Spam E-Mails im Namen von Bundesbehörden enthalten Emotet-Trojaner


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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor schadhaften E-Mails, die im Namen von verschiedenen Bundesbehörden versendet werden. Worauf Sie achten und wie Sie sich verhalten sollten, erklären wir Ihnen in unserem Artikel.

Immer wieder warnen wir vor betrügerischen E-Mails im Namen verschiedene Firmen. Aber auch Behörden des Bundes oder der Länder werden missbraucht, um schadhafte Nachrichten zu versenden. Beispielsweise sollten mit einer Benachrichtigung über eine Steuerrückzahlung persönliche Daten gestohlen werden. Auch Trojaner thematisieren das Finanzamt und versuchen so an das Geld von Onlinebanking-Kunden zu kommen. Nicht zuletzt wurden im letzten Jahr gefälschte Steuerbescheide im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern versendet.

Wie das BSI mitteilt, gab es in den letzten Tagen mehrere Infektionen in Behörden der Bundesverwaltung mit dem Trojaner Emotet. Dies hat zur Folge, dass im Namen der Behörden E-Mails versendet werden, um die Schadsoftware weiter zu verbreiten und Netzwerke zu infizieren. Diese schadhaften E-Mails können einen Link zu einer Webseite oder aber auch ein Office-Dokument im Anhang enthalten.

Hinweis: Folgen Sie niemals unbekannten Links und öffnen Sie nie Anhänge in unaufgefordert erhaltenen E-Mails.

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Woran erkennen Sie die schadhafte E-Mail und wie verhalten Sie sich richtig?

Die E-Mail ist für Laien schwer zu erkennen, da der Trojaner seine Spuren gut verwischen kann. Der Absender wird bei einer solchen Nachricht meist manipuliert. Das bedeutet, dass der Name des Absenders verwendet wird, jedoch die E-Mail von einer anderen Adresse versendet wurde. Erst wenn Sie den Absendernamen, nicht den angezeigten Namen, überprüfen, können Sie die gefälschte Nachricht entlarven. Enthält die E-Mail eine Office-Datei, wird beim Öffnen des Anhangs um die Aktivierung der Makros gebeten. Das sollten Sie nie tun, denn dadurch kann der Trojaner weitere Schadsoftware aus dem Internet nachladen.

Sind Sie sich bei einer E-Mail nicht sicher, sollten Sie den Absender auf einem anderen Weg kontaktieren. Fragen Sie nach, ob diese Nachricht tatsächlich von ihm stammt. Denn nur so können Sie sicher sein, dass die E-Mail echt ist.

Haben Sie das schon gesehen?

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Wie sieht die E-Mail aus?

Derzeit liegen uns noch keine Erkenntnisse zum Inhalt der gefälschten E-Mails vor. Aus diesem Grund sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Haben Sie eine solche E-Mail erhalten? Leiten Sie diese Nachricht bitte an uns weiter. Nur so können wir schnell vor den gefährlichen E-Mails warnen. Nutzen Sie hierfür die E-Mail Adresse [email protected].

Virus Trojaner Malware Monster Symbolbild

(Quelle: pixabay.com/geralt)

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