Cyber-Grooming: Nackter Fremder kontaktiert Mädchen per sozialem Netzwerk


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In letzter Zeit müssen wir immer wieder vor Cyber-Grooming warnen. Unbekannte versuchen über soziale Netzwerke oder per Messenger Kontakt zu Schülern aufzunehmen. Das passierte jetzt wieder in Bayern. Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall.

Mit dem Messenger wie WhatsApp und soziale Netzwerke bleiben Sie mit Freunden und Bekannten in Kontakt und können neben Texten auch Sprachnachrichten, Bilder und Videos versenden. Die Netzwerke nutzen zunehmend auch Kriminelle für ihre Zwecke. So berichten wir immer wieder über Phishing per WhatsApp-Nachricht oder Kettenbriefe.

Leider müssen wir immer wieder vor sexuellen Belästigungen über soziale Netzwerke berichten, die wahrlich kein Kavaliersdelikt sind. Erst unlängst haben Schüler in einem Chat kinderpornographische Inhalte ausgetauscht. Die Polizei beschlagnahmte gleich die Handys einer ganzen Klasse. Und die Polizei Neubrandenburg berichtete von Vorfällen, nachdem Fremde per WhatsApp Kontakt mit Kindern aufgenommen haben.

Aktuell warnt die Polizei in Deggendorf vor einem Täter, der über soziale Netzwerke Kontakt zu Mädchen aufnimmt. Es haben sich schon mehrere besorgte Eltern bei der Polizei gemeldet. Sie berichten, dass ein Fremder ihre Töchter im Alter von 12 bis 13 Jahren kontaktiert hat. Der unbekannte Mann zeigte sich in obszöner Weise gegenüber den Mädchen nackt und führte sexuelle Handlungen an sich durch. Die Dunkelziffer der Kontaktaufnehmen dürfte sehr hoch sein. 

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Cyber-Grooming ist sehr gefährlich

Als Cyber-Grooming wird das gezielte suchen eines Kontaktes zum Zwecke des sexuellen Missbrauches bezeichnet. Diese Handlung ist nicht nur auf einen Messenger wie WhatsApp begrenzt. Auch im realen Leben kann Ihnen diese Form der Kontaktaufnahme begegnen. Doch hier können sich die Täter nicht hinter der Anonymität des Internets verstecken. Und das ist das gefährliche am Cyber-Grooming. Die Täter geben sich bei ihren Opfern oft als Personen gleichen Geschlechts und ähnlichem Alters aus. Die Opfer sollen damit das Misstrauen verlieren und können so schneller missbraucht werden.

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Polizei Niederbayern rät allen Eltern

Das Internet und soziale Medien gehören mittlerweile zu unserem Alltag. Kinder vor dem Internet zu schützen, in dem diese keinen Zugang haben, ist nahezu unmöglich. Deshalb gibt die Polizei einige Tipps, wie Sie Ihre Kinder auf die Gefahren des Webs vorbereiten können und diese so stark und mündig machen:

  • Seien Sie Vorbild und helfen Sie Ihren Kindern, sich gefahrlos in den Welten des Internets zu bewegen
  • Lassen Sie Ihr Kind nicht mit dem Internet alleine
  • Bereiten Sie Ihr Kind auf eine mögliche Konfrontation mit jugendgefährdenden Inhalten vor – wie Gewalt, Pornografie oder Rassismus – und vereinbaren Sie mit ihm, solche Seiten sofort wegzuklicken
  • Machen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind mit der technischen Handhabung und den Anwendungen im Internet vertraut
  • Stellen Sie Regeln für den Umgang mit dem Internet auf – zeitlich und inhaltlich – und achten Sie auf deren Einhaltung
  • Zeigen Sie Interesse am Freizeitverhalten – auch am Surfverhalten – Ihres Kindes
  • Erkundigen Sie sich nach dem Freundeskreis Ihres Kindes – auch in der virtuellen Welt
  • Nutzen Sie Filterprogramme – diese können helfen Ihr Kind vor jugendgefährdenden Inhalten zu schützen
  • Zeigen Sie ihm aber auch gute Kinderseiten und Angebote. Das Internet ist ein normaler Bestandteil unseres Lebens geworden. Helfen Sie dabei, dass Ihre Kinder sicher im Netz unterwegs sind!

Wussten Sie schon, dass es spezielle Suchmaschinen für Kinder mit passenden Inhalten gibt? Lesen Sie dazu unseren Ratgeber „Suchmaschinen für Kinder: Diese Google-Alternativen gibt es für Kids“ .

Quelle: Mann kontaktiert über soziale Medien Mädchen




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