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Vorsicht bei Raw Food: Nicht alles ist roh verzehrbar – alle Infos!


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In den letzten Jahren ist das Thema Raw Food immer bekannter geworden und dabei handelt es sich um Lebensmittel oder Gerichte, bei denen auf das Kochen zum größten Teil verzichtet wird. Dabei sollten Sie die folgenden Tipps beachten, wenn Sie grüne Smoothies, rohes Gemüse und Obst und wilde Kräuter genießen wollen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Raw Food-Ernährung werden die Lebensmittel und Gerichte in der Regel roh und ohne Erhitzen zu sich genommen. Aber beachten Sie, dass nicht jede Zutat im rohen Zustand genießbar ist.
  • Kartoffeln, Bohnen und auch die beliebten Auberginen müssen Sie erhitzen.
  • Gehen Sie bei einer geführten Kräutertour auf Nummer sicher und sammeln Sie nur die genießbaren Wildkräuter.
  • Für frische Blatt- und Grasprodukte gilt, dass sie gründlich zu waschen sind, kühl gelagert werden müssen und schnell verzehrt werden.

Die Raw Food-Ernährung (Rohkost-Ernährung) liegt voll im Trend, so dass Obst und Gemüse von der Hand in den Mund wandern. Dabei verzichten die Anhänger auf tierische Produkte und ernähren sich entweder komplett vegetarisch oder vegan. Die sogenannten Raw Foodies verzichten bewusst auf das Erhitzen der Lebensmittel und es gibt auch noch die Hartgesottenen, die auf alles verzichten, was Getreide beinhaltet.

Bei dieser Ernährungsform werden auch viele pflanzliche Dinge verzichten, die sonst in der Küche eher selten zu finden sind. Dazu gehören beispielsweise Smoothies aus püriertem rohem Gemüse oder Sorbets aus gefrorenen Früchten und Wildkräutern. Dank des Internets und der Möglichkeit die vielen Ideen auszutauschen gibt es in Sachen Rezepte und Zubereitung keine Grenzen. Aber Sie sollten beachten, dass nicht alle Rohkost-Mahlzeiten aus Reibe und Mixer gut geeignet und gesund sind. Aus dem Grund sollten Sie mit Vorsicht an die rohen Zutaten gehen, denn es gibt einige Lebensmittel, die in der Küche verboten sind.

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Rohes Gemüse nicht immer essbar

Sie wollen sich komplett von Rohkost ernähren, dann sollten Sie sich im Vorfeld über die Inhaltsstoffe und Wirkung der einzelnen Lebensmittel erkundigen.

Es gibt durchaus Nahrungsmittel, die nur erhitzt essbar sind und dazu gehören:

  • Kartoffeln
  • Bohnen
  • Auberginen
  • Rhabarber
  • Holunder
  • Maniok.

Der Darm mag das Verspeisen von rohen Holunderbeeren überhaupt nicht.

Je nach Jahreszeit und Anbaugebiet können Blattgemüse wie Kopfsalat, Feldsalat, Rucola und Spinat einen hohen Nitratgehalt aufweisen. In vielen Tierversuchen hat sich gezeigt, dass Nitrat in hohen Mengen als krebserregend gilt. Die Aufnahme lässt sich aber minimieren, indem Sie das Blattgemüse als Saisongemüse aus dem Freiland zu sich nehmen.

Zudem ist es wichtig, dass Sie Blattstiele, Rippen und äußere Blätter nicht nehmen. Der übermäßige Genuss von rohem Spinat und Mangold kann sogar zu einer Vergiftung führen, denn in diesen Nahrungsmitteln ist Oxalsäure enthalten. In kleinen Dosen kann die Aufnahme von Mineralstoffen gehemmt werden, aber in hohen Dosierungen kommt es zu Vergiftungserscheinungen. Durch Kochen lässt sich der Oxalsäuregehalt verringern, wenn das Kochwasser verworfen wird.

Im Naturzustand bekömmlich

Alle Gemüsesorten und Kräuter, die auch sonst auf dem Speiseplan stehen sind für den puren Verzehr geeignet.

Sie können aber auch nicht-alltägliche Nahrungsmittel verwenden, darunter

  • Möhrengrün
  • Blätter von Radieschen, Bete, Fenchel, Kohlrabi oder Sellerie
  • Wildkräuter (Giersch, Portulak, Gänseblümchen, Brennessel, Löwenzahn, Vogelmiere)

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Ungeeignet für Smoothies und Salate

Es gibt viele Blätter von Bäumen und Obstkerne, die für die Zubereitung von Smoothies und Salaten nicht geeignet sind.

Gerade bei den eher ausgefallenen Zutaten sollten Sie mit Vorsicht rangehen. Blätter, Samen und Rinde von Bäumen und auch bei unbekannten Pflanzen sollten Sie vorsichtig sein. Es gibt so viele unentdeckte Zutaten, so dass sich für die meisten Menschen die Frage stellt, ob sie nützlich, nährstoffreich, unbekömmlich oder hochgiftig sind. Zu einigen exotischen Zutaten finden Sie keine gesicherten Erkenntnisse und auch die Verwendung ist nicht sicher. Es gibt noch keine verlässlichen Aussagen in der Hinsicht.

Zudem warnen Experten vor dem Verzehr von Obstkernen, denn es kann sich Blausäure im Darm bilden und das kann die Verdauung stören. In hohen Dosierungen kommt es sogar zu akuten Vergiftungen und auch Krämpfe, Erbrechen und Atemnot sind die Folge. Ein Erwachsener sollte täglich nicht mehr als ein bis zwei Kerne zu sich nehmen und im Idealfall komplett verzichten. Kinder dürfen Obstkerne gar nicht essen.

Verzichten Sie auf die Einnahme von selbst hergestellten Produkten aus Avocadokernen, denn das Bundesinstitut für Risikobewertung kann die gesundheitlichen Risiken nicht abschätzen. Außerdem ist der Verkauf von Produkten mit Avocado-Kern in Europa nicht erlaubt.

Vorsicht, Herkunftsbezeichnungen – geschützte Originale

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Achtung bei den Wildkräutern

Das Sammeln von Wildkräutern für den Verzehr sollte nicht von Laien durchgeführt werden, denn die Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen ist sehr hoch.

Aus dem Grund sollten Sie immer einen kundigen Botaniker beim Sammeln an Board haben. Heute gibt es viele geführte Kräutertouren abseits von landwirtschaftlich genutzten Flächen und Hundewiesen. Es handelt sich um sichere und unbelastete Standorte, so dass die Rohkost-Fans hier auf Nummer sicher gehen können. Aber beachten Sie, dass nicht alle Wildkräuter auch zum Verzehr in großen Mengen geeignet sind.

Für Salat, Smoothies und Co. gelten die folgenden Hygieneregeln:

  • Salat, Blattgemüse, Kräuter, Gräser und Blätter müssen immer gründlich gewaschen werden, bevor es zu einem Verzehr kommt. Lagern Sie diese Zutaten bei höchstens 7 Grad und verwenden Sie sie zeitnah.
  • Selbst zubereitete grüne Smoothies sollten Sie noch am Tag der Herstellung verzehren. Zudem sollte eine Lagertemperatur von 7 Grad nicht überschritten werden.
  • Produkte aus getrockneten Blättern und Gräsern sollten Sie nur mit sprudelnd heißem Wasser aufgießen.
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Nicht unerhitzt genießen

Vorverpackte und gefrorene Beeren sollten Sie nicht unerhitzt genießen, denn schon oft kam es hier zu einer Lebensmittelvergiftung.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann verwenden Sie TK-Beeren nicht im gefrorenen oder aufgetauten Zustand. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in Smoothies, Desserts oder einfach zur Aromatisierung von Getränken verwendet werden. In dem gefrorenem Gut können Norovieren vorhanden sein und aus dem Grund sollten Sie die tiefgekühlten Beeren einmal kurz aufkochen. Dadurch töten Sie die krankmachenden Keime ab.

Idealerweise verwenden Sie nur frische Früchte aus der Saison.

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Die empfohlene Tagesration

Obst und Gemüse, aber auch andere pflanzliche Zutaten wie Sprossen, Nüsse und Kräuter sind sehr gesund und gelten als wichtige Nährstofflieferanten.

Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung. Eine gute Versorgung mit Mineralstoffen, Ballaststoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen können Sie sicherstellen, wenn Sie täglich um die 400 Gramm Gemüse und 250 Gramm Obst zu sich nehmen.

Eine Mischung aus rohen und gekochten Zutaten ist sinnvoll. Salate und Rohkost liefern einen wichtigen Beitrag in Form von Vitaminen und Ballaststoffen. Vitamin C zum Beispiel ist nicht hitzestabil, so dass sich der Gehalt beim Garen verringert. Dadurch wird deutlich, dass Zutaten mit einem hohen Vitamin C Gehalt lieber roh eingenommen werden sollten. Andere Nährstoffe sind erst verfügbar, wenn die Zutaten erhitzt werden. In gelben, orangenen und roten Gemüsesorten ist Beta Carotin enthalten, eine Vorstufe von Vitamin A und im gegarten Zustand sind die Gemüsesorten für den Darm deutlich bekömmlicher. Eine ausgewogene Ernährung beinhaltet auch viele gegarte Gemüsesorten und dazu gehören eiweißreiche Hülsenfrüchte. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für eine gesundheitsförderliche Ernährung.

Das Ergebnis ist, dass die Mischung entscheidend ist. Nehmen Sie täglich eine bunte Mischung an Obst und Gemüse zu sich. Sie können einige Anteile roh essen und andere Teile garen, dann sorgen Sie für eine gute Versorgung für den Organismus.

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Kern, Blatt und Stiel bergen Gefahren

Bei der Zubereitung von Obst und Gemüse bleiben Pflanzenreste zurück und nicht jeder Rest ist gesund.

In einigen Resten sind gefährliche Stoffe enthalten und sie haben in einer gesunden Ernährung nicht zu suchen.

Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Raw Food

1. Was ist Raw Food?

Bei Raw Food handelt es sich um eine Ernährungsform, die seit einiger Zeit voll im Trend liegt. Raw Food bedeutet eigentlich Rohkost und das heißt, dass die Nahrungsmittel im rohen Zustand gegessen werden.

2. Wie gesund ist Raw Food?

Raw Food ist eine Ernährungsform, die sehr gesund ist, wenn Sie es richtig anstellen. Wichtig ist, dass Sie eine ausgewogene Mischung zu sich nehmen, damit der Organismus mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen gut versorgt ist.

3. Ist die Raw Food-Ernährung teuer?

Nein, denn bei der Rohkost-Ernährung nehmen Sie nur rohe Zutaten zu sich. Das bedeutet, Sie verzichten auf das Kochen und Sparen dadurch Zeit und Strom. Allerdings sind frische Lebensmittel in den Jahren im Preis gestiegen und dadurch könnte es zu preislichen Unterschieden mit einer normalen Ernährung kommen.

4. Nahrungsergänzungsmittel bei der Raw Food-Ernährung?

Wenn Sie sich richtig ernähren, dann brauchen Sie keine Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Achten Sie auf eine gute Mischung von Obst und Gemüse.

5. Pflanzenreste sind essbar?

Es gibt einige Pflanzen, von denen die Blätter und Stiele essbar sind, aber es können auch gefährliche Stoffe enthalten sein. Informieren Sie sich im Vorfeld gut!

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Fazit

Die Raw Food-Ernährung ist voll im Trend und immer mehr Menschen setzen auf die Rohkost-Variante. Sie nehmen nur Obst und Gemüse im ungegarten Zustand zu sich. Wichtig ist, dass Sie sich im Vorfeld gut informieren und sich kundigen machen, denn nicht alle Obst und Gemüsesorten sind im rohen Zustand gut für den Körper. Im Grunde ist das Prinzip einfach, denn die Mischung ist wichtig!

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