Tesla gehackt: Wenn Kriminelle Autos fernsteuern


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Der Antivirenhersteller Kaspersky Lab berichtet in seinem Blog darüber, dass die Forscher von Keen Lab in Zusammenarbeit mit Tesla Schwachstellen aufgedeckt und verschiedene Tesla-Modelle gehackt haben. Was passieren kann, wenn das Auto ferngesteuert wird und ob die Sicherheitslücken geschlossen wurden, erfahren Sie im Artikel.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie fahren in Ihrem neuen Auto. Plötzlich fängt dieses an zu bremsen oder Gas zu geben beziehungsweise öffnet die Kofferraumklappe und die Autotüren wie von Geisterhand. Sie denken, es spukt. Doch verantwortlich dafür sind höchstwahrscheinlich Kriminelle, die die Gewalt über Ihr Auto übernommen haben.

Dass es so weit nicht kommt, dafür will der Automobilhersteller Tesla sorgen. In Zusammenarbeit mit den Forschern von Keen Lab versuchen sie die Schwachstellen der Tesla-Modelle aufzudecken und zu beseitigen.

Doch was genau ist passiert? Wie lässt sich ein Wagen fremdsteuern? 

Tesla Modell „S“ Hack

Die Hackerangriffe auf das Tesla Modell S wurden von Tesla selber bereits gepatcht. Das heißt, dass die Sicherheitslücken geschlossen wurden. Im Video sehen Sie, dass die Forscher von Keen Lab unter anderem während der Fahrt die Scheibenwischer anstellen, Seitenspiegel verstellen, die Kofferraumklappe öffnen und bremsen können. 

Aber auch während des Parkens waren Hacks möglich. Unter anderem konnten das Dachfenster und die Türen geöffnet, der Blinker angestellt und die Vordersitze verstellt werden. 

Hier das entsprechende Video:

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Tesla Modell „X“ Hack

Auf der Hackerkonferenz in Las Vegas präsentierten die Forscher von Keen Lab ihr nächstes Ass. Sie zeigten die Hacks, welche an einem Tesla Modell „X“ möglich sind. Gleichzeitig betonten sie auch, dass sie zusammen mit dem Automobilhersteller daran arbeiten, diese Lücken zu schließen.

Tesla nimmt Sicherheit sehr ernst

Tesla arbeitet nicht umsonst mit den Forschern von Keen Lab zusammen. Die Sicherheit wird beim Automobilhersteller sehr groß geschrieben. Laut dem Kaspersky Blog berichtete Teslas Geschäftsführer Elon Musk bereits Anfang Juli, dass es eine seiner größten Ängste sei, dass jemand die Flotte der autonomen Fahrzeuge hacken könnte:

Wir müssen sicherstellen, dass es quasi unmöglich ist, eine gesamte Fahrzeugflotte zu hacken. Wenn sich Personen im Fahrzeug befinden, müssen diese immer noch die volle Kontrolle darüber haben, was mit dem Auto passiert. Sollte das Auto plötzlich etwas Komisches tun, müssen die Fahrer einen Knopf drücken können, den keine Software überschreiben kann. Es muss sichergestellt werden, dass sie die Kontrolle über das Fahrzeug gewinnen und die Verbindungen zu den Servern getrennt werden

Deswegen sollten auch Sie als Autofahrer regelmäßig die Sicherheitsupdates für Ihr Auto durchführen (lassen). Dabei geht es nicht nur um Tesla-Besitzer. Auch die Elektronik andere Fahrzeugtypen ist angreifbar.

Kaspersky Lab kooperiert mit der Automobilindustrie und installiert KasperskyOS in den Autos, um mehr Sicherheit zu gewährleisten und erfolgreiche Angriffe von außen zu reduzieren.


Ihre Meinung/Erfahrung

Fahren Sie bereits ein Tesla-Modell? Haben Sie schon einmal Probleme mit der Elektronik Ihres Autos gehabt? Nutzen Sie die Kommentare auch als Fahrzeugführer anderer Modelle, um sich mit anderen Lesern über Ihre Erfahrungen zum Thema Sicherheit der Autos auszutauschen.

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