHz
  • 1800 MHz
  • 1900 MHz

Handys, die in Deutschland aktiv sind, können auch mit 1800 und 900 MHz arbeiten und aus dem Grund werden diese Handys auch als Dualband-Handys bezeichnet.

  • Weitere Mobilfunkstandards muss das Handy können, wenn Sie in Nord- und Südamerika telefonieren wollen. Dann brauchen Sie ein Tri- oder Quadband-Handy.
  • Sie wollen in Japan oder Korea telefonieren, dann brauchen Sie ein UTMS-fähiges Handys. Die Frequenz eignet sich nur noch zum Telefonieren und kann für die Datenübertragung nicht verwendet werden.

Die neueren Smartphones sind in der Regel auch für die Nutzung mit UTMS oder Quadband möglich. In den USA gibt es allerdings ein paar Probleme in der Hinsicht und das gilt auch bei LTE. Mit dem Smartphone können Sie mittlerweile aber auch mit Hilfe des Messengers telefonieren und somit sind auch Gespräche über WLAN möglich.

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WLAN-Calls und das Thema Kostenfalle

Es gibt aber auch noch die sogenannten WLAN-Calls, die auch unter den Namen Wifi-Calls oder VoWiFI bekannt sind. 

Sie dienen als Alternative zu den Telefonaten über den Messenger. Mit Hilfe des WLAN nutzen Sie normale Telefonfunktion des Handys, aber nur wenn das Gerät, sowie der Mobilfunkanbieter die Funktion auch unterstützen. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit diese Funktion zu aktivieren, aber Sie sollten sich im Vorfeld über die entstehenden Kosten informieren, denn die WLAN-Calls fallen nicht in den EU-Roaming-Bereich.

Die meisten Anbieter rechnen die Telefonate mit WLAN im Ausland ab als wenn Sie sich in Deutschland befinden. In Ihrem Tarif ist eine Deutschland-Flat enthalten, dann sollten Sie normalerweise für ein Gespräch über WLAN aus dem Ausland auch nur die deutschen Gebühren bezahlen. Keine Gebühren sollten anfallen, wenn Sie einen Anruf erhalten. Allerdings können durchaus Kosten entstehen, wenn Sie Gespräche in andere Länder führen oder wenn Sie eine Nummer im gleichen Land anrufen. Die Kosten können unterschiedlich hoch sein und aus dem Grund sollten Sie sich beim Anbieter ausreichend Informationen einholen.

Wenn Sie sich ein Europa aufhalten oder in einem Land des Europäischen Wirtschaftsraums, dann ist es meist günstiger, wenn Sie auf die WLAN-Calls komplett verzichten.

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Kostenfalle in Grenznähe

Sie befinden sich in einem EU-Land und in der Nähe der Grenze zu einem Nicht-EU-Land, dann besteht die Gefahr, dass Ihr Handy das Netz des Nicht-EU-Lands aussucht.

In einem solchen Fall kommt die Regelung „Roam like at Home“ nicht mehr zum Tragen und es kann sehr teuer werden. Aus dem Grund sollten Sie in der Nähe einer Grenze immer darauf achten, in welches Netz sich das Handy einwählt.

Schiffe und Flugzeuge in Bezug auf die Kostenfalle

Eine Familie hat eine Kreuzfahrt gemacht und der 12-jährige Sohn hat einige Videos auf dem Smartphone geschaut. Dabei befand er sich zwischen Deutschland und Norwegen. Nach der Reise bekamen die Eltern eine Rechnung von 12.000 Euro.

Der Grund ist einfach, denn das Handy hat sich in das Satellitennetz eingebucht und damit kostet ein Megabyte bis zu 30 Euro. Durch das Video hat der Sohn etwa 470 Megabyte verbraucht, heißt es in den Medien.

Auch während eines Fluges können Sie mit dem mobilen Gerät ins Internet, aber dafür sollten Sie ihr Gerät auf Flugmodus schalten.

Unachtsamkeit in diesem Fall kann zu einem hohen Kostenberg führen und zwar nicht nur bei der Nutzung des Internets. Es gibt zwar einen sogenannten Kostenairbag, der auch weltweit gültig ist, aber der gilt nicht für Satellitenverbindungen. Gerade auf Schiffen und im Flugzeug kommt es meist zu einer solchen Verbindung und das wird teuer.

Mittlerweile bieten Airlines und Reedereien WLAN zu Paketpreisen an und Sie müssen die Mobilfunkdaten über die Einstellung abschalten. Sobald das eigene Gerät nur ein schwaches WLAN bekommt, wechselt es automatisch in das bessere Netz und das wird vom Satelliten geliefert.

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Die Geräteeinstellung

Sie bewahren das Handy immer in der Hosentasche auf, aber auch dort kann das Gerät große Kosten verursachen.

Das Handy lädt E-Mails herunter oder aktualisiert die Apps und das können Sie nur verhindern, wenn Sie die automatische Datennutzung abschalten. Stellen Sie einfach ein, dass eine Aufforderung notwendig ist. In vielen Fällen funktioniert die installierte Navigationssoftware nur über eine laufende Internetverbindung. In der Bedienungsanleitungen finden Sie alle wichtigen Handgriffe, damit Sie die Deaktivierung durchführen können.

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Im Ausland kann die Nutzung von kostenlosen 800-er oder 00800-er Nummern sehr teuer werden, vor allen Dingen wenn Sie mit einem deutschen Mobilfunkanschluss anrufen.

Die Prepaid-Verträge und Call-Back

Auf Fernreisen können auch Besitzer von Prepaid-Handys telefonieren oder angerufen werden. 

Es gibt nicht nur das bekannte Wahlverfahren, dass als Direktwahl bezeichnet wird, sondern auch eine Reihe von Call-Back Verfahren. Dabei gibt es das Verfahren nicht nur bei der Telekom, sondern auch von vielen anderen Anbietern. Mit Hilfe des Call-Back Verfahrens können Sie eine Verbindung mit der Familie oder den Freunden in Deutschland herstellen. Dazu müssen Sie nicht nur die Zielrufnummer eingeben, sondern auch einen speziellen Netzcode. Nach kurzer Zeit erhalten Sie dann einen Rückruf mit der gewünschten Verbindung. Ihnen wird nach der Ankunft im Ausland per SMS mitgeteilt, welches Verfahren für welches Land gültig ist und wie es genau funktioniert.

Der Versand und der Empfang von MMS kann für einen Prepaid-Kunden eingeschränkt sein, wenn Sie kein ausreichend hohes Guthaben auf dem Konto haben. Sie haben zwar die Möglichkeit das Guthaben auch im Ausland aufzuladen, aber mehr Sicherheit erhalten Sie zu Hause.

Informieren Sie sich vor dem Auslandsaufenthalt bei Ihrem Netzprovider oder dem Serviceprovider!

Die Mailbox als Kostenfalle

Die größte Kostenfalle bei einem Aufenthalt außerhalb der EU ist mit Sicherheit die Mailbox.

Ihnen drohen sehr hohe Kosten, wenn Sie die Mailbox im Heimatland nicht abschalten und Sie ahnungslos am Strand liegen. Fragen Sie Ihren Anbieter nach Urlaubslandtarifen bevor Sie die Reise antreten, denn die Preise sind in den verschiedenen Netzen meist sehr unterschiedlich. Nutzen Sie den Menüpunkt „Manuelle Netzwahl“, um das preisgünstigste Netz am Urlaubsort auszuwählen.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema WLAN und Mobilfunk im Ausland

1. Kann man das mobile Internet auch im Ausland verwenden?

Sie können Ihre mobilen Daten auch im Ausland nutzen, aber Sie sollten sich über das verfügbare Datenvolumen informieren.

2. Welche Vorwahl brauche ich für ein deutsches Handy im Ausland?

Sie müssen zuerst die Länderkennung Deutschlands eingeben und anschließend die Orts- oder Mobilfunkvorwahl und danach erst die eigentliche Rufnummer.

3. Ist Kroatien in der EU-Roaming?

Das EU-Roaming gilt in 28 Ländern der EU und Kroatien gehört dazu.

4. Wer zahlt den Anruf, wenn ich eine deutsche Nummer aus den Ausland anrufe?

Dadurch, dass Sie der Anrufer sind, sind Sie auch verpflichtet die Kosten für den Anruf zu übernehmen.

5. Ist die Schweiz auch im EU-Roaming?

Nein, die Schweiz ist nicht in den EU-Roaming Regelungen enthalten.

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Fazit

Das Handy begleitet uns immer und überall und so ist es auch kein Wunder, dass auch im Urlaub das Handy immer an der Seite ist. Es werden Bilder gemacht, Telefonate vorgenommen und im Internet gesurft, aber viele Urlauber wissen nicht, dass die Nutzung im Nicht-EU-Ausland sehr teuer werden kann. In 28 Ländern der EU können Sie nach deutschem Tarif telefonieren und simsen, aber außerhalb der Zone müssen Sie sich immer erst über die Kosten informieren. Auch auf Schiffen und im Flugzeug sollten Sie vorsichtig sein, denn eine Satellitenverbindung kostet bis zu 30 Euro pro Megabyte.

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