eBay Kleinanzeigen: Warnung vor Falschgeld bei Barzahlung


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Sie tauschen bei privaten Verkäufen Ware gegen Geld und meinen das ist sicher? Leider ist auch das ein Irrtum. Denn wem Falschgeld untergejubelt wurde, der hat einen Verlust gemacht. Weder Banken noch Polizei erstatten Falschgeld, daher ist es wichtig, dass Sie sich schützen, noch bevor es zu spät ist.

Gerade Nutzern von Kleinanzeigenmärkten wie eBay Kleinanzeigen raten wir immer wieder, die Ware persönlich gegen das Geld zu tauschen. Betrüger versuchen Verkäufer beim Versand der Ware abzuzocken, wie wir ausführlich berichtet haben. Kriminelle passen ihr Vorgehen an die aktuellen Bedingungen an. Wenn Sie nicht versenden, dann kommen diese halt persönlich und holen sich wertvolle Ware wie Spielkonsolen, Smartphones oder Schmuck. Bezahlt wird in bar, mit Falschgeld. Lesen Sie dazu auch die Warnung der Polizei, die vor Falschgeld in Form von Filmgeld warnt.

Auch auf Kleinanzeigenmärkten kann es Ihnen passieren, dass Ihnen Falschgeld bei der Bezahlung der verkauften Artikel untergejubelt wird. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnte schon 2017 davor, dass Kriminelle mit Falschgeld bezahlen. Problematisch ist daran, dass viele Opfer den Betrug zu spät bemerken und die Täter unerkannt davon kommen können.

Gefahr vor Falschgeldbetrug vor allem bei Kleinanzeigenmärkten

Meist zielen es Betrüger auf Online-Inserate ab, bei denen eine Bargeldabwicklung gewünscht ist. Ein beliebtes Ziel sind Privatannoncen in Kleinanzeigenmärkten wie eBay Kleinanzeigen oder ähnliche Onlineportale. Oft haben es Betrüger auf elektronische Geräte wie Handys oder Spielkonsolen abgesehen, die einen hohen Wiederverkaufswert haben. Doch auch beim Verkauf von Schmuck oder Autos müssen Sie mit Falschgeld rechnen.

Insgesamt waren 2019 in Deutschland über 55.000 falsche Geldscheine und 42.000 falsche Münzen im Umlauf. 


Haben Sie das schon gesehen?

Daran erkennen Sie Betrüger mit Falschgeld 

Wie die Polizei mitteilt, sei ein mögliches Indiz auf einen versuchten Betrug mit Falschgeld, dass die Täter nicht versuchen über den Preis zu verhandeln. Selbst bei höher angesetzten Preisen zahlen die Betrüger anstandslos. In einem solchen Fall kann es sich auszahlen, das Geld direkt zu prüfen. Kontrollieren Sie die Banknoten nach dem „Fühlen-Sehen-Kippen“ Prinzip auf Echtheit.

Als vorbeugende Sicherheitsmaßnahme sollten Sie die Daten des Käufers notieren, die bei einer Identifikation der Betrüger von Bedeutung sein könnten. Dazu zählen Name, Telefonnummer, Adresse und Autokennzeichen. 

Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, dann übergeben Sie die Ware vor einer Bankfiliale und zahlen Sie das Geld gemeinsam mit dem Käufer ein. Dadurch sind Sie auf der sicheren Seite und haben kein Risiko Falschgeld in Empfang zu nehmen.

Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn Sie wertintensive Artikel verkaufen, die sehr gut für den Wiederverkauf geeignet sind. 

So erkennen Sie Falschgeld

Die Deutsche Bundesbank hat eine Reihe an Tipps, wie sich Falschgeld problemlos von jedermann erkennen lässt. Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie dem Gesamteindruck und den Sicherheitsmerkmalen schenken. Sehen Sie sich gleich die umfangreichen Tipps zur Falschgelderkennung an.

Logo eBay Kleinanzeigen

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Was tun, wenn Sie mit Falschgeld bezahlt wurden?

Sobald Sie bemerken, dass Sie im Besitz von Falschgeld sind, müssen Sie sich bei der Polizei melden und das Falschgeld übergeben. Sie unterliegen der Meldepflicht, denn der unfreiwillige Besitz von Falschgeld ist ebenso strafbar wie dessen Herstellung. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann suchen Sie Ihr Bankinstitut auf. Dort wird das verdächtigte Geld geprüft oder zur weiteren Prüfung an die Deutsche Bundesbank übergeben.

Wie sicher ist der Handel auf Kleinanzeigenmärkten?

Jetzt ist Ihre Meinung gefragt. Wenn nun auch die Zahlung mit Bargeld ein großes Risiko darstellt, wie sicher ist dann der Handel auf eBay Kleinanzeigen und anderen Marktplätzen? Haben Sie noch ein gutes Gefühl, wenn Sie ein gutes Geschäft machen? Diskutieren Sie mit unseren Lesern über die Kommentare unter dem Artikel.

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