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Salz reduzieren – Was geschieht in der EU? Salzkonsum für die Gesundheit auf unter 5 Gramm reduzieren


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Eine Erhöhung des Blutdrucks und somit zu Bluthochdruck kann ein zu hoher Salzkonsum sein, so dass es sich um einen hohen Risikofaktor in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen handelt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Europa und aus dem Grund haben viele Länder eine Initiative gestartet. Das Ziel ist den Salzkonsum in der Bevölkerung zu verringern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekämpft werden können haben die Länder ein straffes Ziel, denn sie wollen dafür sorgen, dass die Bevölkerung weniger Salz zu sich nimmt.
  • Ende 2018 wurde in Deutschland die nationale Reduktions- und Innovationsstrategie ins Leben gerufen und dessen Aufgabe ist es, die Salzgehaltreduktion in verarbeiteten Produkten zu minimieren.
  • Mittlerweile gibt es in vielen europäischen Ländern staatliche Initiativen und diese kümmern sich um die Reduktion der Salzaufnahme der Bevölkerung.

Ein weltweites Problem stellt sich mit der Salzaufnahme dar, denn die Menschen nehmen viel zu viel Salz zu sich. Allerdings ist eine Verringerung der Salzaufnahme möglich, aber es handelt sich um einen erschwinglichen Eingriff im Bereich der öffentlichen Gesundheit, wenn es um die Kosten geht. Die Weltgesundheitsorganisation hat im Rahmen des Aktionsplans zur Umsetzung der Europäischen Strategie zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten das Ziel gefasst, die Zufuhr von Salzen zu reduzieren.

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Die Aktivitäten auf internationaler Ebene

Auf internationaler Ebene haben sich in den letzten Jahren viele Initiativen und Strategien entwickelt, damit der Salzkonsum verringert werden kann.

EU-Ebene „Common-Framework on Salt Reduction

Das spezielle Gremium hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass alle Mitgliedsländer den Salzkonsum reduzieren. Dabei fördert das Gremium nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch den Austausch von Gesundheitsanalysen und Verfahren, aber auch die Entwicklung.

Europäische Ebene „Aktivitäten der WHO-Europa“

Das European Salt Action Netzwerk (ESAN) sorgt für eine Förderung in Bezug auf die Reduzierung der Salzaufnahme in Europa und fördert gleichzeitig einen Wissens- und Datenaustausch zwischen den Ländern. Das WHO-Regionalbüro hat im Juli 2020 ein neues Paket veröffentlicht und das dient der Unterstützung der europäischen Länder in Bezug auf die Verringerung des Salzkonsums. Die durchschnittliche Salzaufnahme liegt in der Region zwischen 9 und 19 Gramm pro Tag und das ist viel zu hoch, so dass ein gesundheitliches Risiko vorhanden ist. In dem Paket befinden sich Leitlinien zur Entwicklung und Umsetzung von verschiedenen Programmen, die der Salzreduktion dienen. Bei der konkreten Umsetzung der Prozesse sollen die nationalen Behörden unterstützen, so dass die Salzreduktion bis 2025 um 30% möglich ist.

Globale Ebene „World Action on Salt and Health (WASH)

Die Initiative verfügt über mehr als 100 Experten aus allen Ländern und diese sorgen dafür, dass die Reduktion der Salzzufuhr umgesetzt wird. Die entsprechenden Programme werden mit Hilfe von ausführlichen Beratungen und die Bereitstellung von Ressourcen gefördert.

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Salzreduktion auf nationaler Ebene

Allein im Jahr 2014 führten mehr als 75 Länder eine weltweite Strategie zur Reduzierung der Salzaufnahme durch.

Im Jahr 2010 waren es nur 50% davon, aber das Denken hat sich in den letzten Jahren stark verändert. In der Regel bestehen die Initiativen aus Informationskampagnen, Kooperationen mit der Industrie und die Festlegung von Zielwerten in Bezug auf den Natriumgehalt in Lebensmitteln. Dazu kommen in der Regel Labelling Maßnahmen.

Bei ihren Anstrengungen konzentrieren sich die meisten Länder in erster Linie auf Brot, aber auch Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Soßen und Fertiggerichte sind in den Bemühungen bedacht. Die meisten Länder setzen bei der Umsetzung auf die freiwillige Mithilfe der Hersteller, so dass allein in Europa mehr als 13 Länder freiwillige Vereinbarungen getroffen haben, aber auch gesetzliche Maßnahmen umsetzen, so dass der Salzgehalt in den Lebensmittel gesenkt wird.

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Deutschland

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat im Jahr 2016 eine wissenschaftliche Stellungnahme „Speisesalzzufuhr in Deutschland, gesundheitliche Folgen und resultierende Handlungsempfehlung“ rausgebracht.

In der Stellungnahme empfehlen die Experten, dass Deutschland sich an den nationalen und internationalen Initiativen rund um die Reduzierung des Salzkonsum beteiligen muss.

Die „Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie“ für Zucker, Fette und Salze in Fertigprodukten wurde vom Bundeskabinett im Jahr 2018 verabschiedet. Dafür wurde eine Strategie vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erarbeitet, bei dem weitere Verbände mitwirkten. Die Verbände bewegen sich im Bereich Ernährung, Gesundheit, Wissenschaft, Lebensmittelwirtschaft und Verbraucherschutz. Das Ziel der Strategien ist, dass die Bevölkerung eine ausgewogene Ernährung aufnimmt und somit eine Reduktion der Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglich ist.

Das Max-Rubner-Institut hat verschiedene Forschungsprojekte ins Leben gerufen und alle Projekte haben das Ziel, dass es zu einer Reduzierung der Salzaufnahme in der Bevölkerung kommt. Dafür sollten die Fette, Salze und Zucker in Lebensmittelgruppen analysiert und verringert werden. Dabei setzen die Initiativen im Moment auf freiwillige Selbstverpflichtungen, so dass das Ziel im Jahr 2025 erreicht werden kann.

Es wurde sogar eine Begrenzung von 1,25 Gramm pro 100 Gramm Pizza festgelegt, damit der Salzgehalt bei Tiefkühlpizzen minimiert wird und auch in Sachen Brot ist eine Salzspitze beschlossen. Ende 2019 kam es zu einer Untersuchung und dabei wurde festgestellt, dass bislang die geforderten Salzspitzen im Bereich der Tiefkühlpizzen nicht eingehalten wurden.

In vielen anderen Ländern gibt es schon seit Jahren Initiativen in Bezug auf den Salzreduzierung der Bevölkerung und diese haben sogar schon erste Erfolge erzielt.

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Finnland

Die erste Initiative in Bezug auf die Salzreduzierung der Bevölkerung gibt es in Finnland schon seit den 70er Jahren.

In dieser Initiative ging es nicht nur um Massenmedienkampagnen, sondern auch um eine Änderung der Gesetzgebung im Bereich der Salzgehaltkennzeichnung in den verschiedenen Produktkategorien.

„Hoher Salzgehalt“ ist eine Labelverwendung, die immer bei Broten vorkommen, die einen Salzanteil von über 1,3% haben. Durch diese Einführung kommt der Salzgehalt in den Broten um bis zu 20% gesenkt werden. Zudem müssen auf den verarbeiteten Lebensmittel wie

  • Wurst- und Fleischwaren
  • Fischprodukten
  • Broten
  • Suppen
  • Soßen
  • Fertiggerichte

die Salzgehalte nachzulesen sein. Die Bezeichnung „salzarm“ können die Hersteller verwenden, wenn der Salzgehalt unter einem festgelegten Grenzwert liegt. Außerdem wurde im Jahr 2000 das „Herz-Symbol“ eingeführt und dieses Symbol kennzeichnet heute Produkte mit einem günstigen Fett-, Zucker- und Salzgehalt. In den Richtlinien des nationalen Ernährungsrates wird das Kennzeichnen mit dem Herz-Label empfohlen und mittlerweile kennen mehr als 84% der Finnen das Symbol. Die Sterblichkeit in Bezug auf Herzkrankheiten sank zwischen 1972 und 2014 um 84% und es konnte festgestellt werden, dass 1/3 davon auf die Änderung im Lebensstil zurückzuführen ist. 2007 kam es zu einer FINRISK-Studie und sie ermittelte, dass die Salzaufnahme bei Frauen bei 7 Gramm und bei den Männern bei 8,3 Gramm am Tag lag. Demzufolge konnte der Salzkonsum in den letzten 30 Jahren um etwa 36% gesenkt werden.

Interessant:

Die neue Richtlinie zu mehr Bewegung und einer gesundheitsfördernden Ernährung der Finnen wurde im Jahr 2008 verabschiedet. Die Gesundheit der Bevölkerung soll verbessert werden und somit auch die Prävention in Bezug auf Krankheiten. Mittlerweile gibt es zahlreiche Kampagnen von verschiedenen Behörden und da kommt auch das Thema Salzreduktion wieder auf den Tisch. In Finnland sind grundlegende Informationen rund um die gesundheitsfördernde Ernährung ein verpflichtender Bestandteil des Schulunterrichts.

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Frankreich

Die Reformulierung von Lebensmitteln hat in Frankreich zu einer Reduktion der Salzaufnahme der Bevölkerung geführt. Zwischen 1999 und 2007 kam es zu einer Reduzierung von 5% und die Salzaufnahme sank von 8,1% auf 7,7% am Tag.

Die Maßnahmen in Frankreich haben sich auf die verarbeiteten Lebensmittel konzentriert und in diesem Bezug war das Land ein Vorreiter. Die verarbeiteten Lebensmittel tragen in erster Linie zu einem hohen Salzkonsum bei und im Rahmen einer freiwilligen Senkung des Salzgehaltes hat Frankreich die Lebensmittelindustrie zur Unterstützung bekommen. Zusätzlich setzt das Land auf den Nutri-Score und eine Überwachung der Nährwertdaten von Fertigprodukten. Dazu setzt Frankreich ein spezielles Monitoringsystem ein.

Großbritannien

In Großbritannien sind seit dem Jahr 2006 konkrete Ziele vorhanden und diese dienen der Reduzierung des Salzgehaltes in Lebensmitteln, so dass die Bevölkerung auf maximal 6 Gramm am Tag kommt.

Im Jahr 2006 hatten die Britten noch einen Tageskonsum von um die 9 Gramm und in den kommenden Jahren haben sich die Salzreduktionsziele immer wieder verändert und angepasst. In dieser Zeiten konnten mehr als 80 Vereinbarungen mit Produktgruppen getroffen werden, so dass der maximale Salzgehalt in den einzelnen Gruppen maßgeblich reduziert werden kann. Auch in Sachen Außer-Haus-Verpflegung haben sich neue Grenzwerte ergeben, so dass es auch in Kneipen, Restaurants und Lieferdiensten zu Veränderungen kommt. Allerdings basieren die Zielvorgaben auf Freiwilligkeit, so dass die Bevölkerung deutlich mehr Informationen über das Thema Konsum von Salz bekommt. Zudem wird über gesättigte Fettsäuren, Zucker und andere Inhaltsstoffe ausführlich informiert.

Salzreduktion ist das Ziel

Das Ergebnis ist klar zu erkennen, denn mittlerweile hat sich das Wissen deutlich vermehrt und die Bevölkerung achtet umso mehr aus die Zufuhr. Mehr als die Hälfte der Verbraucher bemühen sich mittlerweile den Salzkonsum zu reduzieren. Somit ist die Reduktion um 11% erreicht. In einem Bericht der Public Health England steht, dass mehr als 50% der Hersteller und Händler das gesetzte Reduktionsziel auch erreichen.

Allerdings schnitten die Kategorien der einzelnen Lebensmittel unterschiedlich ab, so dass die Ziele bei Soßen und Fonds erreicht werden. Bei der Fleischproduktion ist es anders, denn dort sind nur vier von zehn Produkten in der passenden Reduktion. Teilweise konnten auch die Ziele im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung erreicht werden, aber deutlich erfolgloser geht es bei Burgern und Nudelgerichten zu. Auch bei den Kindermahlzeiten, Pizzen und Sandwiches sind Erfolge deutlich zu erkennen.

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Norwegen

In Norwegen gibt es auch Aktionspläne in Bezug auf die Salzreduktion, so dass hier die Bevölkerung auf unter 5 Gramm am Tag kommen soll.

Der Aktionsplan läuft seit 2014 und hat teilweise einen starken Erfolg gezeigt, denn mittlerweile nehmen mehr als 50% unter 5 Gramm Salz am Tag zu sich. Norwegen achtet in erster Linie auf die Bereiche Kommunikation, Kennzeichnung, Überwachung und Kooperation. Gerade im Bereich der verarbeiteten Lebensmittel ist Norwegen ganz vorn mit dabei. Das Land hat für Kooperationen zwischen den Behörden, dem Lebensmittelhandel, den Lebensmittelherstellern und den Verbraucherräten gesorgt. Allerdings muss man auch hier sagen, dass es sich um freiwillige Akteure handelt. Es gibt keine feste Richtlinie.

Für die Öffentlichkeit stehen seit 2014 Informationskampagnen zur Verfügung. In verschiedenen Städten kam es um Jahr 2015 zu Untersuchungen und im Schnitt nahmen Männer 10 Gramm und Frauen 7,5 Gramm Salz am Tag ein. Die Untersuchung wird im Jahr 2021 wiederholt, aber ein Datum gibt es bislang nicht. Bisher konnte das Land eine große Erfolgsspur verzeichnen. Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und der Lebensmittelindustrie klappt sehr gut.

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Portugal

In Portugal kam es im Jahr 2006 zu einer Pilotstudie und in diesem Rahmen mussten 500 Personen 12,3 Gramm Salz am Tag zu sich nehmen.

Überwiegend steckt der hauptsächliche Anteil an Salz im Brot und somit kam es zu einer Beschränkung des Salzgehaltes. Die Begrenzung gilt für die verarbeiteten Lebensmittel, aber auch für das Brot und es kommt zu Labeling-Maßnahmen. Der Salzgehalt konnte durch diese Maßnahmen um 1,7 Gramm gesenkt werden.

Seit 2015 gibt es zudem eine weitere Strategie und die bezieht sich auf die Formulierung der Rezepturen. Das Bewusstsein der Bevölkerung soll gestärkt werden, so dass sie mehr auf die eigene Gesundheit achten. Zudem sollten die salzarmen Produkte leichter zu erkennen sein und das spricht man die Hersteller an.

Griechenland

In Griechenland kam es zu einer Strategie zur Salzreduzierung. Im März 2016 wurde sie beschlossen wurde und bis 2020 führte sie zum Erfolg.

In erster Linie ist der Wissenstand der Bevölkerung deutlich mehr aufzubauen und die Informationen zur Salzaufnahme besser erkennbar zu machen. Nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Angehörigen aus den Gesundheitsberufen werden für das Thema sensibel gemacht und dazu kommt die Verringerung des Salzgehaltes. Das Brot ist dabei der Schwerpunkt. Die Bevölkerung nimmt eine Menge Brot zu sich. Die Grenzwerte im Brot werden bei verschiedenen Brotsorten minimiert, aber auf freiwilliger Basis. Der griechische Bäckerverband hat zugestimmt und mittlerweile ist der Salzgehalt reduziert.

In die Maßnahmen gelten für alle Bäckereien. Die teilnehmenden Bäckereien können mit einem speziellen Logo werben. Allerdings gibt es im Land mehr als 7.000 kleine Bäckereien und die sind nur schwer zu erreichen. Zudem ist eine umfassende Kontrolle kaum möglich. Aus dem Grund setzt das Land auf weitere Aufklärungsarbeiten und die Festlegung von neuen Richtwerten.

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Österreich

Das österreichische Gesundheitsministerium und die Bäcker des Landes haben im Jahr 2011 die Initiative „Weniger Salz ist g`sünder“ auf den Weg gebracht.

Das Salzgehalt in Brot und Gebäck soll zwischen 2011 und 2015 um 15% gesenkt werden, aber schrittweise.

Schweiz

In der Schweiz nahmen im Jahr 2011 die Frauen durchschnittlich 7,8 Gramm und die Männer 10,6 Gramm Salz zu sich.

Aber schon drei Jahre vorher haben die Schweizer eine Salzstrategie ins Leben gerufen. Sie wollen den Salzkonsum der Bevölkerung langsam auf unter 8 Gramm bekommen und danach ist 5 Gramm das Ziel. Damit diese Ziele erreichbar sind, sind die folgenden Maßnahmen vorhanden. Es ist eine Datengrundlage rund um das Thema Salz vorhanden und zudem wird genau über Salz aufgeklärt. Dazu kommt eine Kooperation mit der Wirtschaft, so dass der Salzgehalt in der Industrie und Gastronomie gesenkt wird.

Es konnten bislang aber nur Teilziele erreicht werden. Das Salzgehalt des Brotes wurde analysiert und es hat sich gezeigt, dass der Gehalt deutlich verringert wurde. Mittlerweile wurde auch eine gesundheitsfördernde Gemeinschaftsgastronomie gegründet, so dass die Mahlzeit bei höchstens 2,5 Gramm Salz liegt. Des Weiteren sind Zusammenarbeiten entstanden, so dass die Reduktion von Salz deutlich weiter voranschreitet. Allerdings konnte bislang noch keine Prüfung durchgeführt werden, denn es fehlt eine ausreichende Datenbasis. Ein Monitoringsystem zur Salzkonsumüberprüfung fehlt in der Schweiz.

Insgesamt schwebt der Schweiz eine ausgewogene Ernährung für die Bevölkerung vor und das zeigt sich in der Schweizer Lebensmittelpyramide. Bei der Pyramide handelt es sich um einen Bestandteil der nationalen Strategie rund um die Prävention nichtübertragbarer Krankheiten.

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Fragen & Antworten

FAQs zum Thema Salz reduzieren

1. Wie lässt sich der Salzkonsum reduzieren?

Im Grunde ist es ganz einfach, denn Sie verzichten einfach auf einen Teil des Salzes und würzen Gerichte auch am Tisch nicht nach.

2. Wie viel Salz darf ein Mensch zu sich nehmen?

Ein erwachsener Mensch darf am Tag eine Menge von 6 Gramm Salz zu sich nehmen, ohne dass es zu gesundheitlichen Einschränkungen kommt.

3. Welche Folgen hat ein zu hoher Salzkonsum?

Ein zu hoher Salzkonsum führt zu Bluthochdruck und somit zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

4. Darf ich am Tisch einfach nachsalzen?

Experten sind der Meinung, dass es besser ist, wenn Sie am Tisch nachsalzen als wenn Sie zu viel Salz direkt beim Zubereiten verwenden.

5. Sind Gourmetsalze besser als Tafelsalz?

In Bezug auf den Salzkonsum sind beide Salzarten gleich zu sehen. Es gibt keine Unterschiede, denn die tägliche Salzzufuhr sollten Sie nicht überschreiten.

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Fazit

Salz gehört zum Leben wie das Brot und die Luft, aber in den letzten Jahrzehnten haben sich verschiedene Initiativen gebildet. Sie sorgen dafür, dass die Bevölkerung der Menschen mehr auf den Salzkonsum achtet. Bekannt ist, dass die Menschen viel zu viel Salz zu sich nehmen und das führt zu gesundheitlichen Problemen. Damit es hier eine Besserung gibt, haben die Länder Initiativen gegründet. Sie sind bis heute aktiv und mittlerweile schon sehr erfolgreich.

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