mastercredit.de: Verbraucherzentrale klagt gegen GlobalPayments BV


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Viele Verbraucher haben eine Kreditkarte bei der Firma GlobalPayments BV auf unterschiedlichen Webseiten wie mastercredit.de oder sorglosduo.de bestellt. Einige Interessenten haben es dabei auf einen Kredit abgesehen, weil sie Geld benötigen. Die Marktwächter der Verbraucherzentrale haben GlobalPayments BV abgemahnt und nun Klage vor dem Landgericht Berlin eingereicht.

Über GlobalPayments BV und die Kreditkarte des Unternehmens haben wir bereits vor längerer Zeit berichtet. Das Unternehmen suggeriert in der Werbung mit Slogans wie „SofortKredit bis zu 6.499€ und exklusive MasterCard Gold“ einen Kredit. Kritisiert wird von der Verbraucherzentrale, dass in der Werbung der Kredit und die Kreditkarte nicht klar getrennt werden. Vielmehr bekommt der Verbraucher den Eindruck, dass er garantiert ein Darlehen bekommt. Doch das ist nicht der Fall, was nur aus dem Kleingedruckten hervorgeht.

Sicher ist dem Interessenten nämlich nur die Kreditkarte, die zudem noch kostenpflichtig ist. Darauf weißt GlobalPayments BV zwischenzeitlich zwar hin. Wer allerdings kein Geld hat und sich eher für das Darlehen interessiert, dem nützt die Kreditkarte gar nichts. Diese muss nämlich erst mit Geld aufgeladen werden. Und was ist mit dem „SofortKredit bis zu 6.499€“? Hier nimmt der Anbieter nur einen Antrag entgegen, den GlobalPayments BV an Kreditinstitute weiterleitet. Diese entscheiden dann, ob es den Kredit gibt oder nicht. Die kostenpflichtige Kreditkarte muss der Interessent derweil in jedem Fall nehmen, ob er nun einen Kredit bekommt oder nicht. Im schlimmsten Fall verliert der Kunde also Geld und bekommt kein Darlehen.

Die Verbraucherzentrale meint dazu:

Die Kreditzusage lässt häufig lange auf sich warten – oder kommt überhaupt nicht. Die meist ohnehin finanzschwachen Interessenten erhalten aber rasch ihre Prepaid-Kreditkarte – die ihnen ohne aufgeladenes Guthaben gar nichts nützt. Außerdem sollen sie die Karte nicht zu knapp bezahlen: 49,90 Euro Ausgabegebühr plus 10 Euro für den Versand. Die Kosten sind per Nachnahme beim Postboten zu entrichten. Zusätzlich können weitere Entgelte wie zum Beispiel eine Jahresgebühr anfallen.Verbraucherzentrale

Anfang Juli hatten die Marktwächter Verbraucher vor den Kreditangeboten von GlobalPayments gewarnt. Außerdem wurde GlobalPayments wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens von der Verbraucherzentrale abgemahnt und aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Nun hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen das Geschäftsgebaren von GlobalPayments Klage vor dem Landgericht Berlin eingereicht. Es bleibt spannend, wie die Richter in diesem Fall entscheiden.

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Wer aktuell Mahnungen und Inkassoschreiben von GlobalPayments BV oder Inkassofirmen bekommt, sollte sich diesbezüglich an die nächste Beratungsstelle der Verbraucherzentrale wenden und sich dort rechtlich beraten lassen. Alternativ hilft auch der Rechtsanwalt Ihres Vertrauens. 

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(Quelle: recht-hilfreich.de)

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