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Investmentfonds – Übersicht, Vor- und Nachteile und was ein Vergleich bringt


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Investmentfonds können Aktien oder Anleihen von einer Investmentgesellschaft sein, die von Kreditinstituten oder Brokern für Anleger zum Kauf freigegeben werden. Die beste Möglichkeit, um das Risiko bei einer Investition zu streuen sind Mischfonds, denn dann verteilt sich das Risiko auf alle Finanzinstrumente. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Investmentfonds bieten sich nicht nur für die sicherheitsbewussten Anleger an, sondern sind auch für risikobereite Anleger eine gute Idee. Sie dienen nicht nur als reine Geldanlage, sondern können auch als Altersvorsorge genommen werden.
  • Bei den Investmentfonds wird nach Anlageklassen der verschiedenen Fonds unterschieden.
  • Der Anleger kann bei Investmentfonds nicht nur auf eine breite Risikostreuung setzen, sondern die Kosten auch gering halten.

Investmentfonds bieten sich als Geldanlage und Altersvorsorge an

Bei einem Investmentfonds werden die finanziellen Mitteln aller Sparer in einem Topf eingezahlt und von den Fondsmanagern angelegt.

Dabei achten die Fondsmanager darauf, dass sie das eingezahlte Geld so gewinnbringend wie möglich anlegen. Somit sorgen sie dafür, dass das Geld auf verschiedene Wertpapiere und Objekte verteilt wird. Investmentfonds können zu jeder Zeit gekauft und verkauft werden und somit stellen sie eine liquide Anlageform für viele Anleger da. Das Geld ist schließlich ständig verfügbar. Die Verfügbarkeit ist nur eingeschränkt, wenn die Börsen für eine längere Zeit geschlossen bleiben. Der erste Gedanke fällt in dieser Hinsicht auf die Schuldenkrise in Griechenland oder wenn politische Unruhen aufkeimen.

Der folgende Text informiert Sie über die drei verschiedenen Fondsarten:

  • Rentenfonds und Rentenindexfonds
  • Immobilien-Investmentfonds
  • Aktienfonds und Aktienindexfonds

Zudem erhalten Sie einen Überblick über eine grundsätzlich Erwägung von Risikobereitschaft, Kosten und Steuern. Des Weiteren können Sie sich Tipps für ein Beratungsgespräch holen.

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Das Thema Risikobereitschaft

Heute gibt es unzählige Anleger und viele davon sind nicht nur Großanleger, sondern darunter sind auch viele Kleinanleger. Die verschiedenen Fonds buhlen um deren Gunst. 

Unterschiedliche Anlagestrategien stecken hinter den verschiedenen Fonds und die Suche nach einem passenden Paket ist nicht so einfach. Zuerst müssen Sie sich über Ihre persönlichen Bedürfnisse und Erwartungen im Klaren sein, denn nur dann können Sie auch Ihr Wunschpaket finden.

In erster Linie ist das Thema Risikobereitschaft für die Wahl des Fonds zuständig. In der Regel wollen die meisten Anleger eine hohe Rendite, aber dann müssen Sie deutlich risikobereiter sein als eine Person, die eher durchschnittliche Rendite erwartet. Wenn Sie lieber auf Nummer sicher gehen wollen, dann sollten Sie sich für Fonds entscheiden, die wenigen Schwankungen unterliegen, aber dann dürfen Sie auch keine hohen Gewinnerwartungen haben.

Rentenfonds zählen zu den relativ risikoarmen Investmentfonds, denn sie investieren in festverzinsliche Wertpapiere. Länder- und Branchenfonds mit Anlageschwerpunkt Aktien sind hochspekulativ.

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Rentenfonds und Rentenindexfonds

In erster Linie investieren die Fonds in Schuldverschreibungen von Unternehmen und Staaten, wobei die Wertentwicklung von der Entwicklung der Kapitalmarktzinsen abhängig ist.

Wichtig ist, dass eine zuverlässige Vorhersage in Bezug auf die Zinsentwicklung nicht möglich ist. Der Wert der Schuldverschreibungen steigt bei fallenden Zinsen und zwar umso mehr, je länger die Laufzeit der Schuldverschreibungen ist. Genauso sieht es aber auch andersherum aus, denn wenn die Zinsen steigen, dann fällt der Wert. Besonders anfällig für solche Wertschwankungen sind Rentenfonds, die in Schuldverschreibungen mit langen Restlaufzeiten investieren. Die Schuldverschreibungen bergen zudem das Risiko, dass der Schuldner seinen Verpflichtungen zur Zahlung nicht nachkommt. Aus dem Grund müssen Sie immer mit hohen Verlusten rechnen. Das gilt ganz besonders für Schuldverschreibungen, bei denen nie sicher ist, ob der Schuldner wirklich zahlen kann. Zudem bergen einige Fonds noch Währungsrisiken und das kommt immer dann zum Tragen, wenn Sie sich für eine Investition in Fremdwährungsanleihen interessieren.

Die Rentenindexfonds sind aus vielerlei Hinsicht zu empfehlen und allein die Kostenersparnis spricht hier für sich. Die Zusammensetzung des Portfolios richtet sich immer nach dem Rentenindex. Die Rentenfonds werden auf Provisionsbasis gekauft, aber bei den Rentenindexfonds liegen die Kosten nur bei 1/5 des Rentenfonds.

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Immobilien-Investmentfonds

Die Immobilien-Investmentfonds investieren in erster Linie in vermietete gewerbliche Immobilien, wie der Name schon vermuten lässt. 

Die künftigen Erträge hängen maßgeblich davon ab, ob und vor allen Dingen in welcher Höhe Wertsteigerungen und Mieterträge erzielt werden. Zudem müssen Sie mit Währungsschwankungen rechnen, wenn sich ausländische Immobilien im Portfolio befinden. Dieses Risiko gibt es auch bei den Rentenfonds, aber bei dem Immobilien-Investmentfonds kann das Risiko deutlicher höher ausfallen.

Die offenen Immobilienfonds lassen sich zu jeder Zeit schließen, aber nur wenn die Marktlage den Schritt wirklich notwendig macht. Die Rückgabe der Anteile an die Kapitalgesellschaft kann dann nicht nur für einige Monate, sondern sogar einige Jahre dauern. Sie haben zwar die Möglichkeit die Anteile an der Börse zu veräußern, aber Sie müssen mit hohen Wertabschlägen rechnen. Die Immobilien-Investmentfonds können aber auch eine gute Ergänzung zum Rentenfond genutzt werden, denn nur ein kleiner Teil der Erträge ist steuerpflichtig.

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Aktienfonds und Aktienindexfonds

Der Wert der einzelnen Investmentfonds richtet sich nach dem Entwicklungsbestand der Aktien und somit müssen Sie mit großen Wertschwankungen, demnach auch mit hohen Verlusten rechnen. 

Das Risiko lässt sich allerdings deutlich reduzieren, wenn Sie auf Aktien aus verschiedenen Branchen setzen (Chemische Industrie, Finanzdienstleistungen, Nahrungsmitteindustrie oder andere). Dadurch, dass das Risiko so viel geringer ist, wird auch der Verlust nicht so hoch sein und das ist ein guter Punkt.

Aber nicht nur die Aufteilung in verschiedene Branchen verringert das Verlustrisiko, denn auch eine länderübergreifende Streuung ist dabei zu beachten. Somit ist es ratsam, dass Sie auch auf eine internationale Streuung achten und wichtige Branchen nicht vergessen.

Sie müssen aber gleichzeitig bedenken, dass Währungsrisken entstehen, aber auch hier können Sie gegensteuern und einfach den Anlageschwerpunkt auf die Eurozone legen.

Bei den Aktienindexfonds sind die jährlich laufenden Kosten sehr gering. Teilweise müssen Sie nur mit 1/10 der Aktienfondskosten rechnen, denn diese werden über Provisionsbasis verkauft.

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Ausgabeaufschläge und Verwaltungsentgelte

Die Kosten sorgen dafür, dass die erzielbaren Rendite deutlich schmaler ausfallen und somit sollten Sie die Kosten wie Ausgabeaufschlag oder Verwaltungsentgelte gering halten.

Bei dem Ausgabeaufschlag handelt es sich um eine einmalige Zahlung für die Fondvermittlung. Die Verwaltungsentgelte fallen allerdings jedes Jahr aufs Neue an. Das Verwaltungsentgelt enthält nicht nur die Kosten für die Kapitalverwaltung, sondern auch die Vertriebsfolgekosten für den Vermittler des Fonds. In den wesentlichen Anlageinformationen finden Sie alle notwendigen Informationen rund um den Investmentfonds. Die Informationen befinden sich in der Regel auf zwei Seiten. Die Ausgabeaufschläge können Sie durch geschickte Verhandlungen reduzieren.

Im Einzelfall können Sie die Vertriebsfolgeprovisionen aushandelt, denn dadurch können Sie das Entgelt teilweise einmal im Jahr erstattet bekommen.

Die laufenden Kosten fallen deutlich niedriger bei den Indexfonds aus, denn es sind keine Vertriebsfolgeprovisionen oder Ausgabeaufschläge vorhanden. Auch die Kapitalanlagekosten sind deutlich geringer. Die Indexfonds werden an der Börse gehandelt, so dass Sie lediglich mit Kosten für den Erwerb und Verkauf rechnen müssen. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Transaktionskosten.

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Dividenden- und Zinserträge

Die Erträge aus den Investmentfonds gehören zu den steuerpflichtigen Einkommen und somit müssen die Kursgewinne mit 25% versteuert werden. Dazu kommen der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer.

Die Abgeltungssteuer ist bei der Geldanlage nur ein kleiner Punkt von vielen. Wobei Experten der Meinung sind, dass Sie die Produkte auf keinen Fall nur aufgrund von steuerlichen Gründen kaufen sollten.

Tipps für das Beratungsgespräch

Die folgenden Tipps können Ihnen helfen am Ende die richtige Entscheidung in Bezug auf die Investmentfonds zu treffen. 

  • Ein Anruf erhalten Sie nicht von einem seriösen Finanzdienstleister und Berater, die nur über Produktangebote sprechen sind schlechte Ratgeber. Schließlich muss die eigene Finanz- und Lebenssituation, genau wie die Anlageziele mit bedacht werden.
  • Die Empfehlungen des Beraters und die eigenen Wünsche sollten Sie sich aufschreiben, so dass Sie sich nach den Kosten der empfohlenen Produkte erkundigen können.
  • Seien Sie immer misstrauisch, wenn der Berater behauptet, dass die teuren Produkte das Geld auch wert sind. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die teuren Investmentfonds bei langfristiger Beobachtung deutlich schlechter abschneiden als die günstigen Fonds. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, um in die Zukunft zu schauen, so dass Sie nicht wissen können, welche Investments in Zukunft gut laufen.
  • Die Verkaufsargumente des Beraters schreiben Sie sich auf und lassen es von ihm gegenzeichnen. Wenn es sich um eine Falschberatung handelt, dann haben Sie deutlich bessere Karten.
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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Investmentfonds

1. Wie sicher sind Investmentfonds?

Bei den Investmentfonds handelt es sich um Finanzprodukte, die je nach Auswahl risikoarm oder risikoreich sein können. Die Entscheidung liegt bei Ihnen, denn Sie entscheiden, ob Sie sich für ein Portfolio entscheiden oder nur auf ein Produkt setzen.

2. Kann ein Investmentfonds Pleite gehen?

In der Regel sind Investmentfonds vor einer Insolvenz geschützt, aber bei Schwankungen des Kurses kann die Rendite nach oben oder nach unten gehen. Sie müssen mitunter mit Verlusten rechnen.

3. Wann lohnen sich Investmentfonds?

Investmentfonds lohnen sich, wenn Sie eine Spardauer von mindestens 10 Jahren planen. Aus dem Grund gibt es auch Rentenfonds, die sich für die Zukunftsplanung eignen.

4. Sind Rentenfonds besser als die Riesterrente?

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Riesterrente keine gute Altersvorsorge ist. Aber mit Hilfe von Rentenfonds kann sich bei einer guten Zusammenstellung der einzelnen Produkte durchaus ein guter Ertrag zeigen. Also ja, die Rentenfonds sind besser als die Riesterrente.

5. Wie viel Geld muss ich für Investmentfonds anlegen?

Wenn Sie sich für Investmentfonds entscheiden, können Sie schon mit einem Kleinbetrag von 50 Euro im Monat anfangen. Je mehr Sie anlegen, desto höher sind die Renditechancen, weil ganz andere Fonds gekauft werden können.

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Fazit

Heute gibt es Investmentfonds nicht nur als Geldanlage, sondern auch als Altersvorsorge. Die Möglichkeiten sind umfangreich, so dass nicht nur die risikobereiten Anleger die passenden Produkte finden, sondern es gibt auch Investmentfonds für sicherheitsbewusste Anleger. Lassen Sie sich beraten, bevor Sie sich für den Kauf von Produkten entscheiden und vergleichen Sie auf jeden Fall die einzelnen Produkte.

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