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BKA warnt: Bundeskriminalamt ist nicht per WhatsApp erreichbar


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Das Bundeskriminalamt warnt vor einem Fake-Account auf WhatsApp. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung handelt es sich wohl um einen Unternehmensaccount, der die Logos und den Namen des Bundeskriminalamtes verwendet. Das Ziel der Unbekannten auf WhatsApp ist noch unklar.

Betrüger geben sich gern als Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes (BKA) aus. In der Vergangenheit haben wir schon vor Anrufen im Namen des BKA gewarnt. Vermeintliche Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes haben um Unterstützung bei der Verbrechensbekämpfung gebeten und wollten sich mit potenziellen Opfern verbünden.

Aktuell nutzen mutmaßliche Betrüger den beliebten Messenger WhatsApp und geben sich dort als das Bundeskriminalamt aus. Als Profilbild wird das Logo des BKA verwendet. Das Bundeskriminalamt selbst ist jedoch über WhatsApp gar nicht aktiv. Vollkommen unklar ist, was die Betrüger bezwecken. Es ist allerdings nicht anzunehmen, dass Sie Gutes im Schilde führen. Denkbar ist, dass Sie so an vertrauliche Daten gelangen wollen. Schließlich trauen die Nutzer dem Bundeskriminalamt und würden eventuell mehr verraten, als beliebigen Nutzern.

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BKA bestätigt Fake-Profil

Über das soziale Netzwerk Facebook teilt das Bundeskriminalamt explizit mit, dass  es sich um ein gefälschtes Profil handelt. Das BKA nutzt WhatsApp in keiner Form, um mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. 

BKA-Hinweis: Fake-Account „Bundeskriminalamt“ bei WhatsApp

Das Social-Media-Team des BKA hat mehrere Hinweise erhalten, dass sich in Gruppen des Messenger-Dienstes WhatsApp ein sogenannter Unternehmensaccount als Konto des Bundeskriminalamtes ausgibt. Das Profil nutzt offizielle Logos des Bundeskriminalamtes und erscheint inhaltlich auf den ersten Blick plausibel.

Bei diesem Profil handelt es sich um ein gefälschtes Konto. Das BKA nutzt aktuell in keiner Form den Messenger-Dienst WhatsApp für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit.

Zu keinem Zeitpunkt würde das BKA Personen über Messenger-Dienste anschreiben und Anweisungen oder Forderungen kommunizieren. […] Bundeskriminalamt auf Facebook am 30.01.2019

Nutzer sollten auf die Kontaktaufnahme des gefälschten BKA-Profils nicht reagieren. Denkbar ist, dass Sie in WhatsApp-Gruppen kontaktiert oder direkt angeschrieben werden. Übermitteln Sie auf keinen Fall persönliche Daten, die Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen. 

Da es sich bei dem WhatsApp-Nutzer „Bundeskriminalamt“ um keinen offiziellen Account des BKA handelt empfehlen wir, dass Sie den Nutzer auf WhatsApp blockieren und keine Konversation beginnen. Auch nicht zu Testzwecken. Im Moment kann die Gefahr noch nicht abschließend beurteilt werden.

Lesen Sie ergänzend zu diesem Thema auch unsere Warnung zu falschen Polizisten, die bundesweit ihr Unwesen treiben.

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