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Wenn Wertsachen im Urlaub abhandenkommen müssen Sie schnell handeln


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Auch im Urlaub sind Sie nicht vor einem Diebstahl geschützt, denn schnell ist die Kreditkarte weg, der Schlüssel nicht mehr auffindbar und das Smartphone ist verschwunden. Kommt es zu einem Diebstahl, dann müssen Sie schnell reagieren, denn ansonsten bleiben Sie im schlimmsten Fall auf dem entstandenen Schaden sitzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn Sie im Urlaub einen Verlust erleiden, Ihnen Dinge verloren gehen oder Sie bestohlen wurden, dann sollten Sie das Melden und Sperren sofort erledigen.
  • Die zentrale Notruf-Nummer gilt für alle Menschen, aber die Nummer eignet sich nicht für jeden Anruf.
  • Sie müssen sich schon im Ausland um ein paar Dinge kümmern und damit Sie da einen Überblick haben, haben wir uns mit dem Thema auseinander gesetzt.
  • Bereiten Sie sich optimal auf jede Reise vor und nutzen Sie den Spickzettel zum Ausdrucken.

Sie müssen schnell handeln, wenn Sie im Ausland die Geldbörse verlieren oder das Smartphone gestohlen wird. Im schlimmsten Fall bleiben Sie auf dem Schaden sitzen, wenn der Übeltäter mit Ihren Karten und den Zugangsdaten einkaufen geht oder mit Ihrem Smartphone die Telefonrechnung in die Höhe treibt.

Dabei richten sich die Richter meist nach den folgenden Knackpunkten:

  • Die Leichtigkeit des Zugriffs spielt eine wichtige Rolle, denn es kommt darauf an, wie leicht Sie es dem Übeltäter gemacht haben. Keine gute Idee ist es, wenn Sie den Pin und die Bankkarte in einer Geldbörse aufbewahren oder das Smartphone keine Sperre oder ein Passwort besitzt.
  • Die Schnelligkeit bei der Reaktion ist auch wichtig. Es ist meist sehr riskant, wenn Sie einen Verlust bemerken und dann warten bis Sie nach Hause kommen. Sie sollten sich noch im Urlaub um ein paar Dinge kümmern.

Wir haben allerlei Informationen für Sie zusammengestellt, so dass Sie im Ausland schnell handeln können.

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Die Bankkarte oder die Kreditkarte

Zahlungen lassen sich unter Umständen tätigen, wenn Sie die Bankkarte oder die Kreditkarte zusammen mit dem PIN aufbewahrt haben.

Gefälschte Unterschriften oder ein Einkauf über die Online-Händler sorgt dafür, dass vom Konto ganz schnell Geld verschwindet. Sie können die „nicht autorisierten“ Buchungen zwar korrigieren, aber im ersten Moment sind sie extrem ärgerlich und aus dem Grund ist eine schnelle Sperrung extrem wichtig. Den Namen der Bank und die Kontonummer sollten Sie auf jeden Fall zur Hand haben.

Bei Ihrer Bank erfahren Sie die wichtigsten Telefonnummern, aber die weit verbreiteten Telefonnummern sind:

  • 0049-116116 gilt für viele Bank- und Kreditkarten zur Sperrung
  • 0049-3040504050 funktioniert zusätzlich im Ausland

Von dem ausländischen Anbieter können für die beiden Sperrnummern Gebühren erhoben werden.

116 116 – die zentrale Nummer
Die meisten Sparkassen und deutschen Banken machen bei diesem System und wenn Ihr Anbieter nicht mitmacht, dann erkundigen Sie sich über die eigene Sperrnummer.
Hinter dem Sperr-Notruf befindet sich ein Verein und der beschreibt die Prozedur wie folgt. Sie müssen zuerst schildern bei welcher Einrichtung Sie Kunde sind und dorthin werden Sie dann vermittelt. Anschließend müssen Sie sich mit Ihren persönlichen Daten verifizieren.
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Unerlaubte Buchungen

Unautorisierte Buchungen sind von der Bank zu korrigieren, aber es droht Ihnen trotzdem ein finanzieller Schaden und dieser kann mitunter sehr hoch sein. Für unberechtigte Abhebungen und Zahlungen haften Sie bis zur endgültigen Sperrung mit bis zu 150 Euro. Sie müssen mitunter auch für höhere Schäden gerade stehen, wenn Ihnen grobe Fahrlässigkeit im Bereich der Sorgfaltspflicht nachgewiesen werden kann. Beispielsweise, wenn Sie die Karte und den Pin zusammen aufbewahren. Sie sollten die Diebstahl auch auf jeden Fall bei der Polizei anzeigen.

Bescheinigung für Hotel, Mietwagen und Flug

Zur Identifizierung am Flughafen brauchen Sie einen Personalausweis oder den Reisepass.

Deutlich schneller funktioniert es, wenn Sie einen Online-Check zu Hause durchgeführt haben, denn dann geht es nicht nur schneller, sondern Sie sparen auch noch Geld. Notieren Sie die elektronische Buchungsnummer noch einmal separat, damit Sie diese bei Verlust vorzeigen können.

Wenden Sie sich an den Reiseveranstalter, wenn Sie ein Hotel oder ein Mietwagen mit einem Voucher gebucht haben. Der Voucher ist eine Bestellbestätigung und diese sollten Sie immer mehrfach ausdrucken oder einfach kopieren. Verstauen Sie die Kopien an verschiedenen Orten. In der Regel müssen Sie sich mit einem Ausweis oder einem anderen Dokument identifizieren, allerdings gibt es auch Anbieter, die nur den Voucher akzeptieren. Er dient als Zahlungsnachweis.

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Das Smartphone

Es kommt zu Streitigkeiten mit dem Mobilfunkanbieter, wenn das Smartphone durch einen Diebstahl in fremde Hände gerät und es zur Zahlung der Kosten kommen soll.

Internetverbindungen und Telefonate kosten eine Menge Geld und es gibt sogar Käufe und Abos, die mit Hilfe der Mobilfunkrechnung bezahlt werden können. Sie können diese Möglichkeit mit Hilfe der Drittanbieter-Sperre im Vorfeld ausschließen.

Die Sim-Karte des Smartphones lässt sich auch mit der 116116 sperren und Sie werden an Ihren eigentlichen Anbieter übermittelt. Einige große Anbieter haben direkte Telefonnummern:

  • 0049-800 330 220 2 (T-Mobile)
  • 0049-172 121 2 (Vodafone)
  • 0049-177 177 100 0 (E-Plus)
  • 0049-899 616 023 1 (Base)
  • 0049-179 552 22 (O2)
  • 0049-304 050 405 0 (Congstar)

Interessant:

Neben Ihrer Mobilfunknummer brauchen Sie zur Sperrung der Sim-Karte auch die persönlichen Daten und das Kundenkennwort. Das Kundenkennwort steht in der Regel im Vertrag. Für das Sperren und das Zuschicken einer neuen Sim-Karte verlangen einige Anbieter eine kleine Gebühr und dazu kommen dann die Kosten für das Gespräch aus dem Ausland.

Sim-Karte und Smartphone sperren lassen

Sie haben die Möglichkeit das gesamte Gerät sperren zu lassen oder die vorhandenen Daten zu löschen, aber dafür muss die Ortung mit Hilfe des GPS-Signals möglich sein. Zudem müssen Sie diesen Dienst freigeschalten haben. Bei Apple und Android können Sie das ohne großen Aufwand und wenn Sie das getan haben, dann sind nur noch ein paar Schritte notwendig. Sie brauchen meist nur einen Online-Login.

Sie können die eigenen Daten auch vor Missbrauch schützen, wenn Sie die Funktion haben, dass Sie die Daten löschen können. Mittlerweile gibt es verschiedene Apps, die solche Funktionen anbieten.

Sie können das Smartphone bei einem Fund mit Hilfe der 15-stelligen IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identification) identifizieren. Die Nummer steht entweder unter dem Akku, auf der Rückseite des Smartphones oder im Sim-Kartenfach. Wichtig ist, dass Sie sich diese Nummer notieren. Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass die Nummer auch mit Hilfe der Tastenkombination *#06# angezeigt werden kann.

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Der Ausweis und der Reisepass

Melden Sie sich umgehend bei der Passbehörde Ihrer Gemeinde, wenn Sie den Ausweis oder den Reisepass verlieren oder es zu einem Diebstahl kommt.

Vor dem Urlaub sollten Sie sich die Telefonnummer unbedingt notieren, wenn es zu einem Schadenfall kommt.

Lassen Sie auch die Online-Ausweisfunktion sperren, wenn diese aktiv ist. Hierfür nutzen Sie die zentrale Nummer 116 116. Zusätzlich können Sie über die gebührenpflichtige 0049 – 304 050 405 0 Meldungen an das Auswärtige Amt senden.

  • Im Pin-Brief finden Sie Ihr Sperrkennwort und das müssen Sie beim Anruf bereithalten.
  • Zeigen Sie den Diebstahl auch bei der örtlichen Polizei an.
  • Sie haben den Ausweis wiedergefunden, dann heben Sie einfach die Sperrung der Online-Ausweisfunktion wieder auf. Allerdings funktioniert das nur mit der persönlichen Anwesenheit bei der Personalausweisbehörde.

Die deutschen Auslandsvertretungen kümmern sich um Ersatz, wenn Ausweise im Ausland verloren gehen. Sie erhalten dann einen vorläufigen Reisepass oder stellen einen neuen Reisepass aus, denn damit können Sie nach Deutschland zurückkehren. Auf den Seiten des Auswärtigen Amtes finden Sie die entsprechenden Adressen.

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Der Schlüssel

Mehrere Probleme kommen auf Sie zu, wenn Sie den Schlüssen verlieren oder er Ihnen gestohlen wird.

  • Informieren Sie zuerst den Vermieter, denn ein Schlüssel in falschen Händen gefährdet dessen Eigentum und die Nachbarn.
  • Informieren Sie den Arbeitgeber.
  • Eventuell zahlen Hausratversicherungen, wenn der Übeltäter mit Hilfe Ihres Schlüssels bei Ihnen einbricht. Aber nicht alle Versicherungen kommen für den Schaden auf.
  • Sie müssen bei einem Autoschlüssel die Teil- oder die Vollkaskoversicherung informieren. Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind notwendig, wenn der verlorene Schlüssel dem Fahrzeug eindeutig zugeordnet werden kann. Das Fahrzeug braucht dann nicht nur neue Schlösser, sondern die bestehenden Schlösser und Schlüssel müssen umprogrammiert werden.
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Gut zu wissen

Den Austausch der Schlösser, auf der Arbeit und bei Ihnen Zuhause, übernehmen ein paar Privathaftpflichtversicherungen. Allerdings gilt das nur, wenn es sich um einen fremden, privaten Schlüssel handelt. Handelt es sich um einen Schlüssel für eine Wohnungseingangstür für ein Mehrfamilienhaus, dann greift die Privathaftpflichtversicherung nicht. Handelt es sich aber um einen Generalschlüssel sieht die Lage anders aus und dann kommt eventuell die Hausratversicherung zum Einsatz.

Wichtig:

Es kann teuer werden, wenn es sich um Schließanlagen handelt und viele Kollegen einen neuen Schlüssel brauchen. Ein Blick in die Vertragsbedingungen kann Ihnen eine Menge Ärger ersparen. Sie müssen den Verlust des Schlüssels sofort der Hausrat- oder der Privathaftpflichtversicherung melden. Zudem müssen Sie umgehend für den Schlossaustausch sorgen, um weiteren Schaden zu vermeiden.

Die Polizei im Urlaubsort schalten Sie direkt nach dem Diebstahl des Autoschlüssels ein und wenn Sie einen Mietwagen fahren, dann informieren Sie auch den Verleih.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Wertsachenverlust im Urlaub

1. Geldbörse im Urlaub verloren – was muss ich tun?

Zuerst müssen Sie sich an die örtlichen Behörden werden, denn vielleicht handelt es sich wirklich nur um einen Verlust und die Geldbörse ist abgegeben worden. Ansonsten müssen Sie die richtigen Karten sofort sperren, um potentiellen Schaden zu vermeiden.

2. Wie lange sollte ich mit der Kartensperrung warten?

Sperren Sie die Karten sofort, wenn Sie den Verlust bemerken. Jede Minute kann zu hohen Kosten führen, wenn die Karten in fremde Hände gefallen ist.

3. Wie teuer ist die Neuanschaffung der ganzen Papiere?

Wenn Sie wieder zu Hause sind, dann müssen Sie sich um die Neubeantragung aller Papiere kümmern und das kann mitunter recht kostenintensiv werden. EC-Karten, Kreditkarten, Personalausweis, Versicherungskarte und und und müssen neu beantragt werden.

4. Muss ich die Kreditkarte mit in den Urlaub nehmen?

Experten sind der Meinung, dass Sie die Kreditkarte nicht in den Urlaub mitnehmen sollten. Sollten Sie sie doch dabei haben, dann schließen Sie diese in einen Tresor ein, damit kein Unbefugter Zugriff hat.

5. Wer zahlt die Erneuerung der Schließanlage bei Schlüsselverlust?

Handelt es sich um einen privaten Schlüssel, dann tritt die Privathaftpflichtversicherung ein, aber bei einer Schließanlage ist das anders und vielleicht kommt die Hausratversicherung für die Kosten auf. Fragen Sie nach!

Reisebuchung: Können Sie Ihre Urlaubsreise bei Katastrophen kostenfrei stornieren?

Aktuell macht das Coronavirus vielen Verbrauchern auch in finanzieller Sicht Sorgen. Was wird aus der geplanten Urlaubsreise? Kann diese kostenfrei storniert werden? Oder müssen Sie die Reise bezahlen, ohne diese antreten zu können. Die Verbraucherzentrale

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Fazit

Betrüger, Gauner und Diebe sind gerade im Urlaub unterwegs und haben es auf Schlüssel, Geldbörsen und wichtige Unterlagen der Urlauber abgesehen. Wichtig ist, dass Sie die Dinge gut schützen und sicher aufbewahren, aber trotzdem kommt es vor, dass es zum Verlust kommt. In einem solchen Fall müssen Sie schnell sein und Karten sperren, Smartphone deaktivieren und sich an die Anbieter wenden. Die zentrale Nummer ist die 116 116 und die Mitarbeiter verbinden zu den wichtigen Stellen. Lassen Sie keine unnötige Zeit vergehen, denn jede Minute kostet Sie mitunter bares Geld.

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